Entwicklungsareal Friedenauer Höhe

  • Entwicklungsareal Friedenauer Höhe

    Auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf (S-Bahnhof Innsbrucker Platz) ist eine Bebauung mit überwiegendem Wohnanteil gedacht.
    Ein Gewerbegürtel auf dem Gelände soll die Wohnbebauung vom Lärm der A100 abschirmen. Die denkmalgeschützte Bahnhofshalle soll in die Planungen eingebunden werden. Frühere Planungen mit überwiegendem Gewerbeanteil mit vielen Geschäften und Supermärkten (mit damit verbundenen zusätzlichen Verkehrsströmen) wurden von Anrainern abgelehnt. Die Gegend sei jetzt bereits schwer autogeplagt. Die Folge von autoüberlasteten Straßen ist dort an der Wexstraße sichtbar, deren Attraktivität dadurch sank, Fachgeschäfte wegzogen und stattdessen Casinos, Wettbüros und Bordelle kamen.


    Neue Wohnsiedlung nahe der A100 geplant

  • 2 Jahre später gibt es zum Planungsstand mal wieder Neuigkeiten. Auf dem 65 Hektar großen Areal sollen nun 800 - 900 Wohnungen entstehen. Dabei wird der Anteil von gefördertem sozialen Wohnraum 25 % betragen.


    Realisiert werden soll diese Planungsvariante:



    (C) czerner göttsch architekten


    Im Artikel heißt es, dass eine hochwertige architektonische Bebauung mit viel Grün für das autofreie Viertel angestrebt werde. Tiefgaragen mit Zufahrten soll es an der Haupt- und Handjerystraße geben.


    Artikel Mopo


    Noch ist der städtebauliche Vertrag mit dem Besitzer des Areals, der Böag Unternehmensgruppe, noch nicht unter Dach und Fach. Zudem muss der B-Plan 7-68 noch aufgestellt werden.

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    Schade, daß vom Erhalt der denkmalgeschützten Bahnhofshalle keine Rede mehr zu sein scheint. In der Projektskizze sehe ich sie auch nicht mehr.
    Bedeutet das Abriss des Denkmals oder ist das nur eine Bauvolumen Darstellung und die Halle wird noch integriert?

  • Neuigkeiten zum Planungsstand für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf (zuletzt hier). Die OFB Projektentwicklung GmbH und die BÖAG AG haben sich zu einem Joint Venture zusammengeschlossen und wollen das Stadtquartier bisw 2022 nun gemeinsam weiterentwickeln.


    Artikel DM

  • Die OFB Projektentwicklung GmbH und die BÖAG AG haben sich zu einem Joint Venture zusammengeschlossen und wollen das Stadtquartier bisw 2022 nun gemeinsam weiterentwickeln.


    Sehr schön, dass die Idee eines HH am S-Bahnhof wieder aufgegriffen wird. Ich habe immer bedauert, dass nur eines der geplanten Bürogebäude in den 90ern errichtet wurde und der geplante Turm nicht realisiert wurde. Vielleicht besteht ja noch ein Baurecht aus alter Zeit.

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    Woher beziehst du diese Information das HH betreffend? ich habe es dem von Bato geposteten Artikel nicht entnehmen können. Wenn Du das HH in dem Modell-Foto unten meinst, das ist ein Bestandsbau.

  • Ehem. Güterbahnhof Wilmersdorf / Friedenau

    2 Jahre später gibt es zum Planungsstand mal wieder Neuigkeiten. Auf dem 65 Hektar großen Areal sollen nun 800 - 900 Wohnungen entstehen. Dabei wird der Anteil von gefördertem sozialen Wohnraum 25 % betragen. Zitat gekürzt.


