Hörde | Phoenix-West | Firmenzentrale Amprion

  • Projekthaus 2.022 | 6. August 2021


    Gestern wurde die Grundsteinlegung von Projekthaus 2.022 zelebriert. Amprion rechnet mittlerweile mit Investitionskosten in Höhe von 70 Millionen Euro. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung im ersten Quartal 2023 wird der Konzern somit über 150 Millionen Euro in seine neue Verwaltungsbauten auf Phoenix-West investiert haben. Außerdem wurden zwischenzeitlich der zweite Obendreher und gleich neben der Hauptverwaltung ein Fassadenmuster aufgebaut.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Projekthaus 2.022 | 21. August 2021


    Nach einem Monat mal wieder ein schneller Blick hinab in die Baugrube von Projekthaus 2.022. So wirklich viel hat sich seither allerdings nicht getan - die Baugrund wird auch weiterhin gesichert und vorbereitet. Ende Juli stießen die Bautrupps übrigens auf einen 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der selbstverständlich längst entschärft wurde. Materna tut also gut daran, den Baugrund genauestens inspizieren zu lassen.


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    Foto lässt sich durch ein Anklicken vergrößern

    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Projekthaus 2.022 | 17. Oktober 2021


    Im östlichen Teilbereich der gut 8.000 Quadratmeter großen Baugrube von Projekthaus 2.022 flossen in den vergangenen Wochen der erste Kubikmeter Beton - er diente zur Erstellung der Bodenplatte. Außerdem zeichnet sich bereits recht deutlich das künftige Treppenhaus ab.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

  • In Amprions Projekthaus 2.022 werden nach der Fertigstellung statt 640 sogar 680 Mitarbeitende Platz finden. Alleine in den kommenden zehn Jahren wird der Übertragungsnetzbetreiber übrigens rund 24,3 Mrd. Euro in den Netzausbau investieren - der Headcount am Stammsitz dürfte somit wohl auch künftig kräftig wachsen. Diese Visualisierung (Luftbild) hatten wir noch nicht:


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    Visualisierung: https://www.ssp.ag/amprion-gru…nlegung-auf-phoenix-west/

  • Projekthaus 2.022 - 15.12.2021


    Mit der Aufstellung der ersten "Totenpfähle" beginnt am Projekthaus 2.022 langsam der Hochbau.


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    Bilder: Eigene Aufnahmen

  • Projekthaus 2.022


    Der Erweiterungsbau der Amprion wird bekanntermaßen über zwei Innenhöfe verfügen. Für die Gestaltung und Begrünung der Flächen zeichnet das Bochumer Landschaftsarchitekturbüro Sowatorini verantwortlich. Der Entwurf sieht schmale Pfade aus Ortbeton sowie die Platzierung von massiven Holzbänken vor. Bepflanzt werden die Innenhöfe mit Holundersträuchern, Birken, Blasenspieren und Farn-Gräsern.


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    Visualisierung: https://www.sowatorini.de/projekte/holunderhof/

  • Projekthaus 2.022 | 30. Januar 2022


    Weitgehend fertiggestellt ist das Untergeschoss von Projekthaus 2.022. Zudem wurden im östlichen Teilbereich die ersten Außen- und Innenwände des künftigen Erdgeschosses aufgestellt. Apropos aufgestellt: An diese Fertigbauweise beziehungsweise Fertigbänder werde ich mich wohl nie gewöhnen. Aktuell versprüht der Baukörper eher den Charme einer Logistikhalle. Einzig die abgerundeten Gebäudeecken lassen derzeit erahnen, dass hier etwas Höherwertiges entsteht.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Vor wenigen Tagen veröffentliche der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion Standortvideos über ihre Ende 2019 fertiggestellte Hauptverwaltung...



    ...und über ihr Projekthaus am Rheinlanddamm. Letzteres soll nach aktuellen Planungen aufgegeben werden, sobald das im Bau befindliche Projekthaus 2.022 fertiggestellt ist. Da der Konzern aber alleine in Dortmund derzeit weit über 50 offene Stellen ausgeschrieben hat, wird das interessante Bürogebäude am Rheinlanddamm hoffentlich noch darüber hinaus benötigt.


