Essen & Bottrop: Neue Stadtlandschaft "Freiheit Emscher"

  • Geplante Bürgerbeteiligung zum Mobilitätsprojekt "Umwelttrasse" Freiheit Emscher

    "Freiheit Emscher" ist das gemeinsame Projekt zwischen Bottrop, Essen und der RAG Montan Immobilien GmbH, in dem die Umsetzung eines neuen Verkehrskonzepts enthalten ist. Die Umwelttrasse ist zusammen mit dem Gewerbeboulevard eine zentrale Haupterschließungsachse für das Projektgebiet, die die verschiedenen Quartiere und Gewerbeflächen der Freiheit Emscher verbinden. Sie soll ein Pilot für umweltfreundliches und -schonendes Verkehrsverhalten werden und als interkommunale Verbindung zwischen Essen und Bottrop dienen, insbesondere für den Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV.

    Die ergänzende Pressemeldung der Stadt Essen dazu vom 02.08.2022; (Q):

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (9. Mai 2024 um 11:15)

  • VISION DER KLIMARESILIENTEN STADT WIRD SCHRITT FÜR SCHRITT REALITÄT

    Dazu die Pressemitteilung der beteiligten Partner von Freiheit Emscher am 21.09.2022; (Q):

    2 Mal editiert, zuletzt von hanbrohat (9. Mai 2024 um 11:16)

  • Beteiligung der Stadt Essen an der Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH

    Dazu hat die Stadt Essen eine Pressemitteilung am 15.02.2023 herausgegeben:

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1489763.de.html

  • Freiheit Emscher auf der Polis Convention 2023

    Reaktivierung und Neuvermarktung der Bergbauflächen im Bottroper und Essener Projektgebiet nimmt Fahrt auf

    Pressemeldung der Stadt Essen vom 27.04.2023; Q:

    Mit der Gründung der Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH gewinnt die Kooperation zwischen den Städten Bottrop und Essen sowie der Flächeneigentümerin RAG Montan Immobilien weiter an Dynamik. Die Gesellschaft nahm ihre Arbeit im April 2023 auf und präsentierte sich am 26. April 2023 auf der Stadtentwicklungsmesse Polis Convention 2023 in Düsseldorf im Rahmen einer Diskussionsrunde mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach. Im 1.700 Hektar großen Plangebiet liegen die letzten großen Flächenreserven im zentralen Ruhrgebiet, bereits Ende des Jahres wird die erste Bergbaufläche im Essener Norden saniert, aus der Bergaufsicht entlassen und für erste Ansiedlungen zur Verfügung stehen. Bis ca. 2030 sollen alle Flächen entwickelt sein, so das ambitionierte Ziel der neuen Gesellschaft.

  • Freiheit Emscher erstmals bei Investoren-Tour Ruhr dabei

    PM der Stadt Essen vom 17.08.2023; Q:

    Investorinnen*Investoren und Projektentwickler*innen bescheinigen dem Gebiet Freiheit Emscher großes Potenzial, mit einer ausgebuchten Tour und spannenden Gesprächen war das Projekt erstmals Teil des mittlerweile traditionsreichen Netzwerkevents. Das Areal Freiheit Emscher mit seiner 17 Quadratkilometern großen Fläche im Essener Norden und Bottroper Süden bietet insbesondere solchen Unternehmen hervorragende Perspektiven, die Wert auf Resilienz und Klimaneutralität in der Produktion legen.

