Mobilität im Stadtgebiet und in der Region

  • Autoarme Altstadt

    Der Mobilitätsausschuss beschloss einige Eckpunkte bzgl. autoarmer Altstadt:


    Stufe 1: Anheben der Parkgebühren Werktags zwischen 8:00 und 23:00 Uhr auf 2,50 Euro / Stunde sowie Höchstparkdauer zwischen 8:00 und 19:00 Uhr auf 2 Stunden begrenzt


    Stufe 2: Oberirdisches Parken nur noch mit Sondergenehmigung (gewerblicher Verkehr, Mobilitätseingeschränkte)


    Stufe 3: Rückbau oberirdischer Parkplätze für andere Nutzungen


    Bis Mitte 2021 soll nun ein Konzept erarbeitet werden, wie vorhandene Parkplätze umgewandelt und Anwohnerstellplätze in bestehende Tiefgaragen verlagert werden können. Letztere sollen ab 2025 ebenso nicht mehr auf öffentlichem Grund parken.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…tadt-blaue-zone-1.5142352

  • Ich befürworte die Idee einer autoarmen Stadt grundsätzlich sehr. Und in der Innenstadt klappt das auch sicherlich ganz gut, da das meiste für den täglichen Gebrauch fußläufig oder mit Öffis gut erreichbar ist. Was ich allerdings etwas vermisse, ist die bessere Anbindung der äußeren Stadtbezirke, vor allem mit den S-Bahnen. Eine Bahn, die nur alle 20 Minuten fährt und dann noch den Großteil der Zeit unpünktlich ist, ist einfach unpraktisch. (So zumindest meine persönliche Erfahrung.) Abgesehen davon sollten die S-Bahn-Linien meiner Meinung nach besser miteinander verbunden werden, damit man nicht erst in die Stadt rein- und dann wieder rausfährt.

  • Am 10. Februar ist wieder Sitzung des Mobilitätsausschusses.

    Folgender Anhang zeigt eine geradezu geniale Übersicht über alle Streckenverläufe für U-Bahn, Tram, nach Kategorien des Planungsstandes / der Dringlichkeit:


    https://www.ris-muenchen.de/RI…TZUNGSVORLAGE/6366970.pdf


    Die kompletten Sitzungsunterlagen sind unter folgendem Link zu finden:


    https://www.ris-muenchen.de/RI…kumente.jsp?risid=6278313



    Ein paar (sehr selektive) Eindrücke (nicht nur auf Mobilität bezogen):


    1. In Bezug auf die Tramverlängerung nach Solln lässt eine Bemerkung aufhorchen:

    "Entwicklungsgebiete entlang der Drygalski-Allee (sowie südlich angrenzend) könnten ebenfalls von der Aufwertung der ÖPNV-Erschließungprofitieren."

    Südlich der Littmannstraße befindet sich ein ca. 14 Hektar großes Entwicklungsgebiet, das laut FNP bereits als WA (Wohnen Allgemein) gekennzeichnet ist. Bislang habe ich davon noch nie etwas in den Medien gehört, aber anscheinend ist das Gebiet nicht völlig in Vergessenheit geraten (auch wenn das sicherlich massiven Protest geben wird).


    2. Die Verlängerung einer Tramachse nach Putzbrunn wird in der Übersichtskarte mit folgender Bemerkung versehen:

    "- abhängig von Siedlungsentwicklung Putzbrunn

    - gemeinsame Entwicklung von Stadtstruktur und ÖPNV-Achse möglich"

    Mir sind bislang keine größere Pläne zur Siedlungsentwicklung Putzbrunns bekannt - der Anschluss an den ÖPNV ist momentan allerdings auch denkbar schlecht. Auch die Idee, einen P&R Platz direkt an den Außenring zu setzen (Idee!), finde ich interessant.


    3. Die Seilbahnüberlegungen am Frankfurter Ring werden zunächst quasi als Tram behandelt:

    "Die Kategorie B umfasst potentielle Maßnahmen, bei denen größere

    Freiheitsgrade hinsichtlich Trassenführung, möglichen begleitenden

    städtebaulichen Entwicklungen und dem am besten geeigneten

    Verkehrsmittel (Systemvergleich) bestehen" (vgl. Karte).


