Four Trivia - ein Großprojekt im weiteren Sinne

  • Sieht nett aus mit den Leuchtstreifen und dem Weihnachtsbaum, aber es fehlt trotzdem etwas und es ist weiterhin sehr leer. Immerhin kann man in Ruhe beim Edeka unten gut und in Ruhe einkaufen (abgesehen von der Gemüseabteilung, da lässt die Qualität zu wünschen übrig. Leider.)

    Im nächsten Winter wäre z. B. eine Eisbahn aufregend, analog der Bahn beim New York Rockefeller Center. Nur bloß nicht einen weiteren Xmas Market.


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    Bilder: Adama

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Da jedoch noch vereinzelt auf und rund um den Stadt- und Quartiersplatz herum gearbeitet wird und im November EDEKA dort sein Türen öffnen wird, wollen wir in diesem Jahr noch auf die Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes mit einem entsprechenden Weihnachtsfeier-Angebot für die Nutzer und Bewohner des Quartiers verzichten.

    Für 2026 werden wir jedoch auf Grundlage der diesjährigen Vorbereitungen rechtzeitig an einem interessanten Konzept arbeiten und Ihnen dieses dann vorstellen.

    So steht es im Four Newsletter, den man unter https://www.4frankfurt.de/de/home/#newsletter abonnieren kann.

  • Es ist es wahrscheinlich noch zu früh, um zuverlässig etwas über den - jetzt zumindest teilweise passierbaren - Gehweg vor dem Four zu sagen. Zum jetzigen Zeitpunkt jedoch entsteht für mich ein Eindruck einer eher öden Freifläche, bedingt durch die allzu gleichförmige, durch kein bewusstes Strukturelement gegliederte Pflasterung. Aber vielleicht tut sich da ja noch was, um dieses Areal zu beleben...

    Erfreulich aber finde ich, dass der Ampelübergang an der Ecke zur Kirchnerstraße wohl wieder aktiviert werden soll.

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  • Was ich nicht verstehe bei einem Projekt das mehrere Milliarden Euro kostet sollte man doch in der Lage sein Bäume zu pflanzen die sofort eine Wirkung haben und nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Warum schreibt die Stadt so etwas nicht in die Vorgaben rein ? Man stelle sich eine Reihe stattlicher Bäume von 10- 15 m höhe und entsprechender Krone an dieser Stelle vor.

  • ^Könnte man machen, aber es kommt bei der Verpflanzung eben nicht allein auf die Baumhöhe an, sondern auch auf den Ballen. Ein hoher, und damit entsprechend älterer Baum hätte einer sehr schweren und voluminösen Ballen.

    Regelwerke empfehlen in Fällen wie hier Ballendurchmesser vom 8‑ bis 10‑fachen des Stammdurchmessers; das limitiert praktisch die Stammstärke der zu verpflanzenden Baums, weil Ballen sonst sehr groß und schwer werden; sie müssen ja dummerweise auch noch in den vorbereiten Pflanzraum passen.

  • ^

    Womit wir (mal wieder) beim grundsätzlichen Problem dieses Projektes wären.

    Zitat: "...sie müssen ja dummerweise auch noch in den vorbereiten Pflanzraum passen".

    Das ganze Areal dort ist viel zu dicht bebaut. Das hauen auch ein paar Bäumchen nicht raus.

    Im Gegenteil: Früher oder später gehen die dort ein - egal wie dick der Stamm und / oder die Ballen sind.

  • ^

    die Aussage, dass das Areal zu dicht bebaut ist, geben aber Mäxkens (und auch vorangegangene) Bilder nicht her. Da ist ein sehr großzügiger Gehweg zu erkennen.

    Dass unter solchen Gehwegen unzählige Leitungen, Rohre etc. verlegt sind, ist in jeder Innenstadt so, auch ohne Hochhäuser.

