Hafencity [Projekte und Planungen]

  • Wie kommt es bloß, daß wir im DAF alles mögliche sehen aber praktisch keine Dronen-Fotos?!

    Eigentlich ist die Frage ganz einfach zu beantworten. Überall wo es auch nur halbwegs interessant wäre Drohnenfotos zu schießen ist es ohne Sondergenehmigung verboten.

    Das hat mich davon abgehalten, mir eine Drohne zu kaufen.

  • Immerhin haben diese Nimbys von Hafenliebe dafür gesorgt, daß das gesamte Überseequartier Süd aktuell noch KEINE Baugenehmigung hat, sondern dass erst Baugenehmigungen für erste Teilphasen erteilt wurden (zum Beispiel Keller, etc.) . Von daher ist es leider relevant.


    Witzig, dass ausgerechnet die Hafebliebe selbst eines der in meinen Augen architektonisch schlechtesten Gebäude in der Hafencity ist: Kackbrauner Putz, Baumarkt-Riemchen, manirierte Erker, Plastikfenster... eines der wenigen Gebäude für die man sich fremdschämt in der Lage.

  • Eigentlich ist die Frage ganz einfach zu beantworten. Überall wo es auch nur halbwegs interessant wäre Drohnenfotos zu schießen ist es ohne Sondergenehmigung verboten.

    Das hat mich davon abgehalten, mir eine Drohne zu kaufen.

    Gar so schlimm ist es in Hamburg jetzt eigentlich nicht. In der Hafencity wären Aufnahmen ohne Sondergenehmigung möglich.


    Flugverbotszonen Hamburg, Quelle: Hamburger Drohnenverordnung

  • ^

    Die Karte scheint aber sehr unvollständig zu sein. Auf der App der DFS ist grob geschätzt 80% der Fläche Hamburgs für Drohnen Tabu, darunter die komplette Hafencity.

    So gilt zum Beispiel über Wohngebieten und Industrieanlagen generell ein Flugverbot.

    Wollen sie dort eine Drohen Starten müssen sie das bei der DFS anmelden.

  • Hmm - jedenfalls sind das die Gebiete, die in der Verodnung als Ausnahme der für Hamburg geltenden Allgemeinfreigabe für Drohnenflüge im Stadtgebiet genannt werden. Weitere Ausnahmen vermag ich in der Verordnung nicht zu entdecken - auch von einem Verbot, über Wohngebiete zu fliegen, steht dort nichts.


    "Zurzeit besteht seitens der DFS <für Hamburg> eine Allgemeinfreigabe für Aufstiege von Flugmodellen und UAS bis zu einer Höhe von 50 Metern über Grund oder Wasser."


    Flüge über 50m hinaus sind auch nicht verboten, sondern lediglich genehmigungspflichtig.

  • vilvif100_v-contentxlk0kf4.jpg

    Bild: VILVIF


    TERRAGON AG: VILVIF Hamburg: Garbe Immobilien-Projekte, TERRAGON und Unibail-Rodamco-Westfield setzen gemeinsam Senior-Community-Living der Extraklasse im Westfield Hamburg-Überseequartier um.


    Der Hamburger Projektentwickler Garbe Immobilien-Projekte und der Berliner Senior-Living-Experte TERRAGON haben im Joint-Venture ein Wohngebäude im Westfield Hamburg-Überseequartier erworben.


    Gemeinsam mit dem Gesamtquartiersentwickler Unibail-Rodamco-Westfield (URW) soll im Herzen der HafenCity ein Projekt für Senior-Community-Living entwickelt werden. Das außergewöhnliche Konzept gilt als innovative Antwort auf gesellschaftliche und städtebauliche Entwicklungen und Trends, indem es den zukunftsweisenden Mixed-use-Gedanken konsequent zu Ende führt: Ein multifunktionales Wohngebäude innerhalb eines gemischt genutzten Quartiers kombiniert mit der Mehrgenerationen-Idee des gesamten Projekts.


    Oberhalb der Retailflächen werden nach aktuellem Planungsstand auf einer Bruttogeschossfläche von 20.400 Quadratmetern 186 speziell für Best-Ager konzipierte Wohnungen im Premium-Bereich realisiert. Neben einem umfassenden Serviceangebot werden unter anderem ein Spa- und Fitnessbereich, ein Atelier, ein Restaurant sowie integrierte Community-Flächen Teil des Gesamtkonzeptes.


