Bezirk Eimsbüttel - Bauprojekte & Stadtteilplanung

  • Harvestehuder Weg 11


    Lage: Google Maps


    Energetische Sanierung vom Trautweingebäude der Hochschule für Musik und Theater.
    Standort: Harvestehuder Weg, Hamburg. Bauherr: Sprinkenhof GmbH im Auftrag der Behörde für Wissenschaft und Forschung. Bauzeit: 2015 -2017


    Webseite: Hier



    Bild: A Quadrat Architekten





    Bilder (c) Häuser

  • Bunker Langenfelder Damm / Methfesselstraße

    Hallo,
    bin neu hier und das ist mein erster Beitrag :)


    Hab nach längerer Suche endlich mal ein paar Infos gefunden, was nach dem geplanten Bunkerabriss Langenfelder Damm Ecke Methfesselstraße passieren soll. Aktuelle Situation bei Google Streetview.


    Projektseite bei Otto Wulf:
    http://www.eingrundmehr.de/pro…e4e8ac8042b21bf3737aa83e8


    Projektseite Architekturbüro Hansmann:
    http://www.hansmann-architektur.de/index.php?id=84


    Das Entwurfsbild bei Otto Wulf scheint neuer zu sein. Finde den Entwurf allerdings nicht so wirklich gelungen, dafür das in der Ecke hauptsächlich Gründerzeithäuser im Jugendstil stehen und es recht wenig Kriegszerstörungen gab. Hätte mir lieber Neubauten wie beim "Klosterbuche"-Projekt gewünscht.

  • Hallo Hamburger Jung!


    Willkommen im DAF! Darauf trinke ich einen. Endlich wieder eine Gelegenheit gefunden einen zu trinken *Hicks*


    Danke für den Hinweis! Dieses Bunkerprojekt wurde mehrfach groß angekündigt und ist dann letztendlich doch im Sande verlaufen.
    Die Abschiedsparty fand März letzten Jahres statt Eimsbüttler Nachrichten


    Laut MOPO Bericht (die wir alle lieben) wird von Otto Wulff durch Stefan Wulff bestätigt, dass die Zeit vom Bunker gezählt ist.


    Da die Anwohner durch den Abriss der Forsmannstraße laut Zeitungsartikel schon Reif für die Klapse sind (Dabei IMMER mind 1 Kind mit in die Kamera halten!!), der Abriss in der Eggerstedtstraße allerdings ohne Bürgerproteste voran schreitet, denke ich, dass diese Bunkerabriss als letztes Abriss-Projekt unauffällig und zügig statt finden wird.


    Ich war so frei und habe das Rendering von deinem angegebenen Link mal hochgeladen (aus datenrechtlichen Gründen immer Bildrechte mit angeben! Auch wenn's deine sind, besonders, wenn's nicht deine sind)



    Bild: Otto Wulff / Architekturbüro Hansmann


    Mich verwundert der Balkon in der ersten Etage. Will man da wohnen? Gerade der Langenfelder Damm, der vor der Osterstraße die Haupteinkaufsstraße von Eimsbüttel war mit seinen ganzen kleinen Läden, ist hier keine Ladenfläche mit eingeplant. Das Haus steht direkt an einer Bushaltestelle. Also da bietet sich eine Ladenfläche doch wesentlich besser an als nach dem Aufstehen wartende Menschen direkt vorm Fenster zu beobachten - oder die dich.


    Erinnert leicht an die Terrasse vom Freistil. Wunderbare Frühstücksromantik auf der Stresemannstraße. Ob der Architekt dort einziehen würde?


    Stimme dir zu, noch einmal etwas wie die Wiesenstraße wäre auch toll




    Bilder (c) Häuser

  • *prost* ;)


    Hab noch ein bisschen was aus Eimsbüttel, zwar keine Neubauten, aber was Altbau-Sanierung/Renovierung angeht. Ich stell es mal unter das Motto:


    Wird Eimsbüttel gelb?


    Beispiel 1
    Das Gebäude von Edeka im nördlichen Teil der Osterstraße wurde in den letzten Wochen gelb gestrichen, war zuvor einfach nur weiß (siehe Bing Maps // auf Google Streetview ist das Gebäude unscharf gemacht). Steht nicht unter Denkmalschutz.



    (Bild: ich)


    Beispiel 2
    Unter Denkmalschutz stehender Altbau in der Voigtstraße. War zuvor auch weiß gestrichen (Google Streetview).



    (Bild: ich)


    Beispiel 3
    Zwei unter Denkmalschutz stehende Altbauten in der Rellinger Straße, das linke ist gerade erst frisch gestrichen worden, das rechte ist schon seit ein paar Jahren gelb. Beide waren zuvor blau (Google Streetview). Beim linken Haus sind die Konsolen alle top in Schuss, unter den Balkonen im 1. Stock sind übrigens Stuckverzierungen und haben daher keine Konsolen, am rechten Haus sind sie leider abgehackt.



    (Bild: ich)


    Beispiel 4
    Ebenfalls Rellinger Straße, ebenso denkmalgeschützt. Dort wurden die gelben Backsteine vom Rosa befreit (Google Streetview).



