leo-Business Campus Stuttgart (in Bau)

  • Zitat von MiaSanMia

    Was genau darfst du denn nicht mehr machen?

    Bitte meinen Satz richtig lesen. Ich habe geschrieben: Ich höre nur was nicht geht und was verboten wird und ich nicht mehr machen darf und die Bedeutung liegt beim hören. Andersrum höre ich nicht von manchen Stadträten was geht und welchen Plan man für die Zukunft oder welche Vision man für die Stadt Stuttgart hat.


    Ich bleibe dabei Verbote sind von vorgestern und Anreize schaffen ist das neue heute ;).

  • ^


    Macht im Ergebnis keinen Unterschied... Was hörst du denn, was du nicht mehr machen darfst (abgesehen von solchen existenziellen Bedürfnissen wie von Oberlehrer beschrieben ;))?

    Ich bleibe dabei Verbote sind von vorgestern und Anreize schaffen ist das neue heute

    Wenn du es schwarz weiß sehen willst, ok, deine berechtigte Meinung.

    Differenzierter fände ich es, je nach Problem / Anliegen zwischen Verboten und Anreizen bzw. ihrer Kombination abzuwägen. Argumente, warum nur Anreize sinnvoll seien, wurden hier zumindest noch keine genannt.

    Zum Verständnis meinerseits: Bedeutet dies für dich dann in der Konsequenz auch, Verbote von vorgestern abzuschaffen und durch Anreize zu ersetzen?

  • Was man nicht mehr machen kann...

    Verbote kommen schleichend daher, das wird schon fast subversiv eingefädelt, der Lärmschutz z.B. verhindert z.Zt. dass es ein beleuchtetes Basketballfeld am Marienplatz gibt, das der Aldi 50 Wohnungen in Heslach bauen kann, Brunnen werden vor 20:00 Uhr abgestellt... vom ausufernden Brandschutz ganz zu schweigen, man denke nur an den Fernsehturm...

    Ja ein Ob hat es bei diesen Themen nicht leicht, nur einer mit Überzeugungskraft und Fantasie oder Vermittlungsfähigkeit könnte hier helfen, der OB Kuhn hat hier keinerlei Ehrgeiz gehabt, er hat ja nur auf Druck der Bevölkerung und unseres Glückes das der SWR die Initiative übernommen hat, am Schluss beim Fernsehturm eingelenkt.


    Dann das auf größten Straßen Tempo 40 eingeführt wird, keine einzige Quartiersgarage entstanden ist, obwohl diese mit Einführung des Parkraummanagements versprochen worden. Dass man unbedingt den Fehler wiederholen will etwas …-Gerecht zu machen, indem Fall Fahrradgerecht, bestes Beispiel für diese Irrung ist die baldige einseitige Sperrung des Schwabtunnels, bei dem auch mit viel Blindheit man erkennen könnte, dass heute schon schönere Wege gibt für die Radfahrer als den Tunnel, man jedoch mal ausprobieren will wie es ist, wenn Autos von Heslach erstmal über die B14 und Paulinenbrücke nach Westen kommen, das ist imho der ökologische Supergau.


    Zusammenfassend, wir brauchen ein Miteinander, das was hier Einige als Normal empfinden, wie die einzige Verbindung für Autos von Süd nach West zu sperren, für die wenigen Radfahrer, die sich dort verirren, auch noch Alternativen haben, grenzt an Bösartigkeit, es gibt dort auch seit 2016 keinen einzigen Unfall mit Radfahrern.


    Zum Glück haben wir jetzt einen OB der Herzblut hat, was wir jetzt wohl noch brauchen sind andere Menschen in den Gemeinde- und Bezirksräten.

  • An dieser Stelle sei auch mal die Villa Berg erwähnt! was hätte man da mit etwas Drive dahinter alles machen können. Aber, passiert ist bis heute nichts! Es mag ja sein das die Öko-Linke Fraktion erstmals Verbesserungen im kleinen erreichen will, aber mir fehlt da einfach so etwas wie ein langfristiger Masterplan. Okay, Klimaneutralität, aber davon abgesehen fehlen mir Visionen wie man eine Stadt entwickeln will. Neu Baugebiete, die immense Chancen bieten, wie etwa das Rosensteinquartier oder den Neckarpark, da musste man die Grünen regelrecht Hinprügeln das sie sich erbarmt haben da überhaupt mal einen Planungsprozess einzuleiten. Die Linken hätten beide Projekte am liebsten eh gleich gecancelt, so wie sie ja sowieso alles canceln wollen. Würde es nach SÖS Linke PluS, die sich seit neuestem FrAKTION nennt gehen, würde in Stuttgart keine einzige neue Immobilie entstehen und sich kein einziges neues Unternehmen ansiedeln. Im Gegenteil, man will ja unliebsame Bewohner und Unternehmen vergraulen um dann für seine Klientel günstigen Wohnraum bereitstellen zu können. Fehlende Steuereinnahmen? Kein Problem, man kann ja einfach Unternehmen und "Reiche" enteignen und den "Wohlstand" verteilen. Nachhaltige Wirtschaft ist da ein Fremdwort. Es ist ja kein Geheimnis das der FrAKTION die großen Arbeitgeber in Stuttgart wie Daimler, Porsche oder Bosch ein absoluter Dorn im Auge sind und sie diese lieber heute wie morgen loswerden wollen. Da kann man froh sein das die Grünen da weniger dogmatisch sind, wobei der Grüne Kreuzberger Baustadtrat Florian Schmidt ja in dieselbe Kerbe schlägt.