  • Jetzt ist mir schlecht. ^^ Ein paar Kurven weniger hätten es auch getan.


    Wenn eine Aufgabe des Gebäudes am Westfalendamm gleichzeitig eine Sanierung bzw. einen Neubau bedeuten würde, würde ich es begrüßen. Scheinbar sind die Büros dann doch nicht so modern ausgestattet, wie im Film erwähnt.


    Gleichzeitig sollte man die bessere Anbindung von Phoenix-West an den ÖPNV forcieren. Die schnellste und beste Möglichkeit ist und bleibt für mich ein Haltepunkt an der DB-Strecke.

  • ^ Ich mochte das ehemalige VEW-Verwaltungsgebäude am Rheinlanddamm/Florianstraße schon immer und hoffe, dass es nicht abgerissen und gegebenenfalls durch einen Neubau ersetzt wird. Mehr noch, ich halten das aus den späten 1970er/frühen 1980er Jahre stammende Gebäude für einen Kandidaten für den Denkmalschutz - ähnlich übrigens auch wie der dem Verfall preisgegebene und bald schon nicht mehr existente Nixdorf-Verwaltungsbau am Westfalendamm.

  • Denkmalschutz ist was für diejenigen die in der Vergangenheit stecken geblieben sind. Architektur sollte sich immer an die richten, die es später sehen und nutzen. Das sind die jungen Menschen. Die jungen Menschen, zu denen ich gehöre, wollen neue attraktive Gebäude. Denkmalschutz wird meistens immer von denen gefordert, die selber nicht dann darin arbeiten oder leben müssen. Obwohl das VEW-Verwaltungsgebäude eher noch zu den besser zu ertragenen Gebäude gehört, sollte sowas niemals unter Denkmalschutz stehen.

  • Denkmalschutz ist für Alle da. Jede Zeit bringt ihre Denkmäler hervor.

    Eine Mittelalterliche Burg ist genauso ein Denkmal wie ein Barockes Schloss - oder eben ein modernes Bürogebäude.


    Das Deilmann-Haus in der Kampstraße oder das ehemalige Gesundheitshaus stehen bereits unter Denkmalschutz. Und auch ich denke, dass die ehemalige VEW-Zentale ein Gebäude mit Charakter ist, von denen es in den 70er Jahren nicht viele gab (siehe etwa die nicht weit entfernte Zentrale der DSW, die bald zurecht Geschichte sein wird). Zudem integriert das Gebäudeensemble auch sehr gut den ihm umgebenden alten Baumbestand.


    Sollte Ampiron den Standort aufgeben, hoffe ich, dass die Innenräume modernisiert/saniert werden und die Außenfassade im Ursprungszustand erhalten bleibt. Dann könnte man das Gebäude sehr schnell wieder an einen- oder mehrere neue Nutzer vermarkten. Ein Abriss dieses Gebäudes wäre ein Verlust für Dortmund.


    Hier mal ein aktuelles Bild.


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    Bild: Eigene Aufnahme

    Gleichzeitig sollte man die bessere Anbindung von Phoenix-West an den ÖPNV forcieren. Die schnellste und beste Möglichkeit ist und bleibt für mich ein Haltepunkt an der DB-Strecke.

    Die DB hat diesen Haltepunkt leider abgelehnt, da er angebluch nicht in die Fahrpläne integrierbar ist. Schade eigentlich, denn es müssten in diesem Fall tatsächlich nur Bahnsteige gebaut werden.


    Was eine bessere ÖPNV-Anbindung angeht, wollen die Stadtwerke Phoenix-West künftig über eine neue Ringbusline anbinden, die Brünninghausen über Phoenix-West und Hörde im 10 Minuten Takt mit der Innenstadt verbinden soll. Das wäre schon ein großer Fortschritt.


    Langfristig soll das Gelände über einen Abzweig von der Strecke der U49 von der B54 mit der Stadtbahn anbinden, die dann bis zum Hörder Bahnhof führen würde.