    Unten: Vor Ort auf dem Gelände von Freiheit Emscher. V. l. n. r.: Steffen Lenze, Stadt Essen, Gernot Pahlen, Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft, Michael Otto, RAG Montan Immobilien:

    2023-08-17freiheitemsbqim3.jpg

    Foto: Claudia Posern

    Aufbruch in den Wandel: Freiheit Emscher lädt Investoren ein

    Im Rahmen der Tour präsentierte sich Freiheit Emscher als besonders attraktiver Standort für wissensbasierte Unternehmen im Ruhrgebiet und lädt Interessenten ein, sich im Projektgebiet zu engagieren. Gernot Pahlen, Geschäftsführer der Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH: "Wir sind überwältigt vom großen Interesse seitens der Wirtschaft und sehen uns in unseren Überlegungen zur Transformation der ehemaligen Bergbauflächen hin zu neuen nachhaltigen Nutzungen bestätigt. Mit dem Gewerbegebiet Emil Emscher und der anstehenden Vermarktung der gewerblichen Bauflächen geht das Projekt Freiheit Emscher jetzt in die Umsetzungsphase. Wir freuen uns nun mit innovativen Unternehmen und Projektentwicklerinnen*Projektentwicklern in den Dialog zu treten, um unsere Ansätze gemeinsam weiterzuentwickeln und in zukunftsfähige Bauprojekte zu überführen."

    Grüne Industrieregion der Zukunft mitgestalten

    Die Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH wurde im April 2023 durch die heutigen Gesellschafter, die Städte Bottrop und Essen sowie die Flächeneigentümerin RAG Montan Immobilien GmbH gegründet und treibt seither die nachhaltige Entwicklung des Projektgebietes durch die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft weiter voran. Gesucht werden Immobilienentwickler*innen und Nutzer*innen, die den Anspruch des Projektes, Freiheit Emscher zu einem Vorbild der grünen Industriestadt von morgen und Modellprojekt für die Metropole Ruhr mittragen und gemeinsam mit den Projektpartnern weiterentwickeln. Steffen Lenze, Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Essen: "Interessierte Investorinnen*Investoren und Projektentwickler*innen werden sich als erstes im Bereich Emil Emscher ansiedeln können. Die Sanierung und Baureifmachung der Fläche ist in vollem Gange, die Entlassung aus der Bergaufsicht ist für Anfang 2024 vorgesehen. Mit dem Beschluss des Bebauungsplans rechnen wir bis Ende 2024, eine Fertigstellung der Erschließung ist bis Ende 2026 geplant.

    "Im Anschluss an den Aufenthalt auf Emil Emscher ging es weiter zur Fläche Hafen Coelln-Neuessen, wo Steffen Lenze und Gernot Pahlen den Teilnehmenden einen Vorgeschmack auf den sog. Nukleus des Projektes am Rhein-Herne-Kanal gaben. Hier wird die Entwicklung aufgrund der anstehenden Sanierungs- und Planungsverfahren sowie der noch zu erstellenden äußeren Erschließung noch etwas länger dauern. Mit der Fertigstellung der Erschließung des gesamten Planungsraums ist nach derzeitigem Stand ab 2030 zu rechnen.

    2 Mal editiert, zuletzt von hanbrohat (9. Mai 2024 um 11:18) aus folgendem Grund: Bildertausch

  • Sanierung der ehemaligen Bergbaubrache Emil Emscher befindet sich auf der Zielgeraden

    Die Sanierung der ehemaligen Bergbaubrache Emil Emscher befindet sich auf der Zielgeraden, somit nimmt das Stadtentwicklungsprojekt Freiheit Emscher weiter Formen an. Das Areal Emil Emscher ist die erste von fünf ehemaligen Bergbauflächen im interkommunalen Projekt, die neue Nutzungen für Gewerbetreibende ermöglicht.

    Ergänzend heißt es in der PM der Stadt Essen vom 01.09.2023 dazu:

    Quelle: https://essen.de/meldungen/pressemeldung_1507876.de.html

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (9. Mai 2024 um 11:19)

  • Rückenwind für Revitalisierungsmaßnahmen im Projektraum "Freiheit Emscher"

    Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt mit 1,3 Millionen Euro die Entwicklung im nördlichen Ruhrgebiet.

