WBM Neubau-Offensive Luisenstadt

  • Nach ca. fast 3 Monate später ein Update heute.

    Nun Ist auf der Kreuzung: Michaelkirchstraße/ Köpenicker Straße Beginn des Rohbau. Der erste Turmdekan wurde aufgebaut. Auf der letze Seite: Köpenicker Straße ist man noch Tiefbau beschäftigt. Hier geht's gut voran.

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    Tiefbau ⬇️

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    & Beginn des Rohbau ⬇️

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  • ... nur mal so eine Frage, ich kann sie mir selbst nicht beantworten, aber sind die ganzen technischen Vorraussetzungen nach 10 Jahren, für Haustechnik, Umweltschutz etc... nicht völlig veraltet, von der Architektur mal abgesehen ? oder wurde hier eifrigst immer auf den neuesten Stand geändert in der Hoffnung , dass irgendwann mal der Startschuss erfolgt. Und gab es eigentlich ich in Zwischenzeit detailliertere Visus als das was MattSid 2015 gepostet hat?

    MattSid
    29. September 2015 um 23:20

    und KaBa1 2022

    KaBa1
    5. Februar 2022 um 21:17
  • Nach über 2. Monate ist ein großer Teil der letze Seite fast fertig mit der Aushebung der Sandgrube. Während man auf der Vorderseite im Rohbau am UG Bereich Ist.

    © Johannes_9065 / heute

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    Rohbau ( UG ) ⬇️

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  • Nun wird am am letzen Teil auch am Rohbau bzw. UG gebaut bzw. Vorbereitung für die Bodenplatte. Im mittleren Bereich wird noch Teils an der Grube gearbeitet / gebohrt.

    © Johannes_9065

    Hintere / letzter - Bereich ⬇️

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    Hier ist ein großer Teil es UG Fertig des Rohbau. Ein Blick Richtung EG. ⬇️

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  • ^ auch beim hinteren Abschnitt , wird nun am Rohbau gearbeitet. Demnächst folgt dann am letzten ( mittlerem Abschnitt) .

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    Hintere Bereich.⬇️

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    Mittlere Bereich. Der nächste ( 3 ) Turmdrehkran wird demnächst gebaut. Die Aushebung der Sandgrube ist Bald komplett fertig.⬇️

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    Hier kommt am Ende das Etwas größeren Gebäude. Hier geht's jetzt nach Oben. ⬇️

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  • ^ & ^^

    Nun ist man am ( mittleren Bereich) Feritg mit der Aushebung der Sandgrube. Auch der letze 3. Turmdrehkran wurde gebaut. Parallel wird per " Maschine gerät " die ehemaligen Stahlpfeiler , die für Schutz der Sandgrube bedient haben herausgezogen. Leider müssten Paar Bäumen gefällt werden Höhe: Köpenicker Straße.

    © Johannes_9065 / heute.

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  • Die restlichen Untergeschossen , sind komplett abgeschlossen. Beim etwas höheren Gebäude, ist man Höhe 2 Etage. Beim Rest höhe 1 Etage & EG.

    ( Verzeihung Wegen der starken Sonnenstrahlen )

    © Johannes_9065 / heute.

    Hier entsteht das etwas kleinere Gebäude. Am Ende nur 2 Etagen.⬇️

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    Höhere Gebäude am Ende 12 Etagen ⬇️

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  • WBM Neubau Köpenicker Straße 104-114

    ^

    Mittlerweile lassen sich bei dem Wohnungsbauprojekt der WBM regelmäßig Fortschritte beobachten.

    Der Rohbau des mit 12 Etagen geplanten Hochhauses an der Ecke Köpenicker- / Michaelkirchstraße hat die dritte Etage erreicht.

    Die mit drei Etagen geplanten Neubauten entlang der Köpenicker Straße sind im westlichen Bereich Richtung Heinrich-Heine-Straße im zweiten Obergeschoss angekommen.

    Anbei aktuelle Eindrücke.

    [Bilder © bauhelmchen 2025]

    Ansicht des Baufortschrittes des Hochhaues.

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    Aus der Michaelkirchstraße gesehen.

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    Auf der, der Köpenicker abgewandten Seite der Baustelle sind Fassaden- und Rahmenmuster zu besichtigen.

    Hierbei dürfte es sich um die Fassaden der flacheren Neubauten handeln (vgl. die Visualisierungen hier in #133).

