Kudamm-Tower auf dem Karstadt-Areal

  • Ich glaube, diese destruktive und durch und durch inkompetente Lüscher hat hier gar nicht mehr viel zu kamellen. Die Morgenpost lädt mit einem weiteren Artikel auch schon nach, in dem Signa erklärt, an seinen Plänen weiter festhalten.


    https://www.morgenpost.de/bezi…-Kudamm-Plaenen-fest.html


    Darin heißt es, die Zusammenarbeit mit dem Senat habe sich "bislang als sehr verlässlich und vertrauensvoll erwiesen“, so ein Signa-Sprecher am heutigen Donnerstag. Man habe "auch weiterhin keine Zweifel, dass der Senat zu seinem Wort steht und die Vereinbarungen des Letter of Intent umsetzt.“

  • ^ Man kann und soll in der Sache streiten, aber ich finde es deprimierend, mit welcher Reflexartigkeit selbst intelligente Mitglieder dieses Forums Lüscher ad personam angehen, sobald ihnen eine Entscheidung nicht schmeckt. Und einer Frau, die ihr Leben lang im Bereich der Architektur gewirkt hat,  nicht in der schlechtesten Uni der Welt Architektur studiert und gelehrt hat, selbst als Architektin gearbeitet und nun viele Jahre Stadtbaurätin ist, vorzuwerfen, sie sei "durch und durch inkompetent", ist doch eine aberwitzige Aussage und Deiner nicht würdig.

  • Das ist wirklich irre. Lüscher verteidigt ihre Position mit "fachlichen Gründen". Diese stünden manchmal im Gegensatz zu "politischen Gründen". Welche "fachlichen Gründe" verhindern denn bitteschön ein Hochhaus auf diesem Areal? Wie betriebsblind und unnötig ist denn bitte diese Baudirektion? [...]

    Ich könnte diesen "fachlichen Grund" ja durchaus nachvollziehen, wenn diese für den KuDamm angeblich so "prägende" Blockrandbebauung mit halbwegs einheitlicher Traufhöhe wirklich so charakteristisch wäre, wie Frau Lüscher es darstellt. Es ist ja nicht so, dass nur die beiden jüngeren Hochhäuser am Breitscheitplatz diese Entwicklung evozieren würden. An dem Grundstück selbst grenzt die Brandwand des Swisshotel-Hochhauses. In der unmittelbaren Nachbarschaft bewertet man Hochhäuser sogar so stadtbildprägend, das diese unter Denkmalschutz stehen. Auch mit benachbarten pavillonartigen Gebäuden (Kaufhaus Bilka, Kranzler Eck) wurde der noch vorhandene Blockrand bewusst an den Ecken aufgebrochen - heute unter Denkmalschutz.


    Der Genius Loci mag vor 100 Jahren der elegante Blockrand mit klar gefassten Straßenräumen gewesen sein - seit den 50er-Jahren war die gesamte Umgebung hingegen DAS Aushängeschild des Westens mit International Style und einem aufgelockerten Stadtraum aus Riegeln, Zeilen, Hochpunken und Pavillons. Und genau diese beiden konträren städtebaulichen Leitbilder spielt man immer dann gegeneinander aus, um irgendetwas zu verhindern.

  • ^ Man kann und soll in der Sache streiten, aber ich finde es deprimierend, mit welcher Reflexartigkeit selbst intelligente Mitglieder dieses Forums Lüscher ad personam angehen, sobald ihnen eine Entscheidung nicht schmeckt. Und einer Frau, die ihr Leben lang im Bereich der Architektur gewirkt hat,  nicht in der schlechtesten Uni der Welt Architektur studiert und gelehrt hat, selbst als Architektin gearbeitet und nun viele Jahre Stadtbaurätin ist, vorzuwerfen, sie sei "durch und durch inkompetent", ist doch eine aberwitzige Aussage und Deiner nicht würdig.

