Aplerbeck | Neubau Continentale Hauptverwaltung [in Planung]

  • Jetzt schon über Materialen usw. zu reden, ist meiner Meinung nach zu früh. Meckern kann man später immer noch.
    Natürlich reißt einen der Entwurf nicht vom Hocker, aber passt zum soliden Gesamtbild an der Stadtkrone.
    Und es ist für mich die beste Lösung sowohl für das Grundstück, als auch für die Gebäude an der Ruhrallee. Ich könnte mir vorstellen, dass das nördliche Gebäude ein Bürobau bleibt und das südliche abgerissen wird.
    Wie aber schon mal erwähnt, muss die Stadt jetzt mal in Sachen Verkehr aktiv werden. Man kann keine geschätzt 8.000 Menschen über eine Kreuzung leiten. Den Bewohnern der Gartenstadt wird das überhaupt nicht gefallen.

  • Der gläserne Abschluss ist leider wirklich das einzige Highlight. Der Rest ist schon sehr öde und langweilig. Schade. Zu Beginn hatte ich wirklich auf ein repräsentatives Highlight gegenüber dem alten Telekom-Hochhaus gehofft. Jetzt wird es ein semiguter "Leuchtturm" für die Stadtkrone.


    Dass in der heutigen Zeit bei 1600 Mitarbeiter ein Parkhaus für 1250 Fahrzeuge gebraucht wird spricht auch Bände über den Zustand von VRR/DSW und DB. Wahnsinn.


    Positiv möchte ich noch hervorheben, dass das Gebäude als Lärmschutz funktioniert und die Stadtkrone so Gott sei Dank nicht "umzäunt" wird

  • Zunächst ist das eine gute Nachricht für das freie Grundstück an der Stadtkrone Ost. Der Platz wird damit optimal bebaut. Ich finde den Stil fast schon revival, von daher wirklich konservativ, aber das muss nicht schlecht aussehen. Warten wir noch mal weitere Visualisierungen ab.
    Das Problem mit dem Verkehr durch die Gartenstadt ist wirklich alles andere als gering. Hier wäre eine Lösung nötig, aber wie kann die aussehen? Die ganze Straßenführung ist ja so angelegt, dass der Verkehr durch die Gartenstadt geführt wird und auf die Kreuzung an der Lübkestraße zuläuft.

  • Ja man sollte auch erst mal abwarten bis die endgültige Lösung präsentiert wird. Wir kennen das ja noch von Wilo und dem Hochhaus was dann nicht realisiert wurde. Mich würde nicht wundern wenn es zum Schluss bei 6-7 Etagen bleibt. Mit Hochhäuser hat Dortmund ja so seine (negativen) Erfahrungen.

  • Das mit dem ehemals geplanten Wilo Hochhaus habe ich mir auch sofort gedacht. Ich hoffe auf jeden Fall dass die Hochhaus Variante umgesetzt wird. Das Projekt passt auf jeden Fall sehr gut in die Ecke direkt an der A40 . Wegen dem architektonischen Entwurf muss man in der Tat abwarten wie das am Ende wirklich umgesetzt wird. Oft ist das Ergebnis am Ende besser als auf der Visualisierung.

  • Da muss man ja nicht wieder das negativ Beispiel rauskramen.


    Optisch sicherlich nicht das riesige Highlight. Aber für die Stelle durchaus eine gute Lösung. Die wiederum neue, mutige Lösungen an der Ruhrallee möglich machen kann.


    Und das große Parkhaus ist eigentlich ein Vorteil, da es an der Stadtkrone Ost mittlerweile enorme Parkplatzprobleme gibt.


    Die Haltestelle der DSW hält quasi direkt am neuen Bürokomplex. Gemütlicher kann man kaum zur Arbeit kommen. Wäre zumindest mein favorisierter Weg, vor allem während der Stoßzeiten auf der B1.


    Hinsichtlich der Verkehrsproblematik wird hoffentlich zukünftig noch eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, damit der Verkehr besser abfließt, als durch die Gartenstadt. Ich denke, dass hat die Stadt auch auf dem Schirm.


    Nun fehlt nur noch das Grundstück nebenan, an dem Harpen mal Interesse gezeigt hat. Mal sehen wann hier neue Informationen kommen.

  • Wieso sollte das Hochhaus denn noch in der Schwebe sein? Der Bauantrag wurde doch schon längst eingereicht…


    (Oder wird das in den Artikeln hinter der Bezahlschranke etwa angedeutet? Wenn nicht, befinden sich im nächsten Jahr gleich drei Hochhaus-Projekte in der Realisierung, und drei weitere sind noch in der Pipeline.)

