InO | Rund ums Wohnquartier Mitte

  • Das Wohngebäude an der von-den-Berken-Straße ist in vollem Gange.



    Bild: tino27




    Das Areal des eigentlichen Wohnquartier Mitte ist in der Tat baureif.



    Bild: tino27

  • Nun ein etwas ausführlicheres Update vom Projekt an der Deggingstraße.


    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll - für mich ist es das perfekte Neubauprojekt für einen innerstädtischen urbanen Bereich.
    Auf den Entwürfen erkennt man schon die kleinteilige Aufteilung der Fassade und dies erkennt man nun auch am Rohbau. Versprünge an den Dächern, die für das eigentliche Gebäude als Wohngebäude keinen Sinn haben, aber eben die Kleinteiligkeit unterstreicht und betont. Es gibt ähnliche Projekte, wie Port Phoenix, aber dies ist noch mal eine liebevollere Variante. Vorsprünge durch Balkone und Zurücksetzungen in der Fassade. Große Abstände im Innenbereich (anders als beim Berswordtquartier oder am Ostbahnhof) kombiniert mit einer genialen Nutzung als Gemeinschaftsgarten und Spielplatz. Auch die Öffnung des Komplexes zum Innenraum hätte ein anderer Bauträger zugunsten von mehr Wohnungen vielleicht weggelassen. Das ganze wird dann nur noch getopt von Details wie den Metallrahmenfenstern oder dem weitestgehend intakten Baumbestand. Beim Betrachten des Komplexes denkt man die ganze Zeit: "Es geht doch!"
    Gespannt bin ich jetzt nur noch auf die Gestaltung der Fassaden. Laut ten Brinke beginnen demnächst die Putzarbeiten.
    btw: als Anschluss zur Bestandsbebauung wurde extra ein entsprechendes Reihenhaus neu angebaut. Warum, wieso ist mir nicht ersichtlich.




    Bild: tino27




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    Bild: tino27

  • Bin da ganz bei dir, Tino. Finde das Ten-Brinke-Projekt bis hierhin ebenfalls sehr ansprechend.


    btw: als Anschluss zur Bestandsbebauung wurde extra ein entsprechendes Reihenhaus neu angebaut. Warum, wieso ist mir nicht ersichtlich.


    Vielleicht ein Kompromiss zwischen dem Bauherrn und dem Nachbarn? Stichwort "Verschattung". Wie dem auch sei, der Übergang vom Bestandsbau mit seinem Satteldach hin zum Neubau mit seinen Flachdächern wirkt so auf jeden Fall harmonisch/geglückt.

  • Wohnquartier Mitte: Entsteht mehr Wohnraum?

    Der Dogewo21 werden rund ein Drittel der Fläche von Wohnquartier Mitte übertragen. Nach ersten Überlegungen bietet dieses Baufeld Platz für bis zu 200 Wohneinheiten. Interessant an dieser Info ist, dass es bisher immer hieß, dass auf dem gesamten Areal lediglich 350 bis 360 Wohneinheiten realisiert werden sollen. Dies legt nun den Schluss nahe, dass weitaus mehr Wohnraum entstehen könnte. Mit dem endgültigen Beschluss des Bebauungsplans, ist übrigens im Frühjahr 2020 zu rechnen.

  • Das glaube ich nicht. Wenn die Dogewo den Teil mit Mehrfamilienhäusern bekommt, dann kann man auf einem Drittel der Fläche auch zwei Drittel der Wohneinheiten errichten. Ich hatte letztens was darüber gefunden, dass man auch plant das erste "smarte" Quartier mit ausreichenden Stromanschlüssen für E-Autos usw. zu erstellen.

  • Auf dem Areal entstehen ja überwiegend (oder vielleicht nur noch?) Mehrfamilienhäuser. Zudem kann ich mir kaum vorstellen, dass man der Dogewo die Rosinen einfach so überlässt - die DSW21 möchte durch den Verkauf der Grundstücke an private Investoren ja schließlich auch ihre Bilanz aufhübschen. Und da ist es nun einmal so, dass Grundstücke für den Geschosswohnbau, insbesondere in dieser Lage (nördliche Gartenstadt), ungemein wertvoller sind, als Grundstücke für schnöde Reihenhäuser oder Doppelhaushälften.


