Hafencity [Projekte und Planungen]

  • Oh muss dringen mal wieder in die Hafencity und mir das angucken... schon wieder über eine Woche her :)

    Quartier Oberhafen


    http://www.hafencity.com/de/ma…g/quartier-oberhafen.html


    Die Umnutzung und Herrichtung der Güterhallen 2, 3 und 4 und Umbauten und Modernisierungen in der Stockmeyerstraße nehmen Gestalt an.


    Die Hallenbereiche haben derzeit keine Wasserver- und entsorgung. Die vorhandene Stromzuführung muss erneuert werden. Die Hallen sollen mit möglichst geringen Kosten saniert bzw. erschlossen werden, so dass für die Nutzer aus dem Bereich der Kreativwirtschaft und Kultur möglichst niedrige Mieten angeboten werden können. 2017 sollen 10 weitere Kreativfirmen dort arbeiten


    Also hier geht es nicht um Gentrifizierung, sondern um ein Basispaket, um dort ansässig zu werden:


    1. Herstellung von Sanitäranschlüssen für die neuen Nutzungseinheiten (Mieteinheiten).
    2. Herstellung einer Stromunterverteilung mit
    3. Grundbeleuchtung
    4. Blitzschutz
    5. Löschwasserbevorratung für Hydrantenanlage
    6. Stromversorgung


    Rund 1,02 Mio Eur soll das lediglich kosten.


    https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/221975


    http://www.abendblatt.de/hambu…er-Kreative-am-Hafen.html



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    hier noch das genaue Ergebnis vom südlichen Überseequartier von KBNK. Vorher noch in einer Winterlandschaft. Jetzt haben wir Sommer.


    Mir war die Größe des Gebäudes nie so bewusst! Wird ja wieder etwas ganz feines von KBNK!









    Bilder: KBNK


    https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/234697

  • Neben dem wirkich recht annehmbaren Hochhaus von Stoermer Murphy and Partners sind Shipyard und Freeport leider wirklich Architekturmuell vom feinsten.


    In meinen Augen handelt es leider Vollversagen auf der ganzen Linie :nono::


    Von den banal-daemlichen Namen, die nun wirklich nur noch fuer den letzten Dorttrottel 'weltstaedtisch' klingen, ueber die fuer meinen Geschmack recht willkuerlich in die Landschaft gewuerfelte Anordnung der Baukoerper, bis hin zur architektonischen Gestaltung. Grade letztere ist nicht mal mehr auf den Hochglanz-Rendern als halbwegs gelungen darzustellen. Erstaunlich, dass Stoermer Murphy fuer all drei Bauten verantwortlich ist.


    Man kann nur hoffen, dass dieses Ensemble im Gesamtbild der Hafencity irgendwann nicht weiter stoert.

  • Ich finde diese "weiße Insel" gar nicht mal so schlecht und harmoniert gut mit der Hafencity Universität


    Die verfügbare Fläche ist nun einmal nicht optimal.


    Die Häuser sind sehr schlicht. Vielleicht sind wir Dank der zahlreichen kreativen Fassaden einfach schon zu verwöhnt. Der Hang zum sehr schlichten finde ich gar nicht mal so schlecht.


    Der Übergang zum backsteinfreien Baakenhafen wird somit eingeläutet


    Einzige Befürchtung ist, dass die Fassade so nah am Wasser nicht sonderlich lange weiß glänzen wird.


    Der weiße Marco Polo Tower z.B. bräuchte jetzt inzwischen 6 Jahre nach seiner Fertigstellung eine gründliche Kärcher-Behandlung.

  • ...zum backsteinfreien Baakenhafen.


    Biddaewie?? Also das sehe ich noch nicht so ganz. Auch in der osetlichen Hafencity wird sicherlich noch genuegend Backstein / Klinker verbaut.


    Der Hang zum sehr schlichten finde ich gar nicht mal so schlecht.


    Tja ich weiss nicht so recht... Der Hang zum Schlichten hat mich nie gestoert, aber mich stoert hier und da zuletzt in der Hafencity der Hang zum Schlechten. Hoffentlich ist das kein Trend.

  • Unter der Ueberschrift "Zieht der "Stern" neben den "Spiegel?" berichtet das Abendblatt heute, dass der Das Verlag Gruner + Jahr moeglicherweise an die Nord-Ost-Ecke des Lohseparks ziehen wird.



    Bericht (ggf mit Paywall)


    Es geht anscheinen um die Baufelder 73 und 74 (?).


    Abendblatt-Zitat: Nach Abendblatt-Informationen geht es jetzt nur noch um den Kaufpreis für die 1990 bezogene Immobilie. In Branchenkreisen ist von 180 Millionen Euro die Rede.


    Leider hoert es sich nicht danach an, als sollte der aktuelle Buerokomplex von Gruner + Jahr abgerissen werden. Ich mache mir da allerdings immer noch Hoffung:


    Vorher:

    Bild: ich, auf Basis von Bing Maps


    Nachher:

    Bild: ich, auf Basis von Bing Maps


    Mehr dazu hier (denn es passt nicht mehr in den Hafencity-Thread).

  • Gleishalle im Oberhafenquartier

    Bürger wollen Abriss einer historischen Gleishalle stoppen (Paywall)
    Geplant ist, das Dach der alten Gleishalle im Oberhafenquartier abzureissen, weil eine Sanierung mit aktuellem Brandschutz angeblich zu teuer ist. Die Befürchtung ist, dass die Halle dann später einmal komplett abgerissen wird. Die Initiative hat einen Gegenentwurf eingereicht und stellt sich eine Art Viktualienmarkt in der Halle vor.



