Südviertel [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

  • Huyssenallee-ehemaliges GAGFAH Haus

    Bin gestern mal an der ehemaligen GAGFAH-Hauptverwaltung vorbeigekommen.


    Zum Teil ist die alte Fassade abgenommen. An einer anderen Stelle entsteht ein Neubau.- neuer Eingangsbereich???





  • Sanierung Thyssen-Hochhaus

    Das Thyssen- oder auch als Rheinstahl-Haus genannte 22 geschossige und rund 80m hohe Hochhaus in der Essener Innenstadt wurde an das Unternehmen Fakt AG verkauft. Dieses will das 1961 errichtete Hochhaus sanieren und neu vermieten. Das seit Beginn des Jahres leerstehende Hochhaus war eines der ersten Hochhäuser in Essen. Das Unternehmen plant sein Konzept, das es im „Ruhrturm“ umgesetzt hat, auch auf das Rheinstahl-Haus anzuwenden. Denkbar wäre deshalb eine Vernetzung aus Büroflächen, Hotel, Kongresszentrum und Gastronomie. Anfang kommenden Jahres könnte die Sanierung des Rheinstahl-Hauses starten.


    Quelle: WAZ - Was nach dem Verkauf aus dem Rheinstahl-Haus wird | WAZ - Essener Fakt AG kauft Thyssenhaus und will sanieren





    Foto: Gemeinfrei - Wikipedia Commons

  • Huyssenallee: Ehemaliges GAGFAH-Haus

    Heute habe ich die zuletzt im Mai gezeigte Baustelle besichtigt - eigentlich hätte ich nach so viel Zeit den fertigen Rohbau der Ecke erwartet. Liegt es an technischen Problemen oder an mangelnden Mietinteressenten? Wenn Zweites, vielleicht sollte man statt der Büronutzung eine Wohnnutzung anstreben - etwa mit Mikro-Apartments wie in der Meldung darüber? Die verkehrsreiche Huyssenallee ist ein Stück weit entfernt hinter Bäumen, gute Isolierungsfenster müssten es richten - die Seitenstraße an der Nordseite ist sehr ruhig:



  • Warum einfach wild spekulieren und Probleme und Verschwörungstheorien überall erkennen?
    Nun: bevor man eine Ecke zubaut, sollte man für den Bau zunächst mal den Zugang noch offenlassen, wenn man die rückliegende Gebäude saniert, und die Ecke erst zum Abschluss, oder?

  • Huyssenallee: Ehemaliges GAGFAH-Haus

    Die Baustelle habe ich zuletzt unter #302 gezeigt. Die Fenster wurden ausgetauscht, sie ragen etwas heraus - die Wärmedämmung kommt noch:





    An der Ecke wurde ein Teil mit Naturstein neu belegt - dort, wo man unter #302 Fassadenklinker und den GAGFAH-Banner sieht. Links davon klafft immer noch die Lücke:



  • Südviertel: Bergbauschule

    Die WAZ berichtete heute, dass die nach dem WKII wiederaufgebaute historische Bergbauschule aus dem Jahr 1908 (ein Foto im Artikel) vom Abriss bedroht sei - ein Investor habe eine Bauvoranfrage für drei Mehrfamilienhäuser gestellt. Bis 2017 wird sie noch vom Regionalverband Ruhr, dem sie weiterhin gehört, für Bürozwecke genutzt und soll verkauft werden.


    Es wird die Eintragung auf die Denkmalliste erwähnt - die ich befürworten würde. Das Gebäude ist schön, es hätte doch bei erhaltenen Fassaden in Lofts umgebaut werden können - wie so viele in mehreren Städten. Es wäre auch ein bitterer Scherz, wenn der RVR mit den vielen 'historischen Routen' ein historisches Gebäude zum Abriss verkaufen würde.

  • Huyssenallee: Ehemaliges GAGFAH-Haus

    Die Baustelle wurde zuletzt Anfang Februar gezeigt, allerdings ohne der inzwischen fast fertigen Ostfassade. Was diese links festungsartig und unzugänglich wirken lässt, wird auf der transparenten rechten Seite ausgeglichen:



  • Ich finde, dass der Anblick aus ein paar Metern Entfernung, kaum vom vorherigen Erscheinungsbild zu unterscheiden ist. Die alten Natursteinplatten waren auch nur aus nächster Nähe als solche zu erkennen. Teilweise sorgte die Marmorierung sogar dafür, dass manche Platten zerbrochen wirkten.


