Flughafenausbau: PTS-Neubaustrecke

  • Das ist wirklich ein toller Fortschritt. Die Nutzung des Bereichs unter dem Bahnhof als schräge Bussteige ist clever gelöst und meines Erachtens besser als die bisherigen Bushaltebereiche, bei denen die Busse zum Teil zurücksetzen müssen.

    Leider für mich nicht nachvollziehbar, für was man einen extra Stutzen zum T1 hin gebaut hat, wenn dieser dann nicht eben dort angeschlossen wird. Bei Nutzung der langen Rolltreppe direkt zum Regionalbahnhof sieht man den Ansatz direkt darüber. Zuletzt hatte ich gesehen, dass die bisherige Öffnung zur Glasfront des T1 hin mittlerweile auch verschlossen wurde. Man schaut über der Rolltreppe also auf eine Wand. Leider konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen, ob geplant ist, hier noch im T1 Anpassungen vorzunehmen (z.B. die Ebene über die Rolltreppe bis zum Stutzen zu verbinden und links und rechts (Roll-)Treppen zu installieren).

  • ^ Ich mag diese biomorphen, an Bäume erinnernden Stützen, aber findet Ihr sie auch etwas pummelig und durch die verschiedenen Ausformungen der "Äste" unelegant geraten? Dazu noch die dünnen Verbindungen. Das hat sicher alles statische Gründe, dennoch beschleicht mich das Gefühl, dass der Wow-Effekt, den die Konstruktion auch so hat, mit mehr Hirnschmalz und Kreativität noch stärker hätte ausfallen können. Wir kennen solche Stützen bereits bspw. von Verkehrsbauten und auch Flughäfen wie denen von Stuttgart, Madrid Barajas, London Stansted, Zagreb oder zukünftig Florenz. Dort tragen sie freilich "nur" Dächer und haben damit weniger Gewicht zu buckeln. Mal von Florenz abgesehen, wo auf dem Dach tatsächlich ein Weinberg entstehen soll.

  • PTS-Fahrzeug (Werkstattzug)

    Zufällig entdeckt und nachgefragt: seit Anfang März 2025 verfügt FRAPORT über einen Werkstattzug für das PTS-System. Es handelt sich um einen rd. 22 m langen Arbeitszug, bestehend aus einem umgebauten Mercedes LKW Typ Arocs 1845 mit einem auf 8,60 m verlängerten Radstand; dazu kommt noch ein Anhänger - fest gekuppelt - mit ebenfalls 8,60 m Radstand. Beide haben das Spurführungssystem des SIEMENS-Neoval bekommen, so dass jede Achse gelenkt ist. Der Zug verfügt über einen 3-Fach-Antrieb: zum einen kann der Diesel direkt auf die Achse gekuppelt werden; zum anderen kann ein Hydrostat-Getriebe sowohl vom Dieselaggregat als auch elektrisch angetrieben werden. Durch den Einsatz des Spurführungssystems kann der Zug nur auf der PTS-Trasse verkehren.

    PTS-WkStFz_0.jpg

    eigenes Bild

    Hinter der Fahrerkabine befindet sich eine Arbeitskabine sowie eine Arbeitsplattform; der 11 m lange Anhänger ist mit einem Kran ausgerüstet, der zu einem Hubsteiger umgerüstet werden kann. Ferner ist ein Reinigungsmodul mit 2.000-Liter-Wassertank, Schlauchhaspel und Hochdrucklanze verbaut. Das Kupplungssystems ermöglicht das Abschleppen der NeoVal-Passagierzüge.

    PTS-WkstFz_1.JPEG

    PTS-WkStFz_3.JPEG

    PTS-WkstFz_2.JPEG

    Fotos: A. Heinrich (FRAPORT)

    Der Werkstattzug wurde von der Fa. Zweigweg speziell für den Einsatz auf dem PTS gebaut. Da es in Europa kein weiteres PTS Airval von Siemens gibt, ist das Fz ein Unikat. Nur in Rennes gibt es noch ein Neoval- System, das als Betriebsfahrzeug über eine Art von kleiner Rangierlokomotive verfügt.

