Mir kommt der Abgesang auf das Gebäude zu früh. An der Fassade des Dopoelturms wird sich nichts geändert haben. Es bleibt beim schwarz/goldenen Teil auf der einen Seite und auf der anderen schwarz/grau. Wie die Fassadenfarbe am Sickelgebäude wirken wird, kann ich anhand der Visu nicht wirklich vorhersagen. Sichtbeton wird es jedenfalls nicht. Ich finde die schräg gestellten Fensterlflächen und deren Unterteilung in den der Wohnetagen immer noch interessant. Alles in allem eine ganz schöne Wundertüte, wobei mir Sauerbruch/Hutten nicht als Architekturbüro für Billigbauten bekannt ist. Mein Urteil fälle ich, wenn das Gebäude fertiggestellt ist.
030BLN - Covivio-Hochhaus am Alex (130 m | in Bau)
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Sichtbeton wird es jedenfalls nicht.
Ist das Deine Deutung/Wahrnehmung anhand der Visualisierung oder gab es dazu mal eine offizielle Aussage?
Ich habe durch den gräulich-diffusen, leicht verwaschenen Look sehr deutliche Assoziationen zu anderen Sichtbetonbauten. Habe das Bild daher jetzt mal durch die KI geschickt und nach dem Material gefragt (ohne irgendwas vorweg zu nehmen). Das Ergebnis: "höchstwahrscheinlich glatt geschalter, pigmentierter Sichtbeton oder Faserzementplatten". Dieses Material reflektiere Licht sehr diffus und wirke umgekehrt bei wenig Licht deutlich dunkler und "stumpf".
Ebenfalls noch möglich aber ziemlich unwahrscheinlich seien pulverbeschichtetes Metall (hierfür fehle der metallische Glanz) oder ggf. auch (blasser) Naturstein, Keramik oder Glasfaserbeton (hierfür müsse es aber eigentlich differenziertere Reflexe geben).
Klar, es ist nur eine Visualisierung - und dazu auch keine hochauflösende. Aber zumindest wirkt es mE erstmal nicht nach einem besonders warmen, einladenden oder immerhin wertigen Erscheinungsbild. Gerade für einen Sockelbau, der sich zum Platz öffnen und Menschen anziehen sollte, kann ich das nicht nachvollziehen. Warum keine warmen, freundlichen Farben? Gerade am Alexanderplatz braucht es mE sehr viel mehr Wärme, Wertigkeit und Aufenthaltsqualität. Man kann mE nur hoffen, dass das reale Ergebnis sehr viel besser wird als die Visualisierung. Nur frage ich mich, weshalb derart renommierte Architekten so eine Visualisierung extra neu erstellen und vor Ort anbringen lassen, wenn es am Ende doch deutlich anders wirken sollte...
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^ Nun, die Fassadenmuster, die ja live zu bewundern sind, zeigen keine Sichtbetonoptionen. Möglicherweise sind die nicht mehr aktuell. Das glaube ich aber nicht. Um auf deine Frage zurückzukommen: Ja, das ist meine Wahrnehmung. Deshalb nicht valide. Genau wie die anderen Spekulationen auch.
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^^ und ^ Ja, diese Muster kenne ich natürlich noch und zu der ersten Visualisierung hat das mE auch noch gepasst. Die Frage war halt, ob das jetzt überhaupt noch aktuell ist mit der neuen Visualisierung. Wenn die jetzt immer noch so da stehen bleiben und das Muster auch das entsprechende Material darstellt, ist es tatsächlich kein Sichtbeton (und ferner gar kein Stein o.ä. sondern eher Metall, Kunststoff o.ä.). Dann frage ich mich nur, weshalb das jetzt so verwaschen aussieht und weshalb man dann "freiwillig" so einen Farbton wählen würde, obwohl man so viele bessere Optionen hätte.
Aber warten wir halt ab, bis da wirklich die ersten Fassadenelemente angebracht werden oder ggf. noch eine offizielle Info folgt.
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Mal so ganz, ohne vorher die KI gefragt zu haben:
Ist hier nicht Sichtbeton der falsche Begriff?
Das wären doch Bauteile aus Beton, wie Stürze, Pfeiler oder Bodenplatten, die unverkleidet am Gebäude sichtbar sind?
Mir gefällt der Sockel überhaupt nicht mehr. In hell ging es noch, jetzt ist es nur noch ein grauer Gitterkasten.
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Der Entwurf war immer schon hässlich wie die Nacht, vor allem der Sockel. Die hier ausgebrochene Hysterie in Anbetracht geringer farblicher Abweichungen bei einem Entwurf der von Anfang an mit einem Paukenschlag eines der hässlichsten Gebäude Berlins zu werden ankündigte, kann ich nicht im geringsten nachvollziehen.
