MITTE - Altenbochum/Hamme/Riemke

  • Herner Straße - Neubau Wohn & Geschäftshaus

    Auf dem Gelände Herner Straße 53-55, gegenüber vom Bergbaumuseum, hat der Abriss der leerstehenden Gebäude begonnen. Geplant ist bis Ende März die Abrissarbeiten abzuschließen. Aldi hat seine Neubaupläne noch einmal geändert. Der Discounter wollte ursprünglich eine Tiefgarage bauen, darüber den Supermarkt und oben neun Wohnungen. Inzwischen hat das Unternehmen das benachbarte Privathaus (Herner Straße 57) dazugekauft. So kann mehr in die Breite gebaut werden. Die 60 Stellplätze kommen nicht mehr unter den Markt, sondern auf die Freifläche neben dem Bahndamm.


    Zudem soll ein kleiner Parkplatz für Mieter und Mitarbeiter entstehen. Und statt der neun sollen nun 15 Wohnungen über dem Markt entstehen. Rückwärtig plant Aldi, eine Photovoltaikanlage zu bauen. Ursprünglich war von einer Verkaufsfläche von 1270 Quadratmetern die Rede, jetzt sollen es 1118 Quadratmeter werden. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Neubau 2026 fertig werden.


    Quelle: WAZ - Abriss hat begonnen: Aldi baut neuen Markt in Bochum - hinter Paywall


    Dazu auch die Abrissfotos vom Dienstag. Schön dass das Projekt größer ausfällt. Die Ecke kann das gebrauchen. Neben dem U-Bahneingang ist der Rückbau nicht ganz einfach.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


  • Bewegung scheint es bei diesem Bauprojekt zu geben. Nachdem das Hochhaus bereits weitestgehend saniert ist, wurde das vergangene Zeitfenster für die Rodung von Bäumen und Büschen für die Neubauten an Stelle des kleinen Parks angegangen. Die Aufstockung der Gebäuderiegel der vorhandenen Bebauung läßt derweil auf sich warten.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


  • Noch ein Schnappschuss auf den Blockrand mit seiner epochalen Bebauung.


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    Foto hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Herner Straße - Neubau Wohn & Geschäftshaus

    Hier die Visualisierungen für den Neubau an der Herner Straße.


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    Bilder: Aldi Nord

  • Neubau für Grönemeyer Institut und Med 360°

    Das Grönemeyer-Institut ist in einen Neubau an der Herner Straße im Norden Bochums umgezogen. Trotz des emotionalen Abschieds vom bisherigen Standort an der Ruhr-Universität ist Institutsleiter Professor Dietrich Grönemeyer bewusst in seiner Heimatstadt geblieben – aus tiefer Verbundenheit zur Region und den Menschen im Ruhrgebiet. In dem neuen Gebäude auf 7000 Quadratmetern vereint das Institut modernste Medizintechnik mit dem ganzheitlichen Ansatz der sogenannten Weltmedizin, einer Verbindung aus Hightech-Schulmedizin und Naturheilkunde.


    Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Mikrotherapie zur Behandlung von Rückenleiden, mit dem Ziel, stationäre Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Dafür stehen unter anderem neun Computertomographen und drei MRT-Geräte zur Verfügung. Finanziert wurde der Bau vom medizinischen Versorgungsunternehmen Med360°, das in weiteren Etagen zusätzliche Fachrichtungen anbietet. Ergänzt wird das Angebot durch Physiotherapie von Athera.

    Obwohl der Eingangsbereich noch nicht vollständig fertig ist, ist das Institut bereits in Betrieb. Grönemeyer sieht den neuen Standort als Chance für Wachstum und neue Kooperationen, um seine medizinische Vision weiterzuentwickeln – fest verankert in Bochum.


    Quelle: WAZ - Grönemeyer-Institut in Bochum umgezogen: „Ich habe geweint“


    Der medizinische Anspruch des Instituts ist hoch, die Verbindung aus innovativer Hightech-Medizin und ganzheitlichem Denken setzt bundesweit Maßstäbe. Umso bedauerlicher ist es, dass sich dieser Anspruch nicht in der äußeren Gestaltung des neuen Gebäudes widerspiegelt. Die Architektur wirkt klotzig und schwer, die Fassade banal und austauschbar. Gerade an einer so zentralen und stark befahrenen Straße wie der Herner Straße hätte man sich ein gestalterisch anspruchsvolleres, identitätsstiftendes Gebäude gewünscht – eines, das Offenheit, Zukunftsorientierung und regionale Verwurzelung auch architektonisch vermittelt.


    Ein solches Haus hätte nicht nur dem Institut selbst besser entsprochen, sondern auch ein sichtbares Signal für die Aufwertung des Stadtteils setzen können. Stattdessen bleibt leider der Eindruck zurück, dass hier vorrangig funktionale Aspekte im Vordergrund standen – auf Kosten der städtebaulichen Qualität.