    Ich teile deine Meinung zu ihrer fachlichen Qualifikation zu 100% und das Lüscher-Bashing erscheint mir oft genug sehr einseitig und machohaft begründet.

    Aber geschenkt: Der Artikel gibt in der Tat nicht her, was nun "fachlich" gegen diese Hochhäuser spricht. Sie hätte auch sagen können, dass sie dort einfach keinen Bock auf Hochhäuser hat, die Begründung wäre ähnlich untersetzt.


    Es gibt nun zwei Möglichkeiten:


    a) Die Morgenpost hat die Begründung einfach weggelassen und das Zitat verkürzt, ohne es zu kennzeichnen. Das wäre nicht verboten, aber unlauter und passt in das Bild der Redaktion.

    b) Frau Lüscher will dort in der Tat keine Hochhäuser, weil es aus ihrer Sicht dort einfach nicht passt. Diese Attitüde vertritt sie, bei allem, was sie in Berlin geleistet hat, leider zusehends auch im Baukollegium.


    Wahrscheinlich steckt in beidem ein wahrer Kern und, ganz ohne Personenbashing: Nach nunmehr 14 Jahren an der Spitze der Gestaltungsfragen Berlins wäre es Zeit für eine Neubesetzung des Amtes der Senatsbaudirektorin und ich hoffe, das erkennt auch die neue Regierung Ende des Jahres, egal welche Parteien in ihr vertreten sein werden.

  • An der Stelle muss ich George Henri beistehen, wer so ein Amt bekleidet das in seiner Eigenschaft natürlich immer Kontrovers ist und sich auch durchsetzungsstark in den eigenen Anschauungen hervortut bietet in seinen Äußerungen und Entscheidungen immer Angriffsfläche.


    Die eigene Biografie ist gemessen an Taten und Unterlassungen da erst mal irrelevant.


    Dass sie einer Bestimmten Schule angehört und sich mit anderen Auffassungen schwer tut zeigte sich wiederholt und das teilweise recht brüsk sowohl in Ihren städtebaulichen Entscheidungen als auch in Interviews.

    In persona verkörpert sie tatsächlich ein eindimensionales, architektonisches Wertesystem das nicht in der Lage ist andere Maßstäbe als die eigenen, gelten zu lassen und sich vornehmlich elitär geriert, was wiederum die Frage der Verhältnismäßigkeit in den Raum wirft - mit wieviel Eifer zum Teil demonstrativ hier einige wenige nach persönlichem Gusto nachhaltig über das Stadtbild bestimmen und in wie weit das von der Breiten Stadtgesellschaft gewürdigt oder mitgetragen wird.

    Dieses Amt und damit diese Person ist nicht direkt wählbar, das sollte man ändern können vielleicht erhält Berlin dann auch die Stadt, wie sie sich die Berliner vorstellen und nicht die, die sie vorgesetzt bekommen.

  • ... einer Frau, die ihr Leben lang im Bereich der Architektur gewirkt hat,  nicht in der schlechtesten Uni der Welt Architektur studiert und gelehrt hat, selbst als Architektin gearbeitet und nun viele Jahre Stadtbaurätin ist, vorzuwerfen, sie sei "durch und durch inkompetent", ist doch eine aberwitzige Aussage ...


    ... das Lüscher-Bashing erscheint mir oft genug sehr einseitig und machohaft begründet.

    Ob es sich bei Frau Lüscher um eine Frau handelt oder nicht, ist hier mal ganz grundsätzlich extrem egal. Mir oder auch anderen eine Machoart zu unterstellen, weil wir uns als Männer erfrechen, im Falle Lüscher die Kompetenz einer Frau kritisieren, ist haarsträubend. Lüscher ist keine heilige Madonna, vor die man sich schützend zu werfen braucht, und niemand hat sie hier in ihrer Fraulichkeit angegriffen.