    PM der Stadt Essen vom 17.11.2023; Q:

  • Begehung Baugebiet Freiheit Emscher

    VertreterInnen der Städte Essen und Bottrop sowie der RAG haben sich im März 2023 den aktuellen Baufortschritt angesehen

    Da das Gelände weitestgehend abgesperrt und nicht einsehbar ist hier zumindest die damalige Pressemeldung der Stadt Bottrop hier verlinkt mit einer kleinen Bilderstrecke und dem damaligen Zustand.

    Ausschnittsweise und exemplarisch zwei Bilder mit dem Istzustand und der visionären Vorstellung aus der PM.

    Stand heute: Hier gibt es noch viel zu tun:

    2023-03-Bottrop-Begehung-Freiheit-Emscher-2.jpg

    © Stadt Bottrop

    Vision der Zukunft: Ein Gewerbeboulevard mit moderner Promenade:

    2023-03-Bottrop-Freiheit-Emscher-Visu-1.jpg

    © Stadt Bottrop

    Stand heute: Überbleibsel des Bergbaus sind noch sichtbar:

    2023-03-Bottrop-Begehung-Freiheit-Emscher-3.jpg

    © Stadt Bottrop

    Vision der Zukunft: Wasserinseln und Grünflächen dominieren die Promenade:

    2023-03-Bottrop-Freiheit-Emscher-Visu-2.jpg

    © Stadt Bottrop

  • Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft etabliert starkes Bündnis für den ReallaborCampus Welheimer WasserMark in Bottrop

    Memorandum of Understanding vereint Flächenentwicklung und Wissenschaft - Erster Schritt im Pilotprojekt zum Thema Wertwasser im Planungsgebiet von Freiheit Emscher:

    Quelle: https://www.rag-montan-immobilien.de/aktuelles/deta…ampus-welheime/

  • Aktuelles zum Projekt "Freiheit Emscher"

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Ratsentscheidung: Der Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH wird von der Stadt Essen ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von bis zu 5,4 Millionen Euro gewährt.
    • Gesellschafterdarlehen: Beträgt insgesamt 10,8 Millionen Euro und soll für den Ankauf der "Emil Emscher"-Fläche in Essen genutzt werden.
    • Ausblick: Die erworbene Fläche soll entwickelt und dann weiterverkauft werden. Geplant ist die Ansiedlung von großflächigem Gewerbe, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1547138.de.html

  • "Freiheit Emscher" startet Vermarktung von Ansiedlungsflächen

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Vermarktung der ersten Ansiedlungsflächen für das Projekt "Freiheit Emscher" startet. Ab sofort werden die ersten drei Baufelder mit einer Größe von zwölf Hektar auf dem Areal Emil Emscher im Essener Norden für wissensbasierte Unternehmen und innovative Produktionsbetriebe angeboten. Geplant ist ein zweistufiges Investorenauswahlverfahren. Die ersten Grundstücke werden im 2. Quartal 2028 an die Erwerber übergeben. Weitere Flächen folgen voraussichtlich ab 2031.

    Quelle: idr
    Infos: http://www.freiheit-emscher.de

  • Wichtiger Meilenstein für interkommunales Entwicklungsprojekt ''Freiheit Emscher''

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ehemalige Bergbaufläche Emil Emscher angekauft

    Die ehemalige Bergbaufläche Emil Emscher ist bereit für die nächste Entwicklungsphase hin zu einem modernen, nachhaltigen Gewerbestandort. Das Areal im Essener Norden wurde nach Abschluss der Sanierungsarbeiten und Entlassung aus der Bergaufsicht nun offiziell von der RAG Montan Immobilien an die Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft übertragen.

    Auf insgesamt 1700 Hektar im Essener Norden und Bottroper Süden entsteht in den kommenden Jahren eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Nordrhein-Westfalens. Die Entwicklung der Fläche Emil Emscher ist der erste konkrete Schritt in diesem langfristigen Prozess zu einer grünen Industriestadt der Zukunft. Der Bebauungsplan für Emil Emscher soll im Frühjahr 2026 verabschiedet werden. Er umfasst auch einen neuen Gewerbeboulevard, der Emil Emscher mit dem Bottroper Süden verbindet. Parallel dazu laufen die Maßnahmen zur Entwicklung der weiteren vier ehemaligen Bergbauflächen von Freiheit Emscher. Für das Areal Welheimer Mark beispielsweise wird der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan bis April 2027 angestrebt.

