Upbeat Berlin (Europacity | in Bau)

  • Auch Heute wird weiter gearbeitet.


    © Johannes_9065


    Höhe: Heide Straße. ⬇️


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    Am unteren Bereich, wird am EG an den Fassaden gearbeitet. ⬇️


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    Höhe : Perleberger Brücke ⬇️


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    Hier wurde die Woche am oberen Bereich bzw. Dach Gearbeitet per Mobilkran. Aktuell werden die Gegengewichte & verlängerte Kranmast abtransportiert. ⬇️


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  • Verloren und einsam steht der Upbeat-Stummel an der Perleberger Brücke herum und wartet auf ein schickes Hochhaus-Cluster und eine grüne Uferpromenade zum Bummeln:


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    ©555Farang

  • ein schickes Hochhaus-Cluster und eine grüne Uferpromenade zum Bummeln:


    ©555Fa

    OK schickes Hochhaus, meinetwegen. Aber Uferprommenade und Bummeln? Absurd. Wer die Gegend kennt, weiß - das ist „Wokenkukusheim“ - mit und ohne Hochhäuser keine Gegend wo man sich gerne aufhält oder gar bummeln gehen möchte.

  • Vielleicht genau der Anlass, das mal zu ändern. Die nördliche Europa City verdichtet sich ja so langsam, und wenn die S-Bahnstation gebaut ist wird die Gegend auch nicht mehr ganz so abgelegen sein, dann könnte man das Umfeld auch mal neu denken.

  • Sorry das ist Blödsinn. Da kennt sich jemand nicht aus - wirklich nciht.

    Ich wäre wirklich der Letzte der nicht eine Aufwertung, wo auch immer in Berlin nicht sofort begeistert zustimmen will.

    Zum Umfeld. Eine große Bahn-Brücke mit ICE und die S-Bahn am Boden sowie die stark befahrene Perleberger Brücke und das Ende der Heidstraße - hier wird für Jahre Stau vorprogrammiert sein.


    Dann steht der UpBeat auch nicht als Stummel Alleine dort - sondern bietet den Abschluss der Europacity die oben eingerahmt wird von der Perleberger Brücke. Das man dort nun mit dem Port ONe eine Torsituation schafft, ist prima - aber Bummeln? Im Leben nicht.


    Wenn man es schaffen würde die Europacity am Wasser zu beleben so auf der Höhe Ott-Weidt-Platz, und man in richtung Nordhafen denken würde, der nächste theorethsiche Möglichkeit zur Aufwertung - aber selbst da wird der NOrdhafen durch die Nordhafenbrücke eingerahmt, wo man wieder von einer sehr stark befahrenen Brücke reden muss, die Heidstraße nicht zu vergessen.


    Also bei aller Liebe das ist doch sehr sehr theoretisch und hört sich an wie jemand der gänzlich Ortsfremnd ist, da wird in 20 Jahren niemand „bummeln“ - das ist sicher.



  • Das ist doch wieder Semantik-Balett…


    Die Begrifflichkeit mag etwas hochgegriffen sein aber letztendlich reicht ein Grünstreifen mit Weg, Beleuchtung und Sitzgelegenheiten für „eine Uferpromenade zum bummeln“. Mehr brauch es an der Stelle auch nicht. Aber auch nicht weniger.


    Bedarf und Sinn sind doch offensichtlich. Ob man nun bummelt, joggt, am Wasser sitzt, den Hund ausführt oder einfach nur einen ampel- und autofreien Weg nutzt.

  • Das ist mE eher wieder so ein Fall, wo beide Seiten irgendwo Recht haben aber auch ein Stück weit aneinander vorbei reden.

    Es liegt natürlich auch an unterschiedlichen Vorstellungen von Aufenthaltsqualität - und klar auch an etwas an der Semantik der gewählten Begrifflichkeiten.

    Man kann dort aber mE durchaus einiges mehr herausholen als aktuell und schon ist es deutlich ansprechender und wird zumindest seine Zielgruppe finden. Meines Erachtens kommen Menschen gerade auch für solche etwas raueren Ecken nach Berlin.

    Genau gegenüber am Nordufer gibt es übrigens ja auch schon Grünanlagen - und auf Google Maps sieht man dort tatsächlich Menschen freiwillig verweilen.

