Friesenplatz

  • Friesenplatz

    Das grottenhässliche Hochhaus am Hohenzollernring 62 soll offenbar ab 2016 gründlich revitalisiert werden.


    Das Büro Lindener + Partner hat hierfür eine Vorstudie mit verschiedenen Varianten vorgelegt.


    http://www.lindener-und-partne…nring_62_-_vorstudie.html



    Neben dem Allianz-Projekt auf der anderen Seite (2 Häuser), dem Parkhaus-Projekt und der Renovierung
    des Rex-Kinos, wäre das schon das vierte Projekt, welches in naher Zukunft am Friesenplatz und Umgebung realisiert würde.

  • Es gibt ein aktuelles Rendering zur Ecke Friesenplatz/Venloer Straße. Das Rendering stammt vom Architekturbüro Meyer Schmitz Morkramer und gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn das kommt, wird der Friesenplatz auf einen Schlag sehr stark aufgewertet, was dem gesamten Friesenplatz und dem Ring sicher gut tun wird. Besonders gut gefällt mir der runde Eckbau sowie die Kleinteiligkeit der Gebäude. So wie es aussieht, wird der ältere Gebäudeteil von Weingarten abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Im Innenbereich ist ein Wohngebäude vorgesehen. Wenn dann noch das Eckhaus am Hohenzollernring nächstes Jahr saniert wird! Perfekt! :daumen:


    Um mal eine Vorstellung zu bekommen wie groß dieses Projekt wäre, der Vergleich zum Westgate am Rudolfplatz:


    Westgate= 17.400qm + 2.700qm Einzelhandel
    Neubau Friesenplatz= 25.000qm





    Bildquelle: msm meyer schmitz-morkramer / HIG Hempel Ingenieure GmbH

    4 Mal editiert, zuletzt von RainerCGN ()

  • ^^ Tolles Projekt! Wenn es so kommt (hab es aber auf der Seite von msm nicht gefunden :confused:) eine absolute Aufwertung des Rings :daumen: Mir gefällt die unterschiedliche Fassadengestaltung und der einheitliche Höhenabschluss nach oben. Das Staffelgeschoss sieht hier mal nicht wie eine Entstellung aus. Und geschwungene Gebäudeecken empfinde ich an derlei Kreuzungen ohnehin immer als beruhigend.


    Rainer Die Kleinteiligkeit bleibt offenbar durch Teilerhaltung des Bestands bestehen. Aber was genau wird wohl erhalten? Mit dem Abriss des Weingartenteils liegst du sicher richtig. Dem Geschossaufbau nach könnte vielleicht das mittlere Gebäude bleiben, würde aber dann die Erker und das Dachgeschoss verlieren. Und ob auch das Eckgebäude bleibt und entsprechend rund "abgeschnitten" wird? In jedem Fall finde ich es erstaunlich, dass man zugunsten eines einheitlichen oberen Abschlusses auf Höhe verzichtet.

  • Wenn es so gebaut werden sollte, wäre es richtig klasse. Abgerundete Gebäude mit einer gewissen Höhe haben immer was Urbanes. Finde z.B. auch das Disch-Haus richtig toll.


    Dann müssten am Friesenplatz ja "nur" noch die beiden anderen Eckgebäude neu gebaut bzw. renoviert und umgebaut werden und dann hätte man einen wirklich gelungenen großstädtischen Bereich.

  • Tilou : Die Renderings befinden sich auf den Seiten von HIG Hempel Ingenieure GmbH mit einem Verweis auf das Büro MSM. Auftraggeber ist die Allianz Lebensversicherungs-AG.

  • Zu meinem Post #3 habe ich noch ein besseres Rendering gefunden. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis das Gebäude umgesetzt wird.



