Templiner Park [in Bau]

  • Graft sind offenbar die Architekten vom Templiner Park Projekt. Kleine Anekdote am Rande: Die Wohnungen sind ab 10.000 Euro pro Quadratmeter zu haben. In den oberen Stockwerken wird es mit 17.000 Euro/qm aber erst so richtig interessant. :D

  • ^Diese Wohnungen (wieviele gab es wohl davon?) sind offenbar schon längst weg - auf den einschlägigen Immo-Portalen sieht man nämliche andere Preise. ;)

  • Templiner Park

    Zuletzt #623


    Der Kaisers Supermarkt ist Geschichte und das BV Templiner Park wurde begonnen. (Link ImmoScout)


    Leider, leider kommt hier dieser überdimensionierte stylische Klotz hin. in einem anderen Umfeld könnte ich mit diesem evt. leben, hier aber wird er in ein gut erhaltenes und homogenes Gründerzeitquartier reingehämmert und sprengt dort m. E. alle Dimensionen.


    Bilder der Baustelle:




  • Verstehe ich jetzt nicht ganz
    Wieso überdimensioniert und welche Dimensionen werden da gesprengt? Das Gebäude wird die üblichen sechs Etagen haben und wird sich gut in die Bebauung einfügen. Wieso darf ein Gebäude nicht stylisch sein, wenn die Umgebung es nicht ist?


    Sonst beklagen wir hier dauernd die gebaute Langeweile und wenn ein etwas anspruchvolleres Projekt gebaut wird, dann wird gleich Kritik geübt, dass es nicht passend für den Kiez sei. Ganz ehrlich, das klingt mir nach simpler Gentrifizierungskritik und das in einem Kiez in dem schon lange eine Umwandlung stattgefunden hat. Ich habe da 15 Jahre um die Ecke gewohnt.
    Und außerdem wurden auch keine Sozialbauten abgerissen sondern ein freistehender hässlicher Flachbau, von daher auch kein günstiger Wohnraum reduziert.

    Ich denke auch, das die Architektur durchaus gelungen ist, jedenfalls besser als die meisten anderen dieser Art von Eigentumswohnungsbauten.


    Von daher kann ich deine Kritik nicht ganz nachvollziehen.

  • ^ Die Fassade ist auch, zumindest leicht, gründerzeittypisch unterteilt (fällt u.U nicht auf den ersten Blick auf). Es dürfte also nicht zu monolithisch werden.

  • Ich glaube, meine Kritik dürfte nicht allzu schwer zu verstehen sein. Das Grundstück erstreckt sich über mehrere historische Parzellen, der Neubau wird diese als Ganzes einnehmen. Somit ist seine Dimension deutlich größer als die benachbarten Gründerzeitgebäude.


    Auch wenn sich die Fassade am Ende tatsächlich geringfügig in mehrere Bereiche optisch unterteilen sollte, was ich anhand der Visualisierungen bisher nicht erkennen kann, so wird sie dennoch als das erscheinen, was sie ist: Ein großer moderner Komplex, der wenig Bezug und Rücksicht auf die Umgebung nimmt.


    Hier wären m. E. unterschiedliche Fassaden angebracht gewesen, die sich eher der Altbaustruktur anpassen.

  • ^ Die Kritik ist zutreffend und bedauerlich ist diese brachiale Bebauung in soweit schon.


    Dennoch verträgt die Umgebung das. Hauptsache die Brandwäde werden verbaut, die Höhe ist einigermaßen angepasst und der Blockrand wird geschlossen. Etwas einfühlsameres wäre besser, aber es ist eine enorme Verbesserung zum Vorzustand. Grundsätzlich geht es in die richtige Richtung. Das Viertel ist bald vollendet. Verwertungsabrisse sollte man dann aber verhindern.

  • ^^ Wie gesagt, es handelt sich schon klar um Einzelfassaden, die lediglich recht ähnlich wirken. Man sieht das besonders auf diesen beiden Bildern recht gut:


    http://berlin.neubaukompass.de…r/objekt/8806/6-gross.png
    http://berlin.neubaukompass.de…/objekt/8806/26-gross.png


    Ich finde das so ausreichend, auch wenn man es noch unterschiedlicher hätte gestalten können. Das es am Ende aus etwas Entfernung doch monolithischer wirkt, kann natürlich sein, ich hoffe einfach mal auf das Gegenteil.

  • ^ Danke für die beiden Visus. Ok, etwas besser als ich dachte sieht es darauf tatsächlich aus. Dennoch kann so die "Komplexgröße" nur geringfügig kaschiert werden. Man hätte die "Einzelfassaden" noch viel unterschiedlicher gestalten können (und sollen).


    Aber es sieht auf den beiden Bildern besser aus als auf den Visus, die ich von den Vermarktungsseiten kannte. mal sehen, wie es am Ende aussieht.