    4. Die Stadt scheint sehr amitioniert zu sein, was den Trambahnausbau angeht. In der Flottenplanung wird eine Zunahme von 109 in 2021 auf 202(+93) in 2027 prognostiziert... Das ist schon mal ne Ansage.

  • 4. Die Stadt scheint sehr amitioniert zu sein, was den Trambahnausbau angeht. In der Flottenplanung wird eine Zunahme von 109 in 2021 auf 202(+93) in 2027 prognostiziert... Das ist schon mal ne Ansage.

    Die Grafik zur Flottenentwicklung ist eigenartig. Laut MVG sind zum November 2020 134 Trambahnen im Bestand (max. 106 gleichzeitig im Einsatz).

    Ab 2021 beginnt zudem die Auslieferung von 73 vierteiligen Avenios (inkl. Vorrichtung für Akkunachrüstung). Zum Teil sollen sie zwar auch die paar noch nicht modernisierten R-Wagen aus den 90ern ersetzen, aber wie die Zahl 109 in der Grafik zustandekommt, bleibt mir daher ein Rätsel.

  • Südlich der Littmannstraße befindet sich ein ca. 14 Hektar großes Entwicklungsgebiet, das laut FNP bereits als WA (Wohnen Allgemein) gekennzeichnet ist. Bislang habe ich davon noch nie etwas in den Medien gehört, aber anscheinend ist das Gebiet nicht völlig in Vergessenheit geraten (auch wenn das sicherlich massiven Protest geben wird).

    Ich frage mich, wann endlich das Feld zwischen Drygalskialle, Herterichstraße und Stäblistraße auf den Plan kommt. Gier wäre eine dichte Entwicklung in der Nähe zur Parkstadt Solln (östlich, also an der Drygalskiallee) möglich mit einer Tram-Stichlinie von der Boschtsriedertraße. In Richtung des Freibades und des alten Forstenrieder Dorfkerns (westlich) dürfte die Bebbauung deutlich niedriger werden. Mitttig ist Platz für einen gar nicht so kleinen Park.

  • Ich frage mich, wann endlich das Feld zwischen Drygalskialle, Herterichstraße und Stäblistraße auf den Plan kommt. Gier wäre eine dichte Entwicklung in der Nähe zur Parkstadt Solln (östlich, also an der Drygalskiallee) möglich mit einer Tram-Stichlinie von der Boschtsriedertraße. In Richtung des Freibades und des alten Forstenrieder Dorfkerns (westlich) dürfte die Bebbauung deutlich niedriger werden. Mitttig ist Platz für einen gar nicht so kleinen Park.

    Hierzu sagt der Demografiebericht (Zeithorizont Realisiert bis 2040; Nur Projekte >50WE/Baurechtschaffung) folgendes:


    "Münchens südlichster Stadtbezirk (19) verfügt noch über erhebliches Wohnungsneubaupotential. Die größten Projekte sollen dabei vor allem auf ehemaligen Siemensstandorten, entlang des Gewerbebands an der Isarhangkante, an der Dygalski-Allee und auf verschiedenen privaten Grundstücken entstehen. Überdies bestehen weitere Nachverdichtungspotentiale innerhalb der Siedlungen städtischer Wohnbau­gesellschaften. In der Summe erscheinen im Prognosezeitraum über 10.000 neue Wohneinheiten möglich, wobei hinter manchen Projekten noch Fragezeichen stehen, was deren Realisierung betrifft."


    Rechnet man bekannte Planungen wie eben das von Siemens heraus, bleibt ein erheblicher Überschuss an Neubaupotenzial der nur zu erklären ist wenn großflächig das Gewerbeband umstrukturiert wird oder eben ein Teil der Felder

    1. westlich der Drygalski-Allee

    2. südlich der Siemensallee

    3. südlich der Littmannstraße

    so überplant werden, dass bis 2040 Menschen dort wohnen.