    Quelle: Allianz Real Estate / Konzept 3D Visualisierung

  • Friesenplatz

    in den schaufenstern von weingarten hängen werbebilder mit der ankündigung eines schlussverkaufes und dem hinweis auf die vision eines weingarten damenmodehauses 2018 - darunter dann bilder vom eckneubau friesenplatz und dem angrenzenden weingarten-neubau! da muss es also wirklich bald losgehen. :daumen: und es wird ja auch höchste zeit, denn der friesenplatz ist aufgrund der zwei leer bzw. halbleerstehenden (hochhaus) eckgebäude wirklich völlig unrepräsentativ im hinblick auf die attraktivität der angrenzenden viertel!


    wenn dann parallel noch der rudolfplatz erneuert wird, dann wäre der ring deutlich aufgewertet! der negative eindruck, den köln bei einigen leuten auf den ersten blick hinterlässt, hängt nämlich vor allem davon ab, dass köln gerade an den auffälligen, also hochfrequentierten stellen - kreuzungen, plätzen, großen strassen, einigen neuralgischen schnittstellen zw. innenstadt und stadtnahen vierteln, die nicht richtig zusammengewachsen sind, also ausgefranst wirken et. al. - viel unattraktiver wirkt, als es in den vierteln eigentlich ist. deswegen verteidige ich die stadt auch immer gegen die vorschnellen pauschalurteile. es könnte sich gerade in köln durch qualitative neubauten an strategisch wichtigen punkten ein unglaublicher "oberflächlicher" attraktivitätsgewinn einstellen! :daumen:

  • abriss / strauss innovation

    die entkernungs- und abrissarbeiten am friesenplatz sind in vollem gange. und beim schäbigen hochhaus schräg gegenüber tut sich auch was. der schrabbelige schimmel-imbiss auf der ecke ist raus. die front mit bauzäunen an dieser stelle abgesteckt. und wenn dann der strauss innovation ende februar auch raus sein wird, dann wird es dort endlich ebenfalls los gehen. hinzu kommt, das parkhaus-wohn-projekt auf der magnusstr. ist so gut wie fertig. diese ecke wird in wenigen jahren einen quantensprung gemacht haben. ein paar hundert meter weiter das gleiche bild: beim alten rex-kino sind die 50er-jahre lampen eingebaut - und wenn dann der rudolfplatz komplett neu bebaut sein wird, dann hat der ring sich deutlich verbessert!:daumen:

  • friesenplatz

    oh - das lässt ja deutlich mehr erwarten als die ersten entwürfe, die hier im forum als umbau des hochhauses gehandelt worden sind! gefällt mir deutlich besser, da gediegener. ich habe ja an anderer stelle schon mal geschrieben, dass diese ecke exemplarisch für köln steht (bald heißt es "stand" :daumen:) : an den großen strassen und kreuzungen oftmals pfui - in den dahinter liegenden veedeln und strassen meistens hui. eigentlich bedarf es nur der verbesserung gewisser schlüsselstellen, dann macht köln einen quantensprung!

  • Haus Friesenplatz:
    Die Abrissarbeiten zum Projekt haben pünktlich begonnen, wie man im Bild 2 des Express Artikels sehen kann.
    Allerdings spricht man hier von 2020, vermutlich weil auf der Ringseite auch noch einiges passiert...?

  • Haus Friesenplatz (Venloer Str./Ecke Hohenzollernring)

    Ein kleines Foto-Update vom 16. August zum Haus Friesenplatz: Die Abrissarbeiten sind so gut wie abgeschlossen und man bereitet die Baugrube für den Neubau vor. Es ergeben sich neue Sichtachsen zum Colonius und ein freier Blick auf den nicht mehr ganz so neuen Bau der Commerzbank.


    1. Blickrichtung Venloer:


    2. Blickrichtung Hohenzollernring:

    Eigene Bilder

  • Haus Friesenplatz

    So allmählich kann man auch von der Straße aus erkennen, dass es mit dem Bau von Haus Friesenplatz vorangeht:



    -Bild von mir-