  • Die neue PTS wird jetzt wohl doch direkt auch baulich an das Terminal 1 angeschlossen. In Verlängerung der Rolltreppen aus dem Regionalbahnhof kommend wurde jetzt die Galerie entsprechend vorbereitet. Der bisher sinnlos erscheinende Stutzen, der bisher an der Glasfront von T 1 endet, wird dann wohl über den Rolltreppen bis zur Galerie verlängert. Abzuwarten, wie dann die weitere Erschließung erfolgt. Es braucht also weitere Rolltreppen/Fahrstühle. Immerhin wird so der Galerie auch neues Leben eingehaucht. Ich hatte immer den Eindruck, dass dort oben nicht mehr viel los ist.

  • Was ChriSto oben beschreibt, sieht derzeit so aus:

    DSC06971.JPG

    DSC06972.JPG

    DSC06973.JPG

    DSC06974.JPG

    DSC06975.JPG

    eigene Bilder

    So richtig lässt sich noch nicht erkennen, wie's mal aussehen wird.

    Das Bauschild besagt: " Umbau Halle B mit Gebäudeerweiterung in E2 und Anbindung an PTS-Station F, Gebäude 200, BBA_200_E2_BBA02"

  • Wahnsinn, dass die Planung aus den 90ern dann doch noch kommt. Ich hatte da schon vor Jahren einen Haken dran gemacht. Ich meine mich zu erinnern, dass damals kommuniziert wurde, dass über Die Empore angeschlossen wird, die seit Jahrehnten untergenutzt wird. Vielleicht finde ich noch die Publikation von damals.

  • PTS-Testbetrieb (update 15.7.2025)

    Auf der PTS-Neubaustrecke findet in diesen Tagen umfangreicher Testbetrieb statt. Eine Gruppe von 6-8 Zügen pendelt immerzu zwischen Station F und T3, im Wechselbetrieb auf beiden Gleisen und mit hoher Geschwindigkeit. In voller Fahrt entwickeln die Züge ein starkes Geräusch, das einem landenden Airbus alle Ehre macht.

    PTS_Test_2.JPG

    PTS_Test_0.JPG

    PTS_Test_1.JPG

    PTS_Test_3.JPG

    PTS_Test_4.JPG

    PTS_Test_5.JPG

    PTS_Test_6.JPG

    PTS_Test_7.JPG

    PTS_Test_8.JPG

    PTS_Test_10.JPG

    PTS_Test_9.JPG

    eigene Bilder

  • PTS-Station "F" (Anbindung T1_Abflug_B, update 12.9.2025)

    Im Juli hatte ich oben unter #146 über ein Stahlpodest berichtet, das im Innern der Halle B, Abflug, die von der PTS-Station "F" kommenden Leute aufnehmen wird. Von der Plattform werden Rollstreppen und wahrscheinlich auch ein Aufzug in Abflugebene und weiter nach unten zum Regionalbahnhof führen. Inzwischen wurde jedenfalls der Boden innerhalb der Konstruktion geöffnet und mit Rolltreppen versehen, die in etwa dorthin führen, wo auch der bestehende Abgang von der Abflughalle zum Regio-Bf. endet. Das ist der Bereich, wo die Zuganzeiger und Ticketautomaten stehen und die Abgänge zu den Bahnsteigen 1-3 sind.

    PTS_F_T1_B.JPG

    eigenes Bild

    Von einer Anbindung des Podests an die Galerie ist noch nichts zu sehen.

    Der Gang von der Station "F" zur "Röhre", die zum Fernbahnhof führt ist im Prinzip fertig...

    DSC07137.JPG

    Die Nottreppe sieht wirklich nicht gut aus, sehr störend.

    DSC07136.JPG

    DSC07140.JPG

    ...ebenso der Übergang vom Sheraton-Hotel zur Station "F".

    DSC07132.JPG

    eigene Bilder

  • Mittlerweile ist das Podest in Terminal 1 auch an die Galerie angeschlossen.