  • Achja was haben wir bekommen?

    Einen zusätzlichen Schilderwald mit Tempo 40 um die Luft zu verbessern.

    Fahrstreifen, die zu Radwegen wurden, besonders toll wenn man jemanden zum Arzt oder Impfzentrum fahren muss.

    Einen Rosenstein Tunnel der immer noch nicht fertig ist.

    Bin gespannt wo es sich danach erneut staut.

    Ein Parkraummanagement das eher zum Verdrängsmangement wird in den angrenzenden Gebieten ohne Mangement.

    Denn was macht der Schlaue Bürger er parkt dort, wenn er dort nicht darf oder nichts mehr findet.

    Was ich vermisse ist eine großräumige Umfahrung von Stuttgart Alla München

    Diese wurde schon vor 30 Jahren geplant, vor einiger Zeit hatte ein besagter Unternehmer eine eigene Studie in Auftrag gegeben.

    Die Anrainer in Fellbach und Co waren natürlich nicht begeistert, Stichwort Ackerland....

    Dass das ganze nicht ganz billig ist und mehrere Milliarden kostet ist auch klar.

    Aber wir haben Prag und Rosenstein Tunnel finanziert, von den Tunnel von S21 will ich gar nicht reden.

  • Was ich vermisse ist eine großräumige Umfahrung von Stuttgart Alla München

    Die schlauen Bayern haben die großen Infrastrukturprojekte - wie den Münchener Autobahnring und die Münchner U-Bahn - in Zeiten der Olympischen Spiele 1972 in Angriff genommen. Und weil die Bayern schlau sind, haben sie immer gewußt, wie man die Geldströme des Bundes nach Bayern fließen lässt, um solche Projekte auch zu finanzieren.


    Im Vergleich dazu: Im Jahr 1972 haben die trägen Schwaben in Stuttgart noch den Schlaf der Gerechten geschlafen. In Baden-Württemberg haben die Entscheidungsträger lange Zeit nicht begriffen, das solche großen Infrastrukturprojekte auch eine strategische Bedeutung haben. Erst Ende der 1980er Jahre hat ein Lothar Späth die Bedeutung solcher Projekte erkannt. Zu diesem Zeitpunkt (Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre) waren die Züge aber schon lange abgefahren! Ein große Umfahrung um Stuttgart wäre wünschenswert. Aber diese Umfahrung wird niemals kommen, weil man den richtigen Zeitpunkt verschlafen hat. Solche Projekte hätte man in den 1960 und 1970er Jahren realisieren müssen. Zu einem späteren Zeitpunkt waren solche Großprojekte nicht mehr umsetzbar, weil die Planungsprozesse immer komplexer geworden sind. Zudem war es in der Mediengesellschaft späterer Jahrzehnte nicht mehr möglich, die notwendigen gesellschaftlichen Kompromisse bei Großprojekten zu erzielen.

  • .... Solche Projekte hätte man in den 1960 und 1970er Jahren realisieren müssen. Zu einem späteren Zeitpunkt waren solche Großprojekte nicht mehr umsetzbar, weil die Planungsprozesse immer komplexer geworden sind. Zudem war es in der Mediengesellschaft späterer Jahrzehnte nicht mehr möglich, die notwendigen gesellschaftlichen Kompromisse bei Großprojekten zu erzielen.

    Die These teile ich, wir sind in der Falle, das inzwischen "Jeder" mitredet, das die von allen gewünschte Transparenz, nicht zur Information, sondern zum Verhindern genutzt wird und das wir als Gesellschaft saturiert sind.


    Ich vermute nur gehen wir auf diesem Weg weiter, werden wir viel von unserem heutigen Wohlstand verlieren, so will ich fast wie ein kleines Kind daran glauben, dass wir wieder eine Gesellschaft bekommen, in denen man visionären Ideen folgt und nicht davon läuft.


    Für die die daran glauben, dass wenn wir auf unseren Wohlstand verzichten, der Klimaschutz gewinnen wird, sollte man die Geschichte der autogerechten Stadt studieren, was in den 30ern in New York erfunden in den 60ern von uns kopiert ohne die zu der Zeit schon bekannten Erfahrungen zu nutzen, wir haben einfach die gleichen Fehler wiederholt.

    Dann wird es eben kein Vorbild geben, dem man folgen kann, sondern die Entwicklungsländer werden unsere Fehler wiederholen und vielleicht sogar übertreffen...