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Auch die Visualisierungen auf der Projektseite von Sauerbruch Hutton zeigen relativ eindeutig das Sockelgebäude in einem mausgrauen Farbton. Für mich ist das Ding eh kaum zu retten und ich bin auch ziemlich entsetzt über die architektonische Qualität, wenn man bedenkt, dass hier ein renommiertes Architekturbüro ein Großprojekt an eines der wichtigsten Plätze unserer Hauptstadt realisiert. Wenn ich mich nicht irre, hatten wir doch schonmal Fotos einer Mockup-Fassade, die hinsichtlich ihrer Materialität hinter den Erwartungen blieb. Ich bin ganz ehrlich: Mir ist Sichtbeton fast schon lieber als irgendeine glatte Plastikfassade.
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Ich oute mich mal. Mir gefällt der Doppelturm. Beim Sockel bin auch skeptisch. Das hässlichste Gebäude Berlins ist natürlich dummes Gequatsche Wie soll man das auch festmachen?
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Ich schließe mich DerBe an. Ich mag das Gebäude und auch den Sockel. In dem Video der Baukollegiumssitzung, in dem das Gebäude vorgestellt wurde, konnte m. E. die Architekten gut erklären, was sie sich gedacht haben und wie sehr sie sich auf die Behrensbauten beziehen. Ich hoffe jedoch auch, dass der Sockel etwas helle ausfällt, als auf dem aktuellen Mock.
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Eines der schlimmsten, neueren Gebäude Berlins stammt von dem selben Büro: Der völlig miserable Alea Drehwürfel. Es ist sicher kein Glück für Berlin, dass die selben Leute hier wieder ran dürfen. Aber es gibt um den Platz herum so einige sehr schlechte Häuser der letzten Jahre. Dass hier keine Etagen verdreht werden und keine Brandwand aufragt, dass das Gebäude Fenster hat und den Platz schließt, all das ist ja schonmal was. Mehr Orientierung an Peter Beherens wäre natürlich besser gewesen.
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Interessant finde ich, dass das Büro sich gerade mit Farbe als gestalterisches Element einen Namen gemacht. Warum jetzt also Grau?
Ich vermute, das hat weniger mit den Behrensbauten zu tun, als mit der Haltung zum Ort allgemein. Als ob ein rauher Ort nur eine rauhe und farblose Architektur verdient. Oder anders ausgedrückt: Eine edlere Architektur insbesondere für den Wohnteil könnte schnell unpassend, gar provozierend wirken. Wenn ich mir die Visualisierung auf der Projektseite der Architekten ansehe, wirkt das Haus, als ob es dort schon immer gestanden hat. Mit der Haltung kann ich gut leben.
Und doch hat gerade das Sockelgebäude mit seinem verhältnismäßig großen Flächenanteil an Fenstern das Potenzial Leben und Farbe mitzubringen. Einfach durch alltägliche Nutzung. Wenn es denn überhaupt bewohnt wird und sich ein Alltag einstellen kann.
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Tja, das ist eben das Resultat dieses „Alles muss sich der Umgebung anpassen“ -Fetischs, wenn die Umgebung aus Ostplatten und billigen Schnellbauten besteht. So sieht nun eben auch der neue Tower aus, als hätte sich Honecker selbst am Entwurf versucht und als sei die Architekturentwicklung in Berlin einfach im Jahr 1955 stehen geblieben.
Noch nie begriffen, wie man in Gegenden, die 99 Prozent der Bürger als einfach nur hässlich begreifen, so unter Schutz stellen kann und nicht jede Chance nutzt, ihr ein dramatisches Make-Over zu geben und NACH VORN zu schauen.
Aber klar, wenn schon sowas verrücktes wie Hochhäuser zulassen, dann aber bitte auch so hässlich, dass wir beim Anblick des Alexanderplatzes ja nichts Neues fühlen müssen.
Logisch, abwarten, ob es am Ende nicht doch irgendwie ansehnlich aussieht und den Platz aufwertet. Aber wie frustrierend ist es, zu wissen, was für wunderschöne, kreative, zukunftsträchtige Entwürfe den Platz stattdessen zieren könnten. Es ist BERLIN und nicht Darmstadt for fucks sake!!
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In Zeiten des Klimawandels und häufiger werdender Hitzewellen frage ich mich, wie sich eine so dunkle Fassade auf das Stadtklima am Alexanderplatz auswirken wird, wenn dort die Sonne scheint. Dort wird sich wohl niemand aufhalten wollen … Wer bei 35 Grad an dieser edlen Billig-Metallfassade vorbeikommt, sollte besser die Finger davonlassen – es sei denn, er steht auf Grillpartys mit sich selbst.
