U5 - Neue U-Bahn-Linie [im Bau]

  • Lururp und Osdorf bräuchten vor allen wieder eine (direkte) Schienenanbindung nach Altona.

    Weder die U5 noch die etwaige S6 leisten dies.

    Dass dieses Versprechen nunmehr bald 50 Jahre nach Abschaffung der Strassenbahn weder umgesetzt ist, noch eine Umsetzung überhaupt nur angedacht ist, ist ein Skandal.

  • Eine U-Bahn waere in jedem Falle guenstiger und flexibler zu bauen und sie koennte zu Teilen oberirdisch trassiert werden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^^ Korrekt, Um missverstaendnissen vorzubeugen - die S6 Variante OHNE Anschluss an Atlona (alt) und OHNE Altona (neu, aka Diebsteich) ist die schlechteste. Ich sprach im obigen Beitrag von einer U6 wie ich sie mal vorgeschlagen hatte.

    u6.jpg

    Bild: ich

    Kurz: Man MUSS nicht ueber Diebsteich, man kann auch direkt nach Altona (alt) - allerdings realistisch nur mit einer U-Bahn, nicht mit einer S-Bahn. Dazu muessten die U6 und U5 sich irgendwo im Westen beruehren, damit die U6 keine operative 'Insel' ist,

    Es ist auch egal - die Kassen sind leer - es wird GAR NICHTS kommen.

  • U-Bahn nach Altona vom Nordwesten aus kommend würde halt auch die U5 benötigen und das wird teuer. Von daher wenn man U-Bahn will und nicht S-Bahn dann wäre eine Abzweigung von der U2 am Besten. Wenn man dann wirklich günstig bauen will, dann erlaubt man nur 40m lange Bahnsteige. Am Besten so, dass man sie noch einfach verlängern kann. Damit muss man dann die Doppeltraktion trennen, aber das sollte möglich sein.

    ojb36cll.png

    Hat dann natürlich nichts mehr mit der U5 zu tun.

  • @Mr Makabar:

    Der Streckenverlauf wäre sehr gut, wobei ich ihn bis zur Gärtnerstraße oder noch weiter verlängern würde.

    40 Meter Bahnsteige wären allerdings Quatsch.

  • Einige aktuelle Bilder von der zukünftigen Endhaltestelle " Bramfeld-Markt"

    Obwohl noch Tiefbauarbeiten stattfinden, wird wohl in Kürze der Deckel betoniert.

    Schlitzwandbau Richtung Bramfelder Chaussee

  • Und auch aus der City Nord ein aktueller Stand

    Blick von der Fußgängerbrücke in Höhe der zentralen Flüchtlingsunterkunft.

    Die Tiefbauarbeiten sind beendet.

    Und der Blick Richtung Stadtpark.

    Es finden (Beton) Arbeiten an der Sohle statt.

  • Dokumentation der Auftaktveranstaltung U5 Haltestelle Lurup

    > https://schneller-durch-hamburg.de/u5-auftaktveranstaltung-lurup

    Dokumentation der Auftaktveranstaltung U5 Haltestelle Osdorf

    > https://schneller-durch-hamburg.de/u5-auftaktveranstaltung-osdorf

    aktueller Stand der Verlaengerung nach Lurup und Osdorf

    Zwei Stadtteile, viele zehntausende Menschen und bislang weder S- noch U-Bahn-Anschluss: Das soll sich mit der U5 ändern. Mit rund vier Kilometern Strecke und zwei U-Bahn-Haltestellen soll die U5-Strecke westlich der Arenen im Volkspark nach Lurup und Osdorf verlängert werden. Die Planungen sind gestartet. Nachgefragt bei Bettina Börgeling, Planerin bei der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH.

    > https://schneller-durch-hamburg.de/u5-verlaengeru…lurup-interview

  • So schön das ist, dass Lurup und der Osdorfer Born - dann 60+ Jahre - nach Abschaffung der Straßenbahn endlich den versprochenen U-Bahnanschluss bekommen, bleibt die U5 im Hamburger Westen ein fauler Kompromiss.

    Das Zentrum wird nur randständig (- die Haltestelle Jungfernstieg ist gestrichen) und mit einem langen Umweg durch den Hamburger Nordwesten erreichbar sein, Diebsteich als neuer Fernbahnhof hingegen nicht und ebensowenig, was eigentlich am wichtigsten wäre: Altona.

