NP: Q1/4/7/8 DIBAG-Quartiere (in Bau)

  • NP: Q1/4/7/8 DIBAG-Quartiere

    DIBAG errichtet auf den Neckarpark-Bauflächen Q1, Q4, Q7 und Q8 drei Bürogebäude + vermutlich ein Hotel bis 2018.



    Quelle: DIBAG


    Q1: 4.500qm


    Q4 + Q7: 11.500qm + 7.000qm


    Q8: 20.000qm (Höhe 25m)

    Quelle: DIBAG

  • Nein Nein, schau doch mal hin! Bei Block Q1 ist eine begrünte Fassade zu sehen. Sieht aus als ob es sich bei diesem Gebäudeteil um ein Parkhaus handelt. Und dazu sogar noch Solarzellen auf dem Dach. Das trägt eindeutig die Handschrift von Fritz Kuhn! Endlich zeigt er mal was er städtebaulich so auf dem Kasten hat! Großes Kino, GANZ großes Kino.

  • Sehr, sehr anspruchsvoll. Man sollte immer mit angerosteten Wellblechcontainern vergleichen. Und selbst die haben irgendwie ihren Charme. Wenigstens kein Gigantismus oder gar Prestigebauten.

  • man reiche mir einen Eimer :puke:.


    Gestalterisch finde ich das ganz schwach. Positiv das EG, könnte u.U. was werden, ein entsprechender Mix vorrausgesetzt.


    Die ganze Hoffnung ruht allerdings unter dem roten Schleier.

  • Solange die Stadt die Büroriegel allein als Lärmschutzwand (Wasen) zugunsten der "Grünen Mitte" begreift und dem Investor gestalterisch rein gar nichts abverlangt (Hauptsache flach und unauffällig), kann das in der Regel auch nichts werden. Wo kein Anspruch formuliert wird, wird dann entsprechend auch ohne Anspruch gebaut.


    Quelle: Schwarzwälder Bote (2012)

  • Jedenfalls schlaue Idee mit dem roten Schleier. Lenkt ab und mental stirbt die Hoffnung zuletzt. Fast schon gewiefter Betrug. "Gib mir 100.000 Euro und ich mache noch viel mehr draus. Wie, wieviel und wann, sag ich Dir dann".
    Immerhin werden hier noch Luftschlössle gebaut.

  • Wir meinen hier dasselbe. Mir geht es um etwas mehr Gestaltungswillen, wenigstens zur Hauptstraße hin. Die Denke der Stadt, dass Büros grundsätzlich "Investorenprojekte" sind und daher nur dann willkommen sein sollen, wenn diese (nur) als Lärmschutzwand (miss)gebraucht werden können, führt zu diesem Routineversagen aus ästhetischer Sicht. Hätte man den Anspruch, den Neckarpark auch zu einem bedeutenden Büro- und Dienstleistungszentrum auszubauen, würde auch vernünftiger Weise anders gebaut. Solange aber in den Köpfen die "Grüne Mitte" den einzige Höhepunkt des Viertels darstellt, gibt es wenig Hoffnung auf Besserung, Bülow einmal ausgenommen.

  • Wenn Fritzle was anpackt kommt eben im besten Fall nix raus, und im schlimmsten Fall Müll wie dieser.


    Dieser Fritzle ist ein Tausendsassa, der kümmert sich um jedes Bauprojekt in Stuttgart höchstpersönlich und stemmt nebenher den ÖPNV, das ganze soziale drumherum und ist bei jeder Tunneleinweihung zugegen nicht zu vergessen die ganzen Kitaeinweihungen, Stadtteilfeste etc. etc.

  • ^^ Das ist in etwa das, was man von einem Oberbürgermeister erwarten können muss. Manch einer ist freilich damit bereits überfordert. Auch hier gilt: Augen auf bei der Berufswahl.

  • ^^ mich würde ja mal interessieren welcher OB einer deutschen Grossstadt diese Aufgaben zu vollster Zufriedenheit erfüllt.


    Darum geht es nicht, man wünscht sich einfach einen der was anfasst und umsetzt, der Visionen hat, Mut hat, ganz einfach mal riskiert was zu Tun ohne alles mit doppelter Absicherung durch Bürgerbeteiligung und oder Studien zu untermauern. Der sich traut unangenehme richtige Dinge zu Tun. Denn wer was tut macht Fehler und das ist auch nicht schlimm denn aus Fehlern kann man viel lernen. Manche richtige Entscheidungen verstehen manche halt erst nach Jahren ...


    Unser OB hat leider seinem Ego gefolgt erster grüner OB einer Landeshauptstadt zu werden ohne dabei die Stadt als seine erkannt zu haben ohne Leutseligkeit und Gestaltungswillen, dafür mit hochmoralischen Anspruch - einfach eine komplette Fehlbesetzung.