G20 in Hamburg

  • G20 in Hamburg

    Leider haben G20-Chaoten etliche Ggeschaefte in der NGBS zerstoert. Den Ikea haben sie sogar mahrfach versucht anzuzuenden. :nono:



    Bild: ich



    Bild: ich

  • ^^


    .... die "Geister", die ich rief ..... leider wird weiterhin einseitig verurteilt, aber die Zusammenhänge wollen nicht gesehen werden. Auch hier im Forum freuen sich alle, wenn hochwertig und teuer gebaut wird. Die Kehrseite des Kapitalismus zeigt sich dann irgendwann in der Gewalt (die auch ich nicht befürworte, aber nachvollziehen kann), die wir nun erleben dürfen. Nachweislich können sich immer weniger Menschen aus dem Mittelstand den neuen, teuren Standart leisten, der überall hochgezogen wird. Den Investoren sei dank, die leider nur das Kapital, nicht aber die Menschen bedienen.


    Und ja, nun wird wieder danach gerufen, diesen Beitrag zu verschieben - wetten ??

  • Ich kann nicht für das Forum insgesamt sprechen, aber ich denke, hier freut sich niemand einfach über "hochwertig und teuer" gebaute Gebäude. Über schöne, gut gestalte Gebäude - darüber freuen sich hier viele. Aber ein hässliches Haus zu entwerfen ist nicht billiger als ein schönes Haus zu entwerfen. Und eine gut gestaltete Fassade ist nicht zwingend teurer als eine hässliche. Es hat also nicht immer etwas mit Geld zu tun. Sondern mit Interesse und Leidenschaft an der Sache, bei den Bauherren, den Architekten, den Bewohnern, bei uns allen. Und dieses Interesse kostet gar nichts. Und deshalb gibt es auch "die Zusammenhänge" nicht.


    Ich finde es richtig, den Gipfel in einer Großstadt in einem demokratischen Staat abzuhalten. Denn die Gegner gehören genauso dazu wie die Befürworter. Aber die Gewalt, die gehört nicht dazu. Und die Gewalttäter sind auch keine G20 Gegner. Sie haben keine politische oder gesellschaftliche Agenda. Sie wollen Gewalt. Das ist kein Programm. Es ist ja auch bedauerlicherweise zu sehen, wie die Berichterstattung über die Krawalle eine Beschäftigung mit G20 an sich überlagert.

  • G20 in Hamburg

    Ich will nicht groß eine Diskussion starten, ob Hamburg / eine Großstadt geeignet für so eine Veranstaltung ist (ja sollte sie sein - meine Meinung)


    Ich war hautnah bei den Randalen, weil ich in der Nähe wohne. Das waren dumme Kinder, dessen Leben aus Party besteht und nichts im Leben verstanden haben. Ich habe die zur Rede gestellt, warum die nun einen Rewe plündern. Da kam nichts. Nie werde ich diese wirklich hohlen Gesichtsausdrucke vergessen, dessen Gehirne vor lauter Selfieschießen und Twitternachrichten verschicken komplett matsch ist.


    Um ein Zitat zu bringen:


    "Das muss man erst einmal schaffen: Putin, Trump und Erdogan sind in der Stadt und für die man sich am meisten schämt sind die Menschen aus der eigenen Stadt."



    Schanze am 07.07.2017 vor den Ausschreitungen





    Nach Krawallen auf der Osterstraße, Eimsbüttel eine stinknormale Wohngegend. Blinde Zerstörungswut



    Hamburg brennt


    Der geplünderte Rewe an der Altonaer Straße. Bild ist bereits an die Polizei Hamburg verschickt worden

    Bilder ich

  • noch mehr Osterstraße Randale


    Hamburger Innenstadt



    Geisterstadt Hamburg an einem Freitag Mittag



    Abgesperrte Elbphilharmonie - Fast wie Hafengeburtstag!



    Bilder: ich

  • Denek den Ausbau kann man wieder in der Schublade verschwinden lassen..Welcher halbwegs informierte Mensch auf der Welt möchte jetzt noch nach Hamburg kommen ?

  • Es ist mein letzter Beitrag hierzu: Doch, es gibt ganz deutlich eine zusammenhang zwischen teuren Neubauten/ Investitionen und entstehenden Spannungen in der Bevölkerung. Das liegt u. A. ganz einfach daran, dass ein Großteil des Kapitals von einer Minderheit der Bevölkerung bedient wird. Sprich nur ein geringer Teil mit großen Einkommen kann sich das Meiste, das Gebaut wird, ohne Probleme leisten. Das erzeugt eine erlebbare Ungerechtigkeit bei denjenigen, die ebenfalls vollzeit arbeiten gehen, aber weniger verdienen. Ist auch kein Leistungskurs in Mathe notwenig, um das zu verstehen. Möglicherweise ist aber diese Plattform nicht zwingend der richtige virtuelle Ort, um das zu kommunzieren. Dass diese Entwicklung aber nicht ewig so weiter geht, ist zumindes mir glasklar. Und wir werden sehen, wie sich die nächsten 3 bis 4 Jahrzehnte in dieser Hinsicht entwickeln werden. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation auf jeden Fall stark zugespitzt. Liegt auch in der Natur des Kapitalismus an sich, ganz egal, ob das Verstanden wird oder nicht. Der Mensch bedient zuerst das Kapital, dann den Menschen. Da ist sich leider jeder selbst der Nächste und das, obwohl im Grundgesetzt ganz klar steht: Eigentum verpflichtet. Das wollen Viele aber nicht wissen, da ist das GG dann doch nicht allzu wichtig :-)

  • Stimmt, halbwegs informierte Menschen werden nie mehr nach Hamburg kommen, eigentlich braucht Hamburg gar keinen Flughafen mehr.


    Ähnliches konnte man ja schon bei Blockupy in Frankfurt (Sofortiger Baustopp Terminal 1, Schließung Nordwest-Landebahn), den London riots 2011 (Zusammenbruch des Immobilienmarktes, Einstampfen der Pläne für einen weiteren Ausbau von Heathrow) oder den Protesten gegen den G20 in Toronto 2010 beobachten, wo ja nach den Ausschreitungen die Pläne für den neuen Flughafen direkt geschreddert wurden...