Sonstige Projekte in der Altstadt

  • Bahnhof Römisches Theater

    Ein Dauerbrenner sind die Umbauarbeiten am Bahnhof Römisches Theater (bis 12.2006 Mainz Süd; Lage). In bekannter Bahnmanier wird häppchenweise mal hier und mal da was getan. 2006-2008 wurden neue Bürogebäude errichtet und die Fassade des ursprünglichen Bahnhofsgebäudes von 1884 in diese integriert. Einige Fotos davon hat bushfreak hier hochgeladen. Im Zuge des Umbaus wurden dann auch die Bahnsteigdächer abmontiert und, nachdem die Passagieren eine gefühlte Ewigkeit im Regen stehen durften, erneuert. Dabei restaurierte die Bahn auch die gusseisernen Säulen. Diese stehen, wie die alte Bahnhofsfassade und die Unterführung, unter Denkmalschutz.


    Nun wird auch die Unterführung endlich saniert und im Zuge dessen barrierefrei ausgebaut, d.h. es werden Aufzüge integriert. Während Gleis 1 schon durch den vorherigen Umbau einen Aufzug erhielt, werden jetzt der mittlere (Gleise 2/3) und der hintere Bahnsteig (Gleis 4) nachgerüstet. Die Aufzüge ersetzen jeweils die westlichen Treppenaufgänge, dafür wird der östliche Treppenaufgang an den Gleisen 2/3 um 90cm erweitert. Details erfährt man in der PM der Deutschen Bahn vom 09.03.2012 und der Ausschreibung. Daneben werden auch die Bahnsteige saniert, erhöht und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Die Arbeiten begannen am 13.03.2012 und werden voraussichtlich bis zum 31.03.2013 dauern und rund 3mio€ kosten. Ein mäßiges Handybild der z.T. schon entfernten Treppe vom östlichen Treppenaufgang an Gleis 4 gibt’s hier, eine kleine Visualisierung der sanierten Unterführung dort zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Geographische Verwirrung

  • Bahnhof Römisches Theater

    Die Arbeiten am Bahnhof Römisches Theater schreiten voran. Infos in diesem Beitrag. Zur Übersicht eine Gesamtaufnahme von der Zitadelle aus (vom 12.04.).



    Anklicken zum Vergrößern


    Seit einer Weile steht an Gleis 4 auch ein Bauschild (Detail).



    Anklicken zum Vergrößern


    An beiden betroffenen Bahnsteigen werden die östlichen Treppenaufgänge erneuert, anschließend die westlichen Treppenaufgänge durch Aufzüge ersetzt. Positiver Nebeneffekt ist, dass die furchtbaren Betonbrüstungen verschwinden. Hier der Treppenaufgang der Gleise 2/3; links noch die verbliebene Brüstung.



    Hier die zum Teil von oben freigelegte Unterführung.



    Blick in die Unterführung von der Holzhofstraße aus. Die Aufzüge kommen von hier aus gesehen an die rechte Seite, vgl. Visualisierung.



    Anklicken zum Vergrößern


    -Bilder von mir-

  • Allerlei Altbauten

    Momentan werden in Mainz diverse Altbauten in Schuss gesetzt. Einer davon ist das Haus Münsterstraße 16 (Lage). Das Gebäude steht wie die Nachbarhäuser als typisches Beispiel des Mainzer Wohnungsbaus um 1900 unter Denkmalschutz. Es wird umgebaut und mit Balkonen ergänzt, das Dach ausgebaut und die große Garage im Hof saniert. Begonnen haben die Arbeiten schon Mitte April:



    Die alten Dachfenster in der 6. Etage wurden bereits durch neue ersetzt, wie sie auch die Nachbarhäuser rechts und links haben. Auch die anderen oben noch zu sehenden Fenster wurden entfernt. Auf der homepage des Architekten habe ich aber bisher keine weiteren Infos gefunden. Blick durch die Einfahrt zur mehrstöckigen Garage.



    Detail an der Straßenseite.



    Und das ganze von der Rückseite.



    Ebenfalls eingerüstet ist die Bahnhofstraße 2b (Lage). Beim rechten Nachbarhaus 2a wurde vor ein paar Jahren der hübsche Sandsteinerker komplett erneuert, was man noch daran sieht, dass dort wesentlich hübschere Sprossenfenster eingesetzt wurden.