    Also ich glaube daher schon, dass hier mehr Wohnraum entstehen könnte, als zunächst angekündigt. Vielleicht nicht 600 Wohneinheiten aber hoffentlich deutlich mehr als nur 350...

  • Wäre es nicht Betrug am Steuerzahler, wenn auf dem Stadtwerke-Areal gerade einmal 350 bis 360 Wohnungen entstünden, während in direkter Nachbarschaft Ten Brinke 101 Wohnungen und die Liwon Gruppe sogar 122 Wohnungen hochzieht - und das auf einem Bruchteil der Fläche von Wohnquartier Mitte (circa 11.000 Quadratmeter versus 70.000 Quadratmeter)? Ich hoffe doch sehr, dass sich der stadteigene Konzern genau diese beiden Projekte zum Vorbild nimmt. → Vier Obergeschosse und eine Blockrandstruktur sind in diesem Bereich der Innenstadt nämlich angemessen.


    Apropos Liwon Gruppe: Der Entwurf vom Bauabschnitt an der Von-der-Berken-Straße/Ecke Feldstraße wurde wohl überarbeitet. Man beachte das nun im wahrsten Sinne des Wortes "klassisch" gestaltete Erdgeschoss.



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    Quelle: https://a-a-realestate.com/projects/dortmund-2/

  • Obwohl das Gebäude sehr massig wirkt, ist es doch recht ansprechend.


    Interessanterweise ist der von Liwon genannte 2. BA der Abschnitt, der aktuell gebaut wird. Auf dem Gelände vom geplanten 1.BA stehen ja auch noch die Gebäude von Tandberg. Interessante Entwicklung. :)


    Wäre es nicht Betrug am Steuerzahler, wenn auf dem Stadtwerke-Areal gerade einmal 350 bis 360 Wohnungen entstünden, während in direkter Nachbarschaft Ten Brinke 101 Wohnungen und die Liwon Gruppe sogar 122 Wohnungen hochzieht - und das auf einem Bruchteil der Fläche von Wohnquartier Mitte (circa 11.000 Quadratmeter versus 70.000 Quadratmeter)? Ich hoffe doch sehr, dass sich der stadteigene Konzern genau diese beiden Projekte zum Vorbild nimmt. → Vier Obergeschosse und eine Blockrandstruktur sind in diesem Bereich der Innenstadt nämlich angemessen.


    Tja, schwer zu beurteilen. Die nachfolgenden Bilder habe ich noch dazu gefunden.



    Quelle: energielenker Beratungs GmbH




    Quelle: DEW21

  • Wenn es sich bei dem an die Dogewo übertragenen Bereich um ein zusammenhängendes Grundstück handelt - wovon auszugehen ist - komme ich hier nicht auf 200 Wohneinheiten auf einem drittel der Gesamtfläche. Ich möchte auch nochmal klarstellen, dass es mir nicht darum geht, Wohnquartier Mitte bis aufs Letzte auszupressen. Ein wenig mehr Dichte und Blockrand darf es aber schon sein.


    Im September soll den Aufsichtsräten der DSW21 übrigens das Gutachten über die Hauptverwaltung vorgelegt werden. Hoffentlich rechnet sich die Sanierung dieses Ungetüms nicht. Und noch ein Nice to Know: Im Norden des DSW21-Areals schließt direkt die Doego Fruchthandel und Import, eine Tochterunternehmen der Rewe Dortmund, an. Auch dieses Grundstück wird schon sehr bald freigezogen → Rewe errichtet auf der Westfalenhütte derzeit einen 45.000 Quadratmeter großen Neubau, der unter anderem den Rewe-Hallenkomplex an der Feldstraße ersetzen soll.

  • Ich bin persönlich auch nicht gegen mehr Wohneinheiten. Alles ist besser als sowas wie das Cityquartier. Ich hatte mich nur auf die aktuellen Punkte bezogen. Der Artikel sagt ja selber 200WE nach letzte Planungen. Hängt sicher auch von Verkehren usw ab.


    Was die DSW-Zentrale angeht, geb ich dir voll recht. Wäre schön, wenn die da weg kommt.
    Die Doego war wohl auch problematisch in Bezug aufs Kronprinzenviertel.

