Wenn man es jetzt noch schaffen würde den MIV in der Innenstadt (innerhalb City Ring) auf ein minimum zu reduzieren könnte dort, auch mit Straßenbahn, ein Platz als Entree in das Viertel entstehen. Im Gesamt Verkehrs Plan von 2004 ! wurde die Verlegung der StraBa in die Allerheiligenstr. aufgeführt, MIV dann über Battonstr. in beiden Richtungen.. das wäre die Chance hier einen Platz zu gestalten und nicht nur Verkehrswege für KfZ. (Link zum GVP von 2004, Seite 36: Microsoft Word - Ergebnisbericht_fertig161204.doc, ist ein PDF trotz .doc)
Projekt "Main Yard" im Allerheiligenviertel (in Bau)
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Aktueller Stand an der Kreuzung Allerheilgenstraße/Lange Straße

Blick nach Nordwesten in den neuen Weg Am Städelshof

An der Stirnseite nun gut sichtbar die Vorbereitungen für die Begrünung des Ruby Hotels
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Inzwischen zeigt sich auch ein größerer Teil des Fassade entlang der Breiten Gasse (mit Einmündung in Am Städelshof) ohne Gerüste
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Es sieht alles sehr verheißungsvoll aus und ich drücke alle Daumen, dass dieser überaus wertvolle Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt von Erfolg gekrönt sein wird und vor allem Nachahmer findet. Ich bin daher sehr gespannt wie das hochpreisige Main Yard, das sich in seinem Web Auftritt schon sehr deutlich an Familien richtet, mit den 4 bis 5 Laufhäusern und dem Drogenmilieu an der Breiten Gasse “harmoniert”. Die Spannungen zwischen diesen zwei Welten dürften eher schon vorprogrammiert sein, da sich gerade zwischen Konsti und Breiter Gasse das Drogenviertel seit Corona dank der Crack-Szene eher nochmal ausgebreitet hat. Wenn es schon nicht zu einer (bitter notwendigen) Änderung der alten Sperrgebietsverordnung für das Allerheiligenviertel kommt, dann sollte man hoffentlich schon verstärkt auf Videoüberwachung, helle Beleuchtung und regelmäßige Säuberung setzen, die gegen Rumlungerei, Gestank, Kleinkrimalität etc. Wirkung zeigen könnte.
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Über der Gasse "Am Städelshof", zwischen den Gebäuden, wird die Bauherrin ein Seilsystem installieren. Dessen Nutzung soll sich immer wieder ändern. Gedacht ist an moderne Kunstobjekte, an Lichterketten im Herbst oder Pflanzengirlanden im Frühling. Die OrT Group bittet bei Instagram um weitere Ideen für die Nutzung. Vorschläge können hier in die Kommentare geschrieben werden.
Bilder: OrT Group
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Zumindest außen geht es nicht in rasender Geschwindigkeit voran - aber weiterhin wird an allen Ecken und Kanten gearbeitet, insbesondere an Fassadendetails. Einmal drummerum.
Der zweite Teil entlang der Lange Straße, dessen Fassade leider keine Abwechslung zum vorderen Teil bietet, wird enthüllt und erste Gerüstteile abgebaut.

Blicke in die Grüne Gasse. Auch hier geht es voran, Gerüste werden abgebaut. Auch hier wirken die Fassaden etwas schlichter und farblich etwas "gräulicher", als es die Visualisierungen vermuten ließen.




