Neukölln | Kleinere Projekte

  • Neubau Wohngebäude

    Sonnenallee 210

    An der Ecke Sonnenallee / Braunschweiger Straße (Lage in OSM) plant der Projektentwickler KIMAVI die Errichtung eines Wohngebäudes mit 43 Mietwohnungen. Der Entwickler hatte das Grundstück Anfang des Jahres erworben wie in einer Meldung bei Thomas Daily vom 17.02.2025 zu lesen war.

    Das Projekt bzw. das zu errichtende Gebäude wurde nun von der kommunalen Wohnungsgesellschaft "Stadt und Land" erworben, wie diese in einer Pressemitteilung bekanntgegeben haben.

    Ein Artikel findet sich in der Berliner Morgenpost vom 27.11.2025.

    Auf dem Grundstück befindet sich ein leerstehender Flachbau.

    Die Kreuzung und die umliegenden Gebäude wurden im vergangenen Jahr durch eine Havarie eines Wasserrohrs stark in Mitleidenschaft gezogen. In einem Artikel in der Berliner Morgenpost vom Mai 2024 findet sich ein Bild des Grundstückes.

    Beginnen will man mit dem Bau Anfang 2026 und plant eine Fertigstellung Ende 2027.

    Eintrag DAF-Karte

    So soll es mal aussehen:

    Quelle und © KIMAVI GmbH

    SO210

  • ^ Tut der Ecke gut & nicht weit von S- Bhf Sonnenallee. Ob es Anfang 2026 was wird Ehr vlt. Schwer. Da steht immer noch ein Gebäude ( 1 Stockwerk) bzw. KfZ Gebäude und neben an ein Autohaus. Erst dann, kann das kleine Gebäude abgerissen werden. Google - Maps .Noch ist es offen laut deren Internet Seite von den 2 Betreiber. Wenn ich Mal die Zeit habe , will ich mal gucken wie die Lage da aussieht.

  • Büro- und Gewerbekomplex "INK"

    Ballinstraße 15

    Zuletzt hier.

    Ende September 2025 meldete Züblin-Mutterkonzern Strabag die Fertigstellung des 30.000 m2 BGF umfassenden Büroneubaues.

    Die Pressemitteilung findet sich hier.

    Das Gebäude und die Außenanlagen sind fertiggestellt. Das Gebäude steht jedoch leer und ist weiter umzäunt.

    Am benachbarten Parkhaus wird weiter gearbeitet.

    Beim Hersteller keramischer Fassaden Agrob Buchtal findet sich eine Projektseite zu dem Bauwerk, wo u.a. interessanten Aufnahmen aus dem Innenhof und Details der Fassade zu sehen sind.

    Anbei eigene aktuelle Eindrücke.

    [Bilder © bauhelmchen 2025]

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    Blick auf die Ostseite in der Woermannkehre.

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    Aufnahmen der Fassade.

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    Der Ausbau des Parkhauses läuft noch.

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  • BV ODER

    Oderstraße 194 a-c

    Die deutsche Niederlassung des belgischen Projektentwicklers Equilis errichtet, seit September 2025 in der Oderstraße 194 a–c gemeinsam mit der dort auch ansässigen KF-Unternehmensgruppe ein neues Wohnbauprojekt mit dem gnadenlos kreativen Namen „ODER“.

    Direkt am S-Bahnring gelegen (Lage in OSM) ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit einem Staffelgeschoss geplant.

    Es sollen 142 Wohnungen, eine Fahrradtiefgarage, eine Gemeinschaftsdachterrasse sowie ein separates Atelierhaus entstehen.

    Entwurfsverfasser des Neubaus ist das Architekturbüro Bollinger+Fehlig.

    Der Bau wird durch die PORR Hochbau Ost errichtet. Laut deren Pressemitteilung vom 10.10.2025 möchte man im zweiten Quartal 2027 den Bau fertigstellen.

    Eine spärliche Vermarktungswebsite findet sich hier.

    Entstanden sind bislang die Fundamente und das Untergeschoss ist im Bau.

    So soll es mal aussehen:

    Quelle und © Cirrus II Projektgesellschaft / Equilis

    oder-berlin


    Und eine paar aktuelle Eindrücke:

    [Bilder © bauhelmchen 2025]

    Blick von der Oderstraßenbrücke.