    Da wurden wohl einige Nächte gearbeitet, denn bei laufendem Passagierbetrieb wäre das so nicht möglich gewesen.

    Die ganze Konstruktion mit den neuen Rolltreppen sieht wirklich insgesamt ziemlich wuchtig (statisch ja auch nötig). Ich hoffe, man verkleidet das etwas eleganter, denn im Augenblick wirkt es wie ein massiver Block, der sich in die Halle verirrt hat.

    Draußen ist die Baustelle kleiner geworden. Die Spuren für die Autos führen wieder etwas geordneten und der abgesperrt Bereich wurde deutlich kleiner.

  • Die neue Sky Line-Bahn (Teil 1/2)

    Nicht mehr lange hin bis zum 22. April 2026, dem Tag, an dem das neue Terminal eröffnet wird. Damit nimmt auch das neue PTS ("Passenger Transport System") zur Verbindung von Terminal 3 mit dem übrigen Flughafen offiziell seinen Betrieb auf. Fertig ist die neue "Sky Line-Bahn" wohl schon. Fraport hat aus diesem Anlass umfangreiches Pressematerial herausgegeben. Mit Fotos geht es los, weitere Informationen folgen in einem zweiten Beitrag.

    airport_pts_zu_t3_pic01.jpg

    2

    airport_pts_zu_t3_pic02.jpg

    3

    airport_pts_zu_t3_pic03.jpg

    4

    airport_pts_zu_t3_pic04.jpg

    5

    airport_pts_zu_t3_pic05.jpg

    6

    airport_pts_zu_t3_pic06.jpg

    7

    airport_pts_zu_t3_pic07.jpg

    8

    airport_pts_zu_t3_pic08.jpg
    Bilder: Fraport AG

  • Die neue Sky Line-Bahn (Teil 2/2)

    Lageplan:

    airport_pts_zu_t3_pic11.jpg



    Fakten zur neuen Sky Line-Bahn allgemein

    • Die neue Sky Line-Bahn ergänzt das bestehende System und bindet Terminal 3 an den nördlichen Flughafenbereich an. An 365 Tagen im Jahr gelangen Fahrgäste in bis zu 8 Minuten von Terminal 1 zu Terminal 3.
    • Pro Stunde und Richtung können über 4.000 Schengen- und Non-Schengen-Passagiere transportiert werden.
    • Die neue Sky Line-Bahn bindet den Regional- und Fernbahnhof am Flughafen Frankfurt an das Terminal 3 an.
    • Der Fahrweg hat eine Gesamtlänge von 5,6 Kilometern.
    • Für die Wartung und die Leitstelle hat Fraport ein neues Gebäude errichtet. Darin befindet sich auch eine Waschanlage für die Fahrzeuge.
    • Neben den Passagierzügen steht zusätzlich ein Wartungsfahrzeug zur Verfügung.
    • Im Oktober 2022 ist der erste Zug der neuen Sky Line-Bahn aus dem Wiener Siemens-Werk am Flughafen Frankfurt per Schwerlasttransport angeliefert worden.
    • Insgesamt verfügt die neue Sky Line-Bahn über zwölf Züge, die jeweils aus zwei Waggons bestehen. Die Züge sind dabei in abgetrennte Bereiche unterteilt (Schengen und Non-Schengen).

    Fakten zu den Fahrzeugen

    • Ein Zug besteht aus zwei Wagen und ist 22,4 Meter lang, 2,8 Meter breit sowie 3,75 Meter hoch.
    • Das Leergewicht beträgt circa 30 Tonnen. Voll beladen wiegt ein Zug etwa 60 Tonnen.
    • Die Züge der neuen Sky Line-Bahn erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h.
    • Es handelt sich um ein fahrerloses System, das einen sicheren Transport sowie eine hohe Stabilität im Betriebsablauf sicherstellt.
    • Die Züge verfügen über ein innovatives Energiespeicher- und Rückgewinnungssystem, das ein stromsparenden Betrieb ermöglicht.
    • Großzügige Innenraumgestaltung mit zehn Klappsitzen und 113 Stehplätzen, damit Fluggäste mit Gepäck stets genug Raum haben und eigens gestaltete Haltestangen für mehr Bewegungsfreiheit.
    • Die Bahnen fahren mit Gummireifen auf einem Betonfahrweg.
    • Am Ende der Nutzungsdauer eines Fahrzeugs können 95 Prozent der Materialien wiederverwendet werden.