  • Es gibt doch nicht mal zwei Seiten, für mich ist die vorherige Auseinandersetzung ein typisches Social-Media-Konstrukt, bei dem subjektive Begriffsdefinitionen unmittelbar in Scheindebatten münden.


    Sicherlich wird man die Ufererschließung so weiterführen, wie man das in der Umgebung am Nordufer bzw. am Nordhafenpark bereits gemacht hat. Alles andere wäre eine offensichtliche Fehlplanung. Primäre Nutzer werden wohl die Anwohner und Arbeitnehmer aus der Umgebung sein. Ein touristisches Potential kann ich hier nicht erkennen, dafür fehlen Relevanz und Einzigartigkeit (es ist letztendlich ein mittelmäßiges Neubaugebiet an einem städtischen Kanal), sowie ergänzende touristische POIs in unmittelbarer Nähe.

  • Sorry das ist Blödsinn. Da kennt sich jemand nicht aus - wirklich nciht. […]

    Also bei aller Liebe das ist doch sehr sehr theoretisch und hört sich an wie jemand der gänzlich Ortsfremnd ist, da wird in 20 Jahren niemand „bummeln“ - das ist sicher.


    Da nimmst du falsch an, ich bin oft in Berlin und kenne die Gegend sehr gut.

  • Komisch, am Nordufer direkt gegenüber bin ich schon öfter spazieren gewesen, mit dem Fahrrad entlang gefahren oder am Ufer gesessen - wieso sollte das am Friedrich-Krause-Ufer so eine völlig absurde Idee sein, vor allem angesichts der Nachverdichtung und des perspektvisch entstehenden S-Bahnhofs? Vom Kraftwerk Moabit oder Berlin Decks zum S-Bahnhof wird man sogar hier vorbei müssen.

  • Es gibt doch nicht mal zwei Seiten, für mich ist die vorherige Auseinandersetzung ein typisches Social-Media-Konstrukt, bei dem subjektive Begriffsdefinitionen unmittelbar in Scheindebatten münden.

    ist ironischerweise auch nur eine rhetorisch aufpolierte Variante dieser verabsolutierenden Schlagwörter:

    "man", "absurd", "Blödsinn", "in 20 Jahren niemand"


    --> Tenor ist nämlich hier wie dort schlicht: "keine zwei Seiten"


    Genau das meinte ich aber. Für mich ist es tatsächlich repräsentativ für die heutige, oft sehr ernüchternde und frustrierende Diskussionskultur, dass es vermeintlich keine zwei Seiten zu einer Frage/These geben könne.

    Und was ist dabei nun so ironisch? Nun, zumindest hierin sind sich beide Seiten oft sogar vollkommen einig

    (zumal, wenn man das Gegenüber ohnehin schon je sauber in eine Schublade einsortiert hatte)...


    Dabei sollte doch eigentlich gut bekannt sein, dass eine Dialektik und somit ein fruchtbarer Diskurs (ergo auch so etwas wie das DAF) dann bald gar nicht mehr sinnvoll funktionieren kann.

    Sinnvollerweise sollte man also erstmal versuchen, die andere Seite tatsächlich zu verstehen, bevor man entscheidet, dass ihr Standpunkt so völlig sinnfrei ist.

    Und natürlich gibt es auch Thesen zu Sachverhalten, auf die das Attribut "sinnfrei" oder "indiskutabel" zutrifft.

    Aber mE ist das hier kein solcher Sachverhalt und somit hat hier auch die Gegenposition durchaus ihre Berechtigung.


    Gib doch einfach mal "grüne Uferpromenade zum Bummeln" in irgendeine Suchmaschine ein und öffne dann die Bildsuche.

    Da kommt halt tatsächlich nicht ein einziges Ergebnis wie diese Gegend dabei heraus, weil die allermeisten Menschen mit "Uferpromenade zum Bummeln" erstmal etwas deutlich anderes assoziieren als hier entstehen könnte.

    Logische Schlussfolgerung: Hier liegt zumindest keine prototypische "Uferpromenade zum Bummeln" vor.


    Sobald man dann halt aber umgekehrt über Google Maps / oder eigene Erfahrung / o.ä. Eindrücke zum Nordufer hat, kann man freilich dagegen halten: Diese Uferzone hat zumindest gewisse Ähnlichkeiten mit/ Teilelemente von einer solchen prototypischen "Uferpromenade zum Bummeln" und wird trotz Bahnbrücken etc. zumindest von einigen Menschen auch real ähnlich benutzt.