    Rechts das 2023 fertiggestellte Appartmentgebäude iLive (DAF Post von Backstein )

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    Blick auf die Baugrube.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Bauhelmchen (14. Dezember 2025 um 22:57)

  • Am Maybachufer 30, also hier:

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    soll der bestehende Aldi abgerissen und durch einen Neubau mit 120 Mietwohnungen und integriertem neuen Aldi ersetzt werden. Das hat am 18. November Thomas Daily berichtet. Anscheinend wurde schon die Baugenehmigung erteilt. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Entwickelt wird das Projekt von 15Degree, Generalübernehmer ist Goldbeck.

    Es gibt nur eine Visualisierung:

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    Copyright: 15Degree

    Backstein DAF-Karte?


    Nachtrag:

    Auf der Seite des Architekturbüros Stingvanbeek ist das Projekt auch aufgeführt. Die Visualisierungen sehen etwas anders aus. Dort sind auch noch weitere Informationen sowie Grundrisse zu sehen.

    Bildschirmfoto-2025-12-22-um-14-30-10.png

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    Copyright: Stingvanbeek

    [mod]Beiträge zusammengefügt. [/mod]

  • ^^ Naja, nicht erhebend, würde ich sagen. Wirkt ein wenig wie ein nachträglich gedämmter Plattenbau. Anderswo hätte ich keinen Anstoß daran genommen, hier schon: Warum keine größeren Fenster und Balkone, angesichts der Sicht zum Landwehrkanal? Warum keine Eckfenster, an Stelle dieser fensterlosen Eckesituation? Und warum, wenn ich es richtig sehe, nur relativ kleine Balkone auf dem Dachgeschoß, statt einer durchgehenden Terasse? Unbefriedigend.

    ^ Nachtrag: Der neue Entwurf hat einige Punkte aufgegegriffen, die mir am ersten Entwurf nicht gefielen, aber begeistern tut mich das Projekt auch jetzt nicht.

  • Bundeszentrum des Bundesverbandes der Kleingartenvereine e.V.

    Herrmannstraße 186

    Zuletzt hier.

    Der Holzhybridbau des Bundesverbandes der Kleingartenvereine ist bereits einige Zeit fertiggestellt, ich wollte aber noch einmal ein paar Eindrücke vom rückwärtigen Bereich zeigen. Wie es scheint stehen hier immer noch die Fertigstellung der Außenanlagen auf dem Grundstück aus. Zudem sind bereits deutliche Witterungseinflüsse an der Holzfassade der oberen Etage sichtbar.

    In dem Gebäude ist die Dauerausstellung „Stadt I Natur I Mensch” zu sehen, die sich mit dem Beitrag des Gärtnerns in der Stadt vor dem Hintergrund des Klimawandels auseinandersetzt.

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

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    Ansichten der Rückseite vom benachbarten St.Michael Kirchhof aus.

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  • Das sieht schon sehr übel aus nach so kurzer Zeit... Generell ein Problem von Holzfassaden, dass sie zwar in den Visualisierungen sehr heimelig herüberkommen. In Berührung mit den klimatischen Realitäten vor Ort ernüchtert die Blendwirkung solcher Visus dann doch (meist) sehr schnell. So bleibt vom hochgepriesenen ökologischen Anspruch nicht viel übrig außer man lebt auf Dauer mit den unansehnlichen hölzernen Fassaden.

  • ich denke mal, wer sich ein Holzhaus bestellt/baut, kalkuliert die Verwitterungseffekte von Holz mit ein. Ich finde den Graustich in den oberen Etagen ganz schön. Sollte die Farbdifferenz zu den Holz-Fensterrahmen bleiben wikrt es noch schöner. Warum der ökologische Effekt mit der Witterung verloren geht, erschließt sich mir nicht. Holz kann alt werden, wenn man es altern lässt. Und erst dann hat das ökologische Argument (der CO2-Speicherung) Gewicht. Der ökologische Fußabdruck wird nur dadurch ungünstig, dass es nach wenigen Jahrzehnten verbrannt wird.

  • ^ Danke. Das habe ich mir auch gedacht. Mir gefällt das verwitterte Holz ebenfalls. Warum sollte Holz nicht auch altern und etwas Vergleichbares wie Patina bei Steinfassaden bekommen? Die unterschiedlichen Zustände der Verwitterung werden sich mit der Zeit ohnehin angleichen. Warum der ökologische Fußabdruck darunter leiden muss, leuchtet mir nicht ein. Ich vermute, hier geht es um was anderes.

