InW | IGA 2027 und HSP-Areal [in Planung]

  • Man muss nur lange genug warten, dass erledigen sich manche "Probleme" von ganz allein.


    Ein guter Zeitpunkt für einen Blick zurück. 2017 schrieben die Nordstadtblogger nach einem Rundgang über das HSP-Gelände: "Mit ersten Neubauten ist nicht vor 2019 zu rechnen." Quelle

  • HSP

    Aktuell wird die alte Emscherschlösschen Halle auf dem Gelände abgerissen. Die Feldherrenhalle neben der Emscher wird danach Folgen. Grund: Verkehrssicherungspflicht.

    Was für ein Armutszeugnis für die Stadtspitze, die damals von diesem "Erbe der Industriekultur" noch so sehr geschwärmt hat. Eine Stadt, die eh schon arm an Spitzen-Architektur ist vernichtet so nach und nach ihr einzigen Alleinstellungsmerkmale und Potentiale. Muss man auch erst einmal schaffen.

  • Baustart für Kokereipark

    An der Kokerei Hansa in Dortmund ensteht bis zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 eine neue Grünanlage. Heute wurde der offizielle Baustart für den sogenannten Kokereipark gefeiert. Gleichzeitig entsteht dort die Brücke "Haldensprung", die künftig den Kokereipark mit dem Deusenberg verbindet und eine neue Ost-West-Achse für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer bildet. Zusammen mit dem Industriedenkmal Kokerei Hansa, dem Nahverkehrsmuseum Mooskamp und Teilen des Deusenbergs bildet der Kokereipark den Dortmunder "Zukunftsgarten" zur IGA.


    Die neue Parkanlage entsteht auf der nördlichen, zwischenzeitlich abgeräumten Betriebsfläche der Kokerei Hansa. Geplant sind verschiedene Aufenthaltsbereiche und Angebote für Sport, Spiel und Erholung. Die "Wolke" wird das Highlight des Dortmunder Zukunftsgartens: eine begehbare Spiel- und Erlebnisskulptur, bestehend aus sieben ineinander verschränkten Stahlringen mit einem Durchmesser von bis zu 27 Metern und Kletternetzen. Zudem wird ein Bewegungsgarten angelegt. Bis Ende 2025 sollen alle Bauarbeiten beendet sein. Dann wird das Gelände an die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH übergeben. Nach der Gartenausstellung wird die gesamte Parkanlage öffentlich und eintrittsfrei zugänglich gemacht.


    Die Kosten für die Baumaßnahmen im Zukunftsgarten Dortmund belaufen sich auf insgesamt rund 30 Millionen Euro. Davon übernimmt die Stadt rund elf Millionen Euro. Für rund 19 Millionen Euro der Kosten liegen bereits Zusagen für Fördermittel vor, davon rund 8,3 Millionen Euro aus der Festbetragsförderung vom NRW-Landwirtschaftsministerium und etwa 9,8 Millionen Euro aus den Programmen der Städtebauförderung des NRW-Heimatministeriums.

    Quelle: idr

  • Smart Rhino 2.0

    Unklar was Thelen damit bezweckt, aber aktuell haben sie einen Entwurf veröffentlicht, bei dem das Gelände ohne große Gestaltungsabsicht mit Logistik und Industrie betrieben werden „könnte“.

  • Smart Rhino 2.0


    Es wäre eine Verschwendung, diese innenstadtnahen Flächen ausschließlich für Logistik und ähnliche Zwecke zu nutzen. Sinnvoller wäre es, dort Büros anzusiedeln, insbesondere im Rahmen zukunftsweisender Technologieprojekte wie dem Energiecampus oder einem Technologiezentrum.


    Ich hoffe es handelt sich nur um einen Testballon. Wahrscheinlich will Thelen so langsam etwas auf dem Gelände entwickeln um Geld zu verdienen, kann man zwar verstehen, ist aber trotzdem schlecht. Knackpunkt ist halt die verbotene Wohnnutzung, die viele Konzepte nicht möglich macht.

  • Thelen schreibt auf der Homepage ja selbst, dass so eine rein gewerblich genutzte Fläche aussehen könnte, nicht wird.

    Von daher scheint mir das erst mal ein grober vorentwurf zu sein, den Thelen sicherlich gerne so realisieren würde.