  • Denkmalschutz ist was für diejenigen die in der Vergangenheit stecken geblieben sind. Architektur sollte sich immer an die richten, die es später sehen und nutzen. Das sind die jungen Menschen. Die jungen Menschen, zu denen ich gehöre, wollen neue attraktive Gebäude.

    Mit dem Alter kommt auch die Weisheit - naja, manchmal zumindest...



  • Ich will dem Gebäude seine Denkmalwürdigkeit gar nicht absprechen, aber wenn ich sie sehe, bekomme ich Kopfschmerzen. Sie erinnern mich an Serien wie Dallas, verrauchte Vorstandsitzungen von sehr alten weißen Männern, Kapitalismus in seiner Blütezeit. Beige, braun und gold dominieren. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.




    Bzgl. des DB-Haltepunktes: Das Statement seitens der Bahn klingt eher nach Will-nicht. Ich habe keine Zahlen, wie stark der Haltepunkt Signal-Iduna-Park frequentiert wird, aber ich würde bei einem Haltepunkt Phoenix-West ein deutlich höheres Potenzial sehen. Es gibt auch andere Strecken, bei denen man je nach Wochentag flexibel auf die Bedürfnisse reagiert. Montag bis Freitag Phoenix-West, Wochenende Signal-Iduna-Park. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sowas nicht auch mal durchdacht hat.

  • ^ Nun, beim Denkmalschutz geht es nun einmal nicht um die Schönheit oder die Ästhetik eines Gebäudes. Es geht lediglich darum, ob es ein beispielhaftes oder herausragendes Gebäude seiner Zeit ist. Ob einem das Gebäude selbst gefällt oder nicht, ist letztlich eine persönliche Geschmacksfrage.


    Was den Bahn-Haltepunkt betrifft, so kann ich die Haltung der DB auch nicht nachvollziehen. Schließlich könnte man den Haltepunkt ohne große Kosten ins bestehende Netz integrieren und viele neue Fahrgäste hinzugewinnen. Gerade die schnelle Anbindung an den Hauptbahnhof könnte viele Pendler so zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen. Man müsste nur zwei Bahnsteige bauen. Schade, dass die Bahn dieses Potenzial nicht sieht und buchstäblich Links liegen lässt.


    Zumal auf Phoenix-West in den kommenden Jahren noch viele neue Arbeitsplätze entstehen werden. Allein das enorme Wachstum von Ampiron ist sehr beachtlich. Wenn dort weiterhin viele neue Jobs entstehen, müsste man vielleicht über einen weiteren Neubau nachdenken.

  • Die Aussage der DB ist wirklich exemplarisch für dieses Komplettversagen dieses Unternehmens beim Thema Verkehrswende. Meines Wissens nach sind die Standzeiten der Regionalbahn sowohl in DO als auch jeweils in Richtung Sauerland nicht gerade gering. Eine weitere Station und eine Verlängerung der Fahrtzeit um 2 Minuten lässt sich also nicht vereinbaren? Ok klar.


    Ich verstehe das Zögern von DB und auch DSW hier einfach nicht. Langfristig will man sich um eine ÖPNV Verbindung kümmern. Wieso nicht gleich? Wieso ist das nicht schon vor Jahren "aufgegleist" worden? Auf was wartet man? Lieber erst alle Investoren siebenstellige Beträge in Tiefgaragen und / oder Parkplätze investieren lassen, um dann Jahrzehnte später mal mit einer U-Bahn oder eben DB Verbindung anzukommen?

  • Bei der DB kann man es zwar inhaltlich nicht nachvollziehen, aber letztendlich davon ausgehen, dass der Konzern mit seiner grundsätzlichen Entwicklung einfach überfordert ist. Der Bahnhof Hörde ist so ein Beispiel. Wie kann einer Firma eindringendes Wasser in einem Neubau so am Arsch vorbei gehen? Warum geht die Dortmunder Politik der DB nicht mehr auf den Keks? Ich würde dort alle paar Wochen einen Brief schreiben, anrufen, das Land einbeziehen?!