  • Projekte in der Feld- und Von-den-Berken-Straße

    Gut möglich, dass ich vor 15 oder 20 Jahren mal unbewusst durch die Feldstraße gefahren bin, (vermeintlich) gekannt habe ich sie jedoch nur von Google Street View. Gestern war es dann aber endlich soweit - die Feldstraße/Von-den-Berken-Straße war sogar mein Ziel. Ich muss gestehen, dass ich es sehr überraschend fand, dass die Liwon Gruppe gerade hier, der Großmarkt ist nur einen Katzensprung weit entfernt, ein derart hochwertiges Quartier realisiert. Die Gegend hat sich in den vergangenen Jahren aber augenscheinlich extrem gewandelt. So wurde die überwiegend aus den 1960er Jahren stammende Bestandsbebauung der Vivawest vor gar nicht mal allzu langer Zeit recht passabel saniert.





    Mehr noch: Das Werksgelände der Doego Fruchthandel und Import wird über die Feldstraße erschlossen. Nach dem bereits feststehen Umzug der Doego wird die Straße somit auch vom Schwerlastverkehr befreit.



    Durch die beiden Bauabschnitte der Liwon Gruppe erfährt die nördliche Von-den-Berken-Straße/Feldstraße nun eine weitere Aufwertung. Bereits im Bau ist bekanntlich der erste Bauabschnitt in der Von-den-Berken-Straße.







    Für den zweiten (Feldstraße) muss zunächst die aktuell noch von der Firma Tandberg Data genutzte Bestandsbebauung zurückgebaut werden.



    Liwon ist übrigens nicht der einzige Investor, der die Feldstraße für sich entdeckte. Nur ganz wenige Meter weiter westlich wird derzeit nämlich ein Wohn- und Geschäftshaus hochgezogen.




    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Wohnquartier Mitte - Verwaltung DSW21 | 27. Juli 2019

    Ich bin persönlich auch nicht gegen mehr Wohneinheiten. Alles ist besser als sowas wie das Cityquartier. Ich hatte mich nur auf die aktuellen Punkte bezogen.


    Nein, das habe ich auch so nicht aufgefasst. Mein "Appell" ging in Richtung Stadt und DSW21.


    Apropos DSW21: In diesem Thread äußerte ich mich ja bereits ein-, zweimal über die Verwaltung. Ich muss hier jedoch ein wenig relativieren beziehungsweise mich korrigieren. Zwar ist das Hauptgebäude unsäglich hässlich und darf gerne abgerissen werden, die etwa 20 Jahre alte (und scheinbar fast autarke) Deggingstraße 42 finde ich aber wirklich gelungen. Ich würde es begrüßen, wenn sie erhalten bliebe.




    Foto lässt sich durch ein Anklicken vergrößern
    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Die ersten Teile des Komplexes an der Deggingstraße wurden gestrichen. Das nächste Gebäude sollte dann eine Klinkerfassade bekommen.




    Bild: tino27




    Bild: tino27

  • Nachdem das Gelände vom zukünftigen Wohnquartier Mitte für weitere Arbeiten hergerichtet wurde, scheint nun leider erst einmal eine Pause zu kommen. Wie bei Radio91.2 zu lesen und hören ist, folgt nun bis Ende 2020 die weitere Planung für das Gelände. Parallel werden die Investoren (aus)gesucht, denn es besteht großes Interesse an der 55.000m² Fläche.
    Etwas seltsam ist die Planung einer Lärmschutzwand zur DOEGO. Möglich wäre, dass die Halle von anderen Unternehmen nachgenutzt wird.
    Weiterer zeitlicher Ablauf: 2021 Erschließungsarbeiten und ab Anfang 2022 Start der Hausbebauung.


    Anbei noch ein Bild, in dem man auch gut das Verhältnis zum Kronprinzenviertel sehen kann.



    Mod: Grafik geURLt. Grund: keine Urheberrechte! nikolas


    https://abload.de/img/bild-1903740hs9j75.jpg

  • Nur ein Updatebild: Die ersten Abschnitte wurden ausgerüstet und die Verputzer arbeiten sich nun von zwei Seiten um den Komplex herum.
    Ein klein wenig mehr Materialmix wäre zwar noch schöner gewesen, aber man will ja nicht unken.



    Bild: tino27