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^^Bitte nicht immer andere Städte bashen (zumal Darmstadt tolle Ecken hat)! Das hat Berlin mE nicht nötig, dass man sich an kleineren und vermeintlich(!) unwichtigeren Städten abarbeiten muss, um die Stadt aufzuwerten. Ebenso wie ich den krampfhaften Wettbewerb mit größeren Städten oftmals als entbehrlich und auch recht sinnlos empfinde.
Was das Thema "optisches Makeover" angeht, triffst Du mE aber einen Nerv. Das war bei vielen eben die große Hoffnung nach der Wende, die sich aus verschiedenen Gründen aber nie richtig realisiert hat. Nun kann es in der Tat eher ein wenig so wirken, als wenn der Alex weiter gebaut oder vollendet wird. Ein wenig wie aus dem ostalgisch angehauchten Film "Good Bye, Lenin!"
Bei näherem Hinsehen ist dieser Eindruck aber mE übertrieben. Man hat mE einfach entdeckt, dass es einerseits durchaus gute Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung gibt und dass ein gewaltsames auf Links drehen Jahrzehnte nach der Wende weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich Not tut oder aber sinnvoll erscheint (ob die Kraft dazu da wäre, mal ganz dahin gestellt). Man versöhnt oder zumindest arrangiert sich, sucht neben neuen Ansätzen auch zunehmend Bezüge und Anknüpfungspunkte.
Und mir persönlich ist das weitaus lieber so. Ich hätte bspw. beide Gehrys als eine zu bemüht krawallige und kontraproduktive Geste empfunden, die eine Identifikation und eine wohlwollende Auseinandersetzung mit diesem Platz noch schwieriger gemacht hätte. Zumal wenn es nur eine schlechtere Kopie eines anderswo bereits bestehenden Musters ist. Da ist eine Auseinandersetzung mit der eigenen Umgebung mE authentischer und auch irgendwo selbstbewusster im wahrsten Sinne des Wortes: Das ist eben NICHT irgendein heiles, ikonisches, millionenfach abgelichtetes Panorama in Rom, Paris, London oder New York oder auch an anderen Stellen unserer Stadt - das ist Berlin Alexanderplatz mit all seinem Licht und Schatten. Das wird man immer merken und das kann und sollte man auch merken.
Umgekehrt sollte man es mit der "Anbiederung" mE auch nicht übertreiben und auch erst recht keine schlechte Kopie des Bestands produzieren, sondern schon immer eine Weiterentwicklung und Aufwertung verfolgen. Aber eben in einem maßvollen und abwägenden Stil.
Bei Covivo ist mE zumindest von der Kubatur her ein stimmiger Entwurf entstanden, der dem Platz potentiell ziemlich gut tun kann. Beim farblich dynamisch changierenden Doppelturm bin ich sehr gespannt auf die Umsetzung und die reale Wirkung. Das kann aber durchaus gut werden.
Bei der sich nun ggf. abzeichnenden Farbwahl des Sockels dagegen bin ich aber auch sehr skeptisch. Zumindest bei den Visus auf der Seite der Architekten gibt es ja doch nochmal andere Lichtwirkungen und Effekte sowie insgesamt einen tendenziell helleren und freundlicheren Gesamteindruck. Und da ist dann stellenweise auch dieser metallische Schimmer zu erkennen, der auf der neu angebrachten Visualisierung nun mE fehlt. Ich werde wohl überhaupt noch eine Weile rätseln, was uns diese merkwürdige Visualisierung nun eigentlich sagen soll (und weiter hoffen, dass nur diese ein Griff ins Klo war und sie nicht auch eine tatsächliche Verschlimmbesserung vorwegnimmt).
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[…] … Wer bei 35 Grad an dieser edlen Billig-Metallfassade vorbeikommt, sollte besser die Finger davonlassen […]
zum Stadtklima…
Metallfassaden leiten Wärme zwar besser, dass heißt aber noch lange nicht, dass diese wärmer werden oder negativere Eigenschaften auf das Microklima der Stadt haben, als manch andere Fassadenmaterialien.
Metallfassaden sind hinterlüftete Fassadenkonstruktionen, die I.d.R. aus Blechen von 2-4mm Materialstärke bestehen (hier Aluminium). Eine Naturstein-, oder Sichtbetonfassade in gleicher Farbgebung, speichert die Wärme mit einer viel größeren Materialstärke deutlich besser und länger (siehe MYND-Tower, ex-Monarch-Tower).
Wenn man so will, müsste man nur noch WDVS- und Holzfassaden bauen, wobei letztere bei dieser Bauaufgabe brandschutztechnisch nicht möglich wäre.