    Es wäre toll, wenn eine der U5-Stationen und auch der Bau, der den jetzigen Bahnhof Altona ersetzen wird, von vornherein als Umsteigebahnhöfe für eine zukünftige U-Bahn Altona-Lurup-Schenefeld konzipiert werden würden, aber das wird natürlich nicht geschehen.

    Die Idee hinter der umständlichen Linienführung der U5 ist offenbar, mit einer eierlegenden Wollmilchsau ein für alle mal alle weitere U-Bahn Ausbauwünsche in Hamburg abzuwehren.

    9 Mal editiert, zuletzt von HelgeK (15. Januar 2026 um 06:38)

  • Die Idee hinter einem U-Bahnnetz, ist das man sehr schnell von einer Linie auf eine andere Umsteigen kann. Wenn man in die Innenstadt will, kann man recht einfach von der U5 auf die U2 oder U3 umsteigen um dort hin zu gelangen. Die U5 soll einen bis zu 2min Takt haben. Da kommt als praktisch immer gleich ein Zug. Da verliert man also durchs Umsteigen kaum Zeit.

    Wenn die U5 und die jetzigen S-Bahnprojekte fertig sind, sind fast alle bewohnten Gebiete nördlich der Elbe innerhalb von 1km oder 15min Fussweg zur nächsten U- oder S-Bahnstation. Es fehlt dann praktisch nur noch das Gebiet zwischen U5 und S1, eine Erweiterung der U5 Richtung Nordost um das nördliche Bramfeld und Sasel zu erschließen und eine Verlängerung der U2 nach Lohbrügge. Außerdem wäre eine Verlängerung der U4 Richtung Harburg noch wichtig. Vorallem da es dort viele Gebiete gibt, wo bald viel gebaut werden soll.

    Vorallem aber wird die U5 auch die Stadt verändern. Um die Stationen wird dichter gebaut werden und Läden und Büros entstehen. Damit werden sie natürlich auch attraktiver als Ziele.

  • "deutlich vor der Fertigstellung der gesamten Linie", also deutlich vor 2040 ?

    Das Teilstück zwischen Bramfeld und der CityNord braucht von 2021 bis 2033 über 12 Jahre. Das Planfeststellungsverfahren hat noch nicht mal begonnen. Wenn es ganz schnell geht wäre das 2027. Frühester Baubeginn 2029. Mindestbauzeit 8 Jahre. Also 2037 im extrem günstigsten Fall. Realistisch eher 2039.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn die U5 und die jetzigen S-Bahnprojekte fertig sind, sind fast alle bewohnten Gebiete nördlich der Elbe innerhalb von 1km oder 15min Fussweg zur nächsten U- oder S-Bahnstation.

    Einwohner des Hamburger Westens wollen aber häufig gar nicht ins Hamburger Zentrum, sondern nach Altona. Dort gibt es den Fernbahnhof, dort gibt einkaufstechnisch alles, dort befinden sich viele Arbeitsstätten.

    Wie gesagt: Schön, dass sich nach so langer Zeit überhaupt etwas tut.

    Aber die U5 ersetzt keine Schienenanbindung nach Altona.

  • Tja, und viele Steishooper und Bramfelder wollen nach Barmbek, Wandsbek oder zum Flughafen und laufen entweder 500m beim Umsteigen oder fahren weiterhin Bus.

  • Korrekt.

    Die U5 wird sich durch halb Hamburg nördlich der Elbe schlängeln, weist aber direkt 2 gravierende und eigentlich nicht entschuldbare Mängel in der Routenplanung auf: Kein Schnittpunkt mit der S1 im Osten, keine Anbindung an die Fernbahn bzw. Altona im Westen.

  • Der Grund für die Führung der U5 vom Hbf über die Uni nach Norden, ist die Entlasstung der Metrobuslinie 5. Mit 61.000 Fahrgästen am Tag, ist das bei weitem die meistgenutzte Linie im Hamburger Busnetz(die hat fast doppelt so viele Fahrgäste wie die nächst meist benutzte). Der Schwung nach Westen erlaubt es dann, einen Umstieg zur U2 und zur S-Bahn zu bekommen und das Stadion am Volkspark anzubinden. Wenn man aber in Eppendorf ist, dann ist es wirklich nicht sinnvoll die U-Bahn nach Altona zu führen. Vom Volkspark führt sowieso eine S-Bahn nach Altona. Da braucht man keine U-Bahn.

