InO | Ruhrallee & Gartenstadt & Westfalenpark

  • Rosa-Luxemburg-Straße 5

    Auf dem Grundstück Rosa-Luxemburg-Straße 5 realisiert die casa sogno GmbH ein Mehrfamilienhaus mit fünf großzügigen Wohneinheiten → Im Erd- sowie ersten Obergeschoss entstehen vier Eigentumswohnungen mit jeweils 148 Quadratmetern Grundfläche, im Staffelgeschoss ein Penthouse mit 183 Quadratmetern. Der Baubeginn ist wohl schon erfolgt ("Anfang 2018").






    Quelle: https://www.casasogno.de/projekte/rosa-luxemburg-strasse-5/

  • Angenehme klassizistische Bauweise, gefällt mir gut. Kein Strichcode oder phantasielose Würfelarchitektur. Schlimm sind die Bauhausplatitüden, von denen am Phönixsee auch viel zu viele stehen.

  • Zu Rosa-Luxemburg-Straße 5: Das sehe ich ganz genauso wie Ruhrgebietskind und wahrscheinlich auch die Mehrheit der Bevölkerung!
    Merkwürdigerweise gibt es jedoch immer noch viele Architekten, die sich komplett von klassischer/historistischer Architektur abkehren und auf ihren ideologischen Pseudo-Bauhausstil setzen. Hoffentlich nimmt dieser Trend allmählich ein Ende. Es gibt mittlerweile immer mehr und mehr gute Beispielprojekte, die hoffen lassen! Auch dieses Neubauprojekt am Westpark zeigt meiner Meinung nach die richtigen Ansätze. Als zurückhaltender "Lückenfüller" völlig solide! :daumen:

  • Leipziger Straße 10 - Wohnprojekt "Südtribüne"

    Das bereits unter #255 vorgestellte Projekt zieht sich mittlerweile schon seit Jahren. Nun scheint es endlich weiterzugehen.


    Aktuell laufen laut RN bereits bauvorbereitende Maßnahmen am alten Bunker und CG möchte bald mit dem Bau starten.

  • Wohnquartier "Robert-Schuman-Berufskolleg"

    Den Zuschlag für das unter Denkmalschutz stehende, ehemalige Robert-Schuman-Berufskolleg erhielt bekanntlich die Vonovia mit einem Entwurf von Winkler und Partner Architekten und Ingenieure. Das vierteilige Bestandsgebäude soll zu einem Wohnhaus umgebaut und um zwei weitere Wohnbauten ergänzt werden. Mir sagt sowohl das angedachte Konzept als auch der Entwurf zu - erst recht nachdem ich über diese Visualisierung der (umgebauten) Bestandsbebauung stolperte:



    Visualisierung lässt sich durch ein Anklicken vergrößern
    Quelle: https://wp-winkler-partner.de/…denkmal-am-westfalenpark/


    Ein weiterer Wettbewerbsteilnehmer war übrigens das renommierte Dortmunder Architekturbüro Schulte-Ladbeck. Auch deren Entwurf weiß auf den ersten Blick durchaus zu gefallen:



    Visualisierung: https://www.architekten-asl.de…c363cc512ad46c760f32b5397

  • Wohnquartier Sckellstraße Ost

    Gegen das Wohnquartier, das auf dem Parkplatz des ehemaligen Robert-Schuman-Berufskollegs entstehen soll, regt sich Widerstand. Laut den Anwohnern würde sich nämlich durch den Zuzug von einigen Hundert neuen Familien die Parkplatzsituation verschärfen. Außerdem mache man sich große Sorgen, dass sich nachbarschaftlich gewachsene Strukturen sowohl optisch (what?!) als auch menschlich (what?!) verändern. Lieber solle doch der Westfalenpark erweitert werden. Andere wiederum wehklagen, dass ein ganzer Wald - gemeint sind die Bäume auf und um dem Parkplatz - abgeholzt und eine 250 Meter lange und zwölf Meter hohe Fassade quasi direkt hinter dem Bürgersteig entstünde. Laut den Anwohnern gebe es in der Stadt weitaus bessere Flächen für die Nachverdichtung. Schließlich würden die geplanten Neubauten ja auch die Besucher des Westfalenparks stören.


    Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de…/web-artikel-1286965.html


    Die "Argumente" der zumeist wohl älteren und gutsituierten Anwohner entbehren nicht einer gewissen Komik. Schließlich befand sich in der Sckellstraße noch bis vor ein paar ganz wenigen Jahren eine der größten (Berufs-)Schulen der Stadt. Auch die Einstufung eines weitläufigen, unwirtliches Parkplatzes in einen Wald ist sonderbar. Geplante Tiefgaragen und die schon bald nicht mehr gegebene Fahrtauglichkeit der Ureinwohner sprechen zudem nicht unbedingt für eine Verschärfung der derzeit entspannten Parkplatzsituation - zumal das Auto bei jüngeren Familien eine viel untergeordnetere Rolle spielt als dies bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Fall ist. Wer hier wohnt ist im Übrigen nicht zwingend aufs Auto angewiesen. Schulen, Ärzte, Supermärkte ja sogar zwei U-Bahnstationen sind fußläufig erreichbar.

