Neukölln | Kleinere Projekte

  • Maybachufer 36-38

    ^^
    @ Baukunst: Der geplante Patschke-Neubau befindet sich in Neukölln. ;)


    Ich kann den Bau als Wohnungsbau an dieser Stelle nur begrüßen. Gestalterisch ist natürlich noch Luft nach oben.
    Bislang dachte ich diese Fläche wäre ausschließlich als Gewerbefläche ausgewiesen. Anders konnte und wollte ich mir nicht erklären, dass Aldi und LIDL direkt daneben vor 3-5 Jahren noch ihre Einheitskisten hochziehen konnten. Und das direkt am Maybachufer mit Wasserlage.
    Ich wohne schräg gegenüber und ärgere mich über den Anblick. Das Jeans-Dingens mit Riesenparkplatz kann gerne weg. Dann lieber auf Patschkes-Styropor-Illusionen gucken...

  • Maybachufer 36-38

    Zuletzt #282


    Projektseite


    Auf dem Grundstück Maybachufer/Nansenstraße/Manitiusstraße soll laut DAF-Projektkarte o. g. BV entstehen. Ich bin gestern dort vorbeigekommen, die Bauarbeiten haben begonnen.


    Ecke Nansenstraße/Manitiusstraße:



    Blick vom Lidl-Parkplatz am Maybachufer über die Baustelle nach Süden:





    Ein weiteres BV entsteht anscheinend unmittelbar gegenüber auf einer Baulücke an der Nansenstraße (diese Baulücke ist auf dem zweiten Foto hinter dem Bagger zu erkennen):


  • Neuer Kreativ-Standort "101 Neukölln"

    Wie verschiedene Zeitungen heute berichten, soll das einstige Sinn-Leffers-Kaufhaus an der Karl-Marx-Straße ab Mitte 2017 zu einem Kreativ-Areal unter dem Namen "101 Neukölln" umgebaut werden. Der neue Eigentümer Simmo, ein Fonds der österreichischen Sparkasse, will hierfür 30 Millionen Euro investieren.


    Artikel in der Berliner Morgenpost
    BZ-Bericht mit einigen Visualisierungen

  • ^ Allerdings. Die Ecke an der durch Hausabrisse nach dem Krieg brutal verbreiterten Flughafenstraße ist kaum zu retten - doch der Entwurf schafft Erstaunliches! :)


    Farbe, Material (soweit erkennbar) und die wellige Form gefallen mir gut. Auch das gläserne und nicht zu niedrige EG sieht gut aus. Es wäre erfreulich, wenn es tatsächlich so realisiert wird.


    Nur der Abschluss nach Osten ermöglicht keine lückenlose Weiterbebauung des Streifens, so wie es im zweiten Bild (Skizze) aussieht.

  • Nur der Abschluss nach Osten ermöglicht keine lückenlose Weiterbebauung des Streifens, so wie es im zweiten Bild (Skizze) aussieht.


    Das liegt wohl eher an dem Nachbargebäude dessen Straßenfassade sich an der Bauflucht der Flughafenstraße in Richtung Westen orientiert. Da noch ein Gebäude vorsetzen zu wollen dürfte nach Berliner Bauordnung unzulässig sein.

  • Ich finde das ist ein guter Entwurf für diese fiese Brandwand. Noch besser wäre es wenn die Flughafenstraße wieder etwas schmaler werden würde. Dann könnten noch mehr Häuser an die Brandwände gebaut werden.

  • Ich schließe mich der letzten Meinung vollkommen an.


    Ich hatte die Straße schon länger im Visier - dort bietet sich eine Wiedergewinnung des alten Grundrisses nicht nur an, sie zwingt sich quasi auf, da diese breite Schneise der Flughafenstraße (es wurden nach dem Krieg noch völlig intakte Gründerzeithäuser dafür abgerissen) unmittelbar östlich der Kreuzung mit Hermannstraße ohnehin wieder auf das alte Maß verkleinert wird.


    Selbst eine vierspurige Straße ohne bauliche Trennung hätte problemlos Platz und würde fast die alte Bauflucht ermöglichen.
    Das neue Haus gefällt mir zwar gut und zeigt, was auf solch schmalen Grundstücken möglich ist, aber es zementiert a) den Zustand der autogerechten Stadt und b) lässt es nach Osten keine Schließung des Blockrands zu.


    Ich habe es mal kurz visualisiert - orange das neue Gebäude, gelb die Brachflächen / Brandmauern zur Flughafenstraße.



    (c) Eigene Darstellung, Kartengrundlage GoogleEarthPro


    Es wäre ein Jammer, wenn man diesen Zustand für die nächsten Jahrzehnte belässt.

  • ^ So, nachdem ich mir das Ganze mal auf Street View angeschaut haben (war ewig nicht mehr vor Ort), relativiert sich mein Urteil und ich schließe mich Novaearion an.


    Der Entwurf gefällt mir optisch weiterhin, seine Form zementiert jedoch den "Trichter". Das bedeutet wohl, dass die verbreiterte Brandwand-Trasse westlich der Hermannstraße langfristig so bleiben soll. Eine der hässlichsten Straßen Berlins. :mad:

  • Ich bitte um Nachsicht, falls ich eine dumme Frage stelle, aber wurde hier irgendwas begonnen und nicht beendet? Was für einen Zweck hatte die Verbreiterung auf einem so engen Raum? Die Weitung beginnt kurz hinter der Kreuzung Mainzer Straße und endet schon am Columbiadamm. Das sind kaum ein par hundert Meter. Völlig witzlos in meinen Augen.

  • Noch bis in die 70er gab es Pläne ganz Berlin mit einem Ringstraßensystem großen Stils zu erschließen, dazu gehörte auch ein Straßenzug der vom Flughafen Tegel über Nollendorfplatz-Dudenstraße bis an die Mauer un Neukölln reichen sollte. Da hatte man wohl schon damit begonnen.


    Auf diesem Plan kann man das noch recht gut erkennen:


    http://www.stadtentwicklung.be…ennetz_Bestand_2015_h.pdf

  • Ich bin gestern an der Frauenklinik vorbeigelaufen (zuletzt hier). Die Abrissarbeiten sind anscheinend fertig, so dass mit dem Ausheben der Baugruben begonnen werden kann.


    Hier eine Ansicht von der Silbersteinstr. aus:



    (Bild: keiner)