Areal der Fazit-Stiftung wird zu "Hellerhöfen" (bis 2028)

  • An der Ecke Günderodestraße Frankenallee arbeitet gerade die Firma Implenia mit einem Liebherr LB 30 Drehbohrgerät. Hier stand ein Gebäude, das bis in die 80er Jahre auch als Tankstelle genutzt wurde #40. So ließ sich im Rahmen des Abrisses hier ein umfangreicher Erdaustausch beobachten. Aufgabe der Firma Implenia ist jetzt die Sanierung eines noch verbliebene, lokal begrenzten Schadstoffareals durch Aushub und Neuverfüllung. Das Gelände wird nach dem Rückbau Altlastenfrei der Stadt Frankfurt für den dort vorgesehenen Schulbau übergeben.


    Blick vom S-Bahnhof Galluswarte Richtung Frankenallee



    Blick entlang der Frankenallee Richung Südosten/Mainzer Landstraße

  • Baustart im Mai 2025

    Im kommenden Mai soll der Neubau beginnen. ... Umfang dieses Bauabschnitts im Westen des Bauareals ist die Errichtung des 60 Meter hohen Hochhauses in Holzhybrid-Bauweise, dieses erhält 16 Geschosse und eine Mietfläche von 15.300 m², sowie von 131 Wohneinheiten. ...


    Der angekündigte Baustart ist pünktlich erfolgt, jedenfalls lassen die zahlreich vor Ort anwesenden Baumaschinen den Schluss zu. Gegründet wird hier mit einem größeren Drehbohrgerät als im Vorbeitrag, nämlich mit einem "LB 45". Die Baumaschinen stehen exakt an der Stelle, an der das 60 Meter hohe Hochhaus entstehen soll (Ecke Mainzer Landstraße / Hellerhofstraße).


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    Fotos: Beggi

  • Jetzt geht's richtig los. Mittlerweile sind schon drei Drehbohrgeräte vor Ort und verrichten ihren Dienst. Für interessierte Baumaschinenfans von rechts nach links: Bauer BG 20 H; Liebherr LB 30; Liebherr LB 45


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    Das Areal für das Hochhaus:


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    Alle drei Drehbohrgeräte erstellen zurzeit Bohrpfahlwände zur Sicherung der Baugruben. Zur korrekten Positionierung werden Bohrschablonen verwendet.


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    Fotos: Beggi

  • ^ Drei Pfahlbohrmaschinen haben nicht gereicht, eine vierte (Bauer BG 24 H) ist noch hinzugekommen.


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    Aber auch diese vier Baumaschinen reichen noch nicht für die Erstellung sämtlicher Grubenwände aus. Ein LRB 355.1 steht nun auch noch bereit. Ganz schön was los hier.


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    Fotos: Beggi

  • Die Drehbohrgeräte haben sich mittlerweile bis zu nordöstlichen Ecke vorgearbeitet, alle Bohrpfahlwände werden in nicht allzu ferner Zukunft fertiggestellt sein.


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    Im Bereich des geplanten Hochhauses wurde mit dem Ausheben der Baugrube begonnen.


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    Fotos: Beggi

  • Aktueller Stand der Arbeiten:


    - Die Baugrundenwände rund um den ersten Bauabschnitt, also um den Bereich westlich der Hellerhofstraße sind fertiggestellt, die Pfahlbohrmaschinen haben ihre Arbeit erledigt.

    - Der Abtransport von Erdreich und Bauschutt läuft.

    - Abschnittsweise müssen noch unterirdische Betonwände abgerissen werden.

    - Die Pfahlbohrwände im Hochhausbereich werden derzeit verankert.


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    Fotos: Beggi

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  • Baugrube und Verbau haben deutliche Fortschritte gemacht.



    An der Baustelle gewinnt man den Eindruck, dass mit hoher Intensität gearbeitet wird. Das kommt gar nicht so oft vor in der letzten Zeit.


    Bilder: Schmittchen

  • Der Büroturm in Holz-Hybrid-Bauweise hat einen Namen erhalten: "Hellerblick". Und zur Vermarktung der 15.000 m² Mietfläche eine Website, wobei deren Informationsgehalt bisher recht schlank daherkommt. Die Büros sollen im 3. Quartal 2028 zum Bezug bereitstehen. Visualisierung Eingangsbereich:


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    Bild: Bauwens / PE Hellerhöfe F.A.Z. / Schmidt Plöcker Architekten

  • Beim Ausheben der Baugrube stoßen die Bagger immer wieder auf Kellergeschossteile der abgerissenen Vorgängerbebauung. Gerade haben sie eine dicke Bodenplatte in Arbeit.


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    Im südlichen Bereich wurde damit begonnen, eine Baugrubensicherung durch sogenannte Steifen einzubauen. Dabei handelt es sich um ein (hydraulisches) Rohrsystem aus dem Mietangebot von Groundforce.


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    Ein Mitarbeiter hat freundlicherweise zum Größenvergleich seinen Helm auf eine Steife gelegt.