    Fakten zu den Stationen

    • Station an Terminal 1: Anbindung von Terminal 3 an Regional-, Fern- und Busbahnhof im Norden; der Gesamtkomplex ist auf die Vorfahrtsebene mit der darunter befindlichen Airport City Mall und dem Regionalbahnhof aufgeständert.
    • Station an Terminal 2: Erweiterung und Erschließung der bestehenden Sky Line-Station; hier ist ein Umstieg zwischen bestehendem und neuem System möglich; Ausbau von zwei auf vier Trassen mit insgesamt fünf Bahnsteigen.
    • Station an Terminal 3: Neubau der Station als zentraler Anknüpfungspunkt für Reisende an Terminal 3; sowohl Non-Schengen- als auch Schengen-Reisende und Besucher nutzen die 150 Meter lange und 30 Meter breite Station.

    Fakten zum Trassenbau

    • 74 Stützen und Rahmen bilden allein den Unterbau für den Fahrweg Nord. Ihre Bestandteile – Bohrpfähle, Stützen sowie Hammerkopf oder Rahmenriegel wurden nacheinander vor Ort hergestellt, teilweise unter Einsatz spezieller Traggerüste.
    • Meist waren zwei Kräne nötig, um die bis zu 187 Tonnen schweren Träger exakt einzuheben; einige der Betonlaufflächen waren bereits vorinstalliert, andere wurden vor Ort betoniert; danach folgen weitere Installationen wie Geländer, Führungs- und Stromschienen.

    weitere Fakten zur neuen Sky-Line-Station am Terminal 1airport_pts_zu_t3_pic09.jpg



    Videos zur neuen Bahn, den Stationen, zur Anbindung zwischen Terminal 1, 2 und 3 sowie zur Weiterreise ab Terminal 3 zum Download

    Anbindung Terminal 3

    Anbindung Terminal 1, 2 und 3

    Weiterreise von Terminal 3

    Zahlen, Daten und Fakten zur Anbindung Terminal 3:

    airport_pts_zu_t3_pic10.jpg
    Alle Bilder/Grafiken/Texte: Fraport AG

  • Ja, besten Dank Schmittchen, die neue Skyline-Bahn ist bereits im Testbetrieb. Leider war diese ausgerechnet am letzten Donnerstag, 17.02.2026 bei meinem Statisteneinsatz aufgrund starken Schneefalls nicht in Betrieb, sodass wir recht umständlich mit Shuttlebussen vom T1 zum T3 fahren mussten. Hhhhm, ehrlich gesagt suboptimal, aber aufgrund der relativ geringen Schneemassen in Frankfurt wohl zu verschmerzen. Halt schade für den Fluggast mit enger Taktung, den es betrifft. Ich habe jetzt nicht genau auf die Uhr geschaut, aber gefühlte 20 Minuten hat das sicher gedauert, auch weil der Bus erst voll werden musste. Mit den 8 min. Skylinebahn kann der Shuttleservice also bei weitem nicht mithalten.

  • Seit heute Nachmittag kann die neue Sky Line-Bahn bereits in einem eingeschränkten Regelbetrieb zwischen Terminal 1 und 2 von jedermann genutzt werden. Die Bahn fährt die gesamte Strecke. Passagiere müssen jedoch am Terminal 2 aussteigen, die Bahn fährt dann leer weiter zum Terminal 3.

    Die Betriebszeiten sind allerdings begrenzt. Vorerst Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 17 Uhr und an Wochenenden von 8 Uhr bis 15 Uhr (Quelle).

