Bauprojekte An der Urania / Schillstraße / Kurfürstenstraße

  • BV John Jahr Haus


    In den letzten Wochen wurde im Bereich Kurfürstenstraße und der Rückseite abgerüstet und vermutlich auch weiter auf der Baustelle gearbeitet.

    Anbei aktuelle Eindrücke.


    [Bilder © bauhelmchen 2025]


    Ansicht von der Ecke Kleiststraße.

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    Ecke Kurfürstenstraße/Schillstraße.

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    Ein weiterer Teil der Fassade und der Staffelung des Bauwerkes kann besichtigt werden.

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    Erneuter Blick vom Hof der Wichmannstraße auf die Rückseite.

    Wie hier links im Bild zu sehen, werden die Lisenen auf dieser Seite offenbar ganz glatt ausgeführt.

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  • Manchmal geschehen noch kleine Wunder: Der Bezirk Mitte hat jetzt einen Bebauungsplan aufgestellt, der das Gebäudes Kurfürstenstraße 75 sichern soll. Die Eigentümer hatten schon mit der Entmietung des Gebäudes begonnen und einen Abriss geplant. Dagegen gab es Proteste. Die BVV Mitte hat die Erhaltung des Gebäudes am 20. März 2025 beschlossen, und das Bezirksamt hat dann in kürzester Zeit einen Bebauungsplan aufgestellt. Nun gibt es reale Chancen, dass das Gebäude gerettet werden kann.

    https://www.bz-berlin.de/berli…strassen-kiez-spekulanten


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    Foto: Klarenbach

  • Aus ethischer Sicht sicherlich eine gute Entscheidung, auch wenn sie keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Abriss garantiert.


    Aus architektonischer Sicht hat diese Immobilie für mich leider nur einen sehr geringen Erhaltungswert.

  • Schauen wir mal.

    Ein Bebauungsplan, welcher in drei Monaten aufgestellt wird, enthält gerne Fehler.

    Eigentümern steht die Normenkontrollklage vor dem OVG BB zu.

  • Die vertikale Gliederung ist ja aus der Ferne ganz schön, aber bei der Ausführung scheint dann doch der Lehrling nicht beaufsichtigt worden zu sein ... 8|

  • inwiefern? Das Schroffe, Unebene, Ungleichmäßige und Raue der Fassade ist doch beabsichtigt.


    (c) bloomimages

  • Okay, das mag ja sein und wenn es Gefallen finden, ist es für mich auch in Ordnung, aber ich finde die Ausführung , so wie sie auf dem zweiten Bild von dir zu sehen ist, zu grob.

  • Das Rot des Equalizers belebt doch sehr das Bild.


    Aus der Ferne wird einem immer besonders klar, wie reich an kleinen Hochpunkten die City West ist. Mich erinnert gerade die Ecke östlich des Wittenbergplatzes immer an ein kleines Tokio.


    Wenn zwischen Kantstraße und Urania mittelfristig noch eine kleine Handvoll gar nicht mal so viel höherer Gebäude wächst, wird das eine sehr beeindruckende Kulisse.

  • Ein Fotoupdate zum John Jahr Haus und zum Equalizer


    John Jahr Haus


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    An der Stelle oben wo´s gebrannt hat, fehlt noch die Fassade:


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    Equalizer


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    Alle Bilder von mir © Merlin

    Einmal editiert, zuletzt von Merlin ()

  • Hmmh, das mag eine unpopuläre Meinung sein, aber mir gefallen beide BV nicht. Sie sind leider so dermaßen wuchtig, dass sie fast bedrohlich wirken. Dazu die strengen, vertikalen Rasterfassaden, das agressive Rot. Beim Equalizer gibt es natürlich noch den Knödel mit der Haustechnik oben drauf. Das JJH ist durch die helle Fassade etwas besser und mir gefällt die Idee mit den Bruchsteinen, auch wenn sie auf den Fotos leider vor allem aus der Distanz nicht so zur Geltung kommen. Ich befürchte auch, dass sie nicht gewinnen werden, wenn die Novelität sich abnutzt. Irgendwie ist das für mich keine humane Architektur, sondern abweisende Wuchtigkeit.

  • ^ Deine Kritik ist durchaus berechtigt, weil die Neubauten tatsächlich sehr wuchtig daher kommen. Aber genau deswegen werden diese Neubauten da hervorragend hinpassen. Denn die Umgebung besteht in großen Teilen aus Wohnungsbau der 1970er Jahre, bei dem es sich oftmals um wuchtige, graue Klötze handelt. Wo ist das Problem, wenn alte wuchtige Architektur um neue wuchtige Architektur (zudem hochwertig und mit Farbe) ergänzt wird?



    NEU - Bilder aus Berlin:

    Bonus-Bild - Henriette-Herz-Platz 3

    Bonus-Bild - Glaswürfel "Cube Berlin" am Hauptbahnhof

  • Ich bin jetzt erstmals an diesem Hochhaus vorbeigekommen und konnte mir einen Eindruck verschaffen.

    So richtig überzeugt es mich nicht - zu wuchtig, massig und farblos. Klar, in die eh verhunzte Gegend passt es und es ist auch eine Verbesserung gegenüber dem früheren Gebäude. Der Bruchstein-artigen Fassadenelemente sehen duchaus wertig aus und die Abstufung der Baukörper gen Westen erzeugen zumindest etwas Abwechslung:


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  • Eigentlich eine ganz klassische elegante Fassade.

    Ein paar überstehende Lisenen über das Dach hinaus würden das Ganze noch representativer gestalten, à la Kollhoff.

  • Also mir gefällt das, was man bisher sehen kann, jetzt gut. Die deutliche vertikale Gliederung und die unterschiedlich hohen Baukörper machen einen imposanten aber wertigen Eindruck.


    Meine anfangs geäußerten Zweifel an der Ausführung der steinernen Fassade, sehe ich nun nicht bestätigt und das ist gut so.

  • Ich bin etwas zwiegespalten. Mir gefällt der urbane und massive Baukörper mit seinen Vor- und Rücksprüngen. Die Fassade fand ich auf den Visus anfangs interessant, doch die Gesamtwirkung ist nach meinem Empfinden einfach zu grau und erinnert zu sehr an die tristen Fassaden der 60er Jahre.

  • Heute 3 .BV ( selben Thread - Umgebung) alle Bilder kurz vor der Dämmung.


    © Alle Bilder: Johannes_9065



    BV : Abriss An der Urania 4-10


    Zuletzt hier


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    BV : Equalizer


    Der Kran wurde seit ca. 2 Wochen abgebaut. Das Gerüst verschwindet Stück für Stück. Blick aus der Vorderseite & Rückseite.⬇️


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    BV: John Jahr Haus ⬇️


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    Zukünftige : Einfahrt der - Autogarage⬇️


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    Da wo es gebrannt hat, werden die letzen Fassaden & Fenster eingebaut. Erst dann kann das Gerüst & Kran abgebaut werden. ⬇️


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