Oper und Schauspiel: neuer Standort / alternative Lösungen?

  • Das Thema Neubau Oper/ Schauspiel treibt Frankfurt um...


    Über Geschmack lässt sich ja streiten - ich finde das Konstrukt von allen vier Seiten scheußlich und wenig einladend, nichts anderes bekomme ich auch im Freundes- und Bekanntenkreis zu hören. Ich behaupte, die junge Generation und die nachfolgenden Generationen empfinden das in etwa genauso. Ein Abriss und Neubau ist schlicht das beste, was dem Standort passieren kann. Die Goldwolken-Plastik darf sicher erhalten bleiben und auch in der Standortfrage stößt dein Vorschlag bei mir auf großes Wohlwollen. Allerdings frage ich mich, wo genau du den Neubau am Goetheplatz/Rossmarkt siehst? Etwa an der unschönen Stirnseite zwischen Kaiserstraße und Große Gallusstraße ('Bäcker Eifler')? Sehr gerne!


    Mod: Bitte keine ganzen Beiträge zitieren, zumal nicht den Vorbeitrag. Danke. (epi)

  • baywatch: Also über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber aus meinem Umfeld und meiner eigenen bescheidenen Meinung kann ich mit relativer Gewissheit sagen, dass eine große Mehrheit das Gebäude fürchterlich findet. Würde eine Umfrage gestartet werden, sprächen sich vielleicht maximal 20% für den Erhalt dieser "wunderbaren" Architektur aus, und davon sind 10% sicherlich von Leuten, die fälschlicherweise dachten es ginge um die Alte Oper. ;)


    Zu deiner Idee mit dem Rossmarkt/Goetheplatz: Wo bitte soll denn da eine Oper (und ein Theater) hinpassen?!

  • Sehe ich auch so - eines der wenigen großen Plätze in Frankfurt zu bebauen ist wirklich keine gute Idee.


    Eher sollte man vor dem Westhafen eine Art Brückenbau über den Main in Betracht ziehen

  • Eher sollte man vor dem Westhafen eine Art Brückenbau über den Main in Betracht ziehen


    Klingt spektakulär aber teuer. Ganz ehrlich, wenn die hässliche Südseite vom Rossmarkt zum Abbruch zur Verfügung stünde, her damit. Innerstädtische Plätze sind rar, ich denke es verstehst sich von selbst das man bei solch einem Projektvolumen den Bürgern nicht auch noch Aufenthaltsplätze nimmt. Ebenso sind Parks und die Wallanlagen heilig. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder spielt der Faktor Zeit in die Karten und es steht plötzlich innerstädtisch etwas zum Abbruch oder man zieht das weitere Umfeld in Betracht (Europaviertel, außerhalb der Wallanlagen). Das Grundstück der Welle bräuchte man heute...

  • ... Naja, es gibt schon noch n bisschen was:
    Osthafenmole /westlicher Osthafen
    altes Polizeipräsidium
    Deutsche Rentenversicherung Hessen
    altes Unigelände in Bockenheim (Kulturcampus)
    Uni-Bibliothek
    Bio-Institut im Bereich des Palmengartens
    Honsell Dreieck
    Reservefläche für Deutsche Nationalbibliothek
    Studentenwohnheim (ehem. Gericht) neben neuer Frankfurt School of Finance


    Das Gelände des Bundesrechnungshofes ist leider nicht/nicht mehr möglich.


    Unorthodox, aber auch denkbar, eines der großen Parkhäuser in der Innenstadt abzubrechen; etwa Katharinenkirchenparkhaus.

  • Ich behaupte, die junge Generation und die nachfolgenden Generationen empfinden das in etwa genauso.


    Gerade in dieser Aussage steckt doch eine Relevanz, die meiner Meinung nach bei Diskussionen um den Erhalt von Gebäuden zu kurz kommt. Die aktuelle Entscheidergeneration schaut viel zu oft nostalgisch auf Gebäude ihrer Zeit, anscheinend leider mit viel zu wenig Diskurs mit jüngeren Generationen. Dabei werden des Öfteren Entscheidungen getroffen, die ein kopfschütteln auslösen.


    Nicht nur im Hinblick auf die Ästhetik des aktuellen Oper/Schauspielbaus, auch aus energetischer Sicht ist ein Neubau sicher nachhaltiger, da auch neuartige Energiekonzepte zur Anwendung kommen können.

  • Am interessantesten bisher finde ich den Vorschlag Deutsche Rentenversicherung Hessen, vgl. #208. Insbesondere die Tunnelidee könnte dahin erweitert werden, dass ein solcher Tunnel auch für das Publikum bzw. die Besucher begehbar wäre, sodass ein reger Verkehr zwischen den beiden Häusern herrschen kann, als erhaltende Verbindung der zwei Spielstätten und nicht zuletzt als eine Anbindung an die U-Bahn am Willy, der ja der Drehkreuz zumindest allen U-Bahn-Verkehrs in der Stadt ist. Damit hätte man weiterhin für beide Häuser eine super Verkehrsanbindung.


