Rekonstruktion des Pellerhauses vorgeschlagen

  • Rekonstruktion des Pellerhauses vorgeschlagen


    Die Altstadtfreunde schlagen angesichts der anhaltenden Diskussionen um eine Nutzung des maroden, gerade einmal 60 Jahre alten Pellerhaus-Nachfolgebaus aus den frühen 1950'er Jahren, eine Rekonstruktion der alten Fassade vor, titelt die NZ ganzseitig in der heutigen Ausgabe auf Seite 13:


    http://www.nordbayern.de/regio…struiert-werden-1.5026117


    Hintergrund ist die Tatsache, dass man bei der Stadt verschiedene Nutzungen prüft, u.a. als Magazin zur Lagerung von Archivalien des Städtischen Sammlungen, da das Gebäude aufgrund seiner inneren Struktur für nur wenige Nutzungen geeignet sei. Für eine Nutzung durch Veranstaltungen, aber auch Verwaltung, Büro oder Wohnen sei das gebäude kaum nutzbar u.a. wegen seiner niedrigen Decken. Interessant, wenn man bedenkt was dieser Ort einst für Nürnberg und seine über die Region hinaus wichtige Architektur bedeutete, ist er heute von Bedeutungslosigkeit geprägt.
    Tatsächlich weisen die Altsatdtfreunde darauf hin, dass Besucher und Architekturnteressierte mit dem "neuen" Pellerhaus wenig anfangen könnten.
    Für die Altstadtfreunde bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, durch eine Rekonstruktion der Fassade (und damit der Anpassung der dahinterliegenden Gebäudestruktur) ein hervorragend nutzbares Gebäude zu schaffen, und gleichsam die wünschenswerte Zusammenführung mit dem kurz vor der Ferstigstellung stehenden Pellerhof im Innnern herzustellen. Letztlich bekäme der Egidienplatz damit sein wichtigstes Gebäude zurück und könnte wieder eine der schönsten Platzanlagen Nürnbergs sein.



    Die heutige Ansicht des Platzes bietet ein eher trostloses Bild. Parkplatz, Brachen, und im Vergleich zu den Vorgängergebäuden eher traurige Neubauten aus den 1950'er Jahren prägen die wichtige Nordflanke des Platzes:



    Wichtigstes Gegenargument ist die Denkmalgeschützte Pellerhausfassade von Fritz Mayer, die gesetzlich geschützt ist und erhalten werden muss. Allerdings erlebten wir in Nürnberg ja insbesondere in den letzten Jahren schmerzliche Verluste wichtiger Denkmäler.


    Die Zeitung ruft ihre Leser auf ihre Meinung an "nz-lokales@pressenetz" zu schicken. Was haltet ihr davon?

  • Oh nein, bitte nicht!


    Auf den Fotos sieht man wunderbar, dass das alte vergangen / weg ist.
    - Wie würde denn die Fassade des Pellerhauses ohne die Bebauung links und rechts wirken?
    - wie ist die Wirkung mit Autos und Altglascontainern davor?
    - eine reine Schaufassade? dahinter andere Nutzungen / Geschosse?


    Es gäbe / gibt meiner Meinung nach wahrlich wichtigere Ecken in Nbg, die eine Aufwertung harren. Das aktuelle Pellerhaus finde ich nicht so schlecht. V.a. hat es den bestehenden Denkmalschutz mehrfach verdient (den es nicht für Erker und Rüschen gibt).

