Neue U-Bahn-Linie 5 [in Planung]

  • ^^ ich denke das ist eine vernuenftige Entscheidung, auch wenn der eine oder andere jetzt sicherlich von 'vertaner Chance' oder 'Schubladendenken' zu meckern anfangen wird.

  • U5 West

    Die Fraktionschefs Dressel (SPD) und Tjarks (Grüne) stellten am Donnerstag einen Antrag vor, den die Bürgerschaft kommende Woche beschließen soll. Damit wird der Senat aufgefordert, aus bislang sieben untersuchten Varianten maximal drei auszuwählen. Für diese drei soll noch bis zum Sommer eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben werden. Die Machbarkeitsstudie soll bis Mitte 2018 vorliegen und die Grundlage für die Entscheidung bilden.


    Folgende Varianten gibt es:


    Eine "U 5 Nord", die vom Siemersplatz über Stellingen und Lurup nach Osdorf führt und die Arenen am Volkspark anbinden könnte.


    Eine "S 32 Nord", die am S-Bahnhof Stellingen ausgefädelt wird und ebenfalls nach Osdorf führt.


    Eine "U 5 Süd", die an der Hoheluftbrücke ausfädelt und über Altona-Nord (Diebsteich) Richtung Lurup und Osdorf verlaufen würde.


    Eine "S 32 Süd" würde in Altona-Nord abzweigen und als S-Bahn nach Osdorf fahren.


    Das gilt auch für die mögliche S 2, die vom künftigen S-Bahnhof Ottensen aus nach Nordwesten verlaufen würde.


    Sechste und siebte Variante sind eine Kombination aus "U 5 Nord kurz" (Siemersplatz bis Stellingen) und einer "S 32 Süd" oder einer S 2.



    Außerdem fordert Rot-Grün vom Senat zu prüfen, ob eine Verlängerung der neuen Bahnstrecke bis nach Schenefeld in Schleswig-Holstein sinnvoll wäre.



    Quelle: https://www.abendblatt.de/hamb…ot-Gruen-macht-Tempo.html

  • ^^ Also - ich habe dazu einen Vorschlag:


    Man könnte zwei Schnellbahn-Strecken bauen und diese mit einer gehörigen Portion Wohnungsbau kombinieren. Eine Linie verläuft nördlich des Volksparks (z.B. U5 Nord), die andere südlich (z.B. S32 Süd). In Lurup könnte ein gemeinsamer Bahnhof nach dem Vorbild Kellinghusenstraße - mit richtungsgleichem Umstieg auf einem Bahnsteig - entstehen. Am Ende fährt eine Linie zum Osdorfer Born, die andere nach Schenefeld.


    Eine Anbindung Schenefelds sollte nicht aus lokalpatriotischen Gründen scheitern. Es gehört zwar nicht mehr zum Stadtgebiet Hamburgs, ist aber definitiv ein Teil der Metropolregion Hamburg.


    Da wäre nur die Frage, wie sich dies finanzieren lässt.

  • Pinneberg und Wedel sind ja auch angebunden und es fahren Busse nach Schenefeld. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass "lokalpatriotische Gründe" dagegensprechen.

  • Der Kreis Pinneberg setzt sich seit vielen Jahren für eine Schienenanbindung Schenefelds ein. Bisher hatte die Wirtschaftsbehörde eine Schenefeld-Anbindung mehrfach abgewiesen, weil sie sie als unwirtschaftlich einstuft.


    Die Bahnanbindung von Osdorf im Westen und Bramfeld im Osten sollte nach dem Koalitions-Vertrag möglichst parallel gebaut werden. Die Planung im Osten ist allerdings viel weiter.


    Weiterhin beabsichtigt die Wirtschaftsbehörde, mit den Bauarbeiten möglichst parallel zu beginnen.


    Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.d…zoegert-sich-weiter-7697/
    (letzter Teil)

  • Die Hamburgische Bürgerschaft hat gestern auf Antrag von SPD und Grünen folgendes entschieden:


    1.) Bis 31. März muss der rot-grüne Senat im Verkehrsausschuss der Bürgerschaft seine Vorzuglösungen für eine Schienen-Anbindung Osdorfs präsentieren – also eine Favoritenauswahl aus insgesamt sieben Varianten.


    2.) Außerdem soll der Senat prüfen, ob auch die Stadt Schenefeld im Kreis Pinneberg an die neue Bahnstrecke angeschlossen werden kann. Bis Jahresende muss das Ergebnis der Bürgerschaft berichtet werden.


    Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.d…-vorschlaege-machen-7708/

  • Vorentscheidung für eine Anbindung des Osdorfer Borns

    Hamburgs Verkehrsbehörde hat eine wichtige Vorentscheidung für eine Schnellbahn zum Osdorfer Born getroffen.


    Aus sieben Varianten bleiben jetzt noch zwei übrig:


    - DIe U5 Nord, die vom Siemersplatz weiter über Hagenbecks Tierpark und Stellingen zum Osdorfer Born führt.
    - Die S32 Süd, die vom künftigen Fernbahnhof Diebsteich weiter über Bahrenfeld nach Osdorf führt.


    In gut einem Jahr soll über den Streckenverlauf endgültig entschieden werden.


    Quelle: http://www.ndr.de/nachrichten/…5-oder-S-32,ubahn466.html

  • ^^ "NahverkehrHAMBURG" berichtet ausführlicher über die beiden Vorzugsvarianten des Schienenanschlusses für Osdorf.


    Bei der Entscheidung über die beste Route sind zwei Faktoren besonders wichtig: Die Förderfähigkeit des Bundes und die Auswirkungen auf die Stadtentwicklung.


    In einer Machbarkeitsstudie sollen die zwei übrig gebliebenen Varianten bis Ende 2018 untersucht werden.


    Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.d…ach-osdorf-gefallen-7797/




    Außerdem wird über das Ranking und die Gründe für die Verwerfung der anderen fünf Varianten berichtet.


    Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.d…werden-nicht-gebaut-7803/

  • Das ist wirklich äußerst interessant.


    Ein großer Vorteil der S32 Süd ist sicherlich, dass man diese Jahrzente früher in Betrieb nehmen könnte als die U5 Nord und dass der Fernbahnhof Diebsteich damit angeschlossen werden würde. Mitentscheidend wird dabei jetzt sein, wieviel Entwicklungspotential für neue Wohnungen an dieser Strecke noch zu heben ist. Schade, dass es bis zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie jetzt noch 1,5 Jahre dauert ;)

  • S-Bahn bitte!

    Also ich brauche nicht lange zu überlegen welche Variante ich favorisieren würde: Die S-Bahn.
    Warum das abe die S-32 sein soll, erschießt sich mir nicht. Warum nicht S4 West? Mit der S4 haben wir im Osten/Süden vier Richtungen, S1(1) nach Poppenbüttel/Airport, S2(1) nach Bergedorf, S3(1) nach Stade und S4 nach Bad Bad Oldesloe.
    Im Westen/Norden wären das dann S1(1) nach Wedel, S2(1) nach Kaltenkirchen, S3(1) nach Pinneberg und eben S4 nach Osdorf.


    Die U5 finde ich gerade für die Osdorfer wenig attraktiv. Die würde eine gefühlte Ewigkeit in die Innenstadt brauchen und über deutlich schlechtere Umsteigemöglichkeiten verfügen.


    Eine fünfstellig Anzahl Wohnungen an der S-Bahnstrecke halte ich für unmöglich.

  • ^^ Die Strecke der S4 West soll von Hamburg nach Elmshorn verlaufen und sich dann verzweigen nach Itzehoe sowie Wrist (Kellinghusen).
    Siehe Grafik am Ende:
    http://www.nahverkehrhamburg.d…d-oldesloe-aussehen-7737/



    Ohne Frage gäbe es eine direktere Verbindung als die U5 Nord von Osdorf in die Innenstadt. Allerdings ist die Netzwirkung mit den Umsteigemöglichkeiten auch positiv zu sehen.


    S-Bahnhof Stellingen: S21 und S3 in Nord-Süd-Richtung


    Kreuzung Kieler Straße / Sportplatzring: Metrobus 4 in Nord-Süd-Richtung


    U-Bahnhof Hagenbecks Tierpark: U2 in Nord-Süd-Richtung



    Der ehrgeizige Wohnungsbau in Hamburg wird sich fortsetzen. Dass dieser kombiniert wird mit bestehenden oder geplanten Schnellbahn-Linien ist nur konsequent. Vielleicht werden im Laufe der Jahre letztendlich beide Varianten (U5 Nord und S32 Süd) gebaut und Schenefeld mit angebunden.

  • Also die Umsteigeverbindungen sind bei der S-Bahn weit besser, vor allem weil sie über die Verbindungsbahn geführt werden würde.
    Fernbahn und fast alle S-Bahnen am Diebsteich, U3 an der Sternschanze und U1 am Dammtor.
    Elmshorn wäre besser als Verlängerung der S3 und die S4 hätte ein eigenes Ziel.