    (Bild: ich)



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    Dann noch eine weitere Beobachtung, wie aktiv das Denkmalschutzamt in der Ecke zu sein scheint. So wurden an zwei Häusern die Balkone saniert und die Konsolen wurden abgehakt, jetzt wurden offenbar neue, nach altem Vorbild, gegossen und wieder montiert. Mein Foto ist schon etwa eine Woche alt, seit Montag sind auch am 1. Balkon wieder Konsolen.


    Vergleich bei Google Streetview, vor der aktuellen Balkonsanierung waren die Konsolen schon ziemlich verstümmelt – mal so, mal so.



    (Bild: ich)


    Vom zweiten Haus hab ich jetzt keine Bilder. Da wurden allerdings nur im 1. Stock die Konsolen wieder neugemacht, die restlichen nicht. Dazu muss ich allerdings sagen, das vor der Sanierung auch nur Konsolen im ersten Stock vorhanden waren, die anderen waren bereits abgehackt.


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    Und noch etwas: Vor gut einem Jahr gab es einen Wasserrohrbruch in einer Hauszuleitung eines Altbaus in der Straße. Da musste der alte Terrazzo Boden aufgehackt werden. Dieser wurde übrigens komplett nach altem Vorbild restauriert und nicht einfach durch Fliesen oder ähnliches ersetzt. Hier tippe ich auch mal auf das Denkmalschutzamt.


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    Das dürften so die ersten Sanierungen/Renovierungen sein, seitdem die Häuser seit 2013 unter Denkmalschutz stehen.


  • Das dürften so die ersten Sanierungen/Renovierungen sein, seitdem die Häuser seit 2013 unter Denkmalschutz stehen.


    Schön dokumentiert!


    2013 gab es in Eimsbüttel einen Rundumschlag in Sachen Denkmalschutz. Sämtliche Gründerzeithäuser, teilweise sogar das Kopfsteinpflaster der Straßen, standen auf einmal unter Denkmalschutz. Viele Freunde und auch ich erhielten so ein Schreiben von der Denkmalschutzbehörde.


    Hier kannst du sehen, was allein im westlichen Teil Eimsbüttels unter Denkmalschutz steht. Kannst z.B. fast die ganze Rellinger Straße nehmen.


    Auf der einen Seite ein Segen, dass vieles erhalten bleibt, auf der anderen Seite ein Fluch, weil man vieles nicht mehr so einfach ändern kann (z.B. nur noch Holzrahmen bei neuen Fenster was wesentlich teurer ist oder keine Mitbestimmung bei der Farbauswahl)


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass falls ein Haus saniert/gestrichen wird, die Farbe der ursprünglichen Farbe entsprechen muss - falls diese bekannt ist.


    Vielleicht geht daher der Weg zurück ins gelbe.


    Es wurde schon sehr viel seit 2013 saniert. Inzwischen wirkt es wie ein Sanierungsboom, was auf der einen Seite toll für den Erhalt der Häuser ist (die manchmal in einem katastrophalen Zustand sind), auf der anderen bedeutet das auch höhere Mieten. Man kann nicht alles haben.

  • Also ich find das ausgezeichnet, dass Eimsbüttel so stark unter Schutz gestellt wurde. Wenn man mal durch Ottensen fährt, wundert man sich ja teilweise schon: Gründerzeitler - Nachkriegsbau - "Neubau" aus den 80er/90er (für den vermutlich ein Gründerzeitler plattgemacht wurde). Da find ich Eimsbüttel homogener mit Gründerzeitlern und Nachkriegsbauten, und ab und zu mal ein Neubau.


    Meine Freundin und ein paar Freunde wohnen dort in der Ecke, wo ich die Bilder aufgenommen habe. Die Häuser sind übrigens auch von Innen noch sehr gut erhalten, in den meisten Fällen ist sowas wie der Stuck noch erhalten etc. Das mit den Mieten ist extrem unterschiedlich. Mal hast du wirklich faire Mieten, auch in den denkmalgeschützten Häusern, und mal Abzocke – komischerweise sind oftmals die Mieten in den 50er Jahre Häusern höher als in den Altbauten :nono: . Dadurch das zusätzlich auch noch eine soziale Erhaltungsschutzverordnung gilt, gibts dort auch relativ wenig Eigentumswohnungen, was ich persönlich gut finde.



    In der Rellinger Straße, vor dem "Hamburger Flatiron" (die Schuppen rechts stehen schon lange nicht mehr, steht ein Neubau mit Eigentumswohnungen), wurde letztes Jahr übrigens auch der Preussen/Hamburg-Grenzstein rekonstruiert! Die Originalen schauen ein bisschen anders aus, sind ja an deren Stellen noch vorhanden.



    (Bild: ich)

  • Wenn wir schon beim Bunkerabriss sind


    Ecke Sartoriusstr / Müggenkampstraße 51 wird der Bunker abgerissen


    Lage Maps


    http://www.hamburgerunterwelten.de/Muegge.html



    Bild (c) Häuser


    Ein Projekt von WPH, die auch das Henriette Bauprojekt geleitet haben #529 (wo vorher auch ein Bunker stand)


    Wollen wir inständig mal hoffen, dass hier mit mehr Liebe zur Gegend ein Haus gebaut wird. Projekt Henriette ist an Hässlichkeit kaum zu überbieten.


    Hier gibt es morgen (23.8.15) einen Marathon mit vorheriger Besichtigung Welt