  • Planer, ich stimme dir vollkommen zu!:lach:


    Man sollte den gesamten Platz mit Interieur der Egidienkirche rekonstruieren und die Autos endgültig aus der Stadt verbannen, um aus ehrwürdigen Plätzen wieder Plätze zu machen, und keine PARKplätze! :daumen::D

  • Im Falle des Pellerhauses bin ich für einen Abriss des Bestands und eine Reko des Originals. Das derzeitige Haus ist durch seine Konzeption als Archivbau offenbar heute nicht mehr wirklich "zu gebrauchen" und ein dauerhaftes Provisorium mit unterschiedlichen Nutzungen wie derzeit ist dem Platz nicht angemessen.
    Ich finde den aktuellen Bau nicht allzu schlecht, trotzdem kann er dem Vergleich mit dem wirklich einmaligen Originalbau in keiner Weise gewinnen.
    Alles in allem wäre eine Aufwertung durch diese Rekonstruktion für den Egidienplatz eine wahre Bereicherung. Sicher sollte dann aber auch der ja mit ähnlichen "Konstruktionsnachteilen" behaftete Nachbarbau angepasst und die Platzfläche aufgewertet werden.
    Aber all dies klingt fast zu schön um Wirklichkeit zu werden!



    d.


  • Es gäbe / gibt meiner Meinung nach wahrlich wichtigere Ecken in Nbg, die eine Aufwertung harren.


    Genau das sehe ich anders, keine andere Ecke der Altstadt ist heute weiter von seiner Anziehungskraft und architektonischen Bedeutung der Vorkriegszeit entfernt als der Egidienplatz. Sicher, es gibt auch in der Altstadt weitere, deutlich hässlichere Ecken, aber die wenigsten davon waren jemals eine der TOP-Adressen der Kunst und Architektur in Nürnberg. Dass das Pellerhaus nun auch noch ein marodes Lagerhaus ist disqualifiziert es doch völlig. Es rächt sich, dass man Burg, Mauer, Rathaus und Kirchen rekonstruiert hat, aber nicht das Pellerhaus. Und man hat noch nichteinmal versucht, etwas dem alten Pellerhaus gleichwertiges zu erschaffen, es ist schlicht ein netteres 50'er-Jahre Lagerhaus.

  • Heute ist in der Druckausgabe der NN ein sehr lesenswerter Artikel als Replik auf die Altstadtfreundeforderung abgedruckt. Leider habe ich ihn online nicht gefunden...


    Im Artikel wird wunderbar beschrieben, welche Qualitäten das Pellerhaus hat, warum es so ist und wieso es nicht zur Disposition (eines Vereinsvorsitzenden) gestellt werden darf. Darin wird eigentlich alles gesagt!



    nothor
    was die "Anziehungskraft und architektonischen Bedeutung der Vorkriegszeit" betrifft, muss man schon weit weit zurück blicken. Ohne das genau zu wissen gehe ich davon aus, dass der Egidienberg schon vor der Einverleibung der freien Reichsstadt 1806 durch Bayern keine große Rolle mehr gespielt hat.


    Zum anderen: der Egidienberg hat immer noch eine gewisse Aura, Flair und Qualität. Auch und gerade wegen der "hässlichen" Fassade. Das ist auch kein Lagerhaus, die nächste steht leider nicht allzu weit entfernt, sondern ein Gebäude das seinen Zwecken diente und durchaus anderen Nutzungen zugeführt werden kann. Das Thema mit den zu geringen Raumhöhen wird oft genannt, ich habe aber noch nie eine konkrete Zahl gelesen / gehört. Zumindest hat sich bis dato noch keiner den Kopf angehauen, das wäre nämlich auf jeden Fall in der Presse gelandet.

    2 Mal editiert, zuletzt von Planer () aus folgendem Grund: NN ergänzt

  • Auf den Fotos sieht man wunderbar, dass das alte vergangen / weg ist.
    - Wie würde denn die Fassade des Pellerhauses ohne die Bebauung links und rechts wirken?
    - wie ist die Wirkung mit Autos und Altglascontainern davor?
    - eine reine Schaufassade? dahinter andere Nutzungen / Geschosse?