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    Fotos: Beggi

  • Zwei Wochen nach Beggis letztem Beitrag kann man jetzt die Baugrubensicherung mit den hydraulischen Rohren im Einsatz bewundern


    Blick nach Süden Richtung Mainzer Landstraße


    etwas näher


    Blick nach Nordosten

  • Mit mindestens 12 Baggern, 2 Raupen und zahlreichen weiteren Baumaschinen ist die Baustelle vermutlich die lauteste, die staubigste und auch die dynamischste Frankfurts. Hier ist richtig was los. Die Tiefe der Baugrube könnte im östlichen Bereich bereits 8 - 10 Meter betragen.


    Im Boden befinden sich noch sehr dicke und massive Betonreste.


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    Die zwei Raupen arbeiten unter den Steifen und befördern das Erdreich zu den zwei Baggern, die den Boden auf LKW verladen.

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    Fotos: Beggi

  • Ergänzend noch eine Totale. Gut zu sehen die von Beggi erwähnten Staubwolken, die an der Frankenallee entstanden.

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    Bild: main1a

  • Die Baugrube ist nun weitestgehend von Erdreich befreit. Es wurde damit begonnen, eine Sauberkeitsschicht aus rötlichem Schotter aufzufüllen. Dabei wird höchst effizient vorgegangen, denn die BORK-LKW bringen den Schotter und nehmen das noch vorhandene Erdreich gleich mit. Es fallen somit keine Leer-Fahrten an.


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    Im Bereich des späteren Hochhauses ist die Baugrube etwas tiefer. Hier wurden bereits die Gründungspfähle freigelegt.


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    Fotos: Beggi

  • Seit heute Morgen sind die Pumas mit ihrer mobilen Betonpumpe im Einsatz. Für die Bodenplatte des Hochhauses (angebl. 2 m dick?) wird da in den nächsten Wochen noch mehr Beton fließen


    Blick nach Süden Richtung Mainzer Landstraße



    Südwestliche Ecke des Hochhausen zwischen Mainzer Landstraße und Hellerhofstraße



    Abstützung der südwestlichen Baugrubenecke im Detail

  • Die Flächen, die gerade in Bearbeitung sind, nachfolgend von oben gesehen. Das Bild entstand vorgestern mittag - also bevor die Pumas ihre Arbeit aufgenommen haben:


    Bild: epizentrum

  • Mit der Einbringung der Armierung für die Bodenplatte des Hochhauses wurde begonnen. Nimmt man die aufragenden Eisen als ihre obere Begrenzung und vergleicht diese mit der Stufen-Stehleiter in der Grube bei angenommenen 30 cm Stufenabstand, dann wird die Bodenplatte ca. 3 Meter dick. Ganz beachtlich!


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    Auf der Beschilderung des in den Anfängen befindlichen Containerdorfes und auf weiteren Hinweisschildern ist zu lesen, welche Baufirma hier zum Zuge gekommen ist.


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    Bis auf eine Einfahrt-Rampe hat sich die restliche Baugrube ziemlich geleert.


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    Fotos: Beggi

  • Nach dem überdurchschnittlich schnellen Abbruch der Untergeschosse und dem raschen Erstellen der Baugrube geht es mit hohem Tempo weiter. 3,5 Wochen nach den Bildern im Vorbeitrag ist die Bodenplatte des Hochhauses bereits fertig ruht unter einer blauen Abdeckplane. Der Bau einer weiteren Bodenplatte ist im fortgeschrittenen Stadium, gestern wurde ein Segment betoniert.


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    In der zweiten Bodenplatte wurde das Basiselement eines ersten Krans einbetoniert.


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    Hilfreich ist die enorme Größe der befahrbaren Baugrube. Lieferfahrzeuge wie Fahrmischer können sofort nahe an das Geschehen heranfahren und blockieren beim Warten nicht die Zufahrtsstraßen.


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    Fotos: Beggi

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    Überraschung - jedenfalls für mich. Inzwischen sind zwei BKL-Autokrane auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Hellerhofstraße eingetroffen. Beim größeren der beiden handelt es ich um einen Grove GMK6450-1 mit einem Teleskopausleger bis 60 m und einer maximalen Traglast von 450 t . Die Baukundigen hier im Forum haben sicher eine Idee, wofür der gebraucht wird. ;)

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  • ^ Vermutlich hat der kleine Autokran den großen aufgebaut und dieser wiederum wird für den Aufbau eines ca. 70 Meter hohen Krans zum Hochhausbau notwendig sein. Der mächtige Kransockel (Basiselement) dafür ist schon in Beitrag #97 zu sehen.

  • Durch den Aufbau des ersten Krans auf dem Areal des ersten Bauabschnitts lässt sich die künftige Höhe des Hochhauses ganz gut abschätzen. Es wird nach meiner Einschätzung noch ca. fünf Meter höher, als der aktuell vorhandene Kranmast.


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    Bei dem im Aufbau befindlichen Kran handelt es sich um einen sog. WILBERT Laufkatzkran (kein Wipper).


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    Der Ausleger wurde heute bereits teilweise auf einer gesperrten Straße montiert.


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    Auf dem benachbarten Baugrund fanden heute Messarbeiten statt, was eventuell darauf hindeuten könnte, dass auch hier bald gebaut wird.


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    Fotos: Beggi