    Allerdings glaube ich nicht, dass man mit diesen Entwürfen bei den Ratsfraktionen viele Freunde finden wird. Gerade der südliche Teil der Fläche wird dringend für neue Wohnungen gebraucht. Ursprünglich war neben Wohnungen auch eine Grünfläche im Gespräch. Von beiden Nutzungen ist in diesem Plan weit und breit nichts zu sehen. Ich denke dass die Politik zumindest auf die Schaffung von Wohnraum pochen wird, auch wenn diese Nutzung derzeit rechtlich noch nicht möglich ist.


    Es ist auch sehr schade, dass von den vielen guten Ideen des Smart Rhino Konzept nichts übrig geblieben ist. Zumal man das Grundkonzept ja leicht abgewandelt weiter nutzen könnte. An Stelle der FH hätte man ja auch ein oder Zwei Berufskollegs planen können. Oder auch mehr Flächen für moderne Büros.

  • IGA 2027 - Haldensprung


    Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


    Mittelteil der Brücke "Haldensprung" schwebt im Januar über Bahngleise ein


    Bei den Bauarbeiten für die neue Brücke "Haldensprung" in Huckarde steht ein spektakuläres Ereignis an: Am Samstag, 4. Januar, "schwebt" der Mittelteil der Brücke mit Hilfe eines Schwerlastkrans über den Bahngleisen ein und wird montiert.


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    Visualisierung: bbz landschaftsarchitekten | Julia Kattinger


    In Huckarde und Mengede entsteht bis 2027 der "Zukunftsgarten", Dortmunds Ausstellungsfläche für die Internationale Gartenschau (IGA) im Ruhrgebiet. Dafür baut die Stadt Dortmund aktuell den Kokereipark mit der Brücke "Haldensprung". Die barrierefreie Fuß- und Radwegebrücke verbindet zukünftig den neuen Kokereipark mit dem Deusenberg und überwindet dabei mehrere Gleisanlagen. Seit Mai laufen dafür bereits die Bauarbeiten. Nun steht ein besonderer Meilenstein auf der Baustelle bevor: Das Mittelteil der Brücke wird mit einem Schwerlastkran über die Schienen gehoben und vor Ort installiert.

  • IGA 2027 - Deusenberg


    Der etwa 55 Meter hohe Deusenberg ist eine ehemalige Mülldeponie, die sich im namensgebenden Stadtteil Deusen befindet. Der Betrieb der Deponie wurde Anfang der 1990er Jahre eingestellt. Der rekultivierte Deusenberg wird zusammen mit der angrenzenden Kokerei Hansa einer der Hauptstandorte der IGA 2027. Der rund zehn Millionen Euro Haldensprung, siehe auch den vorherigen Beitrag, wird die Kokerei Hansa und den Deusenberg, der übrigens einen wundervollen Ausblick auf den Hafen, der Nordstadt und die Innenstadt bietet, baulich miteinander verbinden.


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    Fotograf: Lucas Kaufmann | Wikimedia Commons - the free media repository

  • Kokerei Hansa - Salzlager | Gastiefkühlanlage


    An dieser Stelle findet sich eine tolle Fotostrecke des ehemaligen Salzlagers, das nach den Plänen von Böll Architekten zu einer Veranstaltungsstätte umgebaut wurde. Ebenfalls von Böll Architekten stammen die Pläne zu der ehemaligen Gastiefkühlanlage der Kokerei, die mittlerweile einen stylischen Gastroberieb beherbergt. Ein Fotostrecke dazu, findet sich dort.

  • IGA 2027


    Der neue Haupteingang zur Kokerei Hansa und zum IGA-Garten wird sich um 13 Monate verspäten. Grund für die Verzögerung ist der Fund von kontaminiertem Boden. Aufgrund des Arbeitsschutzes wurden die Bauarbeiten nun gestoppt, was zu der Verzögerung geführt hat.

    Ich habe dies zum Anlass genommen, einen Blick vom Deusenberg auf den „Haldensprung“ zu werfen. Die Brücke sieht schon gut aus.



