Auf der Website des Projektentwicklers DIEAG, der den angrenzenden Equalizer entwickelt, findet sich folgende Visualisierung. Ich gehe mal davon aus dass es sich dabei um die Kurfürstenstraße 75 handelt. (Unter "Projekte" findet sich die Visualisierung ebenso, jedoch ohne allzu ausführliche Informationen.
Bauprojekte An der Urania / Schillstraße / Kurfürstenstraße
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richtig cool zu sehen wie sich die ganze Ecke dort entwickelt. Gerade das rote Gebäude direkt daneben gefällt mir sehr gut. Das macht das Ganze gleich viel interessanter und abwechslungsreicher. Auch positiv zu sehen dass höhentechnisch hier mal etwas geht, ist an der Stelle der Stadt m.M. auch sinnvoll und wichtig um dem Platzproblem wenigstens bisschen entgegenzuwirken
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Danke Philipp28 .
Das allerdings wäre mehr als dürftig. Bei zwei solch interessanten neuen Nachbarn wäre der von Dir verlinkte Entwurf für die prominente Ecksituation ein echter Downer. Wieder ganz zahm und herkömmlich, großes Raster in beigefarbenem glatten Stein, keine Anstalten die Ecksituation im mindesten zu betonen, weder durch eine auf die Ecke bezogene besonders betonte Gestaltung noch durch Materialität. Da muß unbedingt noch was in eine Überarbeitung investiert werden.
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Ich teile deinen Anspruch – z.B. wäre es schick, wenn der Eingang an der Ecke wäre und diese vielleicht sogar ein bisschen "ansägt".
Aber letztlich bleibt es für mich großer ästhetischer Fortschritt für den Ort.
(Full Disclosure: Wenn dort alles generell noch ein bisschen dichter und interessanter wäre, wäre ich womöglich sogar für den Erhalt des verschachtelten Eckgebäudes gewesen (wegen der "urbanen Schichten"). So, wie die Ist-Situation ist, freue ich mich dort aber über alles, was der Blockstruktur ein bisschen mehr Gediegenheit verleiht.)
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BV Equalizer
Equalizer ist ein Musterbeispiel dafür, dass ein Bauprojekt je nach Betrachtunsgwinkel unterschiedlich bewertet werden kann.
Für sich alleine betrachtet empfinde ich die Fassade des Bauprojektes als hässlich und nicht gelungen. Aber in Hinsicht auf die gesamte Umgebung ist die rote Fassade ein wohltuender Farbtupfer im grauen West-Berliner Alltag. Danke für ein bisschen Farbe! Danke für ein bisschen Abwechslung! Danke für ein bisschen Spaß im tristen Alltag!
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Ich hoffe schon seit vielen Jahren, dass der riesige Bereich zwischen Breitscheidplatz, Fehrbelliner Platz und Rathaus Schöneberg endlich mehr ins Rampenlicht von Projektentwicklern rückt. An vielen Stellen gibt es noch Baulücken. Spannende Nachbarschaften und Mikro-Lagen. Viel Bedarf an Wohnfläche. Und alles relativ zentral. Gemessen an seinem vorhandenen Potenzial fristet dieser ganze Stadtraum ein Schattendasein. Warum eigentlich?
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… Das sieht schon sehr vielversprechend aus. Endlich mal eine durchgängig vertikale Fassadengliederung ! Extrem selten in Berlin, ich kann mich nur an das abgerissene Außenministerium der DDR erinnern mit einer ähnlich markanten Fassade.