    Das Investitionsvolumen der Joint-Venture-Partner Garbe Immobilien-Projekte und TERRAGON liegt im niedrigen dreistelligen Euro-Millionenbereich.


    Pressemeldung



  • Warum in aller Welt ziehe ich in einen (nach wie vor bespielten) Hafen, wenn ich dann Sorge vor den Emissionen der Schiffe habe? Warum bin ich aktives Teil einer Neubesiedlung (und Gentrifizierung), wenn ich selbst aber mit dem (zeitweisen) Zuzug von noch mehr Menschen und dem für sie gebauten Angebot Probleme habe? Das sind wirklich Parade-Nimbys.

  • ^^ Ja, besonders in der 'Hafenliebe' sitzt eine Klientel von alternativ veranlagten 'Besserwissern' sie sich fuer den Nabel der Welt halten :-)


    Es gibt ja in Hamburg allen Ernstes Initiativen gehen Neubau von Schulen, Radwegen und U-Bahn-Fahrstuehlen. We have reached Peak-Nimby!

  • Pressemeldung der Hafencity GmbH


    Zitat


    Besondere Nachhaltigkeitsansprüche gepaart mit einem außergewöhnlich hohen Anteil an geförderten Wohnungen - dies kennzeichnet das mischgenutzte Gebäude der PATRZIA AG, welches unmittelbar am Amerigo-Vespucci-Platz im Quartier Elbbrücken entstehen wird. Etwa 22.500 qm umfasst das Vorhaben, das vor allem auf die Einsparung grauer Emissionen und einen verringerten Ressourcenverbrauch in der Bauphase sowie eine zukünftige Recyclingfähigkeit im Sinne des zirkulären Bauens abzielt.


    Zitatende


    > gesamte Meldung


    > Bericht beim NDR (mit Bild)

  • zum Beitrag #186


    Das Haus trägt einen Namen ELEVEN DECKS


    Höhe: 30m

    306 WE davon 224 als 1-2 Zimmerwohnungen




    https://elevendecks.de

    http://www.deal-magazin.com/ne…-Hamburg-Ueberseequartier


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    Bilder: DC Developments



    +++++


    ich muss mal lästern. im Überseequartier existiert nicht ein einziges Gebäude wo ich sage WOW. Das hier sieht wie eine 60er Jahre Wohnanlage in Büsum aus

    Auch das Rentnerwohnheim aus 626, Massig, klotzig einfallslos

  • ^^ Erstaunlich, dass die Wohnungen relativ 'guenstig' angeboten werden fuer ihre zentrale Lage. Zum Beispiel 100 QM fuer EUR 823,000. Das ist zwar kein Schnaeppchen, aber es ist auch ein Betrag der aktuell ungefaehr so ebenfalls in Barmbek-Nord fuer Neubauten aufgerufen wird - rund 15 Minuten Fussweg entfernt von der U/S Barmbek.


    Haben wir den Preis-Zenith erreicht in Hamburg?


    PS: Ansosten schliesse ich mich Haeuser an - die Carsten Roth Architektur ist wirklich gruselig. Das sind Bauten wo man sich in 20 Jahren fragen wird die man so einen Schrott in diese zentrale Lage in Hamburg stellen konnte.

  • Der Entwurf für das Baufeld 108 ist sehr schön. Ich frag mich allerdings, ob es ein städtebaulicher Fehler war, bei mehreren Blöcken nebeneinander einen Hochpunkt und eine umschließende Riegelbebauung im Plan festzulegen. Das wirkt sehr repetitiv.

  • könnte wirklich mal ein ansehnliches haus im östlichen teil der hafencity werden.
    wenn die architekten das noch mit dem gradientenbeton und dem cradle-2-cradle-anspruch

    durchziehen könnten, wäre es sogar super vorbildlich.

  • Das Hamburger Abendblatt berichtet mal wieder über das Westfield Hamburg-Überseequartier in seinem Artikel v. 30.12.2021.


    Da hinter Paywall-- habe ich einmal die Inhalte kurz zusammengefasst:


    "Beim Westfield Hamburg-Überseequartier werden die Bauarbeiten werden auch in 2022 auf Hochtouren laufen. Im Jahr 2022 werden mehr als 1000 Bauarbeiter auf der Baustelle tätig sein. Dazu werden 20 Kräne konstant auf der Fläche im Einsatz sein.