    Darüber hinaus betrachte ich ihre Vita keineswegs mit großer Anerkennung, zumal sie ihre meist erschreckend subjektiven Entscheidungen besonders gerne als miserabel begründete basta-Urteile einbringt. Wenn man schon glaubt, als Gutsherrin alles von Tisch wischen zu dürfen, was einem nicht gefällt, dann sollte man wesentlich mehr auf dem Kasten haben.


    Leider erlebe ich, dass mit dieser Entscheiderin Berlin seit vielen Jahren mit fest angezogener Bremse fährt. Und es bringt mich auf, wenn die Kräfte Berlins, wirtschaftlich wie kreativ, immer gehemmter und ausgebremster denken und wirken, weil man meist schon von vornherein weiß, dass Lüscher die Dynamik vieler neuer Prozesse beschneidet und herunterkrittelt, bis wir die nächste städtebauliche Chance durch eine traurige Belanglosigkeit ersetzen.

  • hmmm.... wenn ich das alles so lese... ensteht folgendes Bild vor mir... eine Frau, diese schrecklich emanzipierte Senatsbaudirektorin, erdreistet sich den vom Machismo besessenen Männern dieser Stadt zu untersagen, ihre phallischen Symbole überall dort zu errichten, wo sie es wollen. Das verärgert die Männer ungemein und sie beginnen nach üblicher Manier an der Reputation der Frau Zweifel zu säen auf das diese alsbald, wenn nicht freiwillig so doch auch wegen ihrer schon sehr langen, zu langen, Amtszeit nicht mehr adaequat erscheint.

    Honi soit qui mal y pense ....

  • Im September wird das Abgeordnetenhaus gewählt. Vielleicht wird die Stelle mit einem frischen Kopf ausgetauscht. Frau Lüscher prägt die Stadt schon lange genug.

  • Ich glaube, Berlin hatte seit Jahrzehnten keinen Politikwechsel nötiger. Man kann sich eigtl. nur noch schämen auf wievielen Ebenen die Stadt herunterregiert wird. Signa wird klagen. Der Schaden ist aber bereits angerichtet. Jeder Großinvestor, der noch darüber nachdenkt, in Berlin Projekte zu verwirklichen, wird sich das sehr genau angeschaut haben wie man hier mit Milliarden(!) Investitionen umgeht und welche Arroganz und (Amts)Anmaßung einem entgegen schlägt, selbst wenn man -wie im Falle Signa- ganz im Gegensatz zu Frau Lüscher tatsächlich mal hervorragende Stadtentwicklung betreibt, die vorhandene Strukturen sinnvoll ergänzen und erweitern will, ganz zu schweigen davon, dass Signa hunderte Arbeitsplatzgarantien auf Jahrzehnte in Aussicht gestellt hat. So jemanden macht man sich als Baudirektor/in zum Partner, wenn man wirklich etwas für die Stadt erreichen will und seinem Beruf gerecht wird, nicht zum Feind.

  • Senat will an Signa-Deal festhalten


    Laut der Mopo handelte es sich hier wohl um einen Alleingang von Regula Lüscher. Im Roten Rathaus und der Wirtschaftsverwaltung ist man darüber ziemlich verärgert.

    Der Stopp der Pläne am Kurfürstendamm, war in der Koalition offenbar nicht abgestimmt. Die Senatssprecherin Melanie Reinsch versicherte, dass die Verabredung zwischen dem Senat und Signa gültig sei. Die im Letter of Intent vereinbarten ein bis zwei Hochpunkte sind weiterhin Bestandteil der Planung.

  • ganz zu schweigen davon, dass Signa hunderte Arbeitsplatzgarantien auf Jahrzehnte in Aussicht gestellt hat.

    Jahrzehnte? Ich denke es handelte sich um 3 Jahre?!

    Aber Signa hat den Senat da mehr oder weniger in der Hand, wenn der Letter of Intent nichtig wird, werden die Häuser geschlossen, vielleicht noch vor Ostern.