    Quelle: https://freiheit-emscher.de/2025/04/01/wic…eiheit-emscher/


  • Einen Lageplan zum zukünftigen Projekt Freiheit Emscher hat die RAG AG auf ihrer Facebook-Seite herausgegeben. Die grünen aufgezeigten Landschaften dürfen durchaus so angenommen werden. Auf den im Bau befindlichen ersten Bauabschnitt trifft die folgende Grafik vom Geländeaufbau her zu (Mitte-unten).

    Zu sehen ist vor Ort bisher nicht viel, die Zugänglichkeit schlecht. Bleibt abzuwarten bis erste Straßen und Wege angelegt sind und die Bauzäune fallen, eine kleine parkähnliche Anhöhe wurde dagegen schon fertiggestellt, wird später für den Baufortschritt nützlich sein.

    20250430-E-BOT-Freiheit-Emscher-Gebietsplan.jpg

    Grafik: RAG AG

  • Ein aktueller Blick auf das Gelände zeigt, die Sanierung und Baureifmachung der ersten Teilfläche auf Essener Seite ist weit fortgeschritten (die Grafik im Vorbeitrag zeigt das Gebiet in der Mitte unten). Eine Fertigstellung der Erschließung ist zwar bis Ende 2026 geplant, schon jetzt sind ein Eingang und Weg zu einem naturnahen Park mit Anhöhe zu sehen bzw. mehr zu erahnen. Die Umzäunung für diesen Flächenbereich könnte evtl. schon eher wegfallen, bevor die Firmen ihre Gebäude demnächst hier hochziehen.

    Die Vermarktung für die ersten drei Baufelder mit einer Größe von zwölf Hektar für wissensbasierte Unternehmen und innovative Produktionsbetriebe wurde vor kurzem gestartet, s.a. #31.

    20250518-142740-Shift-N.jpg


    20250518-142422-Shift-N.jpg


    20250518-142624.jpg

    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Bebauungsplan "Freiheit Emscher: Gewerbegebiet Emil Emscher (Gladbecker Straße/ Daniel-Eckhardt-Straße)"

    Der Bebauungsplan wird ab dem 12. August öffentlich ausgelegt und im Internet veröffentlicht.

    20250806-Essen-Freiheit-Emscher-Gewerbegebiet-Emil-Emscher-Luftbild.jpg

    © Stadt Essen, RVR, Luftbild 2024

    Dekoratives Anführungszeichen

    Pressemeldung Stadt Essen / 06.08.2025

    Die Stadt Essen stellt für den Bereich Emil Emscher und die angegliederte Erschließung einen Bebauungsplan auf. Der Geltungsbereich umfasst insgesamt zwei räumlich nicht zusammenhängende Teilflächen: Teilfläche A "Sturmshof" und Teilfläche B "Emil Emscher & Gewerbeboulevard". Teilfläche A "Sturmshof" umfasst das Areal der heutigen Bestandsstraße Sturmshof mit einem südlichen Erweiterungsbereich. Die Teilfläche B "Emil Emscher & Gewerbeboulevard" beinhaltet die ehemalige Bergbaufläche Emil Emscher und die Flächen des nach Norden geplanten Gewerbeboulevards.

    Das Plangebiet Emil Emscher soll zu einem modernen Gewerbestandort entwickelt werden. Aus dem Masterplan "Freiheit Emscher" ergeben sich besondere Qualitätsanforderungen an Nutzung, Erschließung und Gestaltung sowie im Hinblick an den Klimaschutz des geplanten Gewerbegebietes Emil Emscher.

    Der Bebauungsplan wird vom 12. August bis zum 12. September im Internet veröffentlicht und zusätzlich öffentlich ausgelegt.