Alle Fotos selbstgemacht.
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Endlich entsteht wieder ein Stück Stadt in der Stadt. Hier geht es endlich wieder um klassische Architektur und klassischen Städtebau. Die Innenstädte in Deutschland sind seit dem Krieg eigentlich fast gar nichts gewachsen, eher geschrumpft. In 1939 war die Innenstadt deutlich dichter und grossstädtischer als heute. Viel mehr enge Straßen, Gassen, Handel, Leben. Modernistische Planungen führen fast immer zu vorortartigen Strukturen. Echte städtische Dichte mit kleinteiligem Einzelhandel entsteht dabei kaum. Die Versuche, wie etwa Europaviertel / Riedberg, enden meist in anonymen, halbtoten Stadtteilen. Dabei ginge es sogar noch deutlich dichter und lebendiger. Vorbilder sollten Straßen wie die Kaiserstraße oder die Schweizer Straße sein, finde ich. Nur so kann Frankfurt sein „Dorffeeling“ ablegen. Hochhäuser allein machen aus Frankfurt keine echte Großstadt. Wir brauchen wieder mehr Projekte wie das Allerheiligenviertel (oder noch dichter) und zwar genau dort, wo heute noch die städtebauliche Ödnis dominiert, zum Beispiel östlich vom Dom. Und vor allem muss es auch ausserhalb der Innenstadt passieren.
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Tec To Nik Architekten haben Ihre Webseite mit weiteren interessanten Inhalten zu diversen, auch älteren Projekten aufgefüllt. Main Yard hat auch davon profitiert.
Dabei werden auch Nutzer, wie z.B. Fettucine, aus diesem Forum mit Ihren Beiträgen erwähnt. Schön, dass man sich über das Feedback der hiesigen Nutzer erfreut.
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In der Projekt-Gallerie auf der besagten tektonik-Website ist auch noch das denkmalgeschützte Haus Allerheiligenstraße 20 zu sehen. Das tut echt weh - zumindest die Fassade hätte man erhalten müssen.
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Die Gerüste sind fast alle abgebaut. Ecke Lange Straße und Allerheiligenstraße, das Vlies am künftigen Ruby Hotel wird im kommenden Frühling bepflanzt.

Blick von Südosten in die "Grüne Gasse", inzwischen offiziell "Am Städelshof".

Gefaltete Fassaden an der Nordseite.

Schmerzliche Lücke an der Allerheiligenstraße. Eine Fassadenrekonstruktion des abgebrochenen Hauses von 1861 wäre m. E. eine angemessene Lösung.

Breite Gasse mit Tiefgarageneinfahrt und künftigem Numa Boardinghouse.

Ecke Breite Gasse und Am Städelshof.

Blick von Nordwesten in die Gasse Am Städelshof.

Bilder: Schmittchen -
Ich sehe zwar auch das Projekt als extreme Aufwertung für die Kreuzung, aber dafür dass das Projekt hier so für seine Kleinteiligkeit und Stadtreparatur in den Himmel gelobt wurde, sieht es dann doch einfach wie jedes andere Neubauprojekt in immer gleichem Grau in Grau aus.
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Wie jedes andere Neubauprojekt das längst nicht fertig ist. Bei dem noch Maschinen, Baumaterial und Gerüste herumstehen. Bei dem Fassaden mit Baustaub überzogen sind, was sie trotz unterschiedlicher Gestaltung und Farben alle grau aussehen lässt. Bei dem Bäume und übrige Bepflanzung noch fehlen, ebenso wie Gastro-Terrassen und sonstige Gestaltung der Außenräume. Und nicht zuletzt: Die Menschen. Keine Phantasie, das dazu- oder wegzudenken?
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Meiner Meinung nach, zählen Bepflanzung auf den Straßen und Gastro-Terrassen nun mal nicht zur Architektur eines Gebäudes. Und auch eine Reinigung der Fassaden wird nichts daran ändern, dass wir es hier nun mal mit weißen und grauen Fassaden mit schwarzen Balkonen zu tun haben.
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Ruby Lola
Das Hotel an der Langen Straße wird bekanntlich eines der Marke Ruby. Individualität erhalten diese Hotels jeweils durch einen angehängten Frauennamen.
Welcher Name es im Allerheiligenviertel wird, war bis vor kurzem nicht bekannt. Eine Stellenanzeige verrät ihn nun: Lola! Der fesche Name korrespondiert natürlich bestens mit der Historie dieses Areals. Die passende Lichtwerbung hielt 2021 sogar Einzug in das Historische Museum Frankfurt.
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Ich habe das Projekt in einem anderen Post hier im Forum aus architektonisch klassischer Sicht etwas genauer betrachtet, ergänzt durch einen KI-basierten Vergleich, der hier so nicht unbedingt gewünscht ist...jetzt, wo man langsam das Endergebnis sieht und Zeit hatte, sich damit auseinanderzusetzen. Wer Interesse hat, kann dort gerne weiterlesen.
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