    Die Fassade des alten Pellerhauses spricht für sich. Wie das in der heutigen Wirklichkeit eines belebten Platzes aussehen könnte, zeigt der Fischmarkt in Erfurt mit dem Haus zum Breiten Herd



    Martin Kraft https://commons.wikimedia.org/…schmarkt_%28Erfurt%29.jpg



    Roland Meinecke https://commons.wikimedia.org/…on_Suedosten-20100713.jpg


    oder das Haus zum Ritter in Heidelberg



    Roland Meinecke https://commons.wikimedia.org/…r_von_Norden-20110708.jpg


    Das ist nämlich das Niveau, auf dem wir uns mit dem historischen Pellerhaus bewegen. Deutschlandweit gibt es außer den beiden genannten Beispielen kaum noch vergleichbares an profaner Bürgerarchitektur der Renaissance. Also hier wäre eine Rekonstruktion eindeutig zu begrüßen.

  • Danke, Saxonia, für die schönen Bilder. Im APH-Forum ist eine wunderbare Parallele zu einem Beispiel in Bremen aufgetaucht. Dort ist die vergleichbare Aufgabe aber nach meinem Emfinden noch ungeschickter gelöst worden:


    http://www.stadtbild-deutschla…ses/&pageNo=35#post218089


    @ Planer: Die Argumente der Architekten sind mir wohl bekannt, einzig überzeugen sie mich nicht so recht. Ich kann durchaus damit leben, wenn das Pellerhaus bleibt wie es ist. Es ist schließlich ein Denkmal. Die Ursache der Diskussion ist jedoch nicht seine herausragende Qualität, sondern eher ein Mangel derselben, der es 1. an derzeitiger Nutzung hindert und 2. erhebliche Investitionen erforderlich macht. Bei Denkmalen ist das zwar nicht unüblich. Aber Architektur ist eben mehr als andere Künste. Architektur besetzt eine Adresse in einem städtischen Kontext, mitten in der Öffentlichkeit und an einer Zeitachse entlang. Gerichtlich wurde einst festgestellt, dass Architekten die öffentliche Kritik an ihren Entwürfen zu ertragen haben, da ihr Job die Gestaltung öffentlichen Raumes ist. Und wenn ich als Architekt einen Entwurf mache für ein Gebäude kann ich nicht davon ausgehen dass es stehen bleibt. Architekten müssen beim Neubau an einem Ort also damit rechnen, dass man den Entwurf mit dem Vorgänger vergleicht. Und das alte Pellerhaus ist nunmal eine Hausnummer, an der mich kaum etwas anderes überzeugen kann als der Originalentwurf. Das jetzige Pellerhaus mag für sich genommen zweifelsohne Denkmalwert sein, aber entlang der Zeitachse gesehen ist es m.E. schlicht ein Fehler, v.a. wenn man es jetzt retten müsste.

  • Wie es ausschaut hat die sicherlich nicht zwingend repräsentative Umfrage der Nürnberger Zeitung offen gelegt, dass viele Nürnberger und Architekturfans tatsächlich gerne die heutige Pellerhausfassade gegen eine Rekonstruktion der alten Fassade austauschen wollen.


    Nahezu 10:1 für eine Rekonstruktion!


    https://blog.nz-online.de/senf…e-rekonstrukion-sinnvoll/


    Die Abstimmung ist auch ein Wettbewerb zweier Entwürfe verschiedener Epochen gewesen und zeigt das Ergebnis klar: Der Entwurf aus dem 16. Jahrhundert wird wesentlich mehr Bedeutung zugestanden als dem aus den 1950'er Jahren.


    Damit dürfte wohl klar sein, dass das Thema sich nicht so einfach wieder erledigen dürfte. In Nürnberg besteht ein messbarer Bedarf an der Wiederherstellung von noch nicht völlig verlorenen Baudenkmälern, wozu ich hier auch das Volksbad zählen würde.


    Spätestens wenn man sich im Stadtrat mit den Konzepten und der Finanzierung des Mayerschen Pellerhaus beschäftigen soll wird man um die Rekonstruktionsfrage nicht herum kommen. Zumal man in Nürnberg in letzter Zeit auf viele Baudenkmale verzichten musste zugunsten von Tiefgarageneinfahrten, Autohäusern oder bis dato Brachgelände.

