Altendorf [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

  • Altendorf [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

    Davids Terfrüchte&Partner, Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung (Essen) mit Knirr & Pittig Architekten (Essen) gewannen den Gestaltungswettbewerb für den Ehrenzeller Platz in Altendorf.
    http://img179.imageshack.us/im…/ehrenzellerplatz26pe.jpg
    http://img179.imageshack.us/im…/ehrenzellerplatz10wq.jpg
    http://img260.imageshack.us/im…1/ehrenzellerplatz9jq.jpg
    Competitiononline

  • Moschee in Altendorf [Eröffnung 2013]

    Die türkische Islamgemeinde Altendorf will das ehemalige Böhmer-Lager zum Gebets- und Gemeindezentrum für 2000 Menschen umbauen. Die Stadt muss die Pläne noch genehmigen.
    WAZ
    WAZ

  • Laut NRZ gibt es noch keine Bauvoranfrage. Die Pläne für die neue Moschee in Altendorf sollten nach der Sommerpause vorgestellt werden. Die Stadt stellt zudem in diesen Zusammenhang nochmal klar, dass eine solche Zentralmoschee nicht genehmigungsfähig sei.

  • Ein 22 Meter hohes Minarett soll das neue islamische Integrationszentrum auf dem 6300 Quadratmeter großen Gelände an der Straße In der Hagenbeck zieren. Die Gesamtkosten einschließlich Grundstückskauf werden auf 1,2 Millionen Euro beziffert. Doch auf die Frage nach dem Verkehrsproblem, gabs immer noch keine Antwort.
    NRZ
    WAZ

  • Moscheebau Altendorf

    Auf der WDR-Seite gibt es ein Bild von dem Architekten Oylar Saguner vor seinen Moschee-Plänen für die Altendorfer Moschee zu sehen.

    Zitat

    Wenn es nach den Plänen des Architekten geht, wird hier schon bald eine filigrane Alukonstruktion eine Kuppel bilden, durch Fenster im altosmanischen Stil soll viel Licht fallen.


    WDR Moschee-Plan Altendorf

  • Als Architekt habe ich probleme solche typologie von bauten als Moschee anerkennen zu wollen auf europäischem Raum...sicherlich ist es interpretationssache...aber Plädiere hier für einen Internationalen Architekturwettbewerb um den internationalen Dialog nach Essen zu bringen,auch in betracht auf 2010....weil das was die türksiche Gemeinde dort gemacht find ich nicht gut,denn wenn man sagt,dass man den Dialog sucht,warum haben sie keinen Wettbewerb ausgeschrieben...denn das ist die demokratischte Form um eine Dialog zu führen....DAS WAHR FALSCH!!!STOP-SO NICHT!!



    p.s.: bin selber moslem....:)

  • Wieso sollte sich das türkische Religionsministerium aka DITIB um einen Dialog scheren? Das ist nicht Sinn der Sache bei dem Bau der Moschee. Zudem würde mich mal die baurechtliche Situation interessieren, da bis zu 70% der Räumlichkeiten mit Gebet relativ wenig zu tun haben. Ein Einkaufszentrum gibt es in Altendorf schon. Mit Religionsfreiheit lässt sich dieser Bau jedenfalls nicht so einfach begründen. Daher heißt es ja nun auch statt Moschee, Integrationszentrum über das jetzt seit Wochen Stillschweigen bewahrt wird. Man darf weiterhin gespannt sein. Insbesondere in der Hinsicht, dass man glaubt den Stadtteil Altendorf und insbesondere die Immobilienpreise mit dem Krupp-Gürtel aufwerten zu können. Das steht der Moschee diametral gegenüber.

  • Hinter der den Kulissen wird schon nach anderen Standorten Ausschau gehalten:
    Die Wirtschaftsförderer der EWG haben sich auf die Suche nach Alternativstandorten gemacht. Ein Gelände im Weichbild des Krupp-Gürtels erwies sich als zu groß. Viel versprechend sind Verhandlungen über einen Standort am Westbahnhof in einem neu zu erschließenden Wohngebiet. Für den Standort in der Hagenbeck gibt es Interessenten, die der islamischen Gemeinde das Böhmer-Gelände wieder abkaufen wollen.
    http://www.derwesten.de/nachri…/news-4809010/detail.html

  • Die Stadt hat gegen das Vorhaben in Altendorf keine baurechtlichen Bedenken. Das Gotteshaus soll nun im Herbst 2009 fertig sein.


    NRZ

  • Auch der Nachbar Noweda hat keine Einwände mehr. Die Baugenehmigung soll Mitte September genehmigt werden, sofern aus der zuständigen Bezirksvetretung keine gravierenden Einwände kommen. In der Moschee soll es dann Platz für max. 400 Gläubige geben.

  • Amixstr. / Hüttmannstr. / Niederfeldsee

    Gemeinsam stellen der Allbau und die Stadt Essen ein ehrgeiziges Stadtumbauprojekt für Altendorf auf die Beine.


