Rendering versus Realität

  • Richtig, und auf der Visualisierung mit Blickrichtung Innenstadt ist auch ein schätzungsweise 1.000 Meter hoher gigantischer Schornstein abgebildet... links vom Messeturm, hinter dem City Gate. Das wird ein Brocken! ;)

    (kann dann weg)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Richtig, und auf der Visualisierung mit Blickrichtung Innenstadt ist auch ein schätzungsweise 1.000 Meter hoher gigantischer Schornstein abgebildet... links vom Messeturm, hinter dem City Gate. Das wird ein Brocken! ;)

    (kann dann weg)

    Der war gut. Jetzt habe ich den Monster Kamin auch gesehen. Very funny.

  • Mod: Bezieht sich hierauf.



    "... liegt unmittelbar am Frankfurter Hauptbahnhof..." wirklich? Erinnert mich an den Flughafen "Frankfurt"-Hahn. Würde mich nicht wundern wenn das 1 Kilometer zu laufen wäre.

  • Möglicherweise täuscht die Perspektive, denn auf Skyviews Bilder sieht es so aus als ob es einen einige Meter hoher Höhenunterschied zur Taunusanlage entstehen würde. Sofern es einen Zugang zur Taunusanlage vom CBT gäbe dann möglicherweise von der -1 oder -2 Ebene aus.

    Wobei der Höhenunterschied zur Taunusanlage schon bestand; ist mir nun aufgefallen.

    Einmal editiert, zuletzt von main1a (5. August 2023 um 13:53)

  • Ja, Schmittchen... Und man wird auch in einer Art Kunstinstallation eine Baustellensituation aufrecht erhalten (virtuell und real), um einen Höhenunterschied zur Ausformung der Zeitschichten sichtbar zu machen. Die Kissen werden nur ein Teil der Installation sein. Leider...

    Strittig ist derzeit nur die finanzielle Ausstattung solch eine Bemühung. Leider...

  • Mod: Verschoben, bezieht sich auf diese Ansicht.


    Der Durchblick in Richtung Dom. Ich frage mich ob der gewollt, oder sich zufällig ergeben hat. Ich formulieren das mal als Frage in der Hoffnung, dass es auch für andere interessant ist zu wissen.

  • Die künstliche Freiheit derjenigen, die die Visualisierung erstellt haben. In der Realität die richtige Position und kein Schritt nach links oder nach rechts. Aber nur, wenn man lange, wirklich sehr lange Beine hat, um den dargestellten Betrachtungswinkel zu erreichen. Verlässlichere Antworten wirst du hier erhalten.

  • Lange Beine: Der Horizont dieses Bildes ist auf Augenhöhe der Menschen im 2.OG des Gebäudes, da sieht man Fußboden von oben und Decke von unten. Entsprechend muss man den Karstadt abreißen, um weit genug zurückzugehen und sich dann auf rund 8m über dem Boden begeben, die Etagen im P&C-Gebäude sind hoch.

  • Na gut - wenn schon verschoben, dann der Hinweis: es bezieht sich auf die Visualisierungen des T3 am Frankfurter Flughafen.

    Irgendwie sind diese Visualisierungen ja werbemässig und damit recht lustig. Da verteilt sich dann eine sehr geringe Anzahl von Personen jugendlichen oder mittlerem Alters auf ziemlich großen Flächen - ohne Kinderwagen, sperrige Gepäckstücke oder Rollis.

    Die könnte man auch locker im Terminal von Hahn abfertigen.

    Wenn es im Betrieb dann wirklich so aussehen würde, würden die Gastrobetreiber und Läden vermutlich innerhalb von drei Monaten schließen - und Fraport würde nach einem Jahr ziemlich in die Miesen geraten.

    Mich persönlich würde eine Visualisierung des Zustands interessieren, wenn zur Ferienflugzeit gerade mal wieder eine Gewitterfront über dem Rhein-Main-Gebiet liegt.

  • Zwecke einer Visu ist ein Gefühl dafür zu geben wie der Entwurf wirkt. Die gezeigten Menschen sollen dabei ein Maßstab sein um Größenverhältnisse halbwegs abschätzen zu können. Eine Visu zur Rush hour, bei der die bauliche Maßnahme nur noch über Kopfhöhe zu sehen und beurteilt werden kann hilft m.E.n. ehr weniger.

    Das Erstellen der Visus muss der Auftraggeber bezahlen. Je mehr (Rechen-)Zeit das Architekturbüro und/oder Render Studio braucht, umso teuer wird‘s für den Auftraggeber.

    Sorry, wo bitte geht‘s zur Phrasenkasse. ;)

    Kann dann weg.

  • The power of Renderings

    In der Realität wird die Kirche in 5 bis 10 Jahren an typisch regnerischen Frankfurter Tagen wahrscheinlich etwa so aussehen.

    Meiner Meinung nach sollten alle Renderings immer auch bei schlechtem Wetter und vielleicht sogar in einem leicht abgenutzten Zustand gezeigt werden. Erst dann erkennt man die Qualität eines Gebäudes und seiner Formen. Nur das wäre eine absolut faire Vermarktung, finde ich mindestens.

    Dank KI ist sowas heutzutage schnell gemacht. Natürlich zeigt dies hier nur die grobe Richtung, aber ich bin überzeugt, dass die Realität eines Tages eher so aussehen wird als das, was bisher bekanntgegeben wurde.

    cjmRBVI.jpeg

    Grok

  • Warum sollten goldfarbene Metallstreben bei Regen auf einmal anthrazitfarben sein? Auch das Innere würde bei schlechtem Regen und Dunkelheit mehr leuchten.

    Visualisierungen sind teilweise wirklich frech geschönt, aber das hier finde ich jetzt auch nicht sehr realistisch.

  • Das Thema hatten wir hier ja auch schon zu genüge und in diversen Threads!

    Natürlich sieht alles an Regentagen und/oder wenn es nicht gepflegt wird, schlechter aus als auf denRenderings die das Produkt in einem höchst kompetitiven Umfeld vermarkten sollen und es daher in einen möglichst positiven Licht darstellen. Die Renderings werden ja nicht gemacht um vor dem worst possible Szenario zu warnen! Das wäre ein bisschen so, als würde man zum Speed-Dating gehen und stets als Erstes verlautbaren, dass man in 15 Jahren möglicherweise stark übergewichtig sein könnte und sicher keine Haare mehr hat!!? Netter und ehrvoller Ansatz, aber so wird das wahrscheinlich eher nichts.

    Zumal es ja eben auch an der Pflege und Instandhaltung der jeweiligen Immobilie, also der Eigenverantwortung der Besitzer liegt und da hat der Architekt ja nun mal gar keinen Einfluss drauf.

    Und es ist auch ein wenig seltsam, dass dieses fadenscheinige Argument immer nur bei modernen Gebäuden angeführt wird. Die diversen runter gewirtschafteten und vor sich hin schimmelnden Altbauten im Bahnhofsviertel, werden irgendwie nie an Regentagen gezeigt um vermeintlich den Beweis anzutreten, wie falsch doch historische Architektur ist!?

    Die Möglichkeiten von KI sind in der Tat ein Segen, aber eben auch Fluch zugleich. Sie visualisiert einem in Sekundenschnelle alles was man sich nur vorstellen kann oder mag, aber dementsprechend eben auch jeden noch so hanebüchenen Mist.

    2 Mal editiert, zuletzt von sweet_meat (30. Mai 2025 um 15:28) aus folgendem Grund: Wie immer – nachträglich Vertipper entfernt. Sorry.