  • Hallo zusammen,


    diverse Fotos sind in der aktuellen Pellerhaus-Fassaden-Diskussion bunt gemischt zu sehen.
    Aber keines bindet die (fiktiv) rekonstruierte Gebäudefront in die jetzige Bausituation am Egidienberg ein. Das Pellerhaus lebt(e) auch von der Fernwirkung.


    Daher zwei Bildbeiträge von mir: 1. Eine Foto-Montage mit drei Fassaden-Ansichten. Links die nackte Steinfront von 1944, in der Mitte die jetzige Form von 1957 und rechts die wahrscheinliche Optik von 1605. In der Farbe "Nürnberger Rot" gestrichen. Und darauf kam dann weiße Quader(linien)malerei. Im Innenhof ist dies durch Originalreste dokumentiert. Das Pellerhaus hieß in früheren Jahrhunderten auch das "Weiße Pellerhaus". Woher kam dieser Name?
    ---
    2. Ein Ansichtskarte mit Sütterlin-Schrift. Eine Remineszenz an zeitgenössische Postkarten vor 1945.



    4 Mal editiert, zuletzt von rekonpel () aus folgendem Grund: Bilder mit Fehler in der Linkleiste; Tippfehler

  • Vielen Dank für die schöne Collage! :daumen:


    Eine Korrektur jedoch zur Sütterlinschrift: Die Verwendung des "s" ist falsch, da beide "s" sich am Ende befinden muß somit das Endungs-s verwendet werden, und nicht das lange s, welches nur Anfang und in der Mitte von Wörtern steht. ;)

  • Hallo pagmamhal,


    vielen Dank für die Rückmeldung. Es stimmt (leider) mit dem Endungs-s.
    Alle Google-"Sütterlin"-Zeichensätze für Windows bringen aber am Schluss das falsche Lange-s.
    Der Trick (laut Google): Man muss in Word das "s" und gleichzeitig die $-Taste drücken. Dann kommt das richtige Sütterlin-Endungs-s. Siehe oben die korrigierte Postkarte.


    Leider muss ich nun die schon bestellten Karten erneut ordern. Schwamm darüber.

  • Bis zu seiner Zerstörung im Krieg galt das Nürnberger Pellerhaus als eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance in Deutschland. Jetzt ist eine Rekonstruktion der historischen Fassade im Gespräch. Die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Artikel die Frage, ob der Abriss der modernen Fassade aus der Nachkriegszeit ein Frevel wäre.


    http://www.sueddeutsche.de/bay…er-pellerhauses-1.2920189


    Meine Antwort darauf ist ein klares Nein und ich hoffe, dass der Denkmalschutz zugunsten einer Rekonstruktion der kunsthistorisch wertvolleren historischen Fassade aufgehoben wird.

  • Bis zu seiner Zerstörung im Krieg galt das Nürnberger Pellerhaus als eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance in Deutschland. Jetzt ist eine Rekonstruktion der historischen Fassade im Gespräch. Die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Artikel die Frage, ob der Abriss der modernen Fassade aus der Nachkriegszeit ein Frevel wäre.


    http://www.sueddeutsche.de/bay…er-pellerhauses-1.2920189


    Meine Antwort darauf ist ein klares Nein und ich hoffe, dass der Denkmalschutz zugunsten einer Rekonstruktion der kunsthistorisch wertvolleren historischen Fassade aufgehoben wird.


    ---


    Hallo,


    am morgigen Samstag, 9.4., findet über die "Altstadtfreunde Nürnberg" wieder von 11-15 Uhr eine Führung durch den Hof des Pellerhauses statt.


