Münchner Einzelhandel & Gastronomie - Das Infothema

  • Ich fand's recht interessant, deshalb poste ich das mal hier hinein; der aktuelle "Comfort" Städtereport München: "München bleibt Nummer Eins für den Einzelhandel" (pdf).


    Darin wird ausführlich die aktuelle Situation im Einzelhandelsflächenmarkt beschrieben, außerdem wird eingegangen auf aktuelle Großprojekte, wie


    - Residenzpost (3.000 m² Einzelhandelsflächen)
    - Hofstatt/SZ/AZ-Areal Sendlinger Straße (15.000 m² Einzelhandelsflächen)
    - Stachus Passagen (7.500 m² Einzelhandelsflächen)
    - Neuhauser Straße 19-21 (ehemals Karstadt, Roland, 5.000 m² Einzelhandelsflächen)
    - Alte Akademie/Statistisches Landesamt
    - Riegercity-Umbau am Isartor (Globetrotter)

  • Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Lage in Deutschlands meistbesuchter McDonald's-Filiale am Stachus. Vor einer Woche starb hier ein 41 Jahre alter Mann nach einer Schlägerei, doch trotz dieser Tragödie hat sich an der örtlichen Situation nicht viel verändert. Die Polizei kritisiert, dass die Kriminalität am Stachus seit dem Wegfall der Sperrstunde im Jahr 2004 stark angestiegen ist. Eine junge Frau gibt zu, sie hätte "schon Schiss, da rein zu gehen".


    http://www.sueddeutsche.de/mue…blett-im-anflug-1.1128938

  • Danke für die ausführlichen Infos zu dem Thema :)


    Mein Satz war als sarkastischer Kommentar gemeint, auf die Absurdität den McDonalds noch stärker zu überwachen, nur weil bei stolzen 2,5 Mio Besuchern im Jahr lächerliche 11 Körperverletzungen bei der Polizei verzeichnet wurden.
    Da dürfte es in jedem H&M oder Esprit heißer zur Sache gehen und da trauen sich die jungen Frauen sicher auch noch rein.

  • Die SZ berichtet über eine Online Petition zur Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten


    http://www.sueddeutsche.de/mue…-die-uhr-grenze-1.2227752


    politisch im verschlafenen München wohl noch immer schwer vorstellbar, von Verdi und Kirche als unvorstellbar abgelehnt, und trotzdem gibt es inzwischen wohl doch durchaus auch eine Menge an Leuten, die sich mit der 20 Uhr Regelung nicht mehr abfinden will. Sollte hier tatsächlich Hoffnung entstehen, dass auch in München nach 20 Uhr noch der ein oder andere Laden auf hat?


    Für die Lebensqualität in München, wäre das sicher ein großer Schritt.


    Wer Interesse hat, hier kann man sich kurz listen:


    https://www.openpetition.de/pe…ffnungszeiten-in-muenchen


  • Endlich!! Danke fürs posten!

  • Also ich brauch es nicht, auch wenn ich zu denen gehöre die grundsätzlich um 20:05 vor dem Laden stehen und sich ärgern :lach:
    Mir ist es wichtiger, dass Abends Ruhe herrscht und die Angestellten wenigstens dann noch auf einen Drink weggehen können, als unbedingt die ganze Nacht einkaufen zu können.
    Am HBF und Flughafen gibt es eh schon Läden die an Sonn- und Feiertagen geöffnet haben, mehr braucht es nun wirklich nicht.
    Das macht es nur den kleinen Geschäften noch schwerer, die sich lediglich eine Schicht von 10-18h leisten können.
    Manchmal fragt man sich wie wir in Bayern überleben konnten, als noch alle Läden um spätestens 18h geschlossen waren.

  • Sicher wäre es manchmal ganz nett, wenn man auch nach 20 Uhr noch wo einkaufen gehen könnte, aber zur Not tuts eine Tankstelle auch. Ansonsten kann ich mich Hitch-Hiker nur anschließen.


  • Mir ist es wichtiger, dass Abends Ruhe herrscht und die Angestellten wenigstens dann noch auf einen Drink weggehen können, als unbedingt die ganze Nacht einkaufen zu können.


    Manchmal fragt man sich wie wir in Bayern überleben konnten, als noch alle Läden um spätestens 18h geschlossen waren.


    Durch bewusst überspitzte Formulierungen wie diese werden Tatsachen unfairerweise ins falsche Licht gerückt.


    Es geht eben nicht darum, dass alle Läden rund um die Uhr 24/7 geöffnet haben müssen. Es geht darum dem Handel die Möglichkeit zu geben selbst zu entscheiden von wann bis wann man seinen Laden öffnen möchte.


    Ich denke "ob es Sinn macht später noch zu öffnen" kann der Verkäufer / Inhaber wohl selbst am besten entscheiden und dann dementsprechend reagieren. So kann man sich besser auf seine Kunden einstellen und dann öffnen wann die meiste Nachfrage da ist. Wenn dann rauskommen sollte, dass es Sinn macht um 20 Uhr zu schließen, dürfen sie das ja gerne tun, und das wird wohl auch der Fall in den meisten Geschäften sein. Sollte aber ein Supermarkt im Zentrum der Meinung sein auch um 21 Uhr noch Kundschaft zu haben, dann sollte er selbst entscheiden dürfen ob er öffnen möchte oder nicht.