  • Danke, FanDerModerne, das dachte ich mir schon. Der Vergleich mit dem Wilo-Hochhaus ist geradezu absurd, siehe den eingereichten Bauantrag und vor allem den Platzbedarf (1.600 Verwaltungsangestellte bei der Continentale versus 500 bei Wilo).

  • Die Haltestelle der DSW hält quasi direkt am neuen Bürokomplex. Gemütlicher kann man kaum zur Arbeit kommen. Wäre zumindest mein favorisierter Weg, vor allem während der Stoßzeiten auf der B1.


    Du fährst vermutlich nicht morgens mit der U47 in Richtung Stadtkrone, oder? Das ist nämlich leider gar nicht so gemütlich, da DSW gerne mal einteilige Bahnen einsetzt, die dann heillos überfüllt sind. Wenn nun eine große Anzahl Leute mehr in diese Richtung fahren möchte, kann das so nicht mehr funktionieren.


    Ein Fahrstuhl fehlt bei dieser Station (und einigen weiteren) auch. Ältere Leute tragen da regelmäßig ihre Gehhilfen die Treppe runter, um sie dann in die Bahn wieder hochzuhieven, denn die Station hat ja auch noch tiefe Bahnsteige.


    Es wird also nicht nur eine Lösung für den Straßenverkehr benötigt.

  • An der Barrierefreiheit der B1-Haltestellen wird ja schon länger geplant. Alles andere kann man mit Taktfrequenzen erledigen. Neue Klimatisierte Bahnen sind ja auch schon bestellt.


    Alles in allem ist es wichtig, dass erstmal sämtliche Grundstücke bebaut werden. An den anderen Lösungen kann man arbeiten.


    Und dafür ist der Neubau sehr passabel und ein schöner neuer Eingangspunkt.

  • Die Bahnen sind ja mittlerweile auch - wie alt? - ich tippe mal 40 Jahre alt. Da dürfte mal was passieren. Dortmund kann auch sonst noch viel tun, um alternative Verkehrsmittel, Bus, Bahnen, aber auch das Fahrrad, besser zum Einsatz zu bringen.


  • Das Problem mit dem Verkehr durch die Gartenstadt ist wirklich alles andere als gering. Hier wäre eine Lösung nötig, aber wie kann die aussehen? Die ganze Straßenführung ist ja so angelegt, dass der Verkehr durch die Gartenstadt geführt wird und auf die Kreuzung an der Lübkestraße zuläuft.


    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es zumindest zweitweise (15 bis 19 Uhr) zur einem Linksabbiegeverbot an der Lübkestraße kommt. Oder zu einer Anliegerstraße.
    Man müsste mal die Zahlen der Verkehrsprognosen ansehen und wie man sich damals vorgestellt hat, dass der Verkehr abfließt.

  • Die Stadtbahnwagen, die auf dieser Linie verkehren, sind etwa 30 Jahre alt, Ruhrgebietskind. Andere, zum Beispiel U43 und U44, sind wesentlich jünger. Der Grund für das überdimensionierte Parkhaus dürfte aber wohl kaum der mangelhafte ÖPNV sein. Dieser ist in Dortmund nämlich alles andere als schlecht und die Stadtbahn-Haltestelle Stadtkrone Ost nur ganz wenige Gehminuten von der neuen Hauptverwaltung entfernt. Ich arbeite selber für einen Konzern, und bei uns wird das Thema Parkplätze/Individualverkehr extrem vom Betriebsrat gepusht. Denke, da liegt der Hund begraben. Eine "Mitschuld" trägt aber sicherlich auch die Stadtverwaltung, die gerne ein wenig konsequenter hätte auftreten dürfen. Andererseits gilt es, den Bau der Schallschutzwand unter allen Umständen abzuwenden. Genau das wurde nun erreicht.

  • Wollte jetzt auch keine Diskussion über den eher schlechten ÖPNV in Dortmund vom Zaun brechen. Fakt ist nun mal, dass die DSW schon im Normalbetrieb an ihre Grenzen stösst, die Infrastruktur teilweise eklatant veraltet ist und es aktuell gar keine Ressourcen gibt, um die Taktung auf Teilstrecken zu erhöhen.