    Ich begrüße sehr, dass Fakt die alten Metallelemente detailgetreu nachbildet. Wir zuvor erwähnt, wäre es natürlich schön gewesen, wenn statt der grauen Platten ein wärmerer Naturstein eingesetzt worden wäre. Dennoch empfinde ich ich die Metallplatten als adäquaten Ersatz für die alten Natursteinplatten, falls die Prämisse war, dass sich die Farbe des Gebäudes nicht ändern sollte.

  • Huyssenallee: Ehemaliges GAGFAH-Haus

    Die Baustelle habe ich zuletzt unter #318 gezeigt. Wie man sieht, die Ecke bleibt unbebaut:







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    Das Geschäftshaus gegenüber des HBf-Südeingangs war die letzten Jahre eingerüstet - kürzlich wurde es entrüstet. Man sieht, dass die Fassaden neu sind - früher gab es etwa Kacheln unter den Fenstern, sie wirken jedoch fast genauso wie die alten:





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    Der Seitenbau des FAKT Towers hat viele neue Fassadenelemente bekommen, die man jetzt wesentlich besser sehen kann:





  • Huyssenallee: Ehemaliges GAGFAH-Haus

    Das Projekt wurde zuletzt Anfang April unter #320 gezeigt. Die neuen alten Bauten sind inzwischen fast fertig - dass die Straßenblock-Ecke offen bleiben wird, ist sicher. Die Gestaltung ist gefällig und ordentlich, aber abweisend - viele Passanten wird die Huyssenallee wohl nie haben, leider:











  • Rückbau an der Huyssenallee

    ^ Gleich gegenüber wird von einem Hochhaus die Fassade abgenommen - ich glaube, es war einst die Zentrale eines Baukonzerns:









  • Rückbau an der Huyssenallee

    ^ Nicht erhalten wird hingegen das Bürohochhaus an der Huyssenallee - inzwischen ist ein großer Teil weg:









    Vom Innenhof gesehen:





  • Huyssenallee: Ehemaliges GAGFAH-Haus

    ^ Bei Gelegenheit noch ein paar Blicke auf die fast fertige Baustelle gegenüber. Ich gebe zu, dass ich die offene Ecke städtebaulich etwas irritierend finde - ein Fast-Platz mit Durchgang in den Innenhof, beide dadurch unförmig. Zumindest verleiht die Höhenlage auf der Terrasse ungefähr 1,5 Meter über dem Straßenniveau dem Fast-Platz etwas Schärfe:









    Der Eingangsbereich:



  • Rückbau an der Huyssenallee

    ^ Zumindest ist dem FAKT Tower (links auf dem zweiten Foto) das Schicksal des Hochhauses an der Huyssenallee erspart geblieben - von diesem ist nur ein Haufen Schutt übrig geblieben:







    Demnächst ist noch ein Gebäudeteil dran:



  • Gibt es Pläne was genau alles abgerissen wird und vielleicht sogar, was uns an dieser Stelle in Zukunft an Nachfolgebebauung erwartet?


    Die Flächen gehören wohl alle Innogy (RWE).
    Nachdem sich RWE diese Woche aufgespalten hat, sollen die Rest-RWE und Innogy auch räumlich voneinander getrennt werden. Im Gespräch sind ein RWE Campus im Nordviertel und ein Innogy Campus auf eben dieser Fläche. Der RWE Tower wurde bereits vor einigen Jahren verkauft. Im Gespräch war sogar der Abriss des Hochhauses Ecke Kruppstraße/Huyssenallee für den Neubau. Die WAZ berichtete nun kürzlich, dass Kölbl Kruse versucht das Hochhaus zu erwerben. Der aktuelle Besitzer ist anscheinend ein Immobilienfond der Liquidiert wird und dringend Geld braucht. Kölbl Kruse würde das Gebäude wohl nach dem von der Fakt AG (Ruhrturm und Rheinstahl-Haus) etablierten Schema umbauen.

  • Huyssenallee

    Das leer stehende Gebäude Huyssenallee 58/60 wurde verkauft. Der neue Besitzer überlegt, ob er den Komplex revitalisiert oder abreißt und neu entwickelt. Auch der Bau eines Hochhauses an dieser Stelle sei nicht ausgeschlossen.


    Quelle: http://derwesten.de/staedte/es…die-beine-id12032405.html


    Auf der Seite von Dr. Klapheck gibt es bereits einen Entwurf für ein Hochhaus:


    http://dr-klapheck.de/de/proje…ee-essen-deutschland.html


    Sollte die Innogy SE auch noch an der Ecke Huyssenallee ein Eckhochhaus bauen, würde der bereits bestehende Hochhauscluster um zwei weitere Hochhäuser ergänzt werden. :daumen: