Perspektiven des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg

  • Klasse, Dvorak, ich glaube, das ganze würde aber nur fliegen, wenn man es mit einer Olympiabewerbung verbindet.


    Dann könnte man super das alte Kasernengelände (heute LAB) als Olympisches Dorf fortentwickeln. Das Stadion an der Hamburger Straße braucht ja bestimmt auch nen Oberrang...


    Der Hauptsponsor läge auch auf der Hand!

  • Endlich mal tolle Ideen, die konkret weiterverfolgt werden können...


    Der Bahn/ S-Bahn Anschluss im Norden ist eine tolle Idee und muss am Flughafen Braunschweig einen Halt bekommen. Der Flugplan ist schon auf den Hannover Flughafen abgestimmt, so dass es dort zu keinen großartigen Überschneidungen kommt.


    Später kann auch noch die Campus-Bahn zum Flughafen weiterfahren.
    Über die Autobahn ist der Flughafen schon jetzt sehr gut zu erreichen; ein Bus fährt auch dorthin.


    Ein kleineres Passagierterminal in der Nachbarschaft des Hauptgebäudes wäre auch noch eine Idee. Dennoch sollten wir auch am Anbau des Hauptgebäudes festhalten.



    Es muss gesehen werden, die Berliner Flughäfen werden von vielen Menschen aus weiten Teilen Norddeutschlands angenommen, weil sie Billigfluggesellschaften nutzen oder durch Umstiege zu Drehkreuzen möchten.

  • Man kann den BBi doch einfach abbauen und hier wieder aufbauen. Platz ist da!





    Ganz fein erkennt man auch die neue, vierspurige Autobahn-Zufahrt ab BS-Wenden und die S-Bahn von Süden.

  • Ganz und gar nicht, aber aus der Übertreibung entspringen doch ganz gute Ideen.


    Finde ich großartig!


    Die Luftbilder verdeutlichen auch, dass der Flughafen Braunschweig noch Platz hat und somit grundsätzlich für Erweiterung geeignet ist. Bravo!


    Aber wie geschrieben, alles im 'kleinen' Rahmen. Für die Braunschweigerinnen und Braunschweiger sollen eben bessere Möglichkeiten geschaffen werden!!


    Angebot schafft neues Potenzial und soll Wachstum fördern.




    Wo können wir ansetzen?


    - Erweiterungsmöglichkeiten / Anbau - Planung
    - Infrastruktur
    - Anbindung an ÖPNV, Fernverkehr
    - Fluggesellschaften / Linien-/ Charterplanerweiterung

  • Ach so? Ich brauche von Berlin Hbf bis Braunschweig Hbf 1:24 h, und die Verbindung besteht stündlich. Nach Frankfurt/Main brauche ich von Braunschweig aus 2:45 h, ebenfalls ohne Umstieg. Als Kind habe ich Ende der 80er noch 5 Stunden nach Frankfurt gebraucht: Man musste erst mit dem Eilzug (!) nach Kreiensen (!) fahren, bevor man in einen Intercity umsteigen konnte. Ich finde, Du jammerst auf hohem Niveau - und "früher war alles besser" ist schlicht falsch.


    Die Ost-West-Anbindung ist ja auch ordentlich, durch die Lage zwischen Rhein/Ruhr und Berlin. Nach Frankfurt fährt man ohne Umstieg. Das ist gut. Leider jedoch nur alle 2 Stunden. Und leider nur bis Frankfurt (und nach Basel). Nach Stuttgart gibt es keine Direktverbindung mehr. Früher war nicht alles besser, habe ich auch nicht behauptet, die Anbindung Braunschweigs von Süden her war besser. Daher jammere ich. Man kann Verschlechterungen ansprechen oder alles unter "jammern auf hohem Niveau" abhaken.



    Was sich von selbst erklärt, wenn man einen Blick auf die Karte wirft. Näherliegend wäre ein Anschluss an die Strecke Hannover-Berlin gewesen. Die folgt jedoch der historischen Lehrter Bahn, deren Streckenverlauf über Fallersleben/Wolfsburg letztlich auf Ereignisse im Jahr 1866 zurückzuführen ist.


    Die geografische Lage ist mir ebenso gut bekannt, wie die Lehrter Bahn, deren Verlauf die SFS folgt.


    Wieso? Ein ICE pro Stunde zweigt dort ab, wie seit Ewigkeiten. Ein Raunen habe ich dabei allerdings nie vernommen.