    Wenn es der Untergrund alleine nicht hergeben sollte, könnte man aber, vor allem wenn Platz ist, mit hochgelegten Pflanztrögen und -inseln arbeiten, an deren Rändern man dann auch super Sitzgelegenheiten integrieren kann.

    Mit künstlicher Bewässerung muss man in der heutigen Zeit dann so oder so arbeiten, bis die Bäume groß genug sind.

  • Ich bin mit nicht sicher wieviel von dem Raum (Gehweg, Bäume) öffentlich ist und nichts oder indirekt nur mit dem Projekt 4 zu tun hat. Daher verlinke ich mal ein Bild von epizentrum aus dem Planungsthread um zu zeigen, dass da wenig Veränderung in dem Raum vor dem Alt- und Neubestand ist.

    Wir hatten eine ähnliche Diskussion, Gehsteigbreite samt Pfosten beim Gloria, Visualisierung vs. Ist vor ein paar Tagen. Ich würde mal vermuten, dass für die Bauherren der Zuständigkeitsbereich an der Grundstücksgrenze aufhört. Was nicht heißt, das Bauherr und Stadt gemeinsam auch den öffentlichen Raum gestalten können.

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    Bild: epizentrum, Planungsthread #125

  • Könnte aber hier auch denkbar sein. dass der Bereich für Lösch- und Rettungsfahrzeuge freigehalten werden muss, was eine feste Installation von Trogen und Pflanzinseln nicht erlauben würde.

    Hier stört mich nicht die reine Breite sondern die optische Langeweile der Gestaltung auf Bodenniveau.

  • Bei der Langeweile auf der "Meile" bin ich ja bei dir. Und wenn man schon neu baut, kann man auch neugestalten. Nur dann kommt der Punkt wer bezahlt es, und hier dann vermutlich die Stadt bzw. der Steuerzahler. Und ja, bei den Projektkosten insgesamt sollten hsier in Abwechslung investierte Euros eigentlich nicht das Problem sein.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... sollte man doch in der Lage sein Bäume zu pflanzen die sofort eine Wirkung haben und nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Warum schreibt die Stadt so etwas nicht in die Vorgaben rein ?

    Die Vorgabe ist der B-Plan 702Ä2, in dessen textlichen Festsetzungen wir zum Thema Pflanzungen dies erfahren:

    Die Baumreihe in der Großen Gallusstraße, lt. B-Plan 17 Bäume, stehen im öffentlichen Straßenraum; ein Großteil durfte für den Bau des FOUR gefällt werden; dafür gilt obige Ziffer 8.

    Man kann versuchen, 15 m hohe Bäume zu pflanzen, aber ob sie den Umzug auch mitmachen, steht dahin

  • Auf die frühere Pop-up-Bar "Viertel" an der Junghofstraße, an der Ecke zur Passage, folgt eine Filiale der Gelateria La Romana. Wenig überraschend ein Franchise-System. Bis heute soll die Zentrale in Rimini sitzen, wo 1947 die erste Gelateria La Romana eröffnete, Das Eis soll handwerklich produziert sein.

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    Am anderen Ende der Passage hat Hackett London eröffnet.

    6647_four_neueroeffnungen.jpgBilder: Schmittchen

  • The Graevenitz - Die Tagesbar öffnet im September im Four Frankfurt.

    Aufmerksam darauf geworden bin ich durch deren Insta Post: https://www.instagram.com/reel/Da72jZ4tz…mo4NmQzN2M3Zg==

    Die Website: http://www.thegraevenitz.de

    Es heißt: Coffee - Lunch - Aperitivo - Dinner

    Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um die Location des vor einem guten Jahr angekündigten Gastrobetriebs der Big Mamma / Big Squadra Group, um den es in den letzten Monaten sehr ruhig war, handelt. Das wäre wiederum bedauerlich.