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Auch die Visualisierungen auf der Projektseite von Sauerbruch Hutton zeigen relativ eindeutig das Sockelgebäude in einem mausgrauen Farbton.
Nein. Bitte genau hinsehen. Man erkennt es nicht sofort aber auf der Projektseite ist nur das Parterre in dem unsäglichen Dunkelgrau ausgeführt, während die oberen Etagen in einem helleren Beige oder Grau ausgeführt sind, einem ähnlichen Ton, wie er auf dem Fassadenmuster mittig erscheint. Weil diese Visualisierungen aber älter sind und das von Merlin gepostet Bauschild mit der neuen Visu gerade erst aufgestellt wurde, gehe ich davon aus, dass diese Pläne verworfen wurden zugunsten einer Lösung in Voll-Dunkelgrau/Anthrazit.
In dem Video der Baukollegiumssitzung, in dem das Gebäude vorgestellt wurde, konnte m. E. die Architekten gut erklären, was sie sich gedacht haben und wie sehr sie sich auf die Behrensbauten beziehen.
Furchtbar, ich kriege Muskelkater im Gehirn wenn ich darüber nachdenke, was sich denn noch alles auf die Behrens-Bauten beziehen soll. Der Mynd-Tower musste sich schon expressiv zurückhalten und der Alexandertower von Monarch hat diesen Assimilierungsprozess ja bis hin zu seiner totalen Banalisierung durchexerziert. Vielleicht haben wir ja Glück und er wird nicht mehr gebaut. Auch der momentan favorisierte Kleihues Entwurf für den ursprünglichen Gehry orientiert sich relativ streng an den Behrens. Es wird langsam absurd.
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Weil diese Visualisierungen aber älter sind und das von Merlin gepostet Bauschild mit der neuen Visu gerade erst aufgestellt wurde, gehe ich davon aus, dass diese Pläne verworfen wurden zugunsten einer Lösung in Voll-Dunkelgrau/Anthrazit.
Sorry, aber ich finde es geradezu absurd, was ein abfotografiertes neues Bauschild hier an Debatten auslöst.
@allgemein: Und natürlich sind wieder alle, die nicht in Richtung "Vollkatastrophe", "DDR 2.0" und "Das Baukollegium hat alles zerstört" einstimmen, verblendet, dumm oder "fetischistisch" (das immerhin ist neu). Ich bin diese Art der sich vor Selbstgerechtigkeit überschlagenden Empörungsdebatten sowas von leid...
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^^Bitte nicht immer andere Städte bashen (zumal Darmstadt tolle Ecken hat)! Das hat Berlin mE nicht nötig, dass man sich an kleineren und vermeintlich(!) unwichtigeren Städten abarbeiten muss, um die Stadt aufzuwerten. Ebenso wie ich den krampfhaften Wettbewerb mit größeren Städten oftmals als entbehrlich und auch recht sinnlos empfinde.
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Das ist eben NICHT irgendein heiles, ikonisches, millionenfach abgelichtetes Panorama in Rom, Paris, London oder New York oder auch an anderen Stellen unserer Stadt - das ist Berlin Alexanderplatz mit all seinem Licht und Schatten. Das wird man immer merken und das kann und sollte man auch merken.
Zum Ersteren: Das hat nichts mit Berlin aufwerten zu tun, vielmehr sollte es darauf hindeuten, dass man in der Hauptstadt nicht provinziell bauen sollte. Anstatt der (hässlichen) Vergangenheit hinterher zu eifern und alles immer auf Teufel komm raus anzupassen, könnte man ja auch einfach mal nach vorn schauen und neues, avantgardistisches entwickeln. Berlin setzt so viele Trends, seit Gropius und van der Rohe in der Architektur aber nicht mehr. Warum immer so unangenehm bescheiden, wenn es um unser Umfeld geht?
Zum Zweiteren: „Das wird man auch immer merken und dann kann und sollte man auch immer merken“ ist doch genau die Philosophie, die einer echten Veränderung und einem Wachsen entgegensteht. Und ich frage einfach mal: Warum?
Am Times Square in New York merkt man heute auch nichts mehr davon, dass es mal eines der gefährlichsten Rotlichtmilieus der USA war. Nur um mal ein banales Beispiel zu nennen. Warum bitte soll man am Alexanderplatz immer merken müssen, dass es ein verruchter Platz ist und Mitte Schattenseiten hat? Das ist doch absurd.
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Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man erst einmal abwarten sollte. Das Visualisierungen oft am Ende auf die falsche Fährte geführt haben, ist bekannt. Interessant finde ich auch, dass die anderen Türme von TLG und Baufeld D1 im Hintergrund entfernt wurden - das ändert die Szenarie obendrein ab.
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