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    Quelle: Eigene Bilder

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  • Ex-Smart Rhino

    Wie die RN aktuell berichtet könnte es eine Überraschung geben. Angeblich hat Thelen der Stadt das gesamte Gelände für 100 Millionen Euro zum Kauf angeboten. Beide Parteien warten nun erstmal die Wahlen ab und sagen nichts weiter dazu.

    Wäre aus Stadtsicht das Beste was passieren kann. Vielleicht gibt es noch die Möglichkeit etwas spannendes zu entwickeln aus eigener Hand.


    Vielleicht könnte man sogar nochmal mit dem Land bezüglich eines Grundstücksverkaufs für die FH sprechen. Aber das erscheint unrealistisch.

    Sehr merkwürdig auch von Thelen erst auf Miete zu bestehen und dann alles zu verkaufen. Hätte man sich alles sparen können, wenn es denn so kommt.

  • Was bleibt der Stadt anderes übrig als das Grundstück zu kaufen?

    Thelen hat entweder keine weiteren Ideen oder bekommt es nicht vermarktet, was jetzt nicht grade für den Standort spricht.

    Bevor aber ein weiterer Logistikstandort dort entsteht, mit Arbeitsplätzen im niedrigsten Lohnniveau, sollte die Stadt besser zuschlagen.

    Die Frage wird sein, ob das Geld dafür vorhanden ist wenn man die aktuelle Finanzlage bedenkt.

  • Zumal die Stadt auch das Versorgungsamt gekauft hat und das Gebäude der AST international Gmbh an der heinrich-august-schulte-str. 14. auch schließt und die Stadt die Hand drauf hat.


    Man könnte noch besser entwickeln.


    Vielleicht ähnlich wie am Phoenixsee. Bebauungsplan aufstellen und Baufelder jeweils an Investoren veräußern.

  • Mit dem Verkaufsangebot hätte Thelen wirklich früher um die Ecke kommen können. Dann hätte man die Sporthalle nicht auf Teufel komm raus hinters FZW pressen müssen.

  • Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


    IGA 2027: Letzte Stahlteile und erste Stauden


    Anfang Januar dieses Jahres schwebte per Kran das erste Teil der Brücke „Haldensprung“ über den Gleisanlagen nördlich der Kokerei Hansa in Huckarde ein. In dieser Woche erreichten die letzten beiden Brückenteile ihren Bestimmungsort. Gleichzeitig sind im Kokereipark die ersten Stauden gepflanzt worden.


    In Huckarde und Mengede entsteht bis 2027 der Zukunftsgarten, Dortmunds Ausstellungsfläche für die Internationale Gartenschau (IGA 2027) im Ruhrgebiet. Dafür baut die Stadt Dortmund aktuell den neuen Kokereipark mit der Brücke Haldensprung. Die barrierefreie Fuß- und Radwegebrücke verbindet künftig den Kokereipark mit dem Deusenberg und überwindet dabei mehrere Gleisanlagen. Diese neue Ost-West-Verbindung zwischen Huckarde und Deusen bleibt auch nach der Gartenausstellung dauerhaft erhalten.


    Seit einem Jahr laufen dafür bereits die Bauarbeiten. Höhepunkt war der Einhub des ersten Bauteils der Brücke Anfang Januar mittig über den Bahngleisen. Nach und nach folgten in den vergangenen Monaten weitere fünf Brückenelemente. Am Montag, 8. Dezember, wurde das vorletzte Brückenteil eingehoben und montiert. Das letzte folgte am Tag darauf.


    Die letzten Brückenteile des „Haldensprungs“ schweben ein


    Die insgesamt knapp 160 Meter lange und 4,60 Meter breite Stahlbrücke wurde aus sieben einzelnen Teilen nach und nach zusammengesetzt. Die letzten zwei Brückenteile sind jeweils 22 Meter lang und 20 Tonnen schwer. Für das Einsetzen beider Teile wurde am Fuße des Deusenbergs ein großer Mobilkran aufgebaut.