    Für eine sinnvolle Synthese könnte man jetzt Kriterien suchen: Zentrale Elemente bzw. Störelemente für respektive gegen eine vollwertige "Uferpromenade zum Bummeln", Passantenzahlen, Verweildauer etc. Das Ergebnis könnte dann sein, dass man hier eine "begrünte Uferzone", einen "Uferpark" o.ä. errichten kann, der/die zumindest Anliegern eine gewisse Aufenthaltsqualität bietet.


    Für mich ist daher also auch der kritische Standpunkt völlig legitim (was das Recht an einer gewisse Reibung an Semantik freilich mit einschließt, da man sonst fast alles schreiben und jede kritische Reaktion darauf als kleinlich empfinden kann. Aber ohne klar definierte Begrifflichkeiten oder die Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten kann bzw. muss man eigentlich alles mehr oder minder so stehen lassen und kann zu keiner sinnvollen Synthese gelangen (ein anderes reales Beispiele dazu aus dem DAF: "BER = Provinzflughafen" oder aber umgekehrt "BER = Hub" - These wie Antithese strapazieren die Grenzen der Semantik der jeweiligen Begriffe und eine Synthese würde den BER sinnvollerweise in hierfür zentralen Aspekten analysieren und im Ergebnis irgendwo zwischen echten Hubs und kleineren Flughäfen ohne jedwede internationale Relevanz einordnen).


    P.S.: Spannend finde ich übrigens, dass Du umgekehrt keinerlei touristisches Potential erkennen kannst. Ich schrieb ja nur, dass Menschen gerade auch für solche Ecken nach Berlin kommen (damit waren Touristen und teils auch Zuzügler gemeint, die mitunter gerade keine Lust mehr auf cleane, beschauliche Orte haben). Das ist natürlich eine begrenzte Zielgruppe, denen z.B. Graffiti, Verkehrsinfrastruktur, stadtgeographische Reibungspunkte etc. liegen oder sogar mehr geben als viele der gängigeren Sehenswürdigkeiten.

    Geht mir umgekehrt in anderen Städten auch öfter so, dass ich gerne zunehmend "untouristische" Ecken erkunde. Zuletzt hatten wir in Paris sogar bewusst in La Chapelle gewohnt, i.e. einem eher runter gerockten Viertel zwischen großen Bahnflächen (vor dem online teils explizit gewarnt wird, da es angeblich zu asi und kriminell sei). Und fanden es dort ziemlich anregend und spannend, lustigerweise u.a. auch einen etwas raueren Park, eingebettet in eine teils wirklich nicht sonderlich schicke Umgebung (Industrie/Gewerbegebiet plus eher einfache Hochhäuser mit Mietwohnungen), aber mit reizvoller Ausstattung und vielfältiger Nutzung.

  • Danke für das Essay, aber dieser Generalangriff auf die Existenz von Meinungsunterschieden, den du in meinen Beitrag reininterpretierst, war so von mir überhaupt nicht intendiert. Ich kann dir in weiten Teilen aber folgen und frage mich am Ende trotzdem, ob deine Abhandlungen meinen Standpunkt im Endeffekt nicht sogar bestätigen.


    Ich will niemandem seine Meinung absprechen. Was mich bei dem vorliegenden Beispiel gestört hat, ist eine gewisse fehlende Gelassenheit und Rationalität bei der Wahrnehmung anderer Beiträge. Ich würde initial erstmal davon ausgehen, das 555Farang nicht an den Genfer Quai de Mont Blanc oder die Kölner Rheinpromenaden gedacht hat, als er hier von "Uferpromenade zum bummeln" sprach, sondern sich im übertragenen Sinne auf die Erschließung des Uferbereichs bezog. Ein anderer Mitforist nutzt diese vielleicht etwas unpräzise Begriffswahl, um sich einen Pappkameraden aufzubauen und genüsslich darauf einzudreschen. Und schon sind wir bei "Absurd", "Wolkenkukuksheim", "Blödsinn" und "gänzlich ortsfremd". Das ist doch ein völlig unnötiger und konstruierter Konflikt, der in vergleichbarer Ausführung in den Sozialen Medien häufig auftritt und Diskussionen entgleisen lässt. (Die Ironie des Umstands, dass auch wir jetzt Schliefen auf der Meta-Ebene drehen, kommt mir nicht abhanden)