    Die Elemente weisen eine feine Oberflächenstruktur auf, aber die Gesamterscheinung des Ensembles wird wohl eine Variation von grau in grau. ?(

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    Blick von der Köpenicker Straße Richtung Osten.

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  • ^… Danke Bauhelmchen für den neuesten Stand.

    Meiner Ansicht nach eines der fehlgeleitetsten Projekte in Berlin überhaupt. Mit großem TamTam vor 10 Jahren?angestoßen … und nicht über drei Etagen hinausgekommen. Welch eine Verschwendung von Raum, Zeit und Ressourcen.

  • Camondo Wie kommt man zu so einem emotionalen und und von Sachargumenten befreiten Statement.
    1. Der rückwärtige Bau der gegenüber dem Kraftwerk liegt ist wirklich nicht schön anzuschauen, dieser wird zukünftig von einem "hoffentlich" nicht ganz so hässlichen Gebäude verdeckt. (Ich erwarte nicht viel)
    2. Nichts wird so extrem gebraucht in Berlin wie Sozialbauwohnungen und Wohnraum generell. (Von Raumverschwendung kann also keine Rede sein, im Gegenteil. Der Raum wie man hier sieht, wurde maximal sinnvoll genutzt)
    3. Was die Baugeschwindigkeit von Bauwerken der Stadt, des Staates generell anbelangt, kann man wissen, das die enorm gestiegenen Beschaffungskosten seit Jahren zu Verzögerungen führen.
    Es ist die Auswirkung fehlender Gelder, der gestiegenen Kosten und den teils fehlenden Fachkräften die zu Verzögerungen auf Baustellen führen. Seit Corona ist das Thema mehr als präsent.

    Deswegen können wir hoffen das Gelder die bald für Infrastruktur zur Verfügung stehen (so ist es zumindest gedacht) auch für eine deutlichere Beschleunigung auf Baustellen führen wird.

    P.S.: Selbst in China, USA und in vielen Ländern der Welt hat die Weltwirtschaftskrise und Weltlage dazu geführt, das wie in China die Real Estate Märkte teils total zusammengebrochen sind. Ich kann und will nicht verstehen wie hier einige ohne jeden Bezug zur Realität argumentieren. Wir in Deutschland leben auf demselben Planeten wie die anderen Länder. :rolleyes: :S

  • ^

    Ich glaube die Kritik bezieht sich vor allem darauf, dass die Neubauten (bis auf das Punkthochhaus mit 11 Etagen) nur 3 Etagen haben werden während die umliegende Bebauung deutlich höher ist.

  • Ich kann die Kritik insofern nachvollziehen, dass hier ein gigantischer planerischer Aufwand für 102 Wohnungen betrieben wurde. Wenn man all die Verwaltungskapazitäten, die rund 10 Jahre lang in dieses Projekt geflossen sind, für eine schnellere Planung des Blankenburger Südens mit 8000 Wohnungen eingesetzt hätte, dann hätten wir heute viel mehr Wohnungen. Es war halt ein Prestigeprojekt, das hoffentlich keine Nachfolger finden wird.

  • Es ist eben in erster Linie ein sehr politisches Statement: Seht her, wir sind in der Lage inmitten einer Metropole etwas geförderten Wohnraum (für wenige, letztendlich Privilegierte) zu schaffen, koste was es wolle.

    Einmal editiert, zuletzt von Querbalken (28. April 2025 um 04:32)

  • Immer wieder werden politisch Verantwortliche kritisiert. Fakt ist: Viele Bewohner von Bestandsbauten wehren sich vehement gegen Nachverdichtung, egal ob im Plattenbau, in Gründerzeitvierteln oder sonstwo. Es werden Bügerinitiativen gegründet, politische Einflussnahme versucht oder gar jahrelange Klagen geführt, obwohl Wohnungen fehlen. Letztendlich aus egoistischen Motiven, weil man seinen Freiraum behalten möchte. Bei dem WBM Neubau gibt es nur 3 Etagen, weil die Bewohner im hinteren Plattenbau zumindest aus den oberen Etagen noch einen freien Blick über die Stadt genießen wollen. Als "Gegenleistung" darf die Stadt dann ein kleines Türmchen an der Ecke bauen. Solche Fälle gibt es vergleichbar verteilt in der ganzen Stadt. Auch die Bewohner dieser Stadt sind mitverantwortlich dafür, dass es beim Wohnungsbau seit Jahrzehnten schleppend voran geht.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Es ist eben in erster Linie ein sehr politisches Statement: Seht her, wir sind in der Lage inmitten einer Metropole geförderten etwas Wohnraum (für wenige, letztendlich Privelegierte) zu schaffen, koste was es wolle.

