Nbger Zentrum: GfK-Neubau am Kohlenhof

  • Vorallem die eben offenere Sockelzone. Und dass der Entwurf allgemein weniger massiv wirkt. Außerdem waren diese Messing Fensterrahmen in den 50ern nicht unüblich (wenn das in der Visualisierung richtig rüber kommt).

  • Heutiger kleiner Spaziergang zu Brachen und Löchern, Teil 4:


    Auf dem Orange Campus ist ein eigenartiges Objekt aufgestellt worden. Ich war schno versucht, es unter "Bilderrätsel" einzustellen. Ist dieses Betonplatten-Eck der Startpunkt für einen Neubau? Ist es ein Muster für irgendwas? Er steht jedenfalls an einer Stelle, an der laut der oben verlinkten Übersichtspläne eigentlich ein Park entstehen soll.


    img_4214rwjsc.jpg


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  • Wow, das ist ja eine super erfreuliche Nachricht. Das hier eine Restaurierung des Gebäudes vorgesehen ist finde ich phantastisch! Architekt Andreas Ferstl bietet auf seiner Website einige Informationen zum geplanten Umbau:


    (c) Andreas Ferstl Architekten München


    Danke für den Fund!

  • Super! Freut mich, dass das Projekt angepackt wird und es beim Kohlenhof-Gelände weiter vorangeht. Hier mal zum Vergleich ein recht aktuelles Photo vom Ist-Zustand, datierend aus dem September 2020:


    img_4215m8ktt.jpg


    Wenn die Fassade aufgefrischt und modernisiert ist, die klapprigen Fenster ausgetauscht und das bisher abweisende, rumpelige Erdgeschoss sich öffnet, wird das bestimmt ein cooler Ort zum Arbeiten. Und wenn der schöne Traditions-Schriftzug "Hauptgüterbahnhof", wie im Deal-Magazins-Artikel angekündigt, wieder angebracht wird, dann ist der Retro-Industrial-Charme komplett.

  • Auch die NN Artikel Kohlenhof berichtet heute, dass die KKH Krankenkasse ab dem 2. Quartal 2022 ins sog. Kohlektiv ziehen will. Einziehen wird auch die aurelis-Regionalniederlassung.


    "Dabei sollen stilprägende Bauelemente ehalten bleiben - etwa die beiden Treppenaufgänge im Inneren, die Beton-Rippendecke oder eine Raumhöhe von 4,50 Metern im Erdgeschoss. Sogar der Schriftzug „Hauptgüterbahnhof“ wird weiterhin das Gebäude zieren- nach der Restaurierung auf dem nördlichen Vordach."

  • In der Online-Ausgabe von NN/NZ findet sich heute ein Artikel mit einer Zusammenfassung der Entwicklungen am Kohlenhof. Soweit ich nichts überlesen habe, sind zwar keine neuen Infos dabei. Dass der Stadtplanungsausschuss letzte Woche Grünes Licht für zwei der Bauvorhaben gegeben hat, hatten wir m.W. schon einmal irgendwo thematisiert (?). Jedenfalls bietet die dazugehörige Bildergalerie ein paar Impressionen von der beginnenden Sanierung des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs bzw. des neuen "Kohlektiv".


    https://www.nordbayern.de/regi…chhaus-punkten-1.11065600


    Allgemein scheint man mit dem Hochhaus "IKON", der Denkmalsanierung "Kohlektiv" und dem Büroneubau "Güterwerk" sowohl planerisch als auch hinsichtlich der Vermietungen jeweils gut voranzukommen.

  • Auf der Projektseite vom "Kohlektiv" ist eine m.E. jüngere Visualisierung des kürzlich begonnenen Renovierungsprojekts zu sehen:


    kohlektiv-1.jpg


    (c) Aurelis


    Der ursprüngliche Entwurf hat mir ehrlich gestanden rein für sich genommen etwas besser zugesagt. Er wirkte klarer, offener und filigraner. Die nun zu sehende Version bleibt allerdings deutlich näher am Original, das in Beitrag #172 noch in seinem Vor-Sanierungszustand zu sehen ist. Das überrascht mich etwas, denn das Gebäude ist m.W. nicht mal denkmalgeschützt. So kommt jetzt dann offenbar entgegen bisheriger Ankündigung auch nicht der alte Schriftzug "Hauptgüterbahnhof" an´s Gebäude, sondern der neue Kunstname. Wie dem auch sei: Auch so wird alleine schon die Erdgeschosszone eine deutliche Verbesserung zum abweisenden Urzustand bringen und möglicherweise tut das Mehr an Retro-Charme der sonstigen reinen Neubau-Umgebung auf dem Gesamtareal auch gut.

  • Auch beim neben dem "Kohlektiv" liegenden "Güterwerk" gibt es eine neue Visu auf der Investitionsseite der Stadt Nürnberg. Auf der Homepage des Architekten Baum Kappler ist sie nicht zu finden, aber sie entspricht der Beschreibung des letzten Online-Artikels von NN/NZ, in dem von einem sechsstöckigen Bau die Rede war.


    Alt:


    Baum-Kappler-Architekten-G%C3%BCterwerk-A01-2400x1442.jpg


    Neu:


    gueterwerk.jpg


    (c) jeweils Baum Kappler Architekten


    Die aktuelle Version ist um ein Geschoss und einen Dachaufbau höher, mit dem man dann auf die Sechsstöckigkeit kommt. Dafür sind die schräg zulaufenden Arkaden (?) oder Schaufenster von einer standardmäßigeren Erdgeschossgestaltung abgelöst worden.