    Dann muss sich der Senat sehr gut überlegen, wie die Berliner Einkaufstrassen weiter zu führen sind und überleben sollen...nicht gut für die Wahl... ;-)

  • ^

    Wenn ich mich richtig erinnere, meinte Herr Herzberg in der Senatsanhörung, dass sie Karstadt Mietverträge für mindestens 10 Jahre garantieren wollen. Man wollte damit wohl Bedenken ausräumen, dass man mehr oder weniger kurz nach Fertigstellung den ganzen Bumms teuer verkauft an irgendeine internationale Heuschrecke, die dann wiederrum Karstadt rauswirft (so ähnlich wie es Bergrün getan hat). Der entscheidende Satz, der von ihm daraufhin fiel war "Signa steht zu Berlin". Von Frau Lüscher kann man das leider kaum behaupten. Ihr scheint es vor allem um ihre Deutungshoheit zu gehen.

  • Ich empfinde es problematisch, dass Frau Lüscher Schweizerin ist und soweit ich weiß, in Zürich an extrem nüchternen Stadtentwicklungen mitgewirkt hat. Die Schweizer Architektur mag funktionieren, wenn die Natur drum herum das Spektakel liefert, aber im deutschen Flachland ist diese Aufgabe den Gebäuden zuzuweisen. Das sie ein Frau ist, ist mir egal. An ihrer Person wundert mich nur, dass sie als Traum angibt, ein Haus in New York bauen zu wollen. Dieser Traum, wie auch der Standort dieses Traums, schlägt sich nicht in ihrer täglichen Arbeit in Berlin nieder. Dies mag ich anders sehen, wenn in ein paar Jahren sechs bis acht Türme am Alex stehen.

  • Dass Lüscher inzwischen der Linken zugeordnet wird, mag wohl daran liegen, dass sie nur noch von dieser Partei Rückenwind erhält. Unser neuer Bausenator eilte ihr gestern bei und meinte: Man wolle den Kudamm nicht mit Hochhäuser "zuballern". So viel zu dem Wunsch, hier differenziert zu vorzugehen.


    Der grüne Baustadtrat Schruoffeneger indes ist stinksauer auf Lüscher, weil die Planungen an der Hardenbergstraße seit langem stagnieren, obwohl der Senat sie vor viereinhalb Jahren an sich gerissen hatte.

    Zudem kritisiert er, dass von Lüscher die mühsam und detailreich ausgearbeitete Charta des Bezirks zum Kudamm uneingeschränkt ignoriert wird. Trotz all des Blablas zum Thema Mitbestimmung und Teilhabe von Seiten des Senats heißt es bei Schruoffeneger deshalb: „Mit der Kooperation mit dem Senat ist es nicht weit her, das ist keine Planung auf Augenhöhe“.


    Auch Ramona Pop bekennt sich weiterhin engagiert zu den Absprachen mit Signa. Von der CDU, der AG City und dem WerkStadtForum gar nicht zu sprechen. (siehe Artikel)


    Und auch die SPD hat die Schnauze voll von Lüscher: Ülker Radziwill, die Leiterin des Bauausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, betont, dass Lüschers "Entscheidungen" keineswegs abgesprochen seien. Sie kritisiert den Alleingang Lüschers und fordert ausdrücklich, dass sowohl der Bezirk, als auch das WerkStadtForum eingebunden werden, zumal diese mit der „Charta City West 2040“ bereits ein detailliertes Konzept für städtebauliche Entwicklung vorgelegt hätten.


    Ich weiß, dass all die genannten Kritiker und Akteure in den Augen manch einfacher Gemüter nur misogyne Machos mit Phallusfantasien sind. Aber vielleicht irrt man sich auch. Vielleicht haben andere Vorredner hier recht, und die aktuelle Besetzung der Stadtbaudirektion hat ihr politisches Verfallsdatum endgültig erreicht.