    Erstens, ja, nur wo kommt er her der ICE. Zweitens, stündlich durchgehend stimmt eben auch nicht mehr. Das ist vorbei und daher eine Verschlechterung.
    Gut, ein Raunen hast du also nie vernommen, ich dagegen schon. Ich kann mich an keine Fahrt erinnern, an denen in meinem Abteil keiner meckerte im Sinne von "Toll, jetzt geht es von der SFS runter und weiter mit 120 durch die Pampa" und andere Passagiere zustimmten. So war es lange Jahre, Göttingen passiert, runter von der SFS und mit 120 Richtung Braunschweig durch die Pampa. Das ging so bis 2013. Schau mal wann die beiden SFS in Betrieb gingen und dann schau auf die lange Zeitspanne dazwischen. SFS vor der Haustür und dann solche Anbindungen.


    Die Strecke über Erfurt und Halle/Leipzig nach Berlin wurde an Braunschweig vorbei geplant? Das ist wirklich ein Skandal! ;) Im Ernst: Eine schnellere Verbindung nach Hannover und ein Ausbau der Weddeler Schleife - das braucht es dringend. Davon ab ist Braunschweig für seine Lage und seine Geschichte gut an die Fernbahn angeschlossen (vor allem, wenn man bedenkt, dass Landeshauptstädte wie Magdeburg und Potsdam ganz ohne ICE auskommen müssen).


    Wer meinen Beitrag aufmerksam liest, stellt fest, dass das einer meiner (wenn nicht der) wesentliche(n) Punkt(e) ist. Die Anbindung Braunschweigs an die SFS H-B im Norden und die SFS H-WÜ im Westen der Stadt. Diese an Braunschweig direkt heran zu führen war nicht gefordert. Man würde es auch heute nicht tun, wie ich ebenso bereits schrieb. Knackpunkt war die eingleisige Strecke nach Hildesheim (erst seit wenigen Jahren behoben) und ist die Weddeler Schleife. Und es tröstet mich nicht von Planungen zu lesen, denn diese Planungen gibt es seit Jahrzehnten. Die Strecke ist wohlgemerkt seit jeher für ein zweites Gleispaar freigehalten... Und das ist dann eben auch hier kein jammern auf hohem Niveau, sondern politisches Versagen auf hohem Niveau, wenn so lange Zeit nach Inbetriebnahme der beiden umliegenden Schnellfahrstrecken, nur erbärmliche Anschlüsse bestehen.


    Die (fast kindliche) Argumentation, wonach es Potsdam und v.a. Magdeburg noch schlechter geht, überzeugt mich nicht und tröstet mich auch nicht, da hier mit überschaubaren Mitteln deutliche Verbesserungen längst in Betrieb sein müssten. Mir ist gewusst, dass gerade Magdeburg abgehängt ist, mit Braunschweigs Lage hat es dann aber doch nichts zu tun.


    Die SFS E-L ist weit weg, klar, ist dennoch Teil des Elends, denn wäre sie vor Jahren fertig gewesen wie geplant, gäbe es die schlechtere Anbindung Braunschweigs von Süden her eben schon seit Jahren. Für BS war die um Jahre verzögert Inbetriebnahme in dem Fall sogar ein Glücksfall.

  • Um hier mal eine Diskussion in die Sitzung zu stellen:


    Der Flughafen Braunschweig (BWE) kann durchaus Kapazitäten aus dem Berliner Raum auffangen.


    Wenn ich mir nun die beiden Flughäfen in Berlin (Tegel und Schönefeld) besonders im Vergleich zu anderen Flughäfen anschaue, wundere ich mich über die bauliche Herangehensweise. Ich nehme an, dass mehr Unterstützung und Geld die Entwicklung ändern würde. Fehlt es an Interesse oder an mangelnder Aufmerksamkeit?


    Der Flugverkehr wächst stetig; Deutschland ist hinter dem Vereinigten Königreich das Land mit den meisten Start-und Landungen in Europa und trotzdem werden beispielsweise in Berlin günstige 'Warenlagerhallen' als Terminalgebäude gebaut und geplant.



    Der BER ist zwar durch eine anspruchsvollere Bauweise gekennzeichnet, aber deutlich zu klein für die Masse an Passagieren für die deutsche Hauptstadt.
    Es geht doch auch um Prestige, wenn es sich um einen Ort für so viele Menschen handelt.