    Was hier wieder einmal fehlt ist eben die Kommunikation zwischen Stadt, Wirtschaft und Co. Wahrscheinlich könnte die Conti ein paar Hundert Plätze einsparen, wäre die DSW attraktiver, würde versprechen bis 2022 eine 7 Min Taktung auf der Strecke anzubieten und mehr Knotenpunkte schaffen. Mal ein Beispiel: Jemand der an der Hohenbuschei lebt (8km / 10Min mit dem Auto) braucht mit den Stadtwerken ca 45 Minuten zur Stadtkrone Ost.


    Das erklärt den anstehenden Verkehrskollaps an der Stadtkrone ganz gut. Conti wird das noch verstärken. Und solange es kein passendes Konzept der DSW gibt solange finde ich es schade, dass in der Innenstadt - die eben gut erschlossen ist - keine großen Büroflächen entstehen. Würde Dortmund gut zu Gesicht stehen.

  • Das Parkhaus wäre schöner im Hinterhof gewesen, so begrüßen an beiden Stadteinfahrten Parkhäuser die A40-B1-Fahrer.
    Am Technologiepark das Elmos-Parkhaus und hier an der Stadtkrone Ost das Continentale-Parkhaus.


    Ansonsten geht mir das Geheule der Gartenstädtler langsam auf die Nerven, wenn man in die Nähe einer der wichtigsten Straßen in Deutschland zieht, dann muss man mit Verkehr rechnen.
    Die Entwicklungsfläche ist für einen bestimmten Bebauungsplan abgesegnet und ich meine, dort war schon immer ein Hochhaus geplant. Das Verkehrsnetz auf dem Gelände ist also schon entsprechend bemessen.


    Es gibt ganz andere Flächen in Dortmund die viel mehr unter dem Verkehr leiden, z.B. die ganzen Verbindungsstraßen zu den Logistikparks (Gneisenau, Westfalenhütte Nord, Ellinghausen) im Norden und der Park Westfalenhütte ist noch nichtmal fertig.


    Genauso sehe ich nicht so schwarz mit den Stadtbahnen. Dort fahren bisher meistens lange Züge mit Einzeltraktion, mit Doppeltraktion kann man dort sicherlich Abhilfe schaffen. Es wurden Bereits einige der kurzen Bahnen verlängert. Ab 2020 sollen die neuen Züge des Typs "Vamos Dortmund" kommen. Mit den geschaffenen Kapazitäten sollten dann alte Züge generalüberholt oder ausgemustert werden. Hier hätte man dann also auch entsprechende Kapazitäten mit 90 Wagen (derzeit 64) der B80er Serie und 9 B100 für eine zukünftige höhere Auslastung.


    Zum Hohenbuschei-Beispiel, zum bisherigen Standort braucht man von der Hohenbuschei mit ÖPNV auch schon 47 Minuten. Es ist also eher ein Problem der dortigen Siedlung und nicht der Ziele, die eigentlich gut angebunden sind.

    Einmal editiert, zuletzt von Flo-Joe-Do () aus folgendem Grund: Umlaute ergänzt wegen falscher Zeichenkodierung


  • Zum Hohenbuschei-Beispiel, zum bisherigen Standort braucht man von der Hohenbuschei mit ÖPNV auch schon 47 Minuten. Es ist also eher ein Problem der dortigen Siedlung und nicht der Ziele, die eigentlich gut angebunden sind.


    Andersrum wird ein Schuh draus. Man könnte nämlich auch den Eindruck vermittelt bekommen, dass es die DSW nicht schafft Dortmund insgesamt vernünftig zu vernetzen. Wenn ich ein 84ha großes Gebiet entwickle sollte man sich in der heutigen Zeit eben schon überlegen wie ich das auch vernünftig an den ÖPNV anbinde. Mit einem Bus der alle 30 Min mal fährt bewege ich halt niemanden in Dortmund sich ein VRR Abo zu lösen und von Auto auf Bus und Bahn umzusteigen.


    Diese Beispiele gibts ja häufig in Dortmund. Frag mal die Wickeder, wie sie zu ihrem eigenen Flughafen fahren müssen. Es ist eben alles sternförmig ausgelegt, die Innenstadt ist HUB für alles - nur sind es die ausserstädtischen Gebiete (Stadtkrone, Westfalenhütte, Phoenix West und Phoenix See) die in den letzten 10 Jahren enorm entwickelt wurden.


    Um nochmal auf Conti zu sprechen zu kommen. Interessant ist übrigens der Ansatz, dass Sierau den Umzug der Steag nach Dortmund ins Gespräch bringt.