    [URL='https://www.google.de/maps/place/53°32'33.7%22N+10°00'30.3%22E/@53.5425664,10.0069813,559m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d53.542687!4d10.0084054']Lage bei Google Maps[/URL]

  • Noch einmal das aktuelle Layout des suedlichen UeSQ, das es inzwischen in die Masterplan-Dokumente geschafft hat.



    Bild: Hafencity GmbH

  • Frage: was hat es mit New-Orleans.Straße, San-Francisco-Straße und Vancouver Straße auf sich? Was verbindet Hamburg mit diesen Städten? Ich dachte hier würde man Partnerstädte würdigen.


    Etwas peinlich, wenn Hamburg keine Dresdner Straße hat, dafür eine New-Orleans-Straße. Dresden sind 2 Elbstädte. Richtige Partnerstädte!


    Die Marseiller Straße wird in Planten und Blomen bald aufgelöst. Brauchen wir auch einen Ersatz. Prag und Leon fehlen auch.


    http://www.hamburg.de/partnerstaedte/

  • ^^ Im UeSQ heissen die Strassen bewusset, wegen des themaischen Bezugs zur HafenCity, nach Hafenstaedten. Leon, Prag und Dresden sind nunmal keine Haefen.

  • Etwas holprige Erklärung. Es sind nicht gerade die bedeutendsten Hafenstädte. Antwerpen, Rotterdam etc wären da doch naheliegender. Die Auswahl klingt mir einfach zu "exotisch". Einen Verbindung zwischen Hamburg und diesen Städten sehe ich einfach nicht.


    In Chicago am Flughafen wird man übrigens gleich so begrüßt :)



    Bild (c) Häuser

  • Ich würde diese auffällige Häufung nordamerikanischer Städte (vgl. auch HafenCITY) das ganz allgemein auf den Anglizismus-Fetisch vieler Deutscher im Allgemeinen und der Hamburger im Besonderen schieben (das macht Denglisch auch so provinziell; man versucht Einfallslosigkeit mit einem Anglizismus zu überkleistern, a lá "Currywurst and more" beim Bahnhofsimbiss). "Hanseatischer" wäre es in der Tat gewesen auf europäische Hafenstädte anzuspielen und die Straßen dementsprechend zu benennen.


    In Nordamerika selbst hätte man sicherlich einfach den historischen Namen verwendet, Grasbrook. Den kann man sogar englisch aussprechen wenn es unbedingt nordamerikanisch sein muss (vgl. Brooklyn). Wäre ich Hamburger würde ich mich jedesmal fremdschämen, wenn ich in der "HafenCity" Touristen aus englischsprachigen Ländern begegnen würde. Das Resultat jahrzehntelangen angelsächsischen Kulturimperialismus "at its best".

  • Oder wir beruhigen uns und wittern keine kulturimperialistische Verschwörung.


    Die nordamerikanische Namensthema ist nur im südlichen Überseequartier und im angrenzenden Bereich des Strandkais vorhanden, im nördlichen Überseequartier und östlich des Magdeburger Hafens sind es dafür ostastiatische Hafenstädte, also keine wirklich einseitige Begünstigung einer einzelnen Region.


    Allerdings hätte man natürlich auch Rotterdam, Amsterdam, Antwerpen und Brügge als große und ausreichend positiv besetzte europäische Namenspaten innerhalb des Hafenstadtmotivs wählen können, was mir auch sehr gut gefallen hätte. Es gäbe dann natürlich noch etwas abwegigere Städte wie Klaipeda oder Porto, zu denen die Assoziationen - meiner Wahrnehmung nach - schwächer sind und die nicht den gleichen Schmelz haben wie die vorgenannten.


    Abgesehen davon ist mir gerade nicht ganz klar, worin sich ein besonderer Hang der Hamburger zu Anglizismen zeigt.


    Ich glaube, das Thema, wie sinnig oder unsinning oder geschmackvoll der Name HafenCity ist, wurde hier bereits umfassend besprochen. Ich verstehe den Begriff immer in Bezug auf City in seiner spezifisch deutschen Benutzung als Innenstadt - unabhängig davon, wie gebräuchlich der Begriff im Alltag ist.
    Schlimmer ist die Binnenmajuskel, die affig-zeitgeschmäcklerisch ist.

  • ^^


    Fraeuleinwunder Wegner hat Recht. Ausserdem gehoeren solche Grundsatzdiskussionen bitte in die Lounge. Als ich gestern den Grundriss des UeSQ gepostet hatte, ging es mir darum, dass jeder hier nun einen aktuellen Stand ueber die (gegenueber dem urspruenglichen staedtebaulichen Entwurf) deutlich veraenderte Anordnung der Baukoerper hat. Die Karte ist bisher die klarste und hochaufloesendste Darstellung des UeSQ-Sued, wo zum ersten mal Dinge wie Geschossigkeit und Form der Ueberdachung in Gaenze und ihnaltlich korrekt abgebildet werden.


    Von daher finde ich es ermuedend und langweilig wenn daraufhin nicht die Architektur und / oder die neue staedtebauliche Loesung diskutiert werden, sondern nur allgemeines Bla-Bla ueber...


    Das Resultat jahrzehntelangen angelsächsischen Kulturimperialismus.


    ...zu lesen ist. Wenn man schon nichts Inhaltliches zu sagen hat, kann man das dann bitte in der Lounge sagen, statt im Bau-Thread? Danke.