    Falls man sich gelegentlich auch mal außerhalb Bayerns aufhalten sollte, wird man schnell merken, dass es sehr angenehm ist, wenn man auch um 21 Uhr noch die Möglichkeiten hat schnell etwas zu besorgen. Das funktioniert im Rest der Welt, und auch in jedem anderen Bundesland. Der Praxistest hat bewiesen, dass man hier mit mehr Freizügigkeit Vorteile schafft.

  • Ich unterstütze allein schon eine Liberalisierung, wenn ich mir dann nicht mehr regelmäßig dumme Kommentare von Austauschstudenten, neuen Kollegen oder sonstigem Besuch aus dem Ausland anhören muss, warum man in einer Millionenstadt nach 20:00 nicht mehr einkaufen kann. Warum wird München zwanghaft das Dasein einer Großstadt verwehrt? Es gibt doch unendlich viel ländliche Idylle um München sowie eine Vielzahl an sehr lebenswerten Mittelstädten, dass sich jeder frei aussuchen kann wie er leben will. Den einzigen Engpass den wir in Deutschland haben ist im Bereich "Großstadtleben".

  • Über die zulässigen Ladenöffnungszeiten entscheidet der Freistaat, nicht die Stadt München. Der Freistaat müsste sich also zu einem Landesgesetz durchringen und die Zeiten entweder landesweit liberalisieren oder zumindest eine Öffnungsklausel einbauen, über die auf Gemeindeebene entschieden wird. Alleine durchsetzen könnte die Stadt München nur einen verkaufsoffenen Sonntag.

  • München wird praktisch Burger King frei! Folgende Filialen werden geschlossen:


    80331 München, Im Tal 10, Bayern


    81929 München, Eggenfeldener Straße 114, Bayern


    80335 München, Hauptbahnhof, Bahnhofsplatz 2, Bayern


    81825 München, Wasserburger Landstraße 4, Bayern


    81549 München, Chiemgaustr. 214, Bayern


    80331 München, Sonnenstraße 6, Bayern


    80335 München, Bayerstr. 10a, Hauptbahnhof, Bayern


    80993 München, Triebstr. 44, Bayern


    81377 München, Pollingerstr. 2, Bayern


    81539 München, Giesinger Bahnhofsplatz 8, Bayern


    81675 München, Einstein Str. 130, Stahlgrubercenter, Bayern




    Zumindest bleibt die am Pasinger Bahnhof. Auch die in Neuaubing in der Dachauer bleiben. Aber sonst? Wer kenn weitere Burger King, die nicht geschlossen werden?

  • Hmm, schade. Fand die Kette eigentlich nicht schlecht. Haben die Schließungen was mit dem Hygieneskandal zuletzt zu tun?


    Die Filiale am Ostbahnhof bleibt der Liste oben zufolge auch in Betrieb.

  • Oh, ja stimmt: Die am Ostbahnhof hatte ich noch vergessen.


    Und ja, die Schließung ist den Arbeitsweisen des Franchise Nehmers Yi-Ko geschuldet. Burger King erzwingt die Schließung der Filialen per einstweiliger Verfügung. Wobei der Betrieb theoretisch ohne Bezug zu Burger King weitergeführt werden könnte. Sprich, Yi-Ko müsste alle Logos und das Design samt Speisekarte wegtauschen oder zumindest umbenennen.

  • Kannst du auch konkretisieren, was genau dir an Burger King so missfällt? Ich schätze mal die Arbeitsbedingungen dort sind nicht die besten, aber schmecken tuts :)


    Die Wohnbauten in dem verlinkten Thread sind bis auf ein paar wenige Ausnahmen genau so eintönig und unförmig wie bei uns. Die historisierenden Bauten in der angesprochenen Straße gefallen allerdings.

  • Aber sonst? Wer kenn weitere Burger King, die nicht geschlossen werden?


    Innerhalb des Mittleren Rings gibt es BK nur noch am Ostbahnhof (2*), innerhalb des Autobahnrings sonst nur noch im Westen (4*). Siehe http://burgerking.de/king-finder


    Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Yi-Ko wird bei Fortbestand der einstweiligen Verfügung kaum überleben können und auch Burger King braucht eine schnelle Lösung.

  • Auf der A8 Richtung Salzburg gibts doch mehrere. Die gehören soweit ich weiss nicht zu Yiko. Sonst nach Österreich fahren. Da ist man auf der sicheren Seite.

  • Passantenfrequenz Einkaufsstraßen

    Laut einer Passantenzählung von IVD Süd gab es am Karlsplatz 2014 eine höhere Passantenfrequenz als in der Kaufingerstrasse bzw. am Marienplatz. Demnach hat die Zahl der Passanten in der Sendlinger Straße - entgegen den Erwartungen nach der teilweise Einführung von Fußgängerbereichen - nicht zugenommen.


    Absolute Zahlen (Passanten/Stunde)


    Karlsplatz: 7.350
    Kaufingerstraße 1 (Ecke Marienplatz, auf der Höhe des Benetton): 7.280
    Tal (Höhe Tal 10): 4.570
    Residenzstraße: 2.940
    Dienerstraße: 2.720
    Tal (Höhe Tal 33): 1.780


    https://www.konii.de/news/hoch…n-pro-stunde-201506081299