  • Ich arbeite selber für einen Konzern, und bei uns wird das Thema Parkplätze/Individualverkehr extrem vom Betriebsrat gepusht. Denke, da liegt der Hund begraben. Eine "Mitschuld" trägt aber sicherlich auch die Stadtverwaltung, die gerne ein wenig konsequenter hätte auftreten dürfen.


    Das Problem sind eher die Gewohnheiten der Mitarbeiter. Die Nutzung von Rad und ÖPNV setzt vor allem Idealismus voraus. Ein immer wieder geäußerter Satz ist dann: "Ich würde ja auch...., wenn..."
    In Wirklichkeit ist man froh, dass man Ausreden hat, nicht auf seine Bequemlichkeit zu verzichten. Und ja, nicht für jeden macht der ÖPNV Sinn.
    Es stimmt aber auch das Dortmund für Radfahrer nicht attraktiv ist.



    Ansonsten geht mir das Geheule der Gartenstädtler langsam auf die Nerven, wenn man in die Nähe einer der wichtigsten Straßen in Deutschland zieht, dann muss man mit Verkehr rechnen.
    Die Entwicklungsfläche ist für einen bestimmten Bebauungsplan abgesegnet und ich meine, dort war schon immer ein Hochhaus geplant. Das Verkehrsnetz auf dem Gelände ist also schon entsprechend bemessen.


    Es gibt ganz andere Flächen in Dortmund die viel mehr unter dem Verkehr leiden, z.B. die ganzen Verbindungsstraßen zu den Logistikparks (Gneisenau, Westfalenhütte Nord, Ellinghausen) im Norden und der Park Westfalenhütte ist noch nichtmal fertig.


    Man muss es ja nicht hinnehmen, wenn man die gleichen Fehler an verschiedenen Stellen macht. Ich wohne nicht in der Gartenstadt, aber stehe öfter mal im nachmittäglichen Rückstau zur B1, obwohl ich ganz woanders hin möchte. Gerade die Freiligrathstraße ist für die Verkehre überhaupt nicht ausgelegt. Und die Ampelschaltung zur B1 erst recht nicht.


    Übrigens kann man die Planungen bei den Begründungen zu den B-Plänen nachlesen. Darin heißt es auch: "Es wird von Anliegern befürchtet, dass die Anbindung Schleichverkehre in der Stadtrat-Cremer-Allee erzeugt. Um dies zu überprüfen, hat im Jahre 1999 eine Kennzeichenverfolgung stattgefunden. Darüber hinaus sind die Verkehre im Jahr 2001 mit einer automatischen Dauerzählung erfasst worden. Verkehrsprognosen für das nachgeordnete Netz sind jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet, so dass Schleichverkehre derzeit nicht prognostiziert werden können. Die Entwicklung wird weiter beobachtet und evtl. verkehrslenkend beeinflusst."


    und weiter: "Ebenso sind die Planungen von neuen Wohn- und Gewerbegebieten (z. B. Phoenix, Automeile, 3do) sowie von Straßennetzergänzungen (z. B. Weiterbau der B 236 bis zur Stadtgrenze, B 1-Tunnel), die bis zum Jahr 2015 voraussichtlich realisiert sind, enthalten." :D

  • Frag mal die Wickeder, wie sie zu ihrem eigenen Flughafen fahren müssen. Es ist eben alles sternförmig ausgelegt, die Innenstadt ist HUB für alles - nur sind es die ausserstädtischen Gebiete (Stadtkrone, Westfalenhütte, Phoenix West und Phoenix See) die in den letzten 10 Jahren enorm entwickelt wurden.


    Mit dem Flughafen pickst du dir natürlich eines der wenigen Negativbeispiele raus. Hier ist die Stadt schon seit Jahrzehnten gewillt, Abhilfe zu schaffen. Eine leistungsstarke Anbindung muss aber auch wirtschaftlich darstellbar sein. Das ist bisher noch nicht der Fall. Wirtschaftlich darstellbar ist hingegen eine bessere Anbindung der Westfalenhütte. Daher wird schon in ganz wenigen Jahren die U44 verlängert.


    Dass die Phoenix-Areale schlecht erreichbar sind, entspricht einfach nicht den Tatsachen. Selbiges gilt selbstverständlich auch für die Stadtkrone Ost. Maximal einmal umsteigen ist meiner Meinung nach zumutbar. Bin mir daher, und da wiederhole ich mich gerne, recht sicher, dass das überdimensionierte Conti-Parkhaus - beziehungsweise die 1.250 Parkplätze - auf die Kappe des Betriebsrats (=Belegschaft) geht.