  • Der Verwitterungs- und Patinierungseffekt ist bei einer holzsichtigen Fassade obligatorisch. Es ist ähnlich, wie beispielsweise bei Kupfer.

    Ich habe fünfzehn Jahre in einem Bau mit Holzfassade in Friedrichshain gelebt und bin kürzlich in einen Neubau wiederum mit Holzfassade umgezogen.

    Das ältere Haus zeigte deutliche Patinierung (von einem warmen mittelbraun über silbriges grau bis hin zu schwarz). Der Effekt war in den schwärzlichen Teilen sicher etwas Zuviel des Guten. Dennoch war das Haus und die Fassade sehr beliebt und die Wohnungen auch wegen der lebendigen Fassade sehr begehrt.

    Ich finde Holz ein gutes Fassadenmaterial und als solches eine Bereicherung unserer Städte bei ansonsten oft öden Neubauten - auch beim obigen Beispiel.

  • In Skandinavien werden traditionelle und neue moderne Holzhäuser mit atmungsaktiven Schlammfarben gestrichen, nicht nur in Schwedenrot sondern auch in Grün, Blau, Gelb und neuerdings Anthrazit. Dies ergibt eine sehr schicke Optik. Die Farben basieren oft auf natürlichen Rohstoffen wie Mehl, Wasser, Leinöl und Pigmenten und sind biologisch abbaubar. Dies trägt nicht nur zur besseren Optik bei, sondern sorgt auch für Langlebigkeit. So ein Haus kann bei guter Pflege über 100 Jahre halten.

  • Da hat man offenbar die Lasur vergessen. Mein eigenes etwa 30 Jahre altes Holzhaus im Garten ist nicht so verwittert. Die Lasur muss natürlich immer wieder mal erneuert werden.

  • Neubau Wohngebäude am der :

    Sonnenallee 210

    Zuletzt hier ( Projekt Vorstellung )

    & ⬇️

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn ich Mal die Zeit habe , will ich mal gucken wie die Lage da Ist....

    Da ich eh in der Nähe war : kurz und knapp: Das alte Gebäude steht noch. Beim Abriss wurde noch nicht begonnen. Laut dem Plan ist beginn Anfang dieses Jahres / Bild von : Heute

    © Johannes_9065

    Ecke : Sonnenallee / Braunschweiger Straße ⬇️

    DSC_1067_2.jpg

    &

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  • Was für ein disharmonischer steriler Klotz. Das macht doch keinen Spaß so zu wohnen. Warum bauen wir (fast) nur noch so menschenfeindlich?

  • Verkaufspreis an Stadt und Land oder anderen Kommunalen ist i.d.R. ein Festpreis. Je mehr Geld in Gestaltung investiert wird, des so weniger Rendite. Hinzu kommen strikte Gestaltungsvorgaben vom Fördermittelgeber. Die einen wollen kein Geld ausgeben und die anderen das Maximum verdienen,… so etwas kommt dann bei raus.

    Zitat aus der Verlinkung:

    „Die insgesamt 3.726 m² Wohnfläche sind vollständig nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Landes Berlin gefördert.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Was für ein disharmonischer steriler Klotz. Das macht doch keinen Spaß so zu wohnen. Warum bauen wir (fast) nur noch so menschenfeindlich?

    Nicht jedes Gebäude muss ein architektonisches Glanzstück sein. Wenn man bezahlbare Mieten haben will, muss man mit so einer Gestaltung leben (müssen). Ich finds ok.

  • Entschuldigung, aber solch eine Argumentation rechtfertigt jeden Müll, der gebaut wird und das kann doch hier nicht der Anspruch sein. In den 1920er-Jahren waren die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sehr viel schlechter als heute und es wurde ein Siedlungsbau betrieben, der heute aufgrund seiner gestalterischen Qualitäten zum UNESCO-Welterbe zählt. Wer über die Grenze in die Niederlande, in die Schweiz, nach Skandinavien oder auch Spanien schaut, stellt fest, dass dort auch beim geförderten Wohnungsbau ein Gestaltungswillen besteht, der ein lebenswertes Wohnumfeld hervorbringt.