    Wieder 3 Jahre später ist der B-Plan aufgestellt, es wird konkreter unter dem BV-Namen "Friedenauer Höhe":


    http://www.tagesspiegel.de/wir…h-voran/20089252-all.html
    Demnach soll das Projekt bis 2022 in mehreren BA entstehen. Die OFB, ein Unternehmen in der Immobiliengruppe der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), hält nunmehr 75 Prozent an dem Joint Venture, die Böag nur noch 25 Prozent. Welcher Architekten-Entwurf zum Zuge kommt, steht noch nicht fest.
    Die bauvorbereitenden Arbeiten haben bereits im vergangenen Winter stattgefunden, alte Gebäude wurden abgerissen, Vegetation entfernt. Mit dem Bauaushub solle Mitte 2018 an der Handjerystraße begonnen werden.


    Ein paar ältere Visus + Modell lassen die Ausmaße dieses Projekts erahnen: http://www.tagesspiegel.de/med…eterbahnhof/12005178.html


    http://www.ofb.de/aktuelle-pro…etails/friedenauer-hoehe/
    http://www.boeag-hh.de/friedenauer_hoehe.html
    (enthält Link zur Projektseite des Stadtentwicklungsamts Rathaus Schöneberg)


    Es drängt sich ein Vergleich mit dem "Quartier Heidestraße" in der "Europacity" auf, jedenfalls hinsichtlich des Gebäuderiegels entlang der Gleise: http://www.deutsches-architekt…php?p=558969&postcount=50

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    In dem oben verlinkten "Tagesspiegel"-Zeitungsartikel heißt es auch, dass zwei zu dem BV kritisch eingestellte Bürger ein Portal betreiben.
    --> http://www.friedenau-aktuell.d…BCterbahnhof-wilmersdorf/
    Dort sind aktuelle Fotos der Baustelle auf dem ehemaligen Güterbahnhof Wilmersdorf abgebildet.


    Und soeben hat man eine genau dort gestern (bei vorbereitenden Beräumungsarbeiten) gefundene Weltkriegsbombe entschärft: http://www.tagesspiegel.de/ber…entschaerft/20404180.html
    Im Umkreis von 500 m mussten 10000 Menschen vorübergehend evakuiert werden, S- und U-Bahnen standen still, Straßen wurden gesperrt.

  • Da ich auch von der Evakuierung betroffen war, habe ich mir heute mal das Gelände von der Handjery-, Ecke Prinzregentenstraße aus angeschaut. Man ist wohl jetzt mit den Aushubarbeiten beschäftigt und geht mit äußerster Vorsicht zu Werke, denn ehemaliges Bahngelände ist prädestiniert für Weltkriegsbomben.


    Fotos von heute , von mir:


    Unterführung Prinzregentenstraße:



    Brückenkopf:




    Ehemaliges Gelände des Güterbahnhofs Wilmersdorf:



    Blick zur Wexstraße:


  • Es geht weiter mit Fotos, die ich von der S-Bahn aus gemacht habe, deshalb durch die Scheiben etwas trüb:











    Sicht vom S-Bahnhof Innsbrucker Platz:





    und von der Hauptstraße aus:








  • http://www.ofb.de/aktuelle-pro…etails/friedenauer-hoehe/
    --> unter "PRESSE": http://www.ofb.de/uploads/obje…u%CC%88rgertag_Berlin.pdf
    Demnach fand am 1. März 2018 für interessierte Bürger im Rathaus Schöneberg ein Infotag übers Bauprojekt Friedenauer Höhe statt.
    Zurzeit erfolge die Grunderschließung, die bis zum vierten Quartal 2020 abgeschlossen sein soll.
    Im dritten Quartal 2018 sollen parallel dazu bereits die Arbeiten für Wohnhochbauten beginnen, die 2021 fertiggestellt sein sollen. Die Baurealisierung der Gewerbeflächen am Innsbrucker Platz sei für den Zeitraum vom vierten Quartal 2020 bis Ende 2022 veranschlagt.

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    Über den Infotag im Rathaus Schöneberg berichtet per 20.03.2018 auch die http://www.berliner-woche.de/s…d-investoren-d145161.html
    "Wir starten jetzt mit den Genehmigungsverfahren", wird der Berliner OFB-Niederlassungsleiter zitiert.