  • Diese Art von Widerstand ist ja nicht ungewöhnlich, sondern eher typisch für Deutschland und kann bei nahezu jedem größeren Bauvorhaben beobachtet werden. Dahinter verbirgt sich wohl hauptsächlich die Angst vor Veränderungen.


    Ich kenne den Standort ganz gut, da ich dort in der Gegend jahrelang gelebt habe. Hinter den vorgeschobenen Argumenten würde ich die Angst einiger Anrainer vermuten, die den Vorteil der unbebauten Sicht von ihren Gärten und Balkonen verlieren würden und eine riesige Baustelle vor der eigenen Haustür nicht haben wollen. Die hiesige Anwohnerschaft ist übrigens relativ heterogen, was die Altersstruktur angeht. Gutsituiert ist sie in der Regel jedoch allemal.


    Es stimmt, dass vielen Einrichtungen des täglichen Bedarfs fußläufig erreichbar sind. Auf ein Auto ganz verzichten wollte/konnte ich damals jedoch nicht, und ich zähle mich immer noch zu den Vertretern von jungen Familien. :) Der Standort an sich ist im Übrigen ein Filetstück.

  • Wie du schon sagst - diese Art von Kritik kommt immer wieder auf. Zuletzt an der Deggingstraße. Ich kann es nachvollziehen, da niemand gern eine Verschlechterung hin nimmt. Vor allem nachdem es mit dem Ende des Schulbetriebes dort sehr ruhig geworden sein dürfte. Aber die Stadt schätze ich als so besonnen ein, dass sie die Anliegen der einzelnen wenigen Anwohner vortragen lässt, aber trotzdem an den Vorhaben unverändert fest hält.
    Ich denke auch, dass die Mehrzahl der Anwohner nichts gegen das Projekt hat, aber mit denen kann man keine Artikel produzieren.

  • Gartenstadt: Rosenowstraße 4

    In der Rosenowstraße wird derzeit Royal Garden realisiert. In dem Mehrfamilienhaus in der südlichen Gartenstadt entstehen insgesamt sechs Eigentumswohnungen. Auf dem ersten Blick handelt es sich um einen ganz normalen, weiß verputzten Neubau, auf dem zweiten wissen aber die bodentiefen Fenster und das verglaste Treppenhaus zu gefallen.



    Quelle: Wilcke Immobilien GmbH

  • Am Westfalendamm 211 steht seit Jahren ein verfallenes Gebäude, das früher u. a. zuletzt als Bordellbetrieb genutzt wurde.


    Nun wurde es laut RN (€) von Investoren gekauft, die das Gebäude abreißen und ein neues Gebäude (EG + OG + DG) errichten wollen. Dort soll ein Restaurant-Konzept umgesetzt werden.
    Das Gebäude soll als Holzrohbau mit Aluminium Verkleidung und viel Glas errichtet werden, zusätzlich zwei für Gäste begehbare Gewächshäuser, davon eins im Dachgeschoss. Damit will man auf Urban Gardening setzen.
    Das Restaurant - Name soll Friend-Ship lauten - soll 2022 eröffnet werden.


    leider gab es noch keinen Entwurf dazu. Könnte spannend werden und schade um das alte Gebäude ist es mMn nicht wirklich.

  • Lustig, ich bin gestern morgen daran vorbei gekommen und musste mich auch davon überzeugen, ob es nun wirklich an/um den Bunker los geht.


    Bild: tino27

  • Es wurde ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren von Stadt Dortmund und Instone Real Estate gestartet. Dabei geht es um das ehemalige Siemens-Nixdorf Gelände in der südlichen Gartenstadt. Details da zu werden im Rat besprochen.


    Es geht um 30.000 qm BGF davon 7500 qm für Büro und Dienstleistungen direkt am Westfalendamm, dahinter mehrgeschossige Wohnbebauung.


    Ergebnisse sollen am 4.3.20 präsentiert werden.


    Eingeladen sind 4 Büros ein städtebauliches Konzept abzugeben:


    ASTOC Architects and Planners GmbH
    Gerber Architekten GmbH
    JSWD Architekten GmbH & Co.KG
    PBS Architekten Planungsgesellschaft mbH

  • Auch auf der Facebookseite der CG Gruppe wurde der Baustart für die Südtribüne publiziert. Mit dabei eine mir bisher unbekannte Visualisierung.


    Bild: kadawittfeldarchitektur

  • In Beitrag #54 wurde die geplante Gastronomie Friend-Ship an der Kreuzung B1/Semerteichstr. bereits erwähnt. Hier gibt es eine erste, wenig aussagende Visualisierung von Molestina Architekten aus Köln.

  • Die Bohrpfähle um den Bunker sind eingebracht, so dass der Bau der Südtribüne beginnen kann.


    Bild: tino27


    Bild: tino27