    Die Trassenplanung für die Tram nach Solln legt hier allerdings mehr Wert auf Felder 2 und 3, mich würde auch nicht wundern wenn das Feld westlich der Drygalski-Allee schwerer durchzusetzen ist, weil es stärker in einem Grünzug/Frischluftschneise liegt.

  • ADFC Fahrradklima Test 2020

    Befragt wurden für die alle zwei Jahre stattfindende Umfrage 230.000 Bürger aus 1.024 Kommunen.


    In der Kategorie "Städte > 500.000 EW" ergibt sich folgendes Bild:


    Rang Stadt Note Änderung
    1 Bremen 3,57 o
    2 Hannover 3,67 o
    3 Frankfurt am Main 3,72 +
    4 München 3,84 +
    5 Leipzig 3,85 o
    6 Dresden 4,02 o
    7 Hamburg 4,10 o
    8 Düsseldorf 4,12 o
    9 Berlin 4,14 o
    10 Nürnberg 4,15 o


    Über alle Größenkategorien hinweg erhielt Karlsruhe mit einem Schnitt von 3,07 die Bestnote im Feld. Insgesamt liegt der Schnitt bei 3,9 und hat sich damit seit 2018 nicht verbessert.


    Zum ausführlichen Testergebnis der Stadt München: https://fkt.object-manager.com…nchen_9162000_FKT2020.pdf


    Weitere Infos: https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse


    Ranking: https://fahrradklima-test.adfc…Rankingliste_FKT_2020.pdf

  • Es geht eine Rundmail in der Eigentümergemeinschaft zur Errichtung von Elektroladestationen in der Tiefgarage rum. Angeblich wurde ein super tolles Angebot von Seiten der SWM ausgehandelt. Ich zitiere mal meine E-Mail als Antwort auf die Anfrage, dort bei der "Sammelbestellung" mitzumachen:


    Die einmaligen Kosten zur Installation dieser Wall-Boxen beträgt ca. 1.500 Euro.

  • Beschäftige mich aktuell ebenfalls damit. Die SWM betreiben ihre Ladeboxen mit Energiepauschalen in Abhängigkeit der Akkukapazität, da keine Zähler verbaut sind. Für Vielfahrer hat das Vorteile, für Gelegenheitsnutzer ist das allerdings eher von Nachteil. 1:1 der Website entnommen:


    Kosten im Überblick

    Mit folgenden Kosten können Sie rechnen, wenn Sie sich für eine M-Ladelösung zur Miete entscheiden:

    1. Einmalbetrag für die Bereitstellung des Ladepunktes: 1.499,00 € (brutto) 1)
    2. Monatliche Gebühr: 45,00 € pro Monat (brutto) 1)
    3. Entgelt für den Bezug von M-Ökostrom (gestaffelt nach Batteriekapazität): zwischen 24,00 € und 199,00 € pro Monat (brutto)

    1) Von der Landeshauptstadt München werden 40 Prozent der Netto-Einmalzahlung und der Netto-Monatsmiete über 36 Monate gefördert. Eine Beantragung ist vor Unterzeichnung des Mietvertrages einzureichen. Gerne beraten wir Sie hierzu.


    https://www.swm.de/mobilitaet/elektromobilitaet/privat-laden

    Ein besonders gut ausgehandeltes Angebot seitens deiner WEG kann ich da also jetzt nicht erkennen.

  • Das ist ein erschreckend mieses und vor allem intransparentes Angebot. Warum verbauen die nicht einfach Zähler? So kommen wir wirklich nie voran mit der Elektromobilität. Für Wenigfahrer wirklich nicht zu empfehlen.

  • Was heißt hier Weingfahrer? Ich behaupte mal, dass wenn überhaupt nur 1 % der Bevölkerung täglich über 50 km fährt. Was soll daher dieser Hype um die Emobilität im IV? Dazu kommt ja noch, der markante Unterschied in den Anschaffungskosten. Selbst münchen besteht nicht nur aus Großverdienern mit Haushaltseinnahmen p.a. von z.B. über 150 TEuro. Ein Betrag, ab dem gewosse finanzielle Spielereien auch mit Kinder möglich werden.