  • ^ Einige deiner Gedanken teile ich, aber leider driftest du ab in viel zu große Dimensionen. Saturiertheit der westlichen Gesellschaft, Klimaschutz oder autogerechte Stadt sind nicht mein Thema. Mein Beitrag hat sich ausschließlich darauf bezogen, wie Stuttgart im Verhältnis zu anderen großen Städten (z.B. München) abschneidet.


    Wenn es darum geht, kluge Entscheidungen zu treffen, wählen die Stuttgarter häufig die dümmste Lösung.


    Ein Beispiel gefällig? Ende der 70er haben alle großen Städte in Deutschland in großen Stil Eingemeindungen vorgenommen. Nur der Stuttgarter OB Erich Klett war damals der Meinung, Stuttgart müsse auf Eingemeindungen in großem Sil verzichten. Stuttgart war unter den Städten mit mehr als 500.000 Einwohern bundesweit damals die einzige Stadt, die freiwillig auf weitere Eingemeindungen verzichtet. Heute weiß jeder, dass es eine Dummheit gewesen ist, Gemeinden wie Fellbach und Leinfelden-Echterdingen nicht einzugemeinden. Stuttgart hat heute keinen Platz mehr. Und die Stadt Leinfelden-Echterdingen, die ihre gesamte Existenz der Nähe zu Stuttgart zu verdanken hat, tanzt den Stuttgartern auf der Nase herum.


    Damals haben andere Städte wie Frankfurt, Dortmund, München, Hannover usw. die Gunst der Stunde genützt, um so viele Kommunen wie möglich einzugemeinden. Nur die Stadt Stuttgart hat sich damals selbst beschränkt. Ich würde Herrn Klett heute gerne fragen, was er sich damals dabei gedacht hat, eine solche Dummheit zu begehen. Wenn alle Großstadte in Deutschland sich klug verhalten, müssen die Stuttgarter ausscheren und es anders machen. Das ist Dummheit!

  • ^

    In München wurde zuletzt 1942 eingemeindet. Später erfolgten nur noch eine handvoll kleinere Gebietsabtretungen / - eingliederungen mit lediglich administrativer Bedeutung (u.a. für den Flughafen Riem). So wird die Debatte über weitere Eingemeindungen auch dort hin und wieder in den Medien thematisiert.

    Die "schlauen" Bayern haben es übrigens bis heute nicht geschafft den Autobahnring im Süden zu schließen, so bleibt es bis auf Weiteres bei einem 3/4-Ring ;)


    Fast 23 % der Fläche Stuttgarts sind landwirtschaftlich genutzt, davon entfällt sicherlich viel auf ungünstige Hanglagen, aber gerade um Möhringen, Weilimdorf oder südöstlich von Kornwestheim gibt es noch sehr große freie Flächen. Der Platz wäre schon noch vorhanden.

  • ^^

    Leinfelden-Echterdingen und Fellbach sollten zu Stuttgart gehören, da stimme ich Dir zu, von Filderstadt würde ich auch mindestens Bernhausen eingemeinden.


    Klett ist mir zu weit weg, hast Du ähnliche Kalauer aus der Zeit von Manfred Rommel?


    Sonst ist der "Mut" den mittleren Neckarraum in Region Stuttgart umzubenennen zu erwähnen, aus heutiger Sicht kaum verständlich, dass man es zwanghaft ursprünglich anders nennen musste, wie die Stadt im Zentrum.

    Die Region Stuttgart könnte viel von dem lösen, was Du angesprochen hast. Jedoch trifft diese wie am Vorhaltestandort für die Ansiedlung von Zukunftstechnologien Hungerberg mal wieder auf die "Bürger" die es mitzunehmen gilt? Baue ich ein Gewerbegebiet für die Zukunftsffähigkeit der Region nahe einem Ort von 5000 Einwohnern, ist es dann nicht besser die ganze Region abstimmen zu lassen als diese 5000...


    StZ- zu-viele-buergerentscheide-der-buergerwille-laesst-sich-nicht-kaufen

  • ok, man hätte sich bei der Höhe an den Nachbargebäuden orientieren können.

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    Schrecklich, dass der 2. Bau eine Etage weniger hat. Wenn er eine mehr hätte, dann würde da wenigstens eine einheitliche Dachkante entstehen die dann halbwegs an die Altbauten "anschließt". Aber so...

  • Die Altbauten unten kommen ja wohl auch weg! Bin mal gespannt was hinkommt. In der “Flächenknappheitsstadt” Stuttgart vermutlich ein 2–3 stöckiger Pavillion.

  • Die Altbauten unten kommen ja wohl auch weg! Bin mal gespannt was hinkommt. In der “Flächenknappheitsstadt” Stuttgart vermutlich ein 2–3 stöckiger Pavillion.

    Tippe eher auf jahrelange Brache wie bein Mahle.

  • Bilder vom Wochenende


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    Blick von U-Bahnhaltestelle Löwentor Richtung Pragsattel


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    Detail Treppe ins Campusgelände Höhe U-Bahnstation


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    Blick aus der Gegenrichtung