  • Der bisher schlicht als Tower 2 bezeichnete 178 m hohe Wohn-, Hotelturm des FOUR Frankfurt wird künftig unter dem Namen RIZON vermarktet. Gleichzeitig ist nun die Vermarktung der Eigentums- und Mietwohnungen angelaufen.

    Die neue Website zeigt erste Grundrisse, Visualisierungen und vor allem die realen Ausblicke aus den oberen Etagen. Einige Wohnungen sind wirklich grandios, besonders die großzügigen Einheiten mit Blick über mehrere Himmelsrichtungen. Angeboten werden unter anderem Wohnungen zwischen rund 50 und 190 Quadratmetern in den Etagen 35 bis 46.

    https://www.rizon-ffm.de/

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Interessant ist die dort genannte Höhe von 237 m für den T1.

    In der zugehörigen Videobeschreibung gibt die Werner Sobek AG wiederum 233m Höhe an.

    Es bleibt also mysteriös; wobei mir die 237 besser gefallen würden 😌

  • Denkmalgeschützte Kunstverglasung von Georg Meistermann

    In einem oder mehreren Treppenhäusern der ab 2018 abgebrochenen alten Deutsche-Bank-Zentrale Junghofstraße 5–11 (Foto Hofseite) befand sich Kunstverglasung, gestaltet von Georg Meistermann (1911–1990), Maler, Grafiker und Professor an der Städelschule. Um diese denkmalgeschützten Bauteile ging es bereits oben in den Beiträgen #336 ff.

    Geplant war, die Verglasung in das neue Restaurant von Giuseppe Greco im sechsten Obergeschoss des Rizon (Turm 2) einzubauen. Heute teilte Groß & Partner auf verschiedenen Social-Media-Kanälen u. a. mit, dass die Planungen für die Restaurants der Greco Group weitgehend abgeschlossen seien, sodass der Innenausbau zeitnah beginne. Begleitet wurde diese Mitteilung durch Fotos der damals ausgebauten und dann eingelagerten Kunstverglasung von Georg Meistermann. Weil mich dies sehr freute, nicht zuletzt, weil diese Bauteile aus der alten Deutsche-Bank-Zentrale in den damaligen Beiträgen unbekannt waren, wage ich es für einmal, die Bilder direkt einzubinden:

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    four_meistermann-verglasung_copyright_gross_&_partner.jpg
    Bilder: Groß & Partner

    Ferner wird von @sixth.frankfurt berichtet, einem geplanten "hochwertigen Steakhouse mit einer großen Weinauswahl" in der sechsten Etage des Rizon. Eröffnen soll es noch 2026, während "ein zweites Restaurant mit großen Zielen" dort für das kommende Jahr in Aussicht gestellt wird.

  • Die FAZ befasst sich heute mit dem Four (hinter Bezahlschranke). Besonderen Neuigkeitswert dürften die Ausführungen zum Distrikt Marquet haben. Eröffnet werden soll die Food Hall spätestens Anfang 2027. Neben Gastronomieangeboten, einer Kochschule und einem Weinladen wird eine Brasserie des schwedischen Kochs und Restaurantbetreibers Björn Frantzén genannt. Frantzén ist der weltweit einzige, der drei Restaurants mit je drei Sternen betreibt. Im Distrikt Marquet vertreten sein wird auch Martin Weghofer, der bereits ein mit Stern ausgezeichnetes Restaurant im Main Tower führt.

    Den Zwischenstand beim Ausbau des Distrikt Marquets illustriert die Zeitung mit einem Foto.

    Erwähnung findet auch das denkmalgeschützte Gebäude Junghofstraße 11, in dem sich einst unter anderem das Foyer des Hermann-Josef-Abs-Saals der Deutschen Bank befand. Der Saal wurde bekanntlich abgerissen, doch die Junghofstraße 11 soll an der Fassade, dem Eingang und dem Treppenhaus wieder wie zur Zeit der Erbauung 1959 aussehen. Die ausgelagerten Originalbauteile wurden inzwischen an alter Stelle eingebaut.