    Von meiner Seite in diesem Modell nicht bedacht sind natürlich Sicherheits- und Baukostenaspekte eines solchen Tunnels, ich sehe ihn dabei aber als keine Pflicht, sondern eine sehr schöne Kür. Er kann aber sicherlich als solches auch später gebaut werden.


    Dass die Oper zwischen Museen passt, und dass man hier sogar dann nicht nur mehr von einem Museumsufer, sondern von einem Kulturufer sprechen könnte, dürfte unumstritten sein.


    Auf der anderen Seite des Mains würde ich eindeutig einen kompletten Abriss und Neubau des Schauspielhauses samt Hochhaus bevorzugen, wobei ich hier von einer deutlichen Verbreiterung der Grünanlagen an dieser Stelle ausgehen würde, die Untermainanlage könnte und sollte mMn deutlich breiter ausfallen und dann auch letztendlich bei passender Gestaltung als eine wahre Fortsetzung der Gallusanlage wahrgenommen werden.


  • altes Polizeipräsidium


    Die Idee hat was, zentraler liegt kaum ein Standort außer dem bisherigen. Das Entrée mit der neobarocken Treppenanlage ist einem Schauspiel- oder Opernhaus mehr als würdig. Wenn man die Hinterhäuser abreißt wäre vermutlich Platz für zwei Bühnen, wenn man den Bestand aus Kostengründen weitgehend erhalten würde hätte immernoch eine Bühne im Innenhof bequem Platz, rundherum wäre genug Fläche für Werkstätten, Proberäume etc.


    In jedem Fall würde am alten Standort reichlich Platz freiwerden die man z.B. für ein Hochhaus verkaufen könnte. Zur Gegenfinanzierung wird es nicht reichen, aber besser als nichts.

  • Wenn man (oder ein kommunaler Projektentwickler) ein HH selbst entwickelt und baut, kann man es teurer verkaufen, als wenn nur der Baugrund den Besitzer wechselt.
    In der freien Wirtschaft könnte man das eigene Budget für zwei neue Bühnen durchaus schonen. Nur ist es eben nicht die freie Wirtschaft...


    Polizeipräsidium als neuer Opernstandort finde ich zunehmend attraktiver. Jedoch ist der Standort der Deutschen Rentenversicherung mein Favorit.

  • traumhafte Standort-Diskussion.

    Im Ausgangspunkt:


    Ich finde es einfach wunderbar, wie lebendig mittlerweile die Standort-Debatte ist. Das hätten wir noch vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten :)


    speziell @ RYAN-FRA


    altes Polizeipräsidium: Finde ich nicht so ideal. Dort sollte (überwiegend) Business rein. Im Übrigen dürfte auch nur auf diese Weise das Land Hessen doch noch seinen "Top-Preis" für das Grundstück dort erzielen können (und es geht endlich mal weiter).


    altes Unigelände in Bockenheim (Kulturcampus): Nicht schlecht, aber auch kein wirklicher "Reisser". Wenn es mit dem "Kulturcampus" i.E. doch nchts wird, denn besser Wohnungen dort und / oder (Klein-)Gewerbe dort.


    Honsell Dreieck: IDEAL wäre dort ein Erweiterungsbau der EZB (Bankenaufsicht). Die EZB (insgesamt, einschliesslich Bankenaufsicht) hat mittlerweile über 3000 Mitarbeiter. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein substanzieller Erweiterungsbau für die EZB angedacht wird. Dann wäre das Honsell-Dreieck die ideale Fläche dafür. Man kann nur hoffen, dass dieses Potenzial seitens der Stadt erkannt wird und hier frühzeitig zwischen EZB und dem jetzigen Projektträger einmal "diskrete Kontakte" geknüpft werden. Da das Wohnbauprojekt sowohl östlich als auch westlich der Honsellstrasse nicht in die Gänge kommt, sollte es jedenfalls für die Fläche westlich der Honsellstrasse für eine Umplanung noch nicht zu spät sein. Die EZB hat bekanntlich "Geld genug". Dann könnte sie auch dem Projektträger diese Fläche zu einem "guten Preis" abkaufen, bevor er sich damit zu Tode quält (der nächste konjukturelle Abschwung kommt bestimmt - das wissen die Bau-Profis ganz genau !).



    Reservefläche für Deutsche Nationalbibliothek:
    Bitte nicht ! Sonst ziehen die eines Tages auch noch nach Berlin.



