Senckenberg-Quartier mit "140 West" und "99 West" (in Bau)

  • Auf der Projektseite von Groß & Partner gibt es eine Visualisierung des Turmsockels. Zu sehen sind Fassadendetails, die Eingangssituation und der Schriftzug Meliã Frankfurt: (Klicken für große Version)



    Bild: Groß & Partner / Cyrus Moser

  • Laut FNP von heute soll der Baubeginn für das Hotel-, und Apartement Hochhaus noch Ende diesen Jahres sein, spätestens jedoch Anfang 2017.
    Ergebnisse zum mittlerweile auf 110m gewachsenen Büroturms soll es noch im September oder Oktober geben, so die AGB.

  • Die künftige Baustelle heute. An manchen Stellen wurden jetzt Löcher gegraben und der Aushub auf dem weitläufigen Areal zu Erdhaufen aufgeschüttet und nicht etwa abgefahren. Ob die Krater später wieder zugeschüttet werden? Interessant, was auch immer das zu bedeuten hat...:


    Ein weiteres Loch näher zur Senckenberganlage hin:

  • Der Bau vom 140 Meter Turm wird Anfang 2017 beginnen.


    Aber die Bodenplatte vom AFE Turm steckt immer noch in der Erde,deswegen werden noch Abbrucharbeiten vorher erledigt.Habe mal nachgefragt.


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    Mod: Zwei Beiträge aus dem Thread "Frag das Frankfurter Forum" hierher verschoben und Status im Strang-Titel auf "in Bau" geändert.

  • Das halbe Dutzend ist voll - Frankfurts sechste Ü100-Hochhaus-Baustelle:





    Am Bauzaun hängen Schilder von Groß & Partner und AWR Abbruch. Das Drehbohrgerät hat eine Aufschrift von Hölscher Wasserbau.



    Bilder: Schmittchen

  • Man legt sich extrem ins Zeug. Am Standort des 140m Turms ist man bereits ca. 10m tief und entfernt die letzten Reste des AfE Turms. Containerdorf wurde heute errichtet, ca. 10 schwere Maschinen im Einsatz.


    Nun hängen zudem auch Plakate von Gmünden Bau am Platz. Es ist daher davon auszugehen das Gmünden auch diesen Komplex errichten wird. Scheint der neue Platzhirsch in Frankfurt zu werden.


    Hier nun 3 Handy-Bilder:





    Bilder: Adamas Mobile Phone

  • Hier geht es wahnsinnig schnell voran. Auch heute wurde noch am Nachmittag gearbeitet, und zwar auf Hochtouren!


    Ausserdem wurde in diesen Tagen eine beachtliche Siloanlage errichtet...


    ...sowie inzwischen die Baugrube weiter ausgehoben bzw. leergeräumt. Ein Mdeisselbagger hat aber noch an den Resten des AfE-Fundaments zu schaffen, was heute unüberhörbar war (Bild hinten in der rechten Ecke):


    Das weiteren wird die Baustelle wohl umfassend videoüberwacht, wie rundherum auffällig viele, grosse "Bauwatch"-Schilder verrieten (auf dem zweiten Bild unten links zu erkennen. Gesehen habe ich allerdings (noch) keine Kamera).

  • Die benachbarten Universitätsgebäude werden jetzt durch eine neu hinzugekommende Lärmschutzwand aus Containern geschützt. Die Container sehen so aus, als hätten sie vor einiger Zeit die gleiche Funktion neben der Frankfurt School of Finance & Management erfüllt.


  • Das 140 Meter hohe Hotel- und Wohnhochhaus wird voraussichtlich den Namen "One Forty West" erhalten. Das steht heute in der gedruckten FAZ. Geplante Fertigstellung ist demnach Ende 2019.

  • Schlitzwände zur Baugrubensicherung scheinen wieder das Mittel der Wahl, wie an dem inzwischen bereitgestellten Schlitzwandgreifer zu erkennen:

  • Der Schlitzwandgreifer in voller Action. Wie man sieht ist der Greifer in der Erde verschwunden, und zwar ziemlich tief (geschätzte 10-15m?). Die Schlitzwand steht bis oben hin voll Wasser:

    Ist der Greifer zwecks Abladung des Schlicks draussen, reicht der Blick hinein:

    Übergabe des Erdreichs auf den Schaufelbagger, der bereits riesige "Schlickberge" auf dem weitläufigen Bauareal angehäuft hat:


    Die Bewehrung für die Wände liegt bereits bereit:


    An der anderen Ecke scheint man mit der "Wasserhaltung" auch seinen "Spass" zu haben. Ein Bild, was man so auch nicht auf all so vielen Baustellen sieht. Unablässig wurde aus dicken Schläuchen Wasser in die Grube geleitet! Nur warum, dass weiß ich leider nicht...(Im Hintergrund ist ein riesiger Schuttberg ansatzweise zu erkennen):


    Die eigentliche Baugrube für das Hotelhochhaus wird natürlich weiterhin ausgehoben. Alles in allem eine sehr, sehr lebhafte Baustelle. Gut so!

  • Das dürfte eine Bentonitsuspension sein, kein pures Wasser, sondern eben eine Mischung aus dem in der Natur vorkommenden Tonmineralgemisch Bentonit und Wasser. Damit soll der Schlitz stabilisiert werden. Später wird dann ein Bewehrungskorb in den Schlitz abgesenkt, Beton eingefüllt und zugleich die Bentonitsuspension wieder abgepumpt. Wohl besser erklärt wird das etwa in diesem Video.

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    Kleine Ergänzung:


    Es wird vom Spezialtiefbauer Franki zwar anschaulicher erklärt, aber in einem Detail hat Schmittchen besser aufgepasst, als die Schlitzwandexperten:
    Es ist tatsächlich Bentonit, das den ausgehobenen Schlitz stützt, nicht Betonit (wie im Video zu hören).
    Mit Beton hat das nichts zu tun; die Bezeichnung wurde von einem amerikanischen Geologen eingeführt, als dieser um 1890 im Staate Wyoming (USA) in der Nähe von Fort Benton ein Tonvorkommen entdeckte und den Ton nach seiner Fundstätte Bentonit benannte.

  • Im nördlichen Bereich des Areals sind die Arbeiter immer noch mit Schlitzwand-Arbeiten beschäftigt, während im südlichen Teil immer noch die Abbrucharbeiten im Boden laufen. Die AWR-Bagger haben sich teilweise schon so weit in die Tiefe gefressen, dass die Baggerarme immer nur kurz zu sehen sind, wenn sie nach oben ragen (Bild 2).