    Egal wie man zu sozialen Wohnungsbau und diesem Projekt steht. Im diesem Zusammenhang dann jemanden, der zu den Berechtigten gehört und hier mal wohnen wird, dann als priveligiert zu bezeichnen, stösst mir schon etwas auf, und umso mehr wenn du es zynisch meinen sollstest. Privilegiert heisst bevorrechtigt aufgrund von Status, Tradition oder Recht und das sind sie bestimmt nicht.

    Wenn überhaupt sind alle Personen, die berechtigt sind geförderten Wohnraum anzumieten, als privilegiert - also in diesem Falle ein Recht auf sozialen Wohnraum erhalten- anzusehen, und nicht diejenigen die dann den Zuschlag erhalten. Dann wären aber auch Bürgergeldsempfänger oder Asylbewerber als privelegiert anzusehen, weil sie damit Recht auf bestimmte staatliche Leistungen geniessen. Aber jedem ist klar, dass das nur noch blanker Zynismus wäre.

    Eine alleinerziehende Mutter, ein Flüchtling, der vielleicht seinen ersten Job bekommt und Bleiberecht hat oder eine Familie die durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit auf Hilfe angewiesen ist - und meist handelt es sich ja um diesen Personenkreis, die hier mal in den besonders geförderten Wohnungen unterkommen werden - werden sich allesamt bestimmt als glücklich bezeichnen, sollten Sie denn hier eine Wohnung bekomme, aber bestimmt nicht als privilegiert.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Bei dem WBM Neubau gibt es nur 3 Etagen, weil die Bewohner im hinteren Plattenbau zumindest aus den oberen Etagen noch einen freien Blick über die Stadt genießen wollen. Als "Gegenleistung" darf die Stadt dann ein kleines Türmchen an der Ecke bauen.

    Letztlich gibt es im Baurecht auch das Thema Abstandsflächen. Das lernt man im Architekturstudium im 2. Semester. - Daher ist es rechtlich nicht möglich vor dem Bestandsbau mit Wohnungen, Blockrand mit Traufhöhe zu setzen. - Ganz abgesehen davon, dass gegenüber direkt das Kraftwerk steht, wie jemand richtigerweise zur Attraktivität der Lage bemerkt hat...

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich kann die Kritik insofern nachvollziehen, dass hier ein gigantischer planerischer Aufwand für 102 Wohnungen betrieben wurde.

    ...

    Wenn das gemeint war, dann war der Beitrag aber maximal missverständlich.

    [mod]Vollzitat gekürzt. [/mod]

  • Dass der Planungsprozess 10 Jahre in Anspruch genommen hat lag allerdings nicht am planerischen Aufwand, sondern an der langwierigen politischen Auseinandersetzung zwischen den Akteuren, die vor ihrem Haus keinen Neubau wollten und den Akteuren, die bezahlbaren Wohnraum schaffen wollten. Daher war auch die Bauplanung nicht 10 Jahre kontinuierlich mit diesem Vorhaben befasst.

    Wichtig ist dieses Vorhaben insofern, als dass es viele ungenutzte Flächen in der Stadt um Plattenbauten herum gibt, da im DDR-Städtebau Platten relativ lose auf weite Flächen verteilt wurden. Insofern ergeben sich hier Nachverdichtungspotentiale für den so dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum.

    Auch wenn der gesamte Prozess mit 10 Jahren eindeutig zu lange gedauert hat finde ich das Ergebnis sinnvoll und würde gerade daher hoffen, dass diese Form der Nachverdichtung auch an anderen Stellen in der Innenstadt vorgenommen wird, beispielsweise entlang der Heinrich-Heine-Str. im selben Wohnblock. Da der gesamte Planungs- und Aushandlungsprozess einmal durchlaufen wurde könnte man ein solches Vorhaben an städtebaulich ähnlichen Stellen zügiger wiederholen, wenn der politische Wille da ist, der Bedarf ist es in jedem Fall.