    Auf dem 67.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis Herbst 2023 insgesamt 14 Gebäude, rund 650 Wohnungen, Büroflächen und drei Hotels mit insgesamt 830 Zimmern. In dem Einkaufsquartier sollen rund 200 Flächen für Läden, Gastronomie und Entertainment realisiert werden.


    Der Hochbau schreitet weiter voran, und bei allen Gebäuden erreicht der Bau im Laufe des Jahres die Nutzungsbereiche oberhalb der Geschosse für Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit. Das heißt, der Bau erreicht beispielsweise die Ebenen, die für Büros oder die Hotels vorgesehen sind. Der Innenausbau in den Gebäuden nimmt Schritt für Schritt Fahrt auf, insbesondere die Technische Gebäudeausrüstung (TGA).

    Das Herzstück vom Westfield Hamburg-Überseequartier ist das XXL-Einkaufsviertel. Erste Ankermieter stehen mit Legoland Discovery Centre, Kinopolis, Rewe, Budni fest. Breuninger will in dem Einkaufsquartier einen sogenannten Flagship-Store mit 14.000 Quadratmeter Gesamtfläche eröffnen…

    Artikel aus Hamburger Abendblatt v. 30.12.2021 - Achtung Paywall

  • Zu #632:


    Eine clevere Idee, dem Gebäude nach oben hin Leichtigkeit zu verleihen, indem die vertikalen Streben verschwinden und die Fenster größer werden.

    Ähnlich zu sehen am neuen Hochhaus am Hauptbahnhof in Berlin.


    Auch die Farbe gefällt mir gut.

  • ^^ Ich wuensche dem DAF ein Frohes Neues Jahr!


    Ich nutze mal den ruhigen Neujahrstag und die Stunde in der meine Freundin laufen geht (wie kann man an Neujahr dazu in der Lage sein?) um meinen Kater zu pflegen und ein paar Bilder zum Hafencity Baufeld 108 von Kim Nalleweg Architekten hier im DAF nachzureichen.


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    Bild: Kim Nalleweg Architekten


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    Bild: Kim Nalleweg Architekten


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    Bild: Kim Nalleweg Architekten


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    Bild: Kim Nalleweg Architekten


    Die Farben und die Materialitaet stelle ich mir aehnlich vor wie am Neubau der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin, den das selbe Buero entworfen hat.


    Persoenlich finde ich, dass dieser schoene und klar strukturierte Entwurf uns leider im Kontrast noch einmal ganz deutlich vor Augen fuehrt was fuer ein elender Architekturmuell leider an anderer Stelle in der Hafencity ensteht. WIe kann es sein, dass hier vernuenftige Qualitaet geliefert wird und bei einem Milliardenprojekt wie dem Ueberseequartier wird Carsten Roth angeheuert, der dann erwartungsgemaess wieder einmal voll daneben greift.


    Einzige 'negative' Anmerkung zu Kim Nalleweg - in der Praxis wird das Gebaude eine strenge 'Hausordnung' brauchen, weil solche Balkone leider meist nur auf dem Render gut aussehen. Wenn die Hausgemeinschaft nicht permanent hinterher ist und sich kuemmert, gibt es da sonst bald eine gruselige Kakophonie von moosigen Bastmatten, Ikea-Windschutz-Vorhaengen, leeren BIerkisten und Monobloc-Gartenstuehlen zu bewundern.

  • Schöner Entwurf!


    Gleichwohl kann ich Carsten Roth viel abgewinnen, wo die bauliche Qualität ist meist hoch, mit cleveren Ideen versehen ist - viel Inspiration von Lloyd Wright.



    1. Post - happy new year!

  • Den Architekturwettbewerbs zum Baufeld 63 in der HafenCity hat- der Entwurf des Büros C.F. Møller Architects gewonnen.


    In dem Gebäude der PATRIZIA AG entsteht Raum fuer die Hauptnutzerin MSH Medical School Hamburg, die - auch mit ihrem nächstem Standort in der HafenCity - Studierenden und Lehrenden eine besondere Atmosphäre zum Lernen und Lehren bieten möchte: offene und multifunktionale Räume für zeitgemäßes Studieren, eingebettet in einem Gemeinschaftsgebäude mit Unternehmen und Start-Ups.


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    Bild: C.F. Møller Architects



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    Bild: C.F. Møller Architects



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    Bild: C.F. Møller Architects


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    Bild: C.F. Møller Architects


    Im Sinne der Kreislauffähigkeit kommen recyelte und recycelbare Materialen sowie nachwachsende Rohstoffe wie Holz zum Einsatz.