    Alle interessierten Bürger*innen sind eingeladen, sich am Planungsprozess zu beteiligen.

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1573543.de.html

  • Land und EU unterstützen Freiheit Emscher mit Millionen-Förderung


    PM Stadt Essen/07.01.2026


    Mit Fördermitteln des Landes und der Europäischen Union soll im Essener Norden und Bottroper Süden eine produktive und grüne Stadt der Zukunft entstehen. Heute (07.01.) feierte das interkommunale Projekt die offizielle Übergabe der Zuwendungsbescheide.

    78 Millionen Euro für urbane Transformation im Ruhrgebiet: Staatssekretär Paul Höller vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) Nordrhein-Westfalen überreichte heute im Bottroper Malakoffturm die Zuwendungsbescheide für Mittel aus dem Just Transition Fund (JTF) an Freiheit Emscher. Damit bekräftigt die Landesregierung ihre Unterstützung für das interkommunale Stadtentwicklungsprojekt. Freiheit Emscher ist ein Kooperationsvorhaben der Städte Essen und Bottrop gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien GmbH (RAG MI). Auf einer Gesamtfläche von rund 1.700 Hektar soll in den kommenden Jahren ein wirtschaftsstarker und klimagerechter Stadtraum entstehen. Im Zentrum dieses Wandels steht die wirtschaftliche und ökologische Aufwertung fünf ehemaliger, im Projektraum gelegener Bergbaubrachen. Mit den JTF-Mitteln fördern das Land und die Europäische Union bis 2029 die ersten Umsetzungsschritte.

    Fünf Flächen, zwei Städte, ein gemeinsames Projekt

    "Die Übergabe der JTF-Zuwendungsbescheide ist ein wichtiger Meilenstein für Freiheit Emscher", sagte Gernot Pahlen, Geschäftsführer der gemeinsam von den Städten und der RAG Montan Immobilien gegründeten Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mbH (FEEG). "Unser Ansatz, die Fördermittel im Sommer 2023 als Verbund von Bottrop, Essen, RAG MI und der Emschergenossenschaft zu beantragen, war richtig. Hier wurde von Beginn an einem Strang gezogen – ein Erfolg mit Vorbildfunktion für interkommunale Zusammenarbeit weit über die Region hinaus."

    Im Verbundprojekt Freiheit Emscher fließen die JTF-Fördermittel in die nachhaltige Entwicklung der ersten beiden von insgesamt fünf Entwicklungsflächen: Emil Emscher im Essener Stadtteil Vogelheim und Welheimer Mark in Bottrop. Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld erläuterte die Bedeutung des Projekts für die Entwicklungsziele der Stadt: "Bottrop hat sich zu einer Vorreiterin in Sachen Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung gewandelt. Dieser Vorreiterrolle möchten wir auch mit Freiheit Emscher gerecht werden. Von den geplanten städtebaulichen Maßnahmen und der verbesserten Verkehrsanbindung wird auch der Bottroper Süden profitieren."

    Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen erklärte: "In den großen industriellen Brachflächen, die über Jahrzehnte den Essener Norden und die gesamte Emscherregion geprägt haben, steckt enormes Potenzial. Projekte wie ESSEN 51. zeigen, wie diese Räume revitalisiert werden können. Freiheit Emscher schließt daran an – geht aber mit dem interkommunalen Ansatz noch einen Schritt weiter. Hier schreiten Bottrop, Essen, die RAG Montan Immobilien GmbH und unsere gemeinsame Tochter Freiheit Emscher Entwicklungsgesellschaft mit vereinten Kräften voran – für moderne Arbeitsplätze, lebenswerte Quartiere und neue ökologische Qualität. Das macht Freiheit Emscher zu einem bundesweiten Modellprojekt."