    Realisiert werden soll diese Planungsvariante:


    http://abload.de/img/variante-2-des-werkstk7x4g.jpg
    (C) czerner göttsch architekten


    Weitere Visus: http://www.czernergoettsch.de/…gueterbahnhof-wilmersdorf

  • https://www.berliner-woche.de/…uer-hoehe-waechst_a173693
    Demnach steigt die Zahl der geplanten Wohnungen auf 1300 - was sich so (noch) nicht auf der neuen Projektseite findet:
    http://friedenauerhoehe.com/
    Dort ist die Rede von "über 900 Mietwohnungen", was einem Anteil von 81% gegenüber 19% Gewerbe (Büro, Hotel, Einzelhandel und Gastronomie) entspreche.


    Mit Innenhof-Visu: https://www.immobilien-zeitung…2/ofb-baut-in-wilmersdorf
    Mitte Mai wolle OFB-Projektleiterin Saidah Bojens den Bauantrag aufs Amt tragen.
    Für einen Riegel im nördlichen Bereich entlang der S-Bahn zeichne das Berliner Architekturbüro Grüntuch Ernst verantwortlich. Aus der Feder von Tchoban Voss Architekten, ebenfalls Berlin, stammten die Entwürfe für würfelartige Gebäude im südlichen Teil des Areals.
    Ende des Jahres will Bojens demnach mit dem Bau beginnen lassen, 2021 sollen die Wohnungen fertig sein.


    Die Gewerbeflächen am Innsbrucker Platz im Stadtteil Friedenau sollen demnach - unverändert - zwischen dem vierten Quartal 2020 und Ende 2022 entwickelt werden.


    Stand 2017:

    [..]
    http://www.tagesspiegel.de/wir…h-voran/20089252-all.html
    Demnach soll das Projekt bis 2022 in mehreren BA entstehen.. Mit dem Bauaushub solle Mitte 2018 an der Handjerystraße begonnen werden. [..]


    Die Erschließung des neuen Quartiers solle überwiegend von der Hauptstraße aus erfolgen. Hier sei für Bewohner eine Zufahrt zum größeren Teil der Tiefgarage geplant. Da die geförderten Wohnungen an der Handjerystraße vorgesehen seien, werde es dort eine weitere Garageneinfahrt geben.


  • Wie schon in dem Artikel vom Sommer 2017 vermeldet, werde der Anteil geförderter Mietwohnungen (25 Prozent) von der Böag selbst errichtet, verbunden mit der Überlegung, dass eine städtische Wohnungsbaugesellschaft („Stadt und Land“) nachfolgende Bauabschnitte übernimmt.


    Diesbezügliche Verhandlungen der Investoren mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen über ein Engagement einer der städtischen Wohnungsbaugesellschaften seien gescheitert: https://www.berliner-woche.de/…friedenauer-hoehe_a179801
    Insofern würden nun so viele kleine Wohnungen wie möglich - auf der im Bebauungsplan festgesetzten zulässigen Bruttogeschossfläche von insgesamt 94 000 Quadratmetern - durch die Investoren errichtet, denn das bringe mehr Fördergelder; aus den ursprünglich geplanten 940 Wohnungen würden deshalb, wie oben schon vermeldet, 1300.


    Vergleiche mit dem "Entwicklungsareal Güterbahnhof Neukölln", wozu 125 Mikroapartments und ein Studentenwohnheim nach aktueller Planung gehören: http://www.deutsches-architekt….php?p=608470&postcount=5



    Aus 2012:

    [..] Die Gegend sei jetzt bereits schwer autogeplagt. Die Folge von autoüberlasteten Straßen ist dort an der Wexstraße sichtbar, deren Attraktivität dadurch sank, Fachgeschäfte wegzogen und stattdessen Casinos, Wettbüros und Bordelle kamen.


