Schlachthof-Areal (inkl. Volkstheater, 400 WE) [in Bau]

  • Neues Volkstheater:

    Der Siegerentwurf für das neue Volkstheater (derzeit als Mieter im Haus des Bayerischen Fußballverbands in der Briennerstraße) steht fest.


    Entstehen sollen drei Säle (600, 250, 100 Plätze) und Gastronomie. 2021 ist geplant, mit dem Betrieb zu starten.


    Kosten: 130 Millionen Euro.


    Visualisierung: https://www.merkur.de/bilder/2…en-zieren-OVa5ro8WqDG.jpg


    Quelle:
    https://www.merkur.de/lokales/…volkstheater-9436294.html

  • ^


    Die SZ berichtet ebenfalls darüber und bringt zusätzliche Infos sowie eine deutlich besser aufgelöste Visualisierung:
    http://media-cdn.sueddeutsche.…e&cropRatios=0:0-Zoom-www.


    - Fertigstellung: März 2021
    - Kosten, die über die vereinbarte Summe von 131 Millionen Euro hinausgehen, trägt der beauftragte Generalübernehmer Georg Reisch mit einer Planungsgemeinschaft. Das Architekturbüro Lederer Ragnarsdottier Oei aus Stuttgart ist Projektpartner. Der Entwurf trägt klar dessen Handschrift.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…iehhof-aussehen-1.3787274

  • Interessant! Ich wusste bisher gar nicht, welches nun der konkrete Standort für das Theater wird und hatte eigentlich immer befürchtet, dass man einen Solitär sozusagen als Fremdkörper in die Mitte des Viehhofes stellen würde. Dieser eher zurückhaltende Entwurf direkt an der Tumblingerstraße hat durchaus Charme. Das zeigt viel Respekt vor der langen Großmarkthallen-Tradition in der Gegend und fügt sich recht gut in den Bestand der Schlachthof-Bauten ein. Vielleicht etwas langweilig, aber mit entsprechender Umsetzung könnte es sehr gut werden :daumen:


    Ich würde mir wünschen, dass man bei den geplanten Wohnbauten auch einen "standorttypischen" Stil entwickelt und nicht wieder Architektur von der Stange hinstellt. Städtebaulich könnte hier auch das sog. "Urbane Gebiet" behilflich sein.

  • - bereits im Januar sollen die Abrissarbeiten der alten Pferdeställe, an deren Stelle das Volkstheater gebaut werden soll, beginnen
    - in den Altbauten an der Zenettistraße könnten weitere kulturelle Nutzugen, wie z.B. die vor kurzem angeregte "Komische Pinakothek" untergebracht werden
    - mit dem Umzug der Waschanalge vom Viehhof in den gegenüberliegenden Schlachthof kann der Bau der mitttlerweile wohl ca. 600 WE vorbereitet werden
    - bis 2019 entsteht an der Ruppertstr./Ecke Tumblingerstr. neben dem KVR ein großer Komplex mit Sporthalle, Stadtteilkulturzentrum, eine Schule und ein Kinderhaus
    - auch an etwa dieser Kreuzung soll offenbar eine 15 Meter hohe Skulptur ähnlich wie die Mae West aufgestellt werden
    - nichts neues gibt es bei den Plänen für die neuen Großmarkthallen; aktueller Stand ist, dass ein privater Investor den Bau durchführen soll
    - unklar ist auch, ob auf dem Großmarktgelände Parkplätze für die geplante Gasteig-Zwischennutzung an der Schäftlarnstraße gabaut werden können


    http://www.sueddeutsche.de/mue…achthofviertels-1.3804505

  • Das klingt nach sehr interessanten Entwicklungen. Die geplante Skulptur wird allerdings mit 15m - entgegen der SZ Beschreibung - kaum an die Wirkung der Mae West am Effnerplatz (52m) heranreichen können :lach:.

