Kl. Projekte Neuhausen / Moosach / Nymphenburg / Menzing / Allach

  • Ich gehe davon aus, dass das kleine Ein Zimmer Appartements von max 20qm sind, ich denke nicht dass dieses Projekt irgendetwas mit sozial zu tun hat.
    Die Rendite für Studentenheime sind einfach unschlagbar auf den qm umgerechnet.

  • Naja wenn man sich mittlerweile die die Preise für ein Studenten Apartment bei Immoscout anschaut, wird man feststellen das es um die 20 Wohnungen in München gibt die unter 450 euro liegen, egal welche Größe.
    Finde es gibt schlechtere Lagen in München. Um die Ecke befindet sich die U3 bzw. das OEZ.

  • Im Nordwesten der Stadt plant die GWG einige Neubauprojekte. So soll die Siedlung zwischen Gubestraße und Karl-Lipp-Straße offenbar komplett abgerissen und neu aufgebaut werden. Auch das Eckgrundstück Hugo-Troendle-Straße / Dachauer Straße soll endlich bebaut werden, es entstehen 80 Wohnungen neben der Kirche. Und zwischen Bunzlauer und Bauberger Straße soll eine neue Stadtteil-Volkshochschule gebaut werden.


    Das meldet die SZ: http://www.sueddeutsche.de/mue…as-grosse-bauen-1.2905252

  • ^^

    Zitat


    Kommentar aus http://www.wochenanzeiger-muen…e+muss+weichen,66372.html
    Schlimm, jeder Quadratzentimeter wird zugebaut... und die Lebensqualität schwindet. Ich spiele seit ein paar Jahren Tennis auf der Anlage (als Nichtmitglied). Wenn die Stadtwerke das durchziehen, wechsle ich den Stromanbieter und kann nur jeden dazu aufrufen, dies ebenfalls zu tun. Vielleicht nutzt es ja, wenn Viele vorab den Stadtwerken diesen Schritt ankündigen?!


    Bei manchen Menschen möchte man einfach nur eine Pfanne nehmen und...
    Das traurige daran ist, dass dieser grenzenlose Egoismus mit sachlichen Argumenten nicht zu besänftigen ist.

  • Na ja, so sind sie halt die Bürger. Ich denke, man kann nachvollziehen, dass die Nutzer der Tennisplätze das Projekt ablehnen. Dieses Beispiel zeigt nur wieder einmal, wie wichtig es ist, dass die Verwaltung (und in diesem Fall eine halböffentliche Institution wie die SWM) auf Kurs bleiben. Wer eine Stadt verantwortungsvoll regieren und dabei Probleme lösen will, muss immer auch unpopuläre Maßnahmen umsetzen. Viel zu oft wird dem Geschrei einiger Bürger nachgegeben - damit machen sich die Politiker zwar kurzfristig beliebt, die Probleme bleiben aber ungelöst.

  • Wann packt man endlich die Umwidmung der Kleingartenanlage direkt am U-Bahnhof Westfriedhof an?


    Und die Kleingartenanlage ,an der Garmischerstr wäre auch sinnvoll die Bretterbuden umzusiedeln z.B nähe von einem See ,Park oder Wäldern!


    Am Mittleren Ring gehören höhere Gebäude und Schrebbergärten an ruhige Orte.

  • Sinn von Schrebergärten ist es, den Menschen in der Nachbarschaft zur Verfügung zu stehen. Nicht eine halbe Stunde Fahrzeit emtfernt. Sie spielen auch eine wichtige Rolle für Mikroklima

  • Dachauer Str. / Heldstr.

    Das Projekt war hier schon einmal angesprochen worden: http://www.deutsches-architekt…d.php?p=469782&post469782


    Zwischen Heldstraße und Dachauer Str. will die Gewofag die Wohnbebauung verdichten. Auf der Website der Architekten, die bereits 2014 den entsprechenden Wettbewerb gewonnen haben, wird sogar von "Lärmschutzbebauung" gesprochen, was an der Dachauer Str., an der es bereits viel historische Wohnbebauung gibt, wohl etwas übertrieben ist. Sicher eine überfällige Entscheidung, nur schade, dass man hier nicht auf fünf- bis sechs Obergeschosse bestanden hat.


