Bezirk Hamburg-Mitte - Bauprojekte & Stadtteilplanung

  • Zum Beitrag #183

    "Das Tor zum Karoviertel" in der Glashüttenstraße wurde fertiggestellt. In dem alten Schulbau links vom Büroneubau ist u.a. eine KITA eingezogen. Die KITA war zuvor im flachen Gebäude ganz rechts untergebracht. Durch den Umzug wird nun der Weg frei durch eine Neubebauung des Grundstücks durch den BVE.


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    Bild: Ich


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    Bild: Ich


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    Bild: Planwerkeins Architekten


    Der BVE-Neubau soll 20 geförderten Mietwohnungen sowie eine Tagespflegestation für Demenzkranke im Erdgeschoss Platz bieten und erfüllt die Anforderungen des IFB-Effizienzhaus 40 Standards.

  • Folgend ein paar Spekulationen mit Hilfe von Charles de Picciotto Architekt BDA


    Adenauer Allee 9


    eine letzte Bausünde


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    Bild: bloomimages

    https://www.depicciotto.de/#/DE/pr/33/


    Bestand:



    mobile.352idj50.jpegBild (c) Häuser


    Steindamm 22


    Derzeit Heimat vom Penny


    Umbau in ein Studentenwohnheim mit 270 Apartments


    https://www.depicciotto.de/#/DE/pr/35/


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    Bild: Bloomimages


    Überfällige Baulückenschließung am Kreuzweg durch ein Wohnhaus


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    Bild: Bloomimages


    https://www.depicciotto.de/#/DE/pr/34/

  • Adenauerallee 9: klassische Verschlimmerung. Da gefällt mir mir der unsanierte Bestand fast besser als der belanglose Coworking-Käse.

  • Der Grossangriff auf den Guten Geschmack geht weiter. Nebem dem Stoertebecker-Haus baut dessen Besitzer, der Unternehmer Achim Becker (73), nun auch noch Wohungen und Gewerbeflaechen.


    Das Projekt hat den etwas holprigen Namen Gödeke-Michel Domizil und hat eine eigene Website...


    Lage in Google Maps

  • Nun mecker mal nicht :)

    ich LIEBE das Störtebeker Haus!!

    Bei dem Bild mit dem Baufortschritt vom Oktober 2020 lässt vermuten, dass inzwischen schon das Gebäude steht

  • Ich finde es ja eigentlich prima, wenn jemand mal was anderes baut als den 0815 Standardwürfel.


    Aber gute Architektur geht anders, da hat Midas leider recht.

  • Ok dann jubele ich mal als bekennender Freund der urbanen Kleinteiligkeit. Aufgrund der städtebaulichen Lage, welche nach meinem Verständnis nicht 1a ist, auf jeden Fall beeindruckend. Die etwas raue und nüchterne Gestaltungsweise dürfte auch kontemporäre, schweizerisch geprägte Architekturfreunde erfreuen.

  • Powalla Forum


    für 3 Millionen EUR wird das ehemalige Gemeindehaus und Pastorat von der Sankt MIchaeliskirche in ein Besucherzentrum umgebaut. Wegen der Touristenströme soll der Kartenschalter im Michel nach draußen verlagert werden.


    https://www.st-michaelis.de/mi…z-am-michel/powalla-forum

    https://www.welt.de/regionales…o-fuer-Michel-Neubau.html


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    Bilder (c) Häuser


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    Bilder: moka studio / St Michaelis


    Durch weitere Umbauten soll es um den Michel herum einladender sein.

    Aufgrund der Ludwig Erhardt Straße fühl sich die Michaeliskirche wie auf einer einsamen Insel.


    Tja das ist Dank der Brutalität der Nachkriegszeit und leider auf dort bis heute grottenschlechter Architektur zu verdanken. Eine Stadt, die wie mit der Speicherstadt oder Kontorhausviertel mit Sehenswürdigkeiten prahlt aber drum herum alles vor sich hin gammelt.


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    Bild oben: Google maps

    Bild unten: gemeinfreies Bild

  • ^
    die alten Luftaufnahmen sind in der Tat bedrückend. Schlimmer finde ich noch die Bilder der Nikolaikirche. Was für eine phantastische städtebauliche Einfassung das damals war.


    Das Verrückte ist, dass die Amputationen durch die Verkehrsschneisen einfach nicht verheilen wollen. Die Laufwege funktionieren einfach nicht mehr, man kann sich nur schwer orientieren und so richtig verstehen kann man die Struktur selbst dann nicht, wenn man sie „auswendig gelernt“ hat.


  • Gebaut werden ein Gewerbehof mit Büroetagen und Tiefgarage und ein Wohngebäude mit 39 WE


    Bauherr: STEG Hamburg,

    Architekt: Marc-Olivier Mathez,


    https://www.peter-ahrens.de/un…/lerchenstrasse-2020-2021


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    Bild: Marc-Olivier Mathez / STEG

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    Bild: Marc-Olivier Mathez / STEG


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    Bild: google




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    Bild: google




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    Bild: google


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    Bild (c) Häuser

  • Material-Auswahl und Formensprache wie in den späten 90ern. Gruselig!


    Weder Bezug zu den Gründerzeit-Nachbarn, noch zum Nachkriegszeit-Rotklinker des bisherigen Bestands.


    Einfach nur schlecht. Sieht aus wie vom Baumarkt.

  • Zum Beitrag 216 / Lerchenstraße


    Das macht mich einfach so wütend! Ich bin fassungslos was da veranstaltet wird. Haben sich die Leute eigentlich vorher die Gegend angeschaut? Dagegen muss man doch irgendwie was machen. Das kann einfach nicht wahr sein...

  • Zu #214

    [...] Durch weitere Umbauten soll es um den Michel herum einladender sein.

    Aufgrund der Ludwig Erhardt Straße fühl sich die Michaeliskirche wie auf einer einsamen Insel. [...]


    [...] das ist Dank der Brutalität der Nachkriegszeit und leider auf dort bis heute grottenschlechter Architektur zu verdanken. [...]

    Das Projekt ist super aber auch die beste Architektur wird wenig bringen, wenn das Monster Ludwig-Erhardt-Straße nicht gezähmt wird.


    Die Schneise muss einfach irgendwie verschwinden – entweder durch einen Tunnel, oder wenn das auf die ganze Länge zu teuer ist, wenigstens an zwei, drei neuralgischen Punkten, oder autofreie oder stark verkehrsberuhigte Querungen, aber nicht so klapprige Behelfe à la Cremonbrücke, sondern was richtig Schickes wie z.B. die Krämerbrücke in Erfurt oder der Ponte Vecchio, die es schaffen, die Straße aus dem Gesichtsfeld der Fußgänger:innen zu tilgen. Vielleicht schafft man es auch, die Ost-West-Straße als Ganzes etwas zu beruhigen. Dann könnten statt gefühlt 10 Spuren sogar einige kleinen Gebäude dort stehen, und der Straße die Schneisenwirkung zu nehmen, die sie auch verkehrsberuhigt noch hätte.


    Auch die Englische Planke könnte man mit einbeziehen.


    Irgendwie muss sich der Großneumarkt doch mit dem Michel verbinden lassen...


    Ungefähr so:


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    Bilder: moi