  • Wow,
    ich bin restlos begeistert , ob des Entwurfs für das neue Volkstheater. Es fügt sich nahtlos in das Quartier ein , im Inneren spannend inszeniert, vollkommen neue Ein-und Durchblicke, witzige Details.
    Der Biergarten wird im Sommer sicher ein toller Anziehungspunkt für das Viertel werden.


    Bestätigt wieder meine Annahme, dass "unbekanntere" Architekten die spannenderen Entwürfe abliefern, als die "Stars" der Szene, die sich zum hundertsten Mal selbst zitieren.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…heater-aussehen-1.3842274

  • ^


    Wobei Lederer Ragnarsdottir Oei schon zu den bekannteren deutschen Architekturbüros zählt und deren Handschrift hier klar zu erkennen ist. Gänzlich im positiven Sinne :).

  • Kompetenzzentrum Ruppertstraße:

    Neubau einer Fachakademie für Sozialpädagogik, einer Berufsschule für Kinderpflege, ein Haus für Kinder, ein Stadtteilkulturzentrum, eine Dreifachsporthalle und eine Anwohnertiefgarage.


    BGF: 28.510 qm


    Kosten: 73 Millionen Euro


    Fertigstellung: 2019


    Entwurf: Fritsch Tschaidse Architekten


    Baubilder:


    http://www.pfeifferbau.de/de/n…pertstrasse-muenchen.html


    https://fritsch-tschaidse.de/de/projekte/berufsbildungszentrum-für-erziehungsberufe-an-der-ruppertstraße-münch14.html



    @Titel: Sollen auf dem Viehhof nun nicht 600 statt 400 Wohnungen entstehen?



    Hier noch die Visualisierung des neuen Volkstheaters direkt eingebunden (Vorplatz außerhalb des Bildes nicht existent):



    http://www.reisch-bau.de/aktuelles.php

  • ^


    Ich finde den Neubau in der Rupprechtstraße auch langweilig. Doch solide, stilsicher (Farbgebung, Proportionen) und auf den ersten Blick auch wertig (Klinker). Der sandfarbene Backstein kann ein optisch harmonisches Gegenüber zum roten Klinker des Theaters sein.


    Hier darf man ja nicht vergessen, dass die Stadt selbst baut und für ihre Neubauten keine Unsummen für innovative Architektur ausgeben kann, zumindest nicht für derlei Nutzungen (Berufsschule).


    Ggf. zu überdenken wäre gewesen, über dem "Haus für Kinder" weitere Nutzungen, vorzugsweise Büroräumlichkeiten, zu ermöglichen.

  • ^


    Ich finde den Neubau in der Rupprechtstraße auch langweilig. Doch solide, stilsicher (Farbgebung, Proportionen) und auf den ersten Blick auch wertig (Klinker). Der sandfarbene Backstein kann ein optisch harmonisches Gegenüber zum roten Klinker des Theaters sein.
    .


    Ja, kann ich so verstehen und das Gebäude ist so gesehen irgendwie akzeptabel.

  • ^


    Hier darf man ja nicht vergessen, dass die Stadt selbst baut und für ihre Neubauten keine Unsummen für innovative Architektur ausgeben kann, zumindest nicht für derlei Nutzungen (Berufsschule).
    .



    Dennoch, auch ohne aufregende Architektur wäre oft durch eine etwas pfiffigere und mutigere Fassadengestaltung so mancher "Farbtupfer" und dringend notwendige Abwechslung im Gestaltungseinerlei möglich und ohne viel höhere Kosten. Das meine ich auch allgemein, hier wie schon gesagt, irgendwie akzeptabel.

  • ^


    Ggf. zu überdenken wäre gewesen, über dem "Haus für Kinder" weitere Nutzungen, vorzugsweise Büroräumlichkeiten, zu ermöglichen.


    Das wäre die Quelle gewesen, um aufwendigere architektonische Gestaltung zu finanzieren.