    Endlich eingerüstet ist das Haus Grebenstraße 1, nahe dem Kirschgarten (Lage). Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert, hat ein barockes Treppenhaus und wurde 1872 aufgestockt (wikipedia). Zuletzt wirkte es ziemlich verkommen, schien leerzustehen und der Putz bröckelte teilweise ab. Angeschnitten ist das Haus hier, das vorletzte Haus auf der rechten Seite, hinter der Weinstube Hottum (grün geklinkertes EG).



    © DerSIGGY, CC BY-NC-ND 3.0 (Quelle, Lizenz)


    Ein Bild von letzter Woche, mittlerweile wurde vor dem Gerüst eine Plane angebracht, so dass man gar nichts mehr sehen kann.




    Noch schlimmer sieht die Rückseite aus, soweit man das erkennen kann.



    -Nicht anderweitig gekennzeichnete Bilder von mir-

    3 Mal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Link repariert

  • Raimunditor

    Einer geht noch ;)
    Die Suche nach dem verschollenen Löwen vom teilrekonstruierten Raimunditor (letzter Beitrag, Lage) geht nach wie vor weiter. Währenddessen haben die Architekten Edda und Franz Kurz die Zierspitze auf der äußeren Seite des rekonstruierten Flügels gespendet, die diese Woche aufgesetzt wurde. Sieht gut aus :) Falls man den Löwen bis Ende des Jahres dann doch nicht mehr auftreiben kann, wird der vorhandene als spiegelbildliche Kopie für 38.000€ nachgebaut. Und noch eine erfreuliche Nachricht: Nachdem die Altstadttore jetzt alle renoviert sind, nimmt das Mainzer Denkmal-Netzwerk das fast völlig zerstörte Kaisertor am Ende der Kaiserstraße ins Visier (Foto). Allerdings erst in ungewisser Zukunft, die ebenfalls vom Netzwerk unterstützte Sanierung des Schlosses hat Vorrang. Mehr in der Allgemeinen Zeitung. Impressionen von heute Nachmittag (Anklicken zum vergrößern).



    Der rekonstruierte Flügel mit Originalsteinen.



    Der sanierte Flügel mit noch vorhandenem Löwen. Deutlich zu sehen auch diverse Kriegsspuren.



    Die diese Woche aufgesetzte Bauzier in Nahaufnahme.



    -Bilder von mir-

  • Seniorenresidenz Templergasse/Rheinstraße

    Zufällig bin ich am Montag an dem Eckgrundstück Templergasse/Rheinstraße, wo das gemeinnützige Siedlungswerk eine Seniorenresidenz plant, aus dem Bus gestiegen und habe gesehen, dass dort ein großes Pfahlbohrgerät steht – und jetzt das: Das Ding ist Dienstagnachmittag umgekippt und hat das Nachbarhaus Rheinstraße 13 schwer beschädigt. Dabei hat man fast noch Glück gehabt, dass das Gerät mit dem 20m hohen Ausleger nicht auf die vielbefahrene Rheinstraße gefallen ist. Grund war ein unter dem Grundstück befindliches Gewölbe, was zur ehemaligen Gaststätte „Zum Löwen“ gehörte, die dort mal gestanden hat. Bis 2003 stand an der Stelle ein Kindergarten. Zwar waren andere dort befindliche Gewölbe im Vorfeld verfüllt worden, aber eines hat man offensichtlich übersehen, was dem Pfahlbohrer dann zum Verhängnis wurde. Nachdem Rheinstraße und das Haus Nr. 13 zwischenzeitlich gesperrt bzw. geräumt waren, konnte beides mittlerweile wieder freigegeben werden. Der 80t-Bohrer wurde gestern von zwei Großkränen geborgen und auseinander gebaut. Anschließend wurden die Gewölbe verfüllt, wobei ein weiterer Bagger einbrach, aber ebenfalls geborgen werden konnte. Der Schaden allein an dem Nachbarhaus wird auf 30.000-50.000€ geschätzt. Bis es mit dem Bau weitergeht, wird es eine Weile dauern. Zum einen braucht man ein neues Pfahlbohrgerät, zum anderen muss geklärt werden, warum die Hohlräume nicht bei Vorerkundungen entdeckt wurden.


    Quellen: Rhein-Zeitung (mit Fotogalerie), Allgemeine Zeitung (zusätzlich mit Video), Landesschau RP.