    Es ist davon die Rede, dass dieses Mal auch die Fassade des Pellerhauses ein Thema sein wird. Gruß

  • Bemerkenswerte und sehr erfreuliche Nachrichten aus Nürnberg. Die CSU Stadtratsfraktion spricht sich für den Abriss des Bestandsbaus und für eine Rekonstruktion des historischen Pellerhauses aus. In einem ersten Bauabschnitt soll das Nachbargebäude saniert werden, in einem zweiten dann das Nachkriegspellerhaus durch eine Rekonstruktion ersetzt werden.


    Der neu entstehende Komplex soll vor allem kulturell genutzt werden, z.B. für Konzerte oder Ausstellungen.


    http://www.nordbayern.de/regio…breissen-lassen-1.5440640


    Meiner Meinung nach ein epochaler wie konsequenter Schritt nach der Rekonstruktion des Hofes. Es wäre ein Traum für Nürnberg, wenn das vielleicht wichtigste deutsche Renaissancehaus wieder entstehen würde. Eine wirklich extrem positive Entwickung:daumen:

  • Ja ist denn schon wieder Wahlkampf?


    Aber endlich mal ein vernünftiger Vorschlag zum Egidienplatz aus unserer Politik! Anstatt mit Millionen Steuergeldern ein Provisorium künstlich am Leben zu halten, könnte man hier berichtigen was man einst nicht richtig gemacht hat.



    Foto: A. Zemsch, aus Privatsammlung


    Ich frage mich immer was es heisst angesichts der Zerstörungen durch kriegerische Einwirkungen 'das alles sei schlimm, aber immerhin die Gebäude kann man ja wieder aufbauen', wenn es dann seitens der Fachleute immer heisst man könne nicht wiederaufbauen was einmal verloren sei. Klar kann man das!

  • Ich sehe das anders. Natürlich war der ursprüngliche Bau wunderschön, aber deswegen einen sehr schönen Bau abreißen? Da wäre mir eine gelungene Sanierung lieber! .

  • Ich war von meinem Nürnberg-Besuch vor wenigen Jahren extrem enttäuscht. Die Stadt hat auf mich einen relativ verwahrlosten (städtebaulich gesprochen), lieblosen, zugigen Eindruck gemacht, geprägt von Autoschneisen und mehr schlecht als recht instandgehaltenen Nachkriegsbauten flächendeckend. Selbst das benachbarte Fürth erscheint im Stadtbild viel, viel harmonischer und historischer, auch wenn dort alles "nur" Gründerzeit" ist. Von der alten Kaiserstadt und Mittelaltermetropole Nürnberg ist außer einigen wenigen Leitbauten nichts mehr vorhanden, schon gar kein zusammenhängender Eindruck mehr, es kommt auch kein Gefühl historischen Flairs auf.


    Und wie man an dieser Fotographie sieht könnte Nürnberg extrem von Rekonstruktionsbemühungen profitieren. In Dresden und zuletzt Frankfurt ist der Funke schon längst übergesprungen, selbst Berlin rekonstruiert inzwischen vermehrt. Aber gerade in Nürnberg, wo es soviel zu rekonstruieren gäbe, ziert man sich so dermaßen? Ich würde sogar als Auswärtiger dafür spenden, um mitzuhelfen, dass dieses schöne Gebäude wieder in Natura und Farbe zu sehen ist.

  • PS: der Ist-Zustand dieses Gebäudes und seines Umfelds ist ein schönes Beispiel für das, was mein Gesamteindruck von Nürnberg war. Überall Autos und lieblose Gestaltung, nur noch Fragmente lassen den einstigen Glanz Nürnbergs erahnen. Der einst prachtvolle Altstadtplatz Egidienplatz, an dem die Front des Pellerhauses lag, war bzw. ist heute nur noch ein trister Parkplatz mit wortwörtlichem Hinterhofcharakter:


    http://www.nuernberg-aha.de/nu…adt/0101_egidienplatz.jpg


    Und das Gebäude auf der linken Seite auf dem Foto ist das ach so schöne aktuelle Pellerhaus. Eine Bausünde wie sie im Buche steht, sofort weg damit, wenn man dafür die alte Fassade wieder haben könnte.