    Die S1 im Osten nicht anzubinden ist wirklich falsch, aber Altona ist nicht nur kein unentschulbarer Fehler, sondern eine logische von Fakten getriebene Entscheidung.

  • Ich finde es nicht so schlimm, wenn Fahrgäste für Ihr Ziel (z.B. Altona) einmal die Schnellbahnlinie wechseln müssen. Ich denke, das ist zumutbar. Ich wohne in Berlin und man muss oft umsteigen, auch wenn man von einem recht zentralen Ort zu einem anderen zentralen Ort muss. Das ist verkraftbar und man verliert nicht so viel Zeit.

  • Entschuldigung

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich finde es nicht so schlimm, wenn Fahrgäste für Ihr Ziel (z.B. Altona) einmal die Schnellbahnlinie wechseln müssen. Ich denke, das ist zumutbar.

    Das ist grundsätzlich richtig, trifft hier aber nicht den Punkt.

    Der allergrösste Teil der Achse Altona-Lurup-Schenefeld, der bis 1978 direkt und unkompliziert per Strassenbahn an Altona inkl. Fernbahnhof angeschlossen war, wird auch nach dem Bau der U5 weiter nur per Bus angebunden sein. Das gilt auch für das lokale Luruper Zentrum am Eckhoffplatz, wo sich die Einkaufsgelegenheiten und Behörden befinden.

    Und auch diejenigen Anwohner, die eine der beiden künftigen beiden Stationen in der Nachbarschaft haben werden, werden einen unnötig weiten Weg inkl. Umstieg nach Altona und eine regelrechte Odyssee durch den Hamburger Westen zum Hbf vor sich haben.

    Wie gesagt, besser als nichts - klar.

    Aber kein Ersatz für eine direkte Bahnverbindung nach Altona, die die komplette städtebauliche Achse erschliesst und die den Anwohnern 55 Jahre lang versprochen wurde.

    Die U5 wurde auch nie als DIE Schnellbahnanbindung der Luruper Achse konzipiert, sondern sollte in erster Linie die Arenen am Volkspark für den Rest Hamburgs besser erreichbar machen. Die eigentliche Erschliessung der Achse sollte durch eine S-Bahn erfolgen, aber die Planungen dazu werden nicht mehr fortgeführt.

    7 Mal editiert, zuletzt von HelgeK (19. Januar 2026 um 10:19)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    U-Bahn nach Altona vom Nordwesten aus kommend würde halt auch die U5 benötigen und das wird teuer. Von daher wenn man U-Bahn will und nicht S-Bahn dann wäre eine Abzweigung von der U2 am Besten. Wenn man dann wirklich günstig bauen will, dann erlaubt man nur 40m lange Bahnsteige. Am Besten so, dass man sie noch einfach verlängern kann. Damit muss man dann die Doppeltraktion trennen, aber das sollte möglich sein.

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    Hat dann natürlich nichts mehr mit der U5 zu tun.

    So in der Art sieht ja meine Idee einer U-Bahn nach Osdorf aus. Als Abzweig aus der Eimsbütteler U-Bahn (U2), allerdings mit normal langen Bahnsteigen.

    Die U5 Ost wird dann mit der U4 Süd verbunden zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof Nord und zur neuen, kompletten U4, die so zu einer Nord-Süd-Linie wird.

    Die Strecken nach Osdorf und Dannerallee (oder Jenfeld) werden so U2 Abzweige. Alternativ kann man das ganze auch U5 nennen, oder man macht aus de U4 die U5 und das andere heißt dann U2 und U4.

    Für die Grindellinie und UKE dann Stadtbahn, ebenfalls für die Verbindung Altona - Osdorf und viele Tangenten wie die (Teil-)Strecken der Metrobusse 20, 26, 23, 22 etc.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Für die Grindellinie und UKE dann Stadtbahn, ebenfalls für die Verbindung Altona - Osdorf und viele Tangenten wie die (Teil-)Strecken der Metrobusse 20, 26, 23, 22 etc.

    Also für die mit Abstand, Abstand, Abstand, Abstand nachfragestärkste Relation ohne Schienenanschluss (Metrobus 5 / Grindel /:UKE ) möchtest du KEINE U-Bahn bauen, damit stattdessen eine Relation mit deutlich weniger Fahrgast-Potenzial eine U-Bahn bekommt?

    Hä?