    Allbau, der in Altendorf und Bochold etwa 1700 Wohnungen besitzt, plant im Umfeld der Rüselstraße etwa 180 nicht mehr marktgerechte und zum großen Teil leerstehende Wohnungen abzureißen und möchte sie durch rund 60 hochwertige Wohnungen ersetzen. Sie liegen durch den im Rahmen von „Essen - Neue Wege zum Wasser“ geplanten Niederfeldsee zudem am Wasser mit einer schicken Uferpromenade und mit viel Grün.
    http://www.essen.de/Deutsch/Ra…n/Amixstr_Begruendung.pdf


    So könnte es aussehen:

    Bild: Stadt Essen

  • Merkez Moschee Altendorf


    [size=-2]Bild: NRZ 21.08.2008[/size]


    Der Bau der Merkez Moschee (auf deutsch: Zentralmoschee) des türkisch-islamischen Ditib-Vereins in Altendorf soll im Herbst 2009 fertig sein. Bisher sieht man von außen noch nicht viel vom Umbau des ehemaligen Böhmer-Schuhlagers.



    [size=-2]Der Sandhaufen kündet den Umbau an…
    Aus der Drehtreppe entsteht ein 22 Meter hohes symbolisches Minarett.[/size]
    [size=-2]Bild: Fabio 01.03.2009[/size]


    Der Umbau sieht folgende Nutzung vor:

    • Untergeschoss:
      600-Quadratmeter-Sporthalle,
      200-Quadratmeter-Jugendtreff, Kultur- und Bildungszentrum mit Bibliothek, Mehrzwecksaal für 180 Personen
    • Erdgeschoss:
      Gebetsstätte für Männer und Frauen für maximal 360 Personen.
    • Dach:
      Alu-Kuppel 7 Meter hoch, 35 Meter im Durchmesser
    • Minarett:
      22 Meter hoch
    • Aussenanlagen:
      Wohneinheiten (z. B. für Imam),
      110 Kfz-Stellplätze
  • Solange man auf den Muezzin verzichtet ist das ein super Projekt, vorallem gefällt mir, dass das Minarett diesmal optisch schäner Gestaltet wurde als in Duisburg wo es nur ein Betonklotz ist. Von daher wenn man bedenkt was dort vorher stand ist es sicherlich keine Abwertung. Wenn man die Fassade nicht wie in Moers gestaltet habe auch ich keine Bedenken.

  • Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass im WAZ Artikel steht, dass statt der ursprünglich angedachten 2000 Menschen jetzt im Regelfall nur noch 360 zeitgleich sich in der Moschee aufhalten können sollen. An vier bestimmten Tagen im Jahr sollen sich bis zu 700 Menschen drinnen aufhalten dürfen.


    Verstehe ich das richtig, dass das ursprünglich geplante Türkische-EKZ jetzt der Sporthalle gewichen ist? Gibt es weitere Informationen zum Nutzungskonzept der Sporthalle?
    Meiner Auffassung nach bedeutet Integration nicht, dass die türkischen Jugendlichen sich ihre eigene Sporthalle einrichten in der sie unter ihres gleichen sind sondern zusammen mit uns Sport treiben.

  • Philip


    Die Sporthalle hat eigentlich wenig mit Integration zu tun. Es wird wohl eine ganz normale Sporthalle sein, wie es auch einige Jugendhäuser haben. Das Konzept für die Halle wird wahrscheinlich sein, die Jugendlichen durch z.B. Box-Kurse oder durch Fussballturniere zu beschäftigen. Das Angebot wird meistens von den Einwohnern des Umfelds wahrgenommen. Was ich damit sagen will ist, dass in den Stadtquartieren wo der Ausländeranteil hoch ist, die Sporthalle meistens auch von den ausländischen Jugendlichen genutzt wird.


    Außerdem stimmt man wohl das Konzept mit der Polizei ab. Die veranstalten meistens auch in Hallen von Problembezirken "Fussball bzw. Basketball um Mitternacht".

  • Abrisszone Altendorf

    Wegen des problematischen Wohnumfeldes sowie der altmodisch und zu klein geschnittenen Grundrisse fällt es der Allbau zunehmend schwerer Mieter für ihren Wohnungsbestand in Altendorf [ca. 1700 Wohnungen] zu finden.
    Das Unternehmen will deshalb den schon jetzt spürbaren Nachfragerückgang durch den Abriss von 180 Wohnungen sowie Ersatzneubauten [60 moderne Wohnungen, d.h. Barrierefreiheit, energetische Bauweise, individuelle Grundrisse, Tiefgarage und Aufzug.] + aufwendige Grünanlagen vorarbeiten. Das Investitionsvolumen hierfür soll ca. 15 Mio. EURO betragen.Die Stadt Essen begleitet diese Aufwertungsmaßnahmen in Altendorf mit dem Anlegen eines Sees und dem Abbau des Bahndammes der ehemaligen Rheinischen Bahn.
    Darüber hinaus ist bis 2016 eine Neuordnung öffentlicher und privater Grün- und Freiflächen sowie die Anbindung an vorhandene Grünzüge mit dem Stadtteil geplant.
    Die erste Umbauphase soll Mitte 2012 abgeschlossen sein.


    Quelle: Aufwertung mit der Abrissbirne in Altendorf - DerWesten
    ausführliche Informationen: Pressemeldung Stadt Essen

  • So wie es aussieht, soll es nicht genügend spenden Gelder geben und die Stadt Essen will selber kein Geld für das Projekt dazu geben.
    Somit scheint das dieses nicht wirklich gewollte Projekt recht schnell wieder begraben wird. Aber vielleicht zaubern die Leute ja doch noch einen Geldgeber aus den Hut ... wer weis.


    Mod: Quellenangabe?