    Vorbild für urbane Transformation der Zukunft

    Den Modellcharakter von Freiheit Emscher hob auch Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur hervor: "Freiheit Emscher zeigt, wie aus alten Industriestandorten neue Chancen entstehen können – für gute Arbeitsplätze, mehr Lebensqualität und eine gesunde Umwelt. Wenn Städte, Unternehmen und Wasserwirtschaft über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, entsteht etwas, das weit über einzelne Flächen hinaus wirkt. Genau so stellen wir uns den Strukturwandel im Ruhrgebiet vor: nachhaltig, innovativ und nah an den Menschen."

    In Essen setzt die FEEG die JTF-Förderung dazu ein, die rund 29 Hektar große Fläche Emil Emscher – Standort der gleichnamigen, 1973 stillgelegten Zeche – zu sanieren und baureif zu machen. Ein fünf Kilometer langer Gewerbeboulevard soll die Fläche mit dem Bottroper Süden verbinden. Der als 25 Meter breite Allee geplante Boulevard soll ein gleichberechtigtes Neben- und Miteinander von motorisiertem und nicht-motorisiertem Verkehr ermöglichen. Dank Trassen für Rad- und Fußverkehr, Grünstreifen und Aufnahmeflächen für Regenwasser zeichne sich der Boulevard als zukunftsweisende Mobilitätsachse aus, wie der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte.

    Wasserwirtschaft und städtebauliche Entwicklung gehen Hand in Hand

    Auf Bottroper Seite entwickelt Freiheit Emscher die Fläche in der Welheimer Mark zum Standort für Forschungseinrichtungen und wissensbasierte Unternehmen. Die unmittelbare Nähe zur Kläranlage der Emschergenossenschaft prädestiniert die Fläche für zirkuläres, nachhaltiges Wirtschaften. Auch in der Welheimer Mark stellt der Ausbau des Gewerbeboulevards den ersten Schritt dar, um die Fläche an die benachbarte Verkehrsinfrastruktur anzuschließen. Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, informierte über die Renaturierung der Aspelflötte – eine Maßnahme, die das Gebiet ökologisch enorm bereichern wird.

    Erster Bebauungsplan im Frühjahr 2026

    Freiheit Emscher bietet hervorragende Chancen, urbane Transformation und nachhaltiges Wachstum mit der sozial-ökologischen Aufwertung der angrenzenden Quartiere in Essen und Bottrop zu verbinden. Wie wichtig dabei die enge Zusammenarbeit mit den Städten ist, machte Michael Kalthoff, Vorsitzender der Geschäftsführung RAG Montan Immobilien, deutlich: Die Sanierungsarbeiten würden konsequent an die Zeithorizonte der Bebauungsplanungen angepasst und eng mit den kommunalen Prozessen abgestimmt, um die Entwicklung im Zeitplan zu halten. So solle im Frühjahr 2026 der Bebauungsplan für Emil Emscher verabschiedet werden, den Satzungsbeschluss für die Welheimer Mark strebe man ein Jahr darauf an. Die drei weiteren Entwicklungsflächen Sturmshof, Hafen Coelln-Neuessen und Prosper II stehen derzeit noch unter Bergaufsicht. Ihre sukzessive Erschließung soll in den kommenden Jahren die Vision von Freiheit Emscher als produktive und klimagerechte Stadt der Zukunft vollenden.


    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1583866.de.html

  • Bottrop: Erster Spatenstich für zwei Freiheit-Emscher-Projekte

    Für das Freiheit Emscher Projekt sind am 21.01.2026 die ersten Spatenstiche erfolgt.

    Die Emschergenossenschaft beginnt mit dem wasserwirtschaftlichen Umbau (und der teilweisen Freilegung) des Bachlaufs der Aspelflötte. Im Zuge der Bachrevitalisierung entstehen neue Fuß- und Radwege, welche auch an das neue Gewerbegebiet angebunden werden.

    Die Stadt Bottrop baut parallel dazu den ersten Abschnitt des Gewerbeboulevards in der Welheimer Mark.

    Ausführliche Infos zu den einzelnen Baumaßnahmen unter: https://www.bottrop.de/wohnen-stadtqu…er+%28363222%29