    (was das Recht an einer gewisse Reibung an Semantik freilich mit einschließt, da man sonst fast alles schreiben und jede kritische Reaktion darauf als kleinlich empfinden kann. Aber ohne klar definierte Begrifflichkeiten oder die Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten kann bzw. muss man eigentlich alles mehr oder minder so stehen lassen

    Natürlich, mein Standpunkt ist ja nicht ultimativ gemeint. Es kommt auf den konkreten Fall an. Manchmal sind Diskussionen um Begrifflichkeiten essentiell. Und manchmal - wie hier bei der "Uferpromenade zum bummeln" - müßig. Wenn sie dann auch noch unmittelbar auf einem derartigen Aggressionsniveau geführt werden, wird's anstrengend.

  • ^Alles klar, dann entschuldige meinen Essay. In den wesentlichen Punkten stimme ich Dir ja ohnehin zu. Mich ermüdet einfach zunehmend, dass man Diskussionspartner zu Diskussionsgegnern und kontroverse Standpunkte unmöglich macht. Das war dann in Deinem Fall aber wohl wirklich mehr eine Reaktion/ Retourkutsche auf die Rhetorik des Vorposts und weniger eine Abkanzlung der Meinung an sich.


    Und: Ich freue mich über jede Uferzone, die ansprechend und einladend gestaltet wird. Es gibt eigentlich auch gar keinen Grund, es nicht zumindest mit etwas Liebe und Gestaltungswillen zu versuchen.

    Einmal editiert, zuletzt von jan85 () aus folgendem Grund: Tippfehler und begriffliche Präzisierung

  • Und schon sind wir bei "Absurd", "Wolkenkukuksheim", "Blödsinn" und "gänzlich ortsfremd". Das ist doch ein völlig unnötiger und konstruierter Konflikt, der in vergleichbarer Ausführung in den Sozialen Medien häufig auftritt und Diskussionen entgleisen lässt. (Die Ironie des Umstands, dass auch wir jetzt Schliefen auf der Meta-Ebene drehen, kommt mir nicht abhanden)

    Ich will mich dann gerne auch zu Wort melden.
    1. Hier wird in 2 Beiträgen inhaltlich das bestätigt was ich gesagt habe.
    2. Darf ich fragen warum man sich keine Gedanken mehr machen muss, was man schreibt und sagt?
    3. Ich habe in meiner Wortwahl etwas über die Strenge geschlagen, aber bei Bummeln und Uferpromenade - mhm da musste ich innerlich mit dem Kopf schütteln und mit anderen Wörtern würde ich das Gleiche wieder schreiben.
    4. Ich finde übrigens das das Wort "Wolkenkukusheim" kein Angriff darstellt, es ist ja geradezu niedlich, sondern die Übertreibung der Aussage belegt und "Blödsinn" würde ich gerne zurücknehmen. "Gänzlich Ortsfremd" ist für mich nicht kritisierbar, denn das liegt nahe, wenn man die Formulierung des Ausgangsbeitrags Ernst nimmt.
    5. Interessant ist, daß hier die Netiquette immer dann beansprucht wird, wenn es auf einen selbst nicht zutrifft. Evtl. sollten wir uns alle daran erinnern und dann bin ich auch gerne dabei.

    Lieben Gruß in die Runde
    P.S.: Social Media nutze ich nicht mehr.

  • […] Ich würde initial erstmal davon ausgehen, das 555Farang nicht an den Genfer Quai de Mont Blanc oder die Kölner Rheinpromenaden gedacht hat, als er hier von "Uferpromenade zum bummeln" sprach, sondern sich im übertragenen Sinne auf die Erschließung des Uferbereichs bezog. […]


    So isses.


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    Wenn ich in der Gegend unterwegs bin nehme ich viel viel Wasserkante wahr, und das fußläufig erreichbar vom Hbf. Also alles prime real estate, mitten in Berlin. Das Image von der Brache im Niemandsland ist also veraltet, und schon bald wird es am Friedrich-Krause-Ufer ja so aussehen:


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    ©Nöfer Architekten


    Hinweis: Die nachfolgenden Beiträge wurden in die City-Lounge verschoben, da sie mit dem BV Upbeat Berlin nicht mehr direkt zu tun haben.