  • Isek:


    Im Bereich unter 30.000 Euro ja, darüber stellt sich das Kostenverhältnis unter Berücksichtigung der Förderungsmöglichkeiten inzwischen jedoch schon anders dar. Der ADAC hat hierzu einige Modelle verglichen: https://www.adac.de/rund-ums-f…ktroauto-kostenvergleich/


    Bis eine breite Palette an E-Autos im Segment 15 - 30.000 Euro angeboten wird, welche dazu mit den entsprechend teuren konventionell angetriebenen Fahrzeugen in Leistung und Ausstattung vergleichbar sind - und das in Zukunft auch ohne Förderung - müssen wir sicher noch warten. Aber so eine Ladestation sollte bei korrekter Handhabung min. 10 - 15 Jahre Lebensdauer aufweisen (Kabelbruch dürfte bei privater TG-Wallbox größtes Problem sein).

  • Also ich weiß nicht ganz Recht was man davon halten sollte. Sollte man vielleicht doch nochmal von anderen Seiten beleuchten...


    Naja, aber auf jeden fall spannendes Thema. Gut das ihr es aufgegriffen habt!


    LG

  • Pilotprojekt TEMPUS

  • Der Radschnellweg in Münchner Norden lässt weiter auf sich warten. Hieß es zuletzt noch, der Baubeginn ist im Jahr 2021, scheint es sich weiter zu ziehen. Man ist weiter in der Planungsphase. Sowohl für den größten Teil im Münchner Stadtgebiet als auch für die Außengebiete.


    Für den 9,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Altstadtring und der Stadtgrenze im nördlichen Freimann hat die Stadt München derzeit nichts Neues zu vermelden. Immerhin gilt der nördliche Radschnellweg auf dem ersten Abschnitt zwischen dem Lenbachplatz und der Von-der-Tann-Straße als fertig geplant, für den Rest, heißt es, laufe die Planung. Sobald sich die betroffenen Bezirksausschüsse zum ersten Teilabschnitt ihre Meinung gebildet haben, will die Verwaltung den Stadtrat um das abschließende Wort bitten, dann soll ausgeschrieben werden.

  • Was ich an der Entwicklung in diesen östlichen Vorortgemeinden sehr positiv finde: Es gibt keine Fundamentalpositionen gegen Wachstum und Bauern, die ihr Land verkaufen. Dazu kommen Verwaltungen, die anscheindend relativ zügig arbeiten und Ansiedlungen interessant halten. Es wäre gut, wenn auch Raum für Wohnungen entwickelt würde. Wobei damit die Gemeinde natürlich mehr Infrastruktur zur Verfügung stellen muss. Bei Gewerbe ist das noch ziemlich einfach.

  • Niederschlag = Verdunstung insbesondere über die Pflanzen

    Eben, wenn Pflanzen vorhanden sind. Gerade das bezweifle ich aber, wenn ich mir die vorhandenen Hallen ansehe. Da wird aktuell viel Schönfärberei betrieben, kommt gut im Prospekt und reicht zur lokalpolitischen Gewissensberuhigung.

    Der von dir beleuchtete Wasserhaushalt ist dann auch nur ein Aspekt der zu beachtenden Umweltauswirkungen der Bodenversiegelung. Jetzt war hier vorher ein - sehr wahrscheinlich - intensiv kultiviertes Feld, kein großer Verlust. Aber: Es geht ja gerade wie besprochen darum, dass Gemeinden im Landkreis kaum Bauland für Wohnraum ausweisen, wenn sie es doch tun, allzu oft nur für EFH, im Gegenzug jedoch ungehalten riesige Flächen für Gewerbeparks (Logistik, Möbelhandel etc.). Bezeichnenderweise wird als Argument gegen Wohnungen oft Flächenversiegelung angeführt. Aus der Perspektive einer Gemeinde ist eine gewerbelastige Baulandausweisung natürlich finanziell lukrativ, gerade aber von hochrangigen Politikern wie Söder hätte ich weitsichtigeres Handeln erwartet, wenn er schon zu so einem ^^elementar wichtigen^^ Ereignis angekarrt werden muss.