    Was mich jedoch wirklich etwas ärgert ist, dass die Stadt es nicht schafft, ein Vorzeigeobjekt des Strukturwandels an den ÖPNV anzubinden. Auf Phoenix-West arbeiten in naher Zukunft einige tausend Personen. Planungen für eine Stadtbahn hätten schon 2015 konkret beginnen müssen, um diese in 2025 abschließen zu können. Zumindest ein erster Bauabschnitt von der B54 bis zum Hochofen mit zwei Haltestellen sollte drin sein. Die Ringbuslinie wird diesem Standort auch kurzfristig nicht gerecht. Busse sind langsam, ruckelig und verspätungsanfällig. Gibt es eigentlich konkrete Planungen zur Strecke bzw. zu den Haltestellen? So könnte doch der erste Bauabschnitt aussehen, inkl. einem Überwurf an der B54 und einem Tunnel (in offener Bauweise errichtet) am Landschaftsbauwerk. Haltestellen könnten "Carlo-Schmid-Allee" und "Hochofen" heißen.

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    Quelle: Verändert nach TIM-Online


    Im zweiten Bauabschnitt könnte die Strecke eintauchen, die Brauerei umfahren und parallel zur DB-Strecke hochkommen. Hier könnte die Haltestelle "Schalthaus" folgen. Diesen Bauabschnitt könnte man tatsächlich etwas später planen, um z.B. finanziell Luft zu holen.


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    Quelle: Verändert nach TIM-Online

  • ^ Eine Stadtbahnanbindung von Phoenix-West war von Anfang an geplant. Sie ist auch nicht wirklich aufwändig zu realisieren. Im Stadtbahnentwicklungskonzept von 2008 wurde diese Strecke bis zum Hörder Bahnhof bereits untersucht. Da es damals noch kaum Unternehmen auf der Fläche gab, hat sich diese Strecke noch nicht gelohnt, da sie nicht rentabel war. Inzwischen hat sich das durch große Ansiedlungen wie etwa Ampiron deutlich geändert. Daher kann ich auch nicht verstehen, warum man nicht längst an der Stadtbahn-Anbindung gearbeitet wird. Für solch eine prominente Zukunftsfläche ist die derzeitige ÖPNV-Anbindung jedenfalls ein Armutszeugnis.

    Zumal bei anderen geplanten Zukunftsflächen wie Smart Rhino oder dem Energiecampus ein ÖPNV-Anschluss von Beginn an ein wichtiger Bestandteil der Planungen ist.


    Projekthaus 2.022


    Der Erweiterungsbau für Ampiron macht weiterhin gute Fortschritte, wie die aktuellen Bilder zeigen.


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    Bilder: Eigene Aufnahmen

  • Daher kann ich auch nicht verstehen, warum man nicht längst an der Stadtbahn-Anbindung gearbeitet wird. Für solch eine prominente Zukunftsfläche ist die derzeitige ÖPNV-Anbindung jedenfalls ein Armutszeugnis.



    Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin aber der Meinung (auch aus eigener Erfahrung), dass solche großen Bürogebiete eine kurze Anbindung an den nächstgelegenen Hauptbahnhof benötigen. Zwar benötigt die U49 nur 10 Minuten, aber hält 5 mal zwischen drin. Man muss den gesamten Weg betrachten. Wenn ich mit dem Zug zur Arbeit fahre, dann entweder weil ich in der Stadt arbeite und vom Hbf zu Fuß gehen kann oder ich will schnell und möglichst komfortabel da sein, wenn es etwas weiter entfernt ist.

    Wenn man mit dem RE oder RB in DO Hbf ankommt und die U49 nehmen will, kann man im Schnitt mit 5 Minuten Wartezeit rechnen. Dann 10 Minuten Fahrt (wahrscheinlich in der Rush Hour noch mehr) und dann noch mal 10 Minuten gehen bis zu Amprion. Das heißt wohlwollende 25 Minuten. In der gleichen Zeit ist der Kollege aus Bochum, Unna oder Hagen mit dem Auto auch da. Ja, es kann auch Stau geben usw. geben, aber ebenso Regen, Bahnausfälle und Verspätungen.

    Daher muss es eine DB-Anbindung geben. Diese wäre aus meiner Sicht deutlich effektiver. Aber man könnte auch einfach mal eine Umfrage unter den Belegschaften machen.