Four Trivia - ein Großprojekt im weiteren Sinne

  • Es ist schwieriger, die Schalung der ersten 4-5m dicken Schichten zu bauen, als für die letzten, wo man entsprechend starke vorhandene Bodenplattenstücke hat, und keine Schalung mehr abstützen muss.

  • Eine ausführliche Dokumentation der Fertigstellung der Bodenplatte des T1 gibt es auf YouTube, eine bis zu 5,20 Meter massive Bodenplatte:



    Danke an Groß und Partner für das interessante Video und gerne mehr davon!

  • Diese beiden lieben Herren werden wohl den T1, den "Ex-Max", bis in die Höhe von 233 Metern ziehen


    Der rechte Kran ist kein "Kletterer". Ich glaube eher, dass noch ein weiterer links vom linken dazu kommen wird, der an der Fassade klettert, während der jetzt Linke im Kern steht.

  • ^ Dazu hätte man doch schon beim Aufbau eine entsprechende Klettervorrichtung vorsehen müssen, oder?

    Außerdem steht der Kran zu weit vom späteren Hochhaus T1 entfernt. Mehr als 1-3 m Abstand wird so ein Außenkletterer von der Fassade nicht haben

  • In Köln würde ich dagegen halten, in Frankfurt erscheint mir Vieles dann doch sportlich aber machbar.

    Es war dann doch nicht machbar. Das soll nun weniger im Sinne des besserwisserischen verstanden werden, als das es schlicht unmöglich ist, Bodenplatten für zwei +100m Türme in einem Monat zu gießen. Da stellt man sich eher die Frage, warum solche Meldungen überhaupt bekannt gegeben werden.


    Auch Kurios: Im Loch von T3 ist bald das erste Untergeschoss ausgefüllt, bis heute steht dort aber kein Kran. Die Arbeiten werden vom kleineren, temporären Kran nebendran erledigt.

  • Das Hochhaus T1 des Quartiers Four wurde laut FAZ Berichten für 1,4 Mrd. € an ein Konsortium aus Allianz und Bayerischer Versorgungskammer verkauft und erreicht damit den höchsten Kaufpreis für ein Einzelgebäude in Deutschland.


    Das sind tolle Neuigkeiten, da es meiner Meinung ein positives Signal an andere Projektentwickler setzt, die im Moment vor Baubeginn der nächsten HH-Projekte (Präsidium, Veritas, usw) stehen.


    Quelle: https://m.faz.net/aktuell/wirt…-kostet-17457020.amp.html

  • In dem Zusammenhang sollte man sich nochmal das Gesamtinvest von G&P ansehen: Etwas über 1 Milliarde. Für Alles! Und T4 wurde ja auch schon verkauft. Die gehen da mit einem mehr als ordentlichem Gewinn raus, Bravo. Das heißt dann widerum mehr Geld in der Kasse für andere G&P Projekte. Oder man übernimmt andere Projekte (C.Im.o) ;)

  • Der Gesamtinvest von G&P wird sicher höher. Die Steigerung der Baukosten (v.a. beim Baumaterial) wird sicher nicht spurlos an denen vorbeigehen.

  • ^^

    Das Gesamtinvest wurde nie mit etwas über 1 Mrd. € angegeben und liegt, wie sipaq schon sagt, deutlich höher. Es wurde einmal von einem "Finanzierungsvolumen über 1 Mrd. €" gesprochen (könnten also auch 1,6 Mrd. gewesen sein). Zudem muss ja nicht alles bereits zu Beginn finanziert sein, wenn Teile des Projekts verkauft werden. So kann es gut sein, dass hier noch in der Bauphase Anschlussfinanzierungen anstehen, die im Finanzierungsvolumen nicht berücksichtigt wurden. G&P wird hier sicher mit einem hohen Gewinn raus gehen aber die Baukosten für ein solches Projekt darf man nicht unterschätzen. Zudem hat G&P auch das Grundstück bereits 2016 gekauft. Der KP hierfür ist ja auch schon ein gut 3-Stelliger Millionenbetrag gewesen.


    Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich auch, dass sich die Kriegskasse von G&P auch durch FOUR derart füllt, dass wir noch viele weitere spannende Projekte in FFM erwarten dürfen!

  • So toll ich das ganze Projekt finde, aber dieser Quartiersplatz sieht alles andere als einladend aus.


    Kein Grün, kein Brunnen, nicht mal eine Skulptur, nur ein gepflasterter Platz bei dem ich jetzt keine spezielle Aufenthaltsqualiät erkennen kann.


    Zudem besteht die Gefahr, dass der Platz sehr zugig wird, wobei ich da zumindest hoffe, dass dies bei der Planung ausreichend berücksichtigt wurde.


    Hier wäre meiner Meinung nach mehr dringewesen.

  • Dem stimme ich grundsätzlich zu.
    Es wäre in der Tat mehr drin gewesen, ganz so dramatisch sehe ich das allerdings nicht. Immerhin arbeitet man in den oberen Ebenen der Außenanlagen mit jeder Menge Grün.
    Der Platz lebt später ohne hin von den hoffentlich beeindruckenden Aussichten nach oben und nicht von seinem "Pflaster".
    Und mal ganz ehrlich, der vermutlich mit abstand gößte Anteil der Besucher des Platzes werden so oder so die in den Büros der Türme Angestellten sein und das ist auch in Ordnung.

  • Ich finde die Pflaster toll! Endlich mal was anderes. Die Dreiecke nehmen auch die Form des Grundstücks auf. Spannend.


    Das fehlende Grün ist in der Tat traurig. Aus der Perspektive des Passanten wird mal nicht sehr viel von der Dachbegrünung mitbekommen. Der Platz könnte einen gewissen Hinterhofcharakter bekommen. Dass Bäume in der Tiefgarage nicht gepflanzt werden können, verstehe ich. Jedoch wird es sicher möglich sein größere Pflanzkübel mit Bäumchen hinzustellen. Vielleicht ist dies auch geplant und G&P hat es hier einfach noch nicht dargestellt. Abwarten und Tee trinken. Auf Social Media haben viele das mangelnde Grün ebenfalls bemängelt. Die Message kommt möglicherweise an.


    Außerdem scheint hier die Sonne aus dem norden zu scheinen...