Vielen Dank für die Verteidigung quasi aus Kiez-Bewohner-Perspektive.
Zu Punkt 1: Mir fällt es schwer, in dem Neubau Anklänge an die Pavillons zu erkennen. Dafür ist es zu gestapelt. Ich frage mich auch, ob es überhaupt Sinn ergibt, städtebauliche Elemente wie die Pavillons in die Schillingstraße bis zur Holzmarktstraße zu transferieren. Das macht auch rhythmisch keinen Sinn in der Schillingstraße. Dass sich das Gebäude einem uminterpretierten Ostmoderne-Setting verschreibt - wie Du so schön formulierst - glaube ich aber sofort. Ich glaube auch, dass man dieser Haltung weiter folgen darf oder sollte, und dennoch mehr Mut zur Urbanität und Dichte wagen. Und vielleicht auch eine gewagtere Uminterpretation mit einer Prise mehr Hierarchie und Solidität.