  • Was genau?


    Meinen Sie die Verbesserung der Verkehrsflughäfen innerhalb der Hauptstadt Berlin?


    Das wäre traurig bei den steigenden Fluggastzahlen und dem Wunsch vieler Gäste und Passagiere nach mehr Service, Komfort sowie einer flexibleren und schnelleren Check-in Abfertigung!

  • Der Flughafen-Express zum BER kommt auch erst ab 2025.


    Unglaublich diese Planungen! (Für einen viel zu kleinen Flughafen in der märkischen Prärie).


    Der BWE hat immerhin schon eine intakte Busverbindung!

  • ^


    Ich bin mir nicht sicher ob das Satire von Ihnen ist, aber:
    Eine Busverbindung für einen wirtschaftlich funktionierenden Airport BWE (Braunschweig)? Na, das sollten wir nutzen! Dann hätten wir innerhalb einer Stunde ein ganzes mittelgroßes Flugzeug voll.


    Ansonsten kurz zum BER und kleiner Flughafen in der "Prärie":
    Sie wissen schon, dass der bestehende Flughafen Schönefeld direkt daneben in vollem Betrieb ist und an das Bahnnetz, Autobahn, und sogar Bus angeschlossen ist?

  • Sie wissen schon, dass der bestehende Flughafen Schönefeld direkt daneben in vollem Betrieb ist und an das Bahnnetz, Autobahn, und sogar Bus angeschlossen ist?


    Dann frag ich mich, wieso Berlin-Tegel schon seit einer Weile an seine Grenzen stößt, wenn doch nebenan alles in vollem Betrieb ist und gut läuft...

  • Dann ist das Ihre Interpretation meiner Worte.


    Ich schreibe ja auch nicht, dass es gut läuft, sondern der (bestehende) Flughafen Schönefeld direkt neben dem BER weiterhin in vollem Betrieb ist. Ich bezog mich auf die Äußerung von "Braunschweiger" bezüglich "viel zu kleinen Flughafen in der märkischen Prärie" und dass der BWE immerhin eine Busverbindung hat - quasi als Vergleich von BWE zu BER/SXF


    Dass die Berliner Flughäfen an ihre Grenzen stoßen - bestimmt sogar.
    Dass die Kapazitäten ausreichend sind - wahrscheinlich nicht.

  • Wir können die Diskussion jetzt endlich abschließen. Ein neuer Geschäftsführer beginnt seine Arbeit und hat ein Interview gegeben.


    Artikel aus der BraZ


    Zitat

    Nein, es geht ausdrücklich nicht um eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens – wir werden kein Touristikflughafen. Unser großes Thema ist vielmehr die Forschung.


    Zitat

    Eines ist ganz klar: Wir werden es nicht schaffen, dieses Unternehmen durch die Flug-Entgelte profitabel hinzubekommen, das schafft kein Flughafen. Das geht nur über die kommerzielle Nutzung unserer Grundstücke – und da sehe ich schon ganz deutlich Möglichkeiten.


    Offenbar deckt sich die überdeutliche Mehrheitsmeinung im Forum mit den langfristigen Entwicklungen des Flughafens und der Einschätzung von Management und Aufsichtsrat.


    Ich bitte von weiteren, substanzlosen Diskussionen abzusehen, da es notorisch nervt.

  • Das können wir nicht, denn in diesem Unterforum geht es um die Perspektiven für den Flughafen Braunschweig-Wolfsburg (BWE).
    Dazu haben wir zunächst Ideen gesammelt und konstruktiv diskutiert. Auch in unserem Interesse ist, den Flughafen langfristig attraktiv aufzubauen und gleichzeitig die Stadt Braunschweig und die Region flexibler mit internationalen Drehpunkten zu positionieren.
    Nur weil der neue Geschäftsführer ein Interview abhielt und schwammig auf den Status quo verwiesen hat, heißt das noch lange nicht, dass wir nicht die Zukunft des Luftverkehrs im Auge behalten sollten – und die soll auf gar keinen Fall an unserer Stadt vorbeigehen!

  • Im Zusammenhang mit dem integrierten Stadtentwicklungsprogramm werden architektonische Landmarken am Flughafen angeregt. Die A2 soll zum Schaufenster ausgebaut werden.



    Quelle: BZ 8.11.