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^ Oder das schreckliche Spreedreieck am Bahnhof Friedrichstraße. Das hat auch ein durchgängig vertikale Fassadengliederung. Die Baukörper dort sind, anders als beim John Jahr Haus, allerdings völlig missraten.
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Das Spreedreieck finde ich lediglich zu niedrig, ansonsten gelungen. Stimme sehr zu - dieses Projekt wirkt enorm vielversprechend. Ich kann und konnte die deutsche Obsession mit der so gut wie immer hässlichen Horizontalen Gliederung nie verstehen.
Zur Lage: Der ganze Straßenraum dort ist immer noch maximal seltsam und befremdlich - zerfahren, unangenehm nachkriegs-altbacken, Baukörper unharmonisch angeordnet. Zu einer guten Lage im wohlhabenden Westen und direkt um die Ecke des KaDeWe, oder wenigstens einem Stadtraum der sich nach Innenstadt anfühlt passt da für mich gar nichts. Dieses Gebäude macht einen sehr guten Anfang. -
Der ganze Straßenraum dort ist immer noch maximal seltsam und befremdlich - zerfahren, unangenehm nachkriegs-altbacken, Baukörper unharmonisch angeordnet.
Da hast du völlig recht.
Leider kann man den breiten Straßenraum wegen der vorhandenen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur unter der Straße und den vorhandenen Katastergrenzen nicht so einfach zurückbauen, wie man das gerne hätte. Aber mit den erfreulichen Entwicklungen im Hochbau ist ein Anfang zur Aufwertung gemacht.
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BV John Jahr Haus
Zuletzt hier ^^
Anbei weitere aktuelle Eindrücke des Hochhausneubaues.
In den letzten Tagen wurden die Gerüste im Bereich der Schillstraße weiter abgebaut.
[Bilder © bauhelmchen 2025]



Ebenfalls beeindruckender Blick vom Hof der Wichmannstraße.
Auffällig ist, dass die Fassadengestaltung auf der Rückseite der mutmaßlichen Wohneinheiten, wie rechts im Bild zu sehen, eher schlicht ausfällt.

Blick auf den Rohbau des "Equalizer" Projektes. Auch hier schreitet die Montage der Fassade voran.

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^ Weia. Der RBB berichtet, dass es nun auch weiter unten brennt, weil brennende Teile vom Dach fielen und das Gerüst entzündeten. Die Löscharbeiten sind wohl wegen der Höhe schwierig, der Brand (Stand 9 Uhr) noch nicht unter Kontrolle. Auch hier ist von mehreren, kleinen Explosionen die Rede. Vielleicht sind Gasflaschen hochgegangen? Immerhin: Laut RBB wurde (bisher) niemand verletzt.
Wie auch immer das ausgeht (hoffentlich haben sie das bald im Griff) - der Zeitplan zur Eröffnung dürfte Makulatur sein...
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Da die Fotos spektakulär sind, berichtet selbst die Bild Zeitung
https://www.bild.de/regional/b…-686235bd69afbf7d84ed1ae0
Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft auf den Dächern von im Bau befindlichen Gebäude nach der Richtfestfeier ein Feuer ausbricht.
Dass hier nicht für größere Sorgfalt insbesondere mit den zum Einsatz kommenden Gaskartuschen gesorgt wird, ist nur schwer nachzuvollziehen.
Zuletzt kam es im August 2024 beim neu entstehenden Gebäude der BerlinHyp zu einem ähnlichen Vorfall.
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Wie auch immer das ausgeht (hoffentlich haben sie das bald im Griff) - der Zeitplan zur Eröffnung dürfte Makulatur sein...
^ Die Seite Entwicklungsstadt.de hat heute berichtet Hier , dass Josef Girshovich, Sprecher der Eigentümerfamilie immernoch den festen Plan 2026 sieht und es nicht zu Verzögerung kommt der Eröffnung. Laut " Bericht " ist kein "großer" Brand ausgebrochen sondern lediglich um kokelndes Dämmmaterial gehandelt....
Laut deren verlinkte Quellen habe ich nix gefunden ...🙄
Na dann hoffen wir Mal , das es Stimmt .
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Der Entwurf an der Stelle ist städtebaulich richtig, ich bin gespannt auf die Wirkung der Fassade - die Idee ist sicher, den großen Baukörper aufzulösen, was dem Büro schon öfter geglückt. Ich denke auch an den Estrel Tower in NK.