    Ich kritisiere das alles nicht nur aufgrund des Beispiels DHL, sondern aufgrund der in den letzten Jahren sehr auffälligen Wucherung an Gewerbehallen und Staatsstraßen in den östlichen Vorortgemeinden, wobei Wohnraum eben hauptsächlich in Poing entstand / entsteht.


    Wie soll ein Hochregal Lager noch optimiert werden? Da gibt es Dinger die sind 25 Meter hoch. Was noch? Ein vertikales Hochhauslager? Da fehlt mir wirklich die Fantasie, wie das von der bautechnischen Seite besser gemacht werden soll.

    BMW hat aus Platzgründen ein hochkomplexes Karosserielager mit fast 40 Meter Höhe im Werk-1 errichtet. Im Umland besteht dieser Platzmangel geographisch nicht, ließe sich aber durch entsprechende Gemeindebeschlüsse politisch herbeiführen. Mit etwas mehr Aufwand könnten Hochregallager und Sortieranlagen auch dort höher gebaut werden, Fassaden könnten z.T. begrünt werden oder ein festgelegter %-Satz der Dachfläche (keine Freiwilligkeit), auf eingespartem Platz müssten mehr und größere Bäume gepflanzt werden.

    Selbiges gilt für die Discounter und Supermärkte bzw. wäre es für diese noch viel einfacher, Platz zu sparen. Großparkplatz mit Lidl-Scheune muss wirklich nicht sein.

    Im Vergleich zum Ausland ist das Ausmaß an Gewerbe im Bereich der Stadtränder noch sehr gering. Schau mal nach Norditalien oder in die USA! Dort reihen sich zig Kilometer weit Hallen aneinander. Sowas gibt es nichtmal im Ruhrgebiet.

    Sicher, nur muss es hier erst wie in den USA aussehen, damit sich was verbessert? Vergleiche Typ "aber woanders ist alles noch viel schlimmer" sind natürlich bequem und werden gerne von Politikern als Freibrief verstanden, nichts ändern zu müssen.

  • Wie gesagt: der Flächenverbrauch im Raum München ist selbst im europäischen Vergleich bezogen auf Einwohnerzahl und Wirtschaft sehr sehr moderat. Da reicht eine kurze Rechere in Google Maps Satellitenfotos. Ich halte den Flächenverbrauch für ein geringes Problem. Viel geringer als das Fehlen einer identitätsstiftenden und funktional sowie optisch ansprechenden Stadt- und Raumplanung, das langfristige Verhindern sozialer Brennpunkte, die Sicherstellung guter plus günstiger Mobilität und die Lösung der Frage zu: Wie bekommt man die Mittelschicht mit Familie in passendem Wohnraum unter?

  • Wie gesagt: der Flächenverbrauch im Raum München ist selbst im europäischen Vergleich bezogen auf Einwohnerzahl und Wirtschaft sehr sehr moderat. Da reicht eine kurze Rechere in Google Maps Satellitenfotos.

    Und nun? Soziale Brennpunkte gibt´s hier im europäischen Vergleich, ja sogar im deutschen, auch keine, der ÖPNV ist im Vergleich zu den meisten Städten in den USA hervorragend und Mietwohnungen für die Mittelschicht preislich immer noch moderat verglichen mit anderen Metropolen. Deshalb nichts weiter tun? Sollte der Flächenverbrauch nur ein geringes Problem sein, weshalb dann Forderungen nach höheren Dichten? Entspricht es einer optisch ansprechenden und nachhaltigen Raumplanung, Vororte mit Gewerbehallen zu zupflastern wie in Norditalien?

    Ich finde, du widersprichst dir selbst. Stattdessen hängen alle genannten Punkte doch zusammen und bedingen sich gegenseitig.