    Ich hoffe, dass sich in Zukunft mehr Mut zu gestalterischer Qualität auch im medizinischen Bauwesen zeigt – besonders an so bedeutenden Standorten wie diesem.




  • Altenbochum: Abriss bekanntes Eckhauses hat begonnen

    An der Wasserstraße / Ecke Velsstraße in Altenbochum wird ein markantes Gebäude abgerissen. Das Haus, vielen als Standort des italienischen Restaurants „Bei Lillo“ bekannt, stand seit Jahren leer und war stark baufällig. Laut Eigentümer Hugo Fiege machten Kriegsschäden und der Zustand eine Sanierung unmöglich.


    Der Abriss erfolgt in Etappen. Aktuell laufen Arbeiten am Dach, die restlichen Etagen folgen in den kommenden Wochen. Die Velsstraße ist im Bereich des Hauses gesperrt, die Wasserstraße nur einspurig befahrbar. Die Stadt hat die Arbeiten bis zum 4. Juli genehmigt.

    Was mit dem Grundstück passiert, ist noch offen. Eine neue Wohnbebauung ist möglich, ein Zeitplan steht noch nicht fest.


    Das Restaurant „Bei Lillo“ hat inzwischen an der Paulstraße in der Tennisgemeinschaft Friederika einen neuen Standort gefunden.


    Quelle: WAZ - Bekanntes Eckhaus in Bochum verschwindet: Das steckt dahinter - hinter Paywall

  • (...) Laut Eigentümer Hugo Fiege machten Kriegsschäden und der Zustand eine Sanierung unmöglich. (...)

    Kriegsschäden? Der Krieg ist seit 80 Jahren vorbei. Wenn das Haus in einem schlechten Zustand ist, was auf dem Bild ganz und gar nicht so aussieht, ist der Eigentümer selbst dafür verantwortlich. Eine Sanierung ist unmöglich? Darüber kann ich nur lachen. Wer soll das glauben? In diesem Strang sieht man sehr gut, was sich alles noch sanieren lässt:



    Da wird wieder ein historisches Haus beseitigt, ohne dass es Pläne für einen Neubau gibt. Lässt sich das Haus nicht verkaufen? Vielleicht gäbe es einen sanierungswilligen Interessenten.

  • ^^ „Ich bin da vollkommen bei dir. Auch wenn ich nicht weiß, wie es drinnen aussieht – von außen strahlt das Gründerzeitgebäude Charakter, Geschichte und Charme aus. So etwas reißt man nicht einfach ab. Es ist wirklich traurig, dass wirtschaftliche Interessen hier offenbar mehr zählen als der Erhalt historischer Bausubstanz.“

  • Herner Straße - Neubau Wohn & Geschäftshaus

    Der Bau der neuen Aldi-Filiale an der Herner Straße gegenüber dem Deutschen Bergbaumuseum startet nun endlich – mit drei Jahren Verspätung. Die Gründe für die Verzögerung lagen laut Aldi in Planänderungen, Grundstückszukäufen und einem neuen Bebauungsplan.


    Das Bauprojekt im Überblick:

    • Standort: Herner Straße 55, Bochum (ehemaliger Aldi-Standort, 2014 geschlossen).

    • Neubau: Viergeschossiges Gebäude mit Aldi-Markt im Erdgeschoss und 15 Wohnungen darüber.

    • Bauherr: ASP Projektsteuerung; Aldi ist später Mieter.

    • Besonderheiten:

      • Verkaufsfläche von 1100 m² (ursprünglich 1250 m²).

      • 50 ebenerdige Kundenparkplätze plus 12 Stellplätze für Mieter und Mitarbeitende.

      • Barrierefreie Wohnungen, einige davon rollstuhlgerecht.

      • Spielplatz (100 m²) auf dem Dach über dem Markt.

      • Nutzung von Photovoltaik und Wärmepumpe.

    Zeitplan:

    • Baubeginn Hochbau: in den nächsten Tagen.

    • Geplante Eröffnung Aldi: Ende 2025 – bei Verzögerungen spätestens Anfang 2026.

    • Wohnungen: Fertigstellung nach der Markt-Eröffnung.


    Quelle: WAZ - Drei Jahre später als geplant: Aldi will neue Filiale öffnen


  • Diese Einschätzung finde ich richtig und würde es sogar noch klarer formulieren: Das Erscheinungsbild und die architektonische Qualität des neuen Institutsgebäudes ist absolut enttäuschend. Das gesamt Ensemble wirkt billig und ohne jeden Gestaltungsanspruch. Die angestrebte Aufwertung der "schwierigen" städtebaulichen Situation an der Herner Str. ist mit den Neubau nicht wirklich gelungen.

    Eine große Chance definitiv vergeben!