    Osthafenmole /westlicher Osthafen:

    Das wäre sehr gut. Zwar nicht die Mole (aus Gründen die ich hier nicht ausführen möchte). Aber das Gebiet westlich Franziusplatz bis zur Honsellbrücke. DAS wäre Hamburg-like, das wäre super !
    Was müsste weichen ? Eine Zementmühle samt ihren Silo-Türmen. Das sollte doch machbar sein (und zudem einen mutigen Schritt abgeben für die langfristig weitere Entwicklung des Osthafen-Gebietes zu einem spannenden, lebenswerten urbanen Gebiet).



    auch denkbar, eines der großen Parkhäuser in der Innenstadt abzubrechen; etwa Katharinenkirchenparkhaus


    Nein, leider ein Holzweg. Das Motto sollte lauten: Je weiter weg von heutigen Standort, desto besser, sichtbarer, gradioser wird es werden ! Dieses Projekt benötigt Platz, Räumlichkeit, Sichtbarkeit. Wenn es schon teuer wird, dann sollte es auch maximal sichtbar sein. Das geht nicht in der Enge der "City" (siehe Hamburg !).

    12 Mal editiert, zuletzt von m.Ro80 ()

  • [FONT=&quot]#215


    [/FONT][FONT=&quot]Neue Oper südlich am Opernplatz?[/FONT][FONT=&quot] (Zwischen Neue Mainzer Straße, Taunusanlage und Junghofstraße)[/FONT]

    [FONT=&quot]Ein neuer Standort für Oper und Schauspiel?[/FONT]

    [FONT=&quot]Sogar die Bäume und die Pergola am südlichen Rand des Opernplatzes könnten stehen bleiben.[/FONT]

    [FONT=&quot]Die Baukosten könnten relativ genau kalkuliert werden und würden sich über zwei getrennte Projekte strecken lassen. [/FONT]
    [FONT=&quot]Man könnt theoretisch sofort mit der Planung beginnen. [/FONT]
    [FONT=&quot]Gegebenenfalls könnte man so auch noch von günstigen Kreditzinsen profitieren. [/FONT]FAZ vom 09.06.2017
    .

  • @ RobertKWF: Schaue ich mir die Stadtkarte an, so verläuft in dem von Dir dargestellten Bereich doch der S-Bahn-Tunnel. Da wird es kaum möglich sein, zu bauen.

  • Ich finde die Diskussion auch sehr spannend und würde mir auch eine bauliche Trennung der beiden Sparten wünschen. Schauspielhaus - ob jetzt rekonstruiert oder neu gebaut - am alten Standort Willi-Brandt-Platz und Opernhaus an einem neuen, eigenen Standort. Insbesondere die hier öfters geäußerte Idee, das Opernhaus auf dem Grundstück der LVA in Sachsenhausen am Museumsufer zu bauen, fände ich spektakuär und hätte eine immense Fernwirkung - hochwertige Architektur vorausgesetzt.


    Dann müsste aber die Stadt doch erstmal dem jetztigen Eigentümer -wahrscheinlich die Deutsche Rentenversicherung (?) - das Grundstück in dieser Filetlage mitten im Malerviertel abkaufen. Jetzt mal unabhängig von den enormen Zusatzkosten (zu den rund 890 Mio EUR), die da auf die Stadt zukommen würden, wage ich zu bezweifeln, dass die Rentenversicherung überhaupt verkaufsbereit wäre. Sie müssten dann ja auch andernorts sicherlich zu weitaus höheren Konditionen anmieten. So charmant also die Idee wäre, so unwahrscheinlich ist sie m.E. auch.

  • Neue Oper und Schauspielhaus


    [FONT=&quot]Ein neuer Standort für Oper und Schauspiel?


    [/FONT] [FONT=&quot] @svenb #233 Das hatte ich oben im Beitrag #215 erwähnt. Die S-Bahn-Querung liegt auch nur in der Nord-West-Ecke des
    Areals und dürfte auch so kein grundsätzliches Problem darstellen.


    [/FONT]

    [FONT=&quot]________________________________[/FONT]



    [FONT=&quot]Die Städtischen Bühnen müssen den Standort nun ohnehin 2021 verlassen, wird in dem Artikel in der Frankfurter Rundschau [/FONT]
    [FONT=&quot]vom 12.06.2017[/FONT][FONT=&quot] behauptet, bis 2021 laufe die Betriebserlaubnis aus. Bis dahin lasse sich weder eine Sanierung durchführen noch
    ein Neubau [/FONT][FONT=&quot]errichten.


    [/FONT]

  • Oper und Schauspielhaus ist im laufenden Betrieb durch verkaufte Tickets nicht überlebensfähig und werden vom Steuerzahler hoch subventioniert. Gerade in einem Artikel der FAZ wurde für die Spielzeit 2006/07 191 Euro an Subventionen, pro Ticket errechnet. Dürfte 2017 wohl ähnlich sein.
    Das man drüber hinaus noch 900 Millionen für eine Sanierung ausgibt wäre wirklich ziemlich schwer zu vermitteln. Der Vorschlag die Oper in eine Messehalle umzusiedeln klingt wie ein guter Kompromiss, wenn solch eine Halle zur Verfügung steht. Könnte man auch mit dem Schauspiel machen.


