Covivio-Hochhaus am Alexanderplatz (130m | Bau)

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    Sehe ich nicht so. Die wirtschaftlichen Unterstellungen kann ich nicht erkennen.

    Schon gar nicht "wer zuletzt vermietet, vermietet am (besten) höchsten".

    Die Gebäude werden heute alle ja hochgezogen wenn die Vermietung schon feststeht gesichert ist.

    Von daher müsste es eher ein Rennen um die schnellste Vermietung an den besten/wertvollsten Mieter geben.

    Verstehe ich nicht so ganz. Die selbe Ausgangslage bzgl. dichter Bebauung gibt es doch z.B. auch in Frankfurt oder München. Trotzdem wird dort mind. doppelt so schnell gearbeitet.

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    Hmm, im Münchner Subforum wird sich beschwert, warum dort manche Bauarbeiten so lange dauern, woanders ginge es doch schneller etc, im Frankfurter Forum hab ich das auch schon gelesen. Kürzlich hat das hier jemand nicht ganz untreffend mit dem bekannten Ausspruch "auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner" kommentiert ;).

  • jein - es ist wirklich messbar das solche Großprojekte in Berlin deutlich länger dauern. Jemand hat sich auch schon mal die Mühe gemacht dies gegenüber zu stellen. Gejammert wird natürlich immer, da gebe ich dir Recht.

  • Die Verwaltung Berlins ist ganz überwiegend weniger leistungsfähig als in München und Frankfurt. Das hat diverse Ursachen. Eine funktionierende und leistungsfähige Verwaltung ist leider kein spannendes Wahlkampfthema.


    Die hier verantwortliche Senatsbehörde rühmt sich z. B. damit, dass 70-80% des Personals im Home-Office arbeiten. Sie sind zuhause, können aber nicht arbeiten, weil sie dafür ihren eigenen Rechner verwenden müssen ( so denb sie einen haben) und das System bricht regelmäßig zusammen.

  • Verstehe ich nicht so ganz. Die selbe Ausgangslage bzgl. dichter Bebauung gibt es doch z.B. auch in Frankfurt oder München. Trotzdem wird dort mind. doppelt so schnell gearbeitet.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass die auszuführenden Arbeiten wie beim Covivio bei gleichen baulichen Bedingungen doppelt so schnell auszuführen sind nur weil der Standort München oder Frankfurt heisst.

    Wenn man permanent quasi im Sumpf oder in Torflinsen baut und davor auch noch die undokumentierten Reste anderer Epochen erkunden, entfernen oder sanieren muss, dann dauert es eben so lange wie es dauern muss.


    Hier beim Covivio hatten wir einen über 200 Jahre alten Friedhof, Keller eines über 100 Jahre alten Hotels, ein Fußgängertunnel aus den 60ern und einen Sockelbau aus den 70ern.


    So was hatte man beim EDGE und STREAM zum Beispiel nicht, weil das Gelände vor gut 20 Jahren Bodensaniert wurde, deshalb geht es dort heute beim Bau entsprechend schneller.


    Beim Alexander-Tower ist man ja nun so weit dass zum Ende dieses Quartals die Baugrube ausgehoben sein wird....und ab da geht's dann eben auch zügig nach oben.

    Gleiches kann man ja beim KPMG Tower beobachten....hier geht's ca. alle 10 Tage eine Etage nach oben.