    Neue Wohnsiedlung nahe der A100 geplant


    Entlang der B1-Achse (Stadtteilzentrum Kaiser-Wilhelm-Platz an der Hauptstraße, dann die Unterbrechung durch Innsbrucker Platz und Wexstraße sowie ein weiteres Zentrum in Höhe Rheinstraße und Bundesallee) sei ein Effekt auf die Hauptstraße im Abschnitt bis zur Dominicusstraße, der unter Umständen noch verkehrsplanerisch zu begleiten sei, wünschenswert: https://www.berliner-woche.de/…inkaufsstrasse-b1_a109545
    Die Wirtschaftsförderung erwarte von den Zuzüglern positive Effekte, die insbesondere der Rheinstraße zu Gute kämen.

  • PM vom 22.10.2018: http://www.ofb.de/uploads/obje…riedenauer_Ho%CC%88he.pdf
    (Q: "PRESSE" auf: http://www.ofb.de/aktuelle-pro…etails/friedenauer-hoehe/)
    Demnach sollen dort nun 1.500 1- bis 4-Zimmerwohnungen entstehen (ursprl. "über 900", dann 1300)..Für circa 1.300 Wohnungen seien die Bauanträge bereits eingereicht, die Genehmigungen würden in den nächsten Wochen erwartet.


    Die Hochbaumaßnahmen sollen von Westen nach Osten erfolgen und mit dem geförderten Wohnungsbau im Frühjahr 2019 beginnen. Von der Hauptstraße erfolge die Baustellenzufahrt, die Gesamtfertigstellung sei zum Ende des Jahres 2023 geplant.


    Auf rund 6.900 Quadratmetern seien öffentliche Parkanlagen (zwei Quartiersplätze, eine Grünanlage mit 60 großkronigen Bäumen, ein zentraler Spielplatz und ein Ruhegarten) sowie ein öffentlicher Fahrradweg vorgesehen.

  • Nebenräume wie Küchen und Bäder sollen zur Lärm-Seite (S-Bahnring und Stadtautobahn) angeordnet werden, Wohn- und Schlafräume hingegen zur lärmabgewandten Seite entstehen: https://www.berliner-zeitung.d…-viertel-berlins-31483904



    Projektseite mit neuen Visus: https://www.ofb.de/projekte/detail/5b840c0bb4f2f26fb1180bdd



    [..]
    Diesbezügliche Verhandlungen der Investoren mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen über ein Engagement einer der städtischen Wohnungsbaugesellschaften seien gescheitert: https://www.berliner-woche.de/…friedenauer-hoehe_a179801 [..]


    Nun seien doch 245 Sozialwohnungen des Wohnungsbauvorhabens Friedenauer Höhe von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Howoge gekauft worden: https://www.immobilien-zeitung…kauft-245-sozialwohnungen

  • Für den Großteil der 1500 Wohnungen seien die Baugenehmigungen erteilt, im April könne es mit dem Erdaushub losgehen: https://www.morgenpost.de/berl…-fuer-1500-Wohnungen.html
    https://www.tagesspiegel.de/be…0-wohnungen/24146434.html
    Demnach ist mit den nächsten Genehmigungen in der kommenden Woche zu rechnen.
    Begonnen werde mit den Bauarbeiten an der Handjerystraße, wo geförderter Wohnungsbau (6,50 Euro netto kalt) entstehen soll; diese 245 Wohnungen sollen voraussichtlich im April 2021 fertig sein. Ein Edeka-Supermarkt werde abgerissen, solle aber an gleicher Stelle im Erdgeschoss eines neu zu errichtenden Fünf- bzw. Sechsgeschossers wieder eröffnet werden.
    Der Großteil der insgesamt 450 Stellplätze in den Tiefgaragen werde über die Hauptstraße zu erreichen sein, 75 Stellplätze über die Handjerystraße. Auch für mind. 2000 Fahrräder soll es in den Garagen Platz geben.


    Geplante Gesamtfertigstellung: bis Ende 2023; der komplette Baustellenverkehr soll - wie angekündigt - über die Zufahrt an der Hauptstraße abgewickelt werden.