  • Im Rahmen der Eröffnung sollte wenn ich mich richtig erinnere auch die bestehende alte Skyline auf komplett luftseitig umgestellt werden, also für normale Besucher ohne Ticket eigentlich nicht mehr erreichbar sein. Ob noch nach Schengen/Non-Schengen getrennt oder ausschließlich Non-Schengen weiß ich aber grad nicht mehr.

    Bei der neuen Bahn müsste Schengen landseitig sein, und Non-Schengen luftseitig. Heißt, wer von zB sagen wir mal Madrid über FRA nach Krakau will, und dazu zwischen T2 und T3 wechseln muss, muss bei der Ankunft erst aus dem Sicherheitsbereich raus, in die Skyline-Bahn und am anderen Terminal wieder durch die Sicherheitskontrolle. Dürfte aber eh nicht zu viele Leute betreffen, die Umsteigebeziehungen zwischen T1/2 und T3 werden nicht allzu groß sein, und wenn dann eher mindestens ein Interkontinentalsegment (also dieses eh Non-Schengen) betreffen.

    Kann das jemand bestätigen?

  • Zu der schönen Meldung aus #154 und weil einmal alles gut läuft bei einem Großprojekt dieser Größe 2 Videos:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Und eine komplette Mitfahrt:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Einmal editiert, zuletzt von Adama (24. Februar 2026 um 22:43)

  • Bin heute spaßeshalber auch mal mitgefahren. Ich war überrascht, wie hart gefedert die Züge sind, der Fahrkomfort ist nicht besser als im Shuttlebus, man muss sich unbedingt festhalten wegen der Fahrdynamik. Vielleicht müssen sie noch die Luftfederung tunen. Aber flott gehts: 2-3 Minuten zwischen T1 und T2 von Türen schließen bis Türen öffnen, je nach dem, ob die Züge zwischen den Stationen das Gleis wechseln, im obigen Mitfahrtvideo sieht man die Langsamfahrt beim Gleiswechsel.

    Die Fahrzeuge sind äußerst geräumig, sicher 3 m breit; zwischen den Wagen ist eine Glaswand, welche das Schengen-Compartement vom Non-Schengen-Compartement trennt. Entsprechend steigen die Non-Schengen-Passagiere auf einem Mittelbahnsteig aus, die Schengen-Passagiere gegenüber auf einem Außenbahnsteig. Gebäudeseits sind dann die Wege beider Fahrgastgruppen getrennt. Auf der Rückfahrt entsprechend. Im T2 können Fahrgäste vom PTSneu am selben Bahnsteig in das PTSalt wechseln, kommen also recht bequem vom T3 zum T1 A/Z, während PTSneu ja "nur" zur Station "F" fährt, von wo aus man niveaugleich ins Marriot und Sheraton-Hotel gelangt und zum Fernbahnhof. Der kurze Weg zum T1 und zum Regionalbahnhof ist noch nicht fertig,

  • Effizient und modern ist das Ganze sicher, da vertraue ich den Ingenieuren :thumbup: Allerdings wirken die hohen Betonpfeiler, auf denen die Fahrbahn der Skyline aufgeständert ist, schon jetzt erstaunlich gealtert. Fast so als stünden sie dort seit 25 Jahren, obwohl die Skyline erst in zwei Monaten eröffnet wird. Das überrascht mich ehrlich gesagt. Hier scheint die technische Funktion im Fokus gestanden zu haben, während die ästhetische Ausarbeitung wenig Beachtung fand. Dabei sollte funktionierende Ästhetik und Nachhaltigkeit überall eine Mindestanforderung sein. Ddas sollte eigentlich nirgends vernachlässigt werden. Wobei der Frankfurter Flughafen ohnehin leider nicht gerade für architektonische Schönheit bekannt ist.

  • Bin zwar noch nicht in Frankfurt mitgefahren, aber das System entspricht samt Fahrzeugen mehr oder weniger der Metro Rennes in Frankreich. Und die kenne ich aus eigener Anschauung und muss leider bestätigen, dass der Fahrkomfort recht hart und ruppig ist, vor allem auch in Vergleich zu herkömmlicher Rad-Schiene-Technik mit mittlerweile standesgemäßer Luftfederung.