    Vielleicht bleibt die Signa auch deshalb tiefenentspannt und erklärt, man habe „keine Zweifel“ daran, dass der Senat trotz Lüschers Entwurf „zu seinem Wort steht.“


    Die abschließende Auswertung von Signas Hochhausplänen soll im Abgeordnetenhaus übrigens Ende Januar vorgestellt werden.


    https://www.morgenpost.de/bezi…igna-Deal-festhalten.html


    Hier noch ein Kommentar in der MoPo:

    https://www.morgenpost.de/mein…cke-auf-den-Investor.html

  • In der Wikipedia-Community fand sich dieser Konsens zu Frau Lüscher, die übrigens inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt:


    „Regula Lüscher steht – ganz in der Tradition der ETH Zürich – für eine Stadtgestaltung, die sich am Bauhaus bzw. dem Neuen Bauender Mitte des 20. Jahrhunderts orientiert. Historische Bezüge zu Bautraditionen und die Kontextualisierung zum Stadtbild vor dem Zweiten Weltkrieg sowie Rekonstruktionen lehnt sie weitgehend ab“


    Insofern überrascht ihre Haltung zu Hochhäusern - denn die waren ja wichtiger Teil der Bau- und Städtebauphilosophie dieser Zeit. Besonders die Ablehnung einer „Kontextualsierung im Stadtbild“ hört sich mit heutigen Maßstäben rückwärtsgewandt an.

  • ^ In den Sitzungen, in denen ich Regula Lüscher erlebt habe, habe ich nichts von einer Ablehnung einer „Kontextualsierung im Stadtbild“ bemerkt, das scheint mir nicht treffend.


    Wenn ich mich richtig erinnere, meinte Herr Herzberg in der Senatsanhörung, dass sie Karstadt Mietverträge für mindestens 10 Jahre garantieren wollen.

    Aus der LoI geht folgendes hervor:

    • Für mindestens zehn Jahre hat Signa im Ring-Center die Zahl der Arbeitsplätze und für den Alexanderplatz die Betriebsdauer garantiert.
    • Für Hermannplatz und Ku-Damm wird eine Betriebsdauer von drei Jahren garantiert und nach jeweiliger Baufertigstellung der Betrieb für mindestens zehn Jahre.
    • Für die Standorte Müllerstr., Tempelhofer Damm und Wilmersdorfer Str. wird ein Betrieb von drei bzw, fünf Jahre garantiert und die "Sichererung des Standortes" für mindestens zehn Jahre "angestrebt".

    Grundsätzlich scheint mir mittlerweile, dass die Berliner Morgenpost, die bislang als einziges Medium darüber berichtet hat, die Sache überpointiert hat.

    Wenn es dort im Teaser heißt: "Ausschuss berät das "Entwicklungskonzept City West". Nach dem vorgelegten Entwurf gibt es keine Chance für drei Türme am Kudamm", dann ist das doppelt irreführend: Denn weder ist in der LoI von drei noch von Türmen die Rede, sondern nur von "ein-zwei Hochpunkten". Ich weiß nicht, ob es hier eine verbindliche Terminologie gibt, aber als Hochpunkte werden auch schon 12-stöckige Gebäude bezeichnet. Daher scheint mir, dass wir mit unserer Aufregung ein Stückweit dem verständlichen Streben nach Aufmerksamkeit eines bedrohten Printerzeugnisses auf dem Leim gegangen sind. Das ist zumidnest die wohlwollendere Interpretation. Die fragwürdigere wäre, dass die Berliner Morgenpost hier für Signa-Interesse eingespannt würde.


    Hier jedenfalls die entsprechende Stelle der LoI im Wortlaut:


    "Es besteht Konsens über die Bedeutung des Projekts für SIGNA wie für Berlin. Die von SIGNA angestrebte Entwicklung von zwei bis drei Hochhäusern wurde von Berlin bisher entsprechend der Empfehlungen des Baukollegiums abgelehnt.

    Für das Projekt soll durch den Senat in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden, bei dem eine Nachverdichtung auf dem Grundstück angestrebt wird. Dazu wird ein Masterplan erarbeitet, der unter Berücksichtigung des Hochhausleitbildes die Entwicklung von ein bis zwei Hochpunkten vorsieht."