    Die S-Bahn könnte deutlich schneller realisiert werden und beim Bahnhofsgebäude berücksichtigt werden

  • ^^ Wir sprechen hier über den U5-Abschnitt West.


    Die U5 bietet im weiteren Streckenverlauf auch weitere Umsteigemöglichkeiten:


    U-Bahnhof Hohelüftbrücke: U3


    Dammtor: Fernbahnen, S-Bahnen, U1


    etc.

  • Der Verlauf der U5 erinnert eh schon an einen Versuch eine eierlegende Wollmilchsau zu bauen. Im Osten lässt es sich zwar kaum vermeiden, im Westen wäre aber die S-Bahn ein bessere Alternative. Es geht ja nicht nur darum ob man irgendwo dann doch noch umsteigen kann, sondern das diese Umsteigemöglichkeiten Sinn machen. Und es ist sinnvoller wenn eine Umsteigemöglichkeit nach 10 Minuten erreicht wird als nach einer halben Stunde.
    Und auch auf für die gesammte S-Bahn-Linienkonzept wäre die S-Bahn-Lösung besser.

  • Das hört sich jetzt so an, als würdest Du die Umsteigemöglichkeiten der U5 Nord als sinnlos betrachten.


    Ich stelle fest, dass Du eine direkte Verbindung des Osdorfer Borns mit dem geplanten Fernbahnhof Diebsteich bevorzugst. Der Knackpunkt der S32 Süd ist, dass auf der Strecke ab Diebsteich stadteinwärts schon mehrere S-Bahn-Linien fahren. Woher sollen dort die ganzen Fahrgäste kommen?


    Auf der Variante U5 Nord ist man von Osdorf kommend schon nach 4 Stationen am S-Bahnhof Stellingen und kann auf eine S-Bahn-Linie umsteigen, um zum Fernbahnhof Diebsteich zu kommen (+ 2 Stationen).


    Mit der Variante S32 Süd erreicht man von Osdorf kommend nach 6 Stationen den Fernbahnhof Diebsteich direkt.

  • Neue Strecken-Variante

    Die Hochbahn prüft eine alternative Streckenführung zwischen Bramfeld und City Nord mit vier statt fünf Haltestellen.


    Demnach sollen die Stationen "Hartzloh" und "Rübenkamp" entfallen. Stattdessen könnte es eine Station "Nordheimstraße" geben.


    Hintergrund ist, dass die Anzahl der Umsteigevorgänge an der Haltestelle Rübenkamp niedriger ausfallen wird als ursprünglich erwartet.


    Quelle: http://www.abendblatt.de/hambu…meter-kuerzer-werden.html

  • Die Hochbahn führt weitere Probebohrungen für den ersten Streckenabschnitt der U5 Ost durch. Es handelt sich um die alternative Trasse mit einer möglichen Station "Nordheimstraße".


    Gebohrt wird bis zu 60 Meter tief. Für jede Bohrstelle sind etwa sieben bis zehn Tage veranschlagt. Die Bohrungen im Bereich Zwanckweg, Nordheimstraße, Steilshooper Allee und Ruwoldtweg laufen voraussichtlich bis Anfang Dezember.


    Bis Jahresende will die Hochbahn entscheiden, ob es an der bisherigen Schlangenlinienplanung festhält oder die neue geradlinige Variante weiterverfolgt. Bis dahin soll dann auch eine konkrete Haltestellenlage im Bereich der Nordheimstraße feststehen.


    Quelle: http://www.nahverkehrhamburg.d…fuer-u-bahnlinie-u5-8623/

  • Hamburger Architekturbuero Hadi Teherani hat den internationalen Wettbewerb für Stationsdesign der neuen U-Bahnlinie U5 gewonnen.


    Am kommenden Mittwoch den 16 November werden Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof, Hochbahn-Vorstandmitglied Jens-Guenter Lang, U5-Projektleiter Klaus Uphoff, und ein Vertreter des Bueros Hadi Teherani den Siegerentwurf vorstellen.


    Quelle (Paywall)

  • Hamburger Architekturbuero Hadi Teherani hat den internationalen Wettbewerb für Stationsdesign der neuen U-Bahnlinie U5 gewonnen.


    In der Quelle steht Liniendesign und nicht Stationsdesign, und dass dieses Liniendesign für Wiedererkennungswert der Linie sorgen soll. Also wäre ich nicht sicher, ob damit wirklich Stationsarchitektur gemeint ist, sondern vielleicht so etwas wie einheitliche Stationsschilder, was da anscheinend unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgekungelt wurde. Ab 15.11. werden wir es wohl wissen.