InO | Rund ums Wohnquartier Mitte

  • Es gibt wieder Neuigkeiten zu Haupstelle der DSW21 im der RN (€). Aktuell tendiert man dort zu einem Neubau und zwar am liebsten zusammen mit der Dogewo, die ihren derzeit noch an der Landgrafenstr. hat.
    Aus meiner Sicht leider nicht in der Stadt oder zumindest an der B1, sondern direkt neben dem alten Standort auf der Fläche der Doego. Die wurde der Bahn/Stadt bereits abgekauft.
    Entscheidung soll bis Ende des Jahres fallen. Positiv wäre meiner Ansicht nach zumindest eine Verhinderung von Lärmschutzwänden für das neue Wohnquartier gegenüber dem Großmarkt.

  • Ich hatte es auch gerade in den RN gelesen. Das wäre schon etwas schade, ich hatte wirklich gehofft es gäbe eine Chance auf einen tollen Neubau in der Innenstadt (Bender Areal z.B.). Auf der anderen Seite hast du einen Vorteil ebenfalls genannt, FdM. Ein Neubau könnte auch als Lärmschutzwand zur S-Bahn genutzt werden - hinzu kommt die Ankündigung einer S-Bahn Station Kronprinzenstrasse, die die beiden Neubaugebiete entlang der S4 miteinander verbinden könnte. Vielleicht verzichtet man dann auch auf diesen überdimensionierten Parkplatz. Das ist schon reichlich absurd. Kommt da jeder der 280 Nasen mit dem PKW? Als städtisches Unternehmen erwarte ich da eigentlich mehr Anreize den öffentlichen Verkehr zu nutzen.

  • ist wahrscheinlich auch eine Kostensache hinsichtlich Grundstück. Der Parkplatz ist grauenhaft und ich hoffe stark, dass bei einem Neubau an der Stelle und im Hinblick der neuen S-Bahnverbindung allerhöchstens ein Parkhaus errichtet wird, um Platz zu sparen. Bei einem Neubau zusammen mit der Dogewo wären es dann wohl knapp 400 Mitarbeiter. Selbst wenn jeder mit dem PKW anreist, reicht ein normales Parkhaus.

  • Schön wäre es, wenn man die Chance nutzt, den gesamten Bereich um den Gewerbepark Defdahl umzugestalten und den gesamten Bereich abzurunden.


    Feldstraße zur Deggingstraße oder zum Defdahl verlängern? Radwege aus drei Richtungen niveaufrei verbinden?

  • Für die Entwicklung des geplanten Wohnquartier Mitte wäre/ist die Ansiedlung der neuen Hauptverwaltung(en) aus bereits erwähnten Gründen von Vorteil. Zudem wird der Standort spätestens nach der Inbetriebnahme des neuen S-Bahn-Halts sehr gut am ÖPNV angebunden sein - bis zu den Straßenbahn-Haltestellen Voßkuhle und Funkenburg ist es ja auch nicht allzu weit. Nichtsdestotrotz fallen mir aus dem Stegreif ein halbes Dutzend Standorte ein, die ich städtebaulich für geeigneter beziehungsweise interessanter halte (zwei, drei Grundstücke entlang des Westfalendamms und des Wallrings, der Hafen und natürlich das nördliche Bahnhofsumfeld). Aber gut, mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag lässt sich schon was anfangen. Man darf also gespannt sein...

  • Die RN(€) berichtet heute wieder über das Wohnquartier Mitte, das wohl den Namen Deggingshöfe bekommen hat.


    Durch die Idee die DSW21 Hauptzentrale auf das Gelände der Doego zu verlegen, verschiebt sich wohl der Baustart erneut. Statt 2021 wird jetzt frühestens 2023 angefangen.

    Grund dafür ist, dass der Bebauungsplan, an dem derzeit gearbeitet wird, erweitert werden muss. Die Lärmschutzwand fällt weg, da die DSW-Zentrale abschirmt. Dazu bedarf es wieder neuer Gutachten für Lärm und Verkehr.

    Zudem möchte die Stadt evtl. eine Grundschule auf der derzeitigen Parkplatzfläche errichten und natürlich zusätzliche Wohnflächen.

    Die Anzahl der Wohnungen ist auch immer noch unklar und anhängig davon, ob das Gebiet als Mischgebiet oder urbanes Gebiet deklariert wird.

  • Also kurz und knapp: kein Vorteil ohne Nachteil.


    Ist zwar nicht so schön, dass es sich weiter verschiebt, aber wenn dadurch Parkplatz und DSW-Zentrale verschwinden, ist das zu verschmerzen. Scheinbar sind die Überlegungen zum Bau auf dem Doego-Gelände schon in die engere Wahl gekommen. Wie bereits erwähnt, könnte man ein Parkhaus auch östlich der Doego errichten.

    Interessant, wie riesig der Parkplatz auf dem Bild wirkt.

  • Mehr Wohnungen und sogar eine neue Grundschule?! De facto werden jetzt also zumindest Teilbereiche komplett überplant - und das sind doch ganz hervorragende Neuigkeiten! Stadt und DSW21 können sich deshalb gerne alle Zeit der Welt lassen, um die Voraussetzungen für ein wirklich URBANES Quartier zu schaffen. (Da stört es nun auch nicht weiter, dass die neue Verwaltung nicht am Westfalendamm oder am Wallring entsteht.)