  • Seniorenresidenz

    ^ Nachtrag Seniorenresidenz. Irgendwie hat doch alles was gutes: Durch den Unfall musste das Gelände gründlicher erforscht werden und man entdeckte Reste der Mainzer Stadtmauer: Artikel (Bilder). Unklar ist noch, ob es sich um die mittelalterliche oder die römische (oder beide) handelt, aber das wird sich bald klären. In den nächsten sechs Wochen wird bis auf 5m Tiefe durch die archäologische Denkmalpflege gegraben. Bis zur Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert war die Uferlinie entlang der heutigen Rheinstraße. Winterhafen, Lauterenviertel (Fischtorplatz) und der Bereich Stadthalle/Rathaus wurden im Rahmen der Regulierung aufgeschüttet und liegen heute noch ein ganzes Stück über Altstadtniveau, was diese bisher ganz gut vor Hochwasser geschützt hat.

  • Bahnhof Römisches Theater

    Neues zum nahen Bahnhof Römisches Theater (zuletzt hier). Geplant war es schon seit Jahren, jetzt macht es der Umbau möglich: Die Natursteinmauer, die einen großen Teil des Bahnsteigs (Gleis 4) vom Römischen Theater trennt, soll bis auf Brüstungshöhe niedergelegt werden. Um das Theater vor ungebetenem Besuch und Bahnlärm zu schützen, überlegt man, stattdessen eine Glaswand einzuziehen. Das ganze soll erstaunliche 200.000€ kosten und im Herbst 2012 beginnen. Ziel ist es, sowohl Mainzern als auch Reisenden einen besseren Blick auf das Bauwerk zu verschaffen, das mit ehemals etwa 10.000 Besucherplätzen immerhin das größte römische Bühnentheater nördlich der Alpen ist (AZ, mit Foto).

    3 Mal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Bearbeitung

  • Am Rathaus 10

    Irgendwie scheinen auch die Mainzer Bauprojekte Sommerferien zu haben, es passiert nicht so wirklich viel. Als kleiner Lückenfüller daher mal Neuigkeiten vom Rheinufer, genauer dem Gebäude Am Rathaus 10, gebaut 1888 (Baustellenfoto). Die Bauarbeiten hatten eine Weile gedauert, aber das Ergebnis ist sehr überzeugend. Soweit ich das im Vorbeigehen immer erkennen konnte, wurde vor allem das Dach denkmalgerecht renoviert und gedämmt. Aber auch die Fassade wurde geliftet. Kleine Kritikpunkte: Man hätte im Rahmen des Umbaus die Sandsteinspitzen der rheinseitigen (hier: linken) Giebel ergänzen können, so wie am rechten Giebel Richtung Rathaus. Und das Dachgeländer hat irgendwie eine etwas schlichte Baumarktoptik… Aber wie gesagt, das sind nur kleine Punkte, ansonsten sieht das Haus wieder toll aus. Und weil man die Details nicht so gut erkennen kann, lässt sich das Bild vergrößern (anklicken):



    -Bild von mir-

  • Kapuzinerstraße 38; St. Ignaz

    Das hier angesprochene Haus Kapuzinerstraße 38 ist äußerlich fertiggestellt. Sieht sehr gut aus, vor der Renovierung wirkte das ganze Gebäude doch etwas heruntergekommen. Bei der benachbarten Ignazkirche (Lage) wurde mittlerweile auch die schöne Straßenfassade komplett eingerüstet, während die Dacharbeiten sich dem Abschluss nähern.



    -Bild von mir-

  • Bahnhof Römisches Theater

    Der barrierefreie Umbau des Bahnhofs Mainz Römisches Theater (zuletzt hier und hier, Lage) geht voran. Seit einer Weile ist Gleis 1 gesperrt, weil hier als erstes der Bahnsteig erhöht wird. Auch wird der unter dem Gleis liegende Fußgängertunnel abgedichtet, weswegen selbiges entfernt wurde. Die neuen und z.T. erweiterten Treppen zu den Gleisen 2 und 3 sowie 4 scheinen im Rohbau fertig zu sein.


    Hier zunächst die verbreiterte Treppe zum mittleren Bahnsteig (2+3), noch abgedeckt durch eine Platte. Links am Bildrand die Mauer hinter Bahnsteig 4, welche wie in #195 erwähnt im Rahmen des Umbaus zugunsten der Sicht auf das dahinter liegende römische Theater entfernt werden soll.



    Im Vordergrund die Tunnelabdichtung am entfernten Gleis. Die Bahnsteigkante wurde bereits größtenteils erhöht, danach muss nur noch das restliche Pflaster angehoben werden. Ebenfalls zu sehen ist der Aufzug an Bahnsteig 1, der im Rahmen des Um- und Neubaus der Empfangsgebäude realisiert wurde.




    Stillleben mit Spitzhacke und Besen.