    Zitat

    Der Entwurf entwickelt sich aus der Auseinandersetzung mit der vorhandenen offenen Zeilenbebauung der 50er und 60er Jahre. Eigenständige Gebäudevolumen fügen sich so in die Zwischenbereiche der quer zur Dachauer Straße verlaufenden Zeilenstruktur, dass die Identität der Bestandsgebäude weiterhin ablesbar bleibt. Rhythmische Rücksprünge schaffen hier eine neue, eindeutige Erschließungssituation. Im ruhigeren westlichen Teil der Anlage wird der Straßenraum mit offener Struktur erhalten und durch einen Baukörper ergänzt, der die differenziert ausformulierten fließenden Außenräume stärkt.

    Der Entwurf reagiert auf heutige Schallschutz- und Brandschutzanforderungen und schließt die Lücken zu den Bestandsgebäuden so ab, dass die Belastung für die bestehenden Höfe durch Lärm und Feuerwehr entscheidend reduziert wird. Die Form der Baukörper ermöglicht mehrseitig orientierte Wohnungen, die sich zu unterschiedlichen Räumen aufspannen und dadurch innerhalb der vorhandenen Dichte vielfältige Bezüge ermöglichen. Diese Bezüge werden durch die leicht geknickte Fassadenausrichtung im Bereich der Loggia-/Balkonbereiche unterstützt.


    Geschützt vom neuen Baukörper an der Dachauer Straße erhält der nördliche Wohnhof eine großzügige Mitte. Als Pendant bereichert der Kirschplatz als Gemeinschaftsplatz an der Hoföffnung zur Heldstraße die Freiraumtypologie. Die großzügig begrünten Vorbereiche an den Bestandsgebäuden werden beibehalten und durch die ergänzten Gebäudevolumen funktional entlastet. Durch den Rhythmus der neuen Fassaden erhält der Hofraum abwechslungsreiche Raumabfolgen unterschiedlicher Dimensionen.


    Die Fassaden knüpfen mit stehenden Fensterformaten an die Eleganz der Nachkriegs-Moderne an und orientieren sich an der für die Maxvorstadt und Neuhausen typischen steinernen, verputzten Materialität. In den zurückversetzten Loggiabändern wird dieser Putz punktuell mit einer wohnlicheren hochwertigen Verkleidungsmaterialität wie z.B. Mosaikfliesen oder Natur- oder Kunststeinelementen ergänzt.

    Quelle: http://www.meilipeter.de/portfolio/dachauer-strasse/


    Visualisierungen:





    Quelle: http://www.meilipeter.de/portfolio/dachauer-strasse/

  • Nette Architektur, genau wie die anderen Nachverdichtungsprojekte am Ring. Über die Höhe kann man sicher streiten, doch die Bauhöhe geht mit der Bestandsbebauung angenehm um.

  • Man kann Maßstäbe wählen wie man will, aber das ist für diese Lage und in dieser städtebaulichen Exposition einfach viel zu wenig! Wieder ein Rückschritt für München. Dass gerade die Genossenschaften derart krass versagen, angemessene Baumassen zu planen, ist schon sehr erstaunlich. :nono:

  • :nono:


    Was soll man denn zwischen bestehende Riegel aus den 50ern riesige Klötze reinzwängen :confused: Inwiefern kann es ein Rückschritt sein, wenn nachverdichtet wird? "Krass versagen" übertreibt es dann endgültig.

  • Ich finde Isek hat hier schon Recht. Durch den Verlauf der Dachauer Str. in Südost-Nordwest-Richtung könnte man hier recht hohe Wohnriegel oder kleine Hochpunkte bauen, die Wohnräume könnte man komplett nach Südwesten ausrichten, die Verschattung fiele allein auf die Straße. Nur wenige hundert Meter weiter stadtauswärts, aber auch stadteinwärts Richtung Lothstraße hat man in den späten 1960er Jahren mehr oder weniger genau so gebaut, mit fünf bis sogar acht Obergeschossen. Die nähere Umgebung zeigt eigentlich schon, wie es gehen könnte.