    „Die Montage eines solchen Brückenelementes ist Maßarbeit. Der Ablauf wird schon im Vorfeld detailliert geplant, damit am Einhubtag möglichst alles reibungslos klappt“, erklärt Thomas Popa, Bauleiter beim Tiefbauamt der Stadt Dortmund, der das Projekt vor Ort betreut. „Mit dem Einbau der beiden letzten großen Stahlteile kommen wir mit dem Brückenbauwerk auf die Zielgerade“, ergänzt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes der Stadt Dortmund. „Für den Rad- und Fußverkehr ist der Weg zwischen dem Deusenberg und dem Kokereipark bald nur noch ein Katzen- oder eben ein Haldensprung.“


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    In den folgenden Wochen werden große Betonplatten als Bodenbelag auf den neuen Bauteilen verlegt, auch die Geländer werden angebracht. Die Arbeiten für die Rampe und die Treppe an der Brücke werden im Januar fortgeführt. Im Frühjahr 2026 soll das komplette Brückenbauwerk schließlich fertiggestellt werden. Da bis zur Eröffnung der IGA im April 2027 im Kokereipark weiter gebaut und gepflanzt wird, bleibt das gesamte Gelände für die Öffentlichkeit weiterhin nicht zugänglich, um den eng getakteten Bauablauf nicht zu stören und Personenschäden sowie Unfällen vorzubeugen.


    Die ersten Stauden wurden im Kokereipark gepflanzt


    Während sich bei der Brücke Haldensprung die Arbeiten dem Ende entgegen neigen, legen die Garten- und Landschaftsbaufirmen im Kokereipark erst richtig los: Parallel zu den Arbeiten an der Brücke entsteht nur ein paar Meter weiter ein rund 550 Quadratmeter großer, mehrteiliger Staudengarten: Es ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt – 20 Unternehmen liefern die Stauden für den Entwurf des renommierten Pflanzplaners Harald Sauer. 13 junge Staudengärtnerinnen und Staudengärtner aus sieben Mitgliedsbetrieben aus ganz Deutschland sind nun für einige Tage in Dortmund, vermessen, legen die Stauden aus, pflanzen sie ein und haben daneben Gelegenheit sich auszutauschen.


    Das Jubiläumsbeet ist an einem der Hauptwege prominent platziert. Es ist als Garten mit Wegen und unterbrechenden Rasenflächen angelegt, die auch Aufenthaltsqualität bieten werden. „Das Konzept ist eine Überhöhung der das Beet umgebenden Wiesen“, fasst Harald Sauer zusammen. „Dabei muss vieles beachtet werden: Man soll das Beet aus verschiedenen Richtungen kommend schon von weitem ausmachen können. Es soll auch von oben, vom Landschaftsbauwerk aus einen schönen Anblick bieten. Die gärtnerische Hand soll sichtbar werden, aber auch die wilde Ästhetik der Natur. Deshalb werden z. B. zahlreiche Gräser vorkommen, die nicht nur schon früh grünen, sondern dem Beet auch im Winter eine schöne Struktur geben werden.“ Der Staudengarten wird nach der IGA 2027 als fester Bestandteil im Kokereipark verbleiben. Die Pflege der Beete übernimmt nach dem Ende der Gartenausstellung das städtische Grünflächenamt.


    Das IGA-Motto ‚Zukunft blüht‘ will Dortmund buchstäblich umsetzen


    „Wir sind sehr froh, dass die Arbeiten so gut vorangehen“, sagt IGA Geschäftsführer Horst Fischer. „Jeden Tag verändert sich der Park sichtbar hin zum echten ‚Zukunftsgarten‘ und das ist einfach toll zu sehen. Gerade bei so einem großen Projekt entstehen immer Verzögerungen wie z. B. bei der Wolkenskulptur. Aber durch die enge und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund können wir das sehr gut kompensieren und die seitens der IGA nötigen Arbeiten parallel durchführen.“


    „Sowohl die Brücke als auch das große Staudenbeet sind Elemente, die anlässlich der IGA 2027 entstehen. Und die erfreulicherweise auch langfristig, also über die IGA 2027 hinaus erhalten bleiben. Bei den Arbeiten liegen wir gut im Zeitplan“, freut sich Thomas Reichling, Leiter der Projektgruppe IGA 2027 bei der Stadt Dortmund. Der Kokereipark entsteht auf der nördlichen, zwischenzeitlich abgeräumten ehemaligen Betriebsfläche der Kokerei Hansa. Es gibt dort verschiedene Aufenthaltsbereiche und Angebote für Sport, Spiel und Erholung. Nach der IGA 2027 wird der Kokereipark frei zugänglich sein.