    -Bilder von mir-

  • Eltzer Hof

    Seit Jahren ist die Zukunft des Eltzer Hofs im Bleichenviertel in der Schwebe. Zusammen mit dem Landesmuseum Mainz nimmt er einen ganzen Straßenblock zwischen Großer Bleiche, Bauhofstraße, Mittlerer Bleiche und Schießgartenstraße ein (Lage, eingezeichnet ist die Fläche vom Eltzer Hof). Abgesehen von Ergänzungsbauten wurde der ganze Block zwischen 1742 und 1774 erbaut und ist eine Denkmalzone. Der Komplex Eltzer Hof besteht neben dem namensgebenden Palais auch aus dem Dalberger-Hammelburger Hof, welcher später in den Eltzer Hof integriert wurde (weswegen ab und zu auch der Plural Eltzer Höfe benutzt wird). Beide Höfe wurden 1742/43 in für die Barockzeit relativ schlichter Formensprache erbaut (Info). Der komplette Straßenblock wurde im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört und bis in die 60er Jahre hinein Stück für Stück äußerlich wiederhergestellt und zum Teil ergänzt. Den Bereich Eltzer Hof nutzte in der Folgezeit das Congress-Centrum Mainz als Veranstaltungsstätte, etwa für die Fastnacht. Wegen Asbestbelastung musste das Gebäude 2004 geschlossen werden, geblieben ist nur der Club 50°. Bereits 2008/09 hatte es einen Architekturwettbewerb zum Umbau gegeben, den das Kasseler Büro „Atelier 30 Architekten“ gewonnen hatte (Fotos in baunetz.de), doch passiert ist seitdem mangels Investor nichts. Der momentan überbaute Innenhof hätte dabei wieder geöffnet und überdacht werden sollen, auch Übergänge zum Landesmuseum waren geplant. Zu den errechneten Kosten von 21,8mio€ hätte das Land eine Unterstützung von 10mio€ beigesteuert. Seit neustem gibt es Überlegungen, den Eltzer Hof zu Wohnungen umzubauen, auch ist das Landesmuseum an Erweiterungsflächen in dem Komplex interessiert. Ob, wann und wie das realisiert wird, ist unklar. Quellen: AZ (2010), AZ (2012).


    Auf zu einer kleinen Bestandsaufnahme, angefangen beim Museumskomplex. Das Landesmuseum Mainz wurde bereits von 2001-2010 umfassend saniert, umgebaut und um eine kleine, verglaste Innenhofarkade erweitert, mehr dazu hier. Davon umfasst waren die Golden-Ross-Kaserne (kurfürstlicher Marstall; 1766-67) an der Großen Bleiche, mit den flankierenden Seitengebäuden Richtung Schießgarten- und Bauhofstraße, sowie der Gebäudeflügel in der Schießgartenstraße aus den 1970ern. Ebenfalls zum Marstall gehört der ins Blockinnere ragende Gebäudeflügel, der den nordöstlichen Abschluss des Innenhofs bildet. Neben der Erneuerung der Technik wurde auch die Raumaufteilung verändert, sowie die Dachgeschosse zu Ausstellungsflächen umgebaut. Nicht von den Baumaßnahmen umfasst war die an der Mittleren Bleiche gelegene Steinhalle (Reithalle; 1770), die zusammen mit dem Eltzer Hof saniert und zu einer Veranstaltungshalle umgebaut werden soll. Zunächst die Front zur Großen Bleiche mit der Golden-Ross-Kaserne. Ohne Weitwinkel kaum zur Gänze fotografierbar:




    Der namensgebende Klepper.



    Der Eckbau Große Bleiche/Schießgartenstraße mit dem anschließenden Erweiterungsbau der 1970er Jahre.




    Blick durch die Schießgartenstraße von der Mittleren Bleiche aus. Das Eckhaus ist die Steinhalle (Reithalle), rechts anschließend der Erweiterungsbau.



    Die Reithalle in ganzer Länge.



    Weiter geht es zum eigentlichen Projekt. Zunächst der ehemalige Dalberg-Hammelburger Hof, Mittlere Bleiche 40, wo auch der Club 50° beheimatet ist. Gesehen von der Ecke zur Bauhofstraße.




    Der Haupteingang, mit seit Jahren verlassenen Kassenhäuschen.




    Der ursprüngliche Eltzer Hof, Bauhofstraße 3-5, gesehen von der Ecke zur Großen Bleiche. Die Häuser Nr. 3 und 5 sind die beiden fast identischen Gebäude in der Mitte mit den großen Portalen.



    Zumindest Nr. 3 (linker Teil) wird noch in Teilen von der Museumsverwaltung genutzt, der rechte scheint komplett leer zu stehen.



    Portal von Nr. 5.