    An der Taunusanlage könnte man das alte Schauspielhaus wieder in den Urzustand versetzen und für Veranstaltungen vermieten, wie die alte Oper auch. Bauplätze an der Neuen Mainzer Str. könnte man verkaufen und ansonsten die Taunusanlage um das alte Schauspielhaus erweitern.
    Dürfte ein grandioser Anblick werden, wenn man von alter Oper, zum alten Schauspielhaus flaniert, flankiert von Hochhäusern und in der Mitte ein Ensemble aus der Gründerzeit.

  • Die Messehalle taugt doch höchstens als Interimslösung (und ist auch nur als solche im Gespräch) - oder schlägst du vor, dass die Oper dauerhaft in eine Messehalle umzieht?

  • Als Randnotiz:
    Die Stadt Köln stand vor einigen Jahren vor dem gleichen Problem und hat sich für die Sanierung der dortigen Doppelanlage entscheiden. Das Ergebnis sind jetzt explodierende Kosten - von ursprünglich kalkulierten 250 Millionen nun auf 570 Millionen angewachsen - und lange Jahre im Ausweichquartier.


    Zitat aus dem verlinkten Artikel


    Der auszugsweise hereinkopierte Artikel wurde von der Moderation entfernt. Bitte künftig auf unsere Richtlinien achten.

  • Die Messehalle taugt doch höchstens als Interimslösung (und ist auch nur als solche im Gespräch) - oder schlägst du vor, dass die Oper dauerhaft in eine Messehalle umzieht?


    Sorry erst jetzt gesehen. Vielleicht bin ich ja ein Kulturbanause und von Oper und Theater halte ich sowieso nichts. Aber, korrigiert mich wenn ich falsch liege. Der Sinn einer Oper, oder eines Theaterstücks ist doch die Aufführung selbst. Da dürfte es doch keine Rolle spielen, ob das in einer Messehalle, oder wo auch immer stattfindet.
    Da, die Oper/Theater schon an sich hoch-subventionierte Veranstaltungen sind, sollte es im Sinne der Steuerzahler sein, das die Kosten für diese Veranstaltungen im Rahmen bleiben. Zumal die Mehrheit der Steuerzahle wohl nicht sehr häufig diese Veranstaltungen besuchen.
    Mehrere hundert Millionen Euro für eine neue Oper- Theater-Anlage erscheinen mir ziemlich abgefahren. Zumindest wenn dann solch ein Bauwerk zu erwarten ist wie die jetzige Doppelanlage am Willy Brandt Platz.


    Eine Rekonstruktion des alten Theater ist zwar vordergründig auch ein teurer Spaß, hat aber den Vorteil das er vielen Steuerzahler gefallen würde (rein Optisch gesehen) und somit alle was davon hätten. Die Stadt könnte Grundstück veräußern und würde noch Geld einnehmen.

  • Nicht unterschätzen, dass gerade Opernaufführungen auch gesellschaftliche Ereignisse sind, bei denen die Umgebung und die Atmosphäre eine große Rolle spielen, auch bei modernen Inszenierungen. Eine Messehalle würde ich als Regelspielstätte deshalb ausschließen. Für das Theater könnte eine solche Umgebung eher in Frage kommen, aber auch nur zeitweise. Es spielt gerne an experimentellen Orten und in Werkstattatmosphäre. Naxos- und Gallus-Theater sowie die Aufführungen in der Schmidtstraße, auf der Probenbühne und an der Weseler Werft zeigen es beispielsweise.

  • Nicht unterschätzen, dass gerade Opernaufführungen auch gesellschaftliche Ereignisse sind, bei denen die Umgebung und die Atmosphäre eine große Rolle spielen, auch bei modernen Inszenierungen.


    Das ist mir bekannt. Tatsache bleibt aber, das die Besucher die Kosten der Oper, oder des Theater nur zu einem geringen Anteil tragen. Hauptsächlich zahlt der Steuerzahler, der in der Regel weder das Theater noch die Oper besucht, diese.


    Ich gebe allerdings zu eine Eindrucksvolle Oper würde bestimmt viel zum Image von Frankfurt beitragen. Das kann ein modernes Gebäude sein. In Dubai wurde letztes Jahr ein solches eröffnet.
    Aber, für 900 Millionen das bestehende Gebäude umbauen, dürfte nicht den großen Wurf bringen. Da wäre es besser die Oper und das Theater ziehen in eine Messehalle, bis etwas permanentes gebaut wurde, was bestimmt etliche Jahre dauern wird.