    Perspektive von der Ecke Bauhofstraße/Mittlere Bleiche



    -Bilder von mir-

    2 Mal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: Reparatur

  • Ehem. Quellepavillon; Schusterstr. 21

    Und noch ein paar Neuigkeit vom ehemaligen Quellepavillon am Gutenbergplatz. Dieser wurde vor wenigen Jahren zu einer Douglasfiliale umgebaut (siehe Karte, letzte Bilder), jetzt wird auch der rückwärtige Teil saniert (Schöfferstr. 17). Dort waren vorher ein Friseur und ein Reformhaus ansässig, die im Juli ausgezogen sind. Bei der Sanierung soll die moderne Fassade des vorderen Teils fortgeführt werden, nach Fertigstellung wird wieder ein Friseur ins OG einziehen, ebenerdig wird ein Bäcker eröffnen (Quelle).



    Momentan wirkt der Gebäudeteil ziemlich skelettiert. Blick Richtung Bushaltestelle Höfchen.




    Und als Randnotiz noch dieser Umbau. Das Gebäude Schusterstr. 21, gelegen zwischen Alter Universität und St. Quintin, wurde saniert. Der Umbau begann Anfang April 2012…




    …und ist jetzt weitestgehend abgeschlossen. Berauschend ist das Ergebnis nicht geworden, ich wollte es euch aber auch nicht vorenthalten ;)




    -Bilder von mir-

  • Bahnhof Römisches Theater

    Kurz ein Zwischenstand vom Bahnhof Römisches Theater (letzter Beitrag, Karte). Bahnsteig 1 ist weitgehend fertig, jetzt ist gerade Bahnsteig 2 im Umbau. Die neuen und z.T. verbreiterten Treppen sind ebenfalls fertiggestellt, die Glaskästen für die Aufzüge stehen auch schon.




    Randnotiz: Das Gebäude der freiwilligen Feuerwehr an der Neubrunnenstr. 13/Ecke Hintere Bleiche wurde kürzlich renoviert. Die Feuerwehr soll später in den Neubau an der Rheinallee ziehen (mehr hier). So sah es vorher aus. Für meinen Geschmack etwas zu rosa, aber vielleicht wittert das noch etwas nach.



    -Bilder von mir-

  • Seniorenresidenz Templergasse

    Bei der Seniorenresidenz an der Templergasse/Ecke Rheinstraße wird jetzt gebaut (letzte Beiträge, Karte). Kleine Memo: Im Juni ist dort ein Pfahlbohrgerät in ein altes Gewölbe eingebrochen und hat ein Nachbarhaus schwer beschädigt. Dadurch wurden die Arbeiten um etliche Wochen zurückgeworfen, weil nach der Schadensbehebung auch noch die Archäologen anrückten. Diese haben aber interessante Entdeckungen gemacht, denn man weiß jetzt durch Analyse der dortigen Funde, dass an dieser Stelle nicht nur die mittelalterliche, sondern bereits die römische Stadtmauer des 3. Jahrhunderts verlief. Zuvor war nicht sicher, ob sich zu dieser Zeit die Stadtmauer auch über die Holzstraße hinaus ausdehnte. Festgestellt werden konnte das mittels einer dendrochronologischen Untersuchung der unter der Mauer gefundenen Eichenpfähle (Quelle; siehe auch verlinkte Artikel im vorherigen Beitrag zum Thema). So sieht die Baustelle im Moment aus.



    Der Schaden am Nachbarhaus wurde behoben.



    -Bilder von mir-

  • St. Peter

    Die Arbeiten an St. Peter (Karte) haben sich gezogen, sind jetzt aber geschlossen. Ausgangsfotos hier, letzte Aufnahmen da. Die Farbgebung ist für meinen Geschmack etwas zu kräftig, das eher natürlich-sandsteinfarbene Aussehen, welches die Fassade vorher hatte, habe ich schöner gefunden (vgl. Fotos vom Ausgangsbeitrag). Aber dafür soll die aktuelle Farbfassung der ursprünglichen aus dem 18. Jahrhundert entsprechen. Die Renovierung hat insgesamt 1½ Jahre gedauert (Bistumshomepage). Vom schönen Äußeren abgesehen, ist die 1756 fertiggestellte Kirche auch im Inneren sehr sehenswert. Als eines der wenigen Gebäude in der Stadt hatte sie das Glück, trotz massiver Kriegszerstörung (Bilder) über Jahrzehnte hinweg umfassend wiederhergestellt zu werden, inklusive der schönen Ausmalung (Fotos).





    -Bilder von mir-