Projekte Schwabing /Milbertshofen / Feldmoching / Freimann ...

  • Abwarten

    Wenn man sieht, mit welchen tollen "Chipperfield"-Visualisierungen der Höglmaier in der Kolbergerstraße gelockt und für den Abriss der Villa geworben hat und was da jetzt wirklich gebaut wird, wäre ich vorsichtig mit der Vorfreude auf wegweisende Architektur. Das ist ein Lockvogel, sonst nichts. Und dass das auf (ehemals) öffentlichem Grund Luxuswohnraum enstehen soll, ist schon mehr als ärgerlich.

  • Freisinger Landstraße 21: MyRoom Active

    Walser Immobilien errichtet hier um die 350 Studentenappartements.


    Dafür wird ein charakteristischer und von der Anlage her durchaus gelungener, allerdings mittlerweile arg verblasster 70er Jahre Bürobau abgerissen.


    Der BA hatte im August 2017 noch auszusetzen, dass zu wenige Geschäfte im EG geplant seien, die Fassade zu monoton sein (O-Ton: „akademische Intensivhaltung" :lach:).


    Inwiefern folgende Bilder also dem überarbeiteten oder alten Stand entsprechen, weiß ich nicht:





    https://www.walser-immobilieng…bjekt/schwabing-freimann/

  • Ausgerechnet zur Freisinger Landstrasse hin sind gar keine Läden - dort sollen Menschen direkt im Erdgeschoss zur Strasse hin Wohnen. Wenn dort keine Ladengeschäfte hinkommen - wo dann?

  • Bamberger Haus im Luitpoldpark:

    Die Augustiner Brauerei plant das Bamberger Haus um ein Salettl (offener Pavillon) mit Platz für bis zu siebzig Gäste zu ergänzen.


    Damit soll die Sonnenschirmlandschaft auf der Terrasse des Hauses verschwinden können und das "Schlösschen" so besser zur Geltung kommen.


    Außerdem soll die Selbstbedienungstheke im Biergarten vergrößert und die Gartenanlage verschönert werden.


    Der BA Schwabing-West meldete zwar Bedenken an und lehnte das Projekt ab, da das Vorhaben allerdings schon mit Stadtverwaltung und Denkmalschutz abgestimmt worden ist, handelt es sich dabei nur um eine Formalie.


    Das Bamberger Haus im fränkisch-neobarocken Stil wurde 1912 als Geschenk für den bayerischen Prinzregenten Luitpold erbaut.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…villon-bekommen-1.3946430

  • Griegstraße 22–24

    An der Griegstraße 22–24 soll das einzelne freistehende Gebäude durch einen Neubau mit ca. 30 WE ersetzt werden.


    https://www.3bau.de/portfolio/grieg/


    Einige Aufregung gibt es im Stadtteil, da der Investor offenbar bereits im Vorfeld Stuck und ähnliche Verzierungen an dem nicht-denkmalgeschützten Gebäude hat entfernen lassen. Das meldet Hallo München: https://www.hallo-muenchen.de/…-erleichtern-9892589.html

  • Leider absolut unspektakulär. Sowohl von der kastenförmigen Bauweise, als auch von der Höhe oder Sonstigem. Da ist ja das schwarze Gebäude 100m nördlicher (in dem das "Hans im Glück" ist) noch interessanter.


    Auch hier, nördlich des Mittleren Rings, hat man tolle Baugrundstücke, an der Leopoldstr., mit austauchbaren Schuhschachteln verbaut.

  • Klar, die zugrundeliegenden Planungen reichen 10 bis 15 Jahre zurück und damals war der Druck auf die Grundstücke im Norden der Stadt noch nicht ganz so groß. Dennoch hätte man schon damals die Vision haben können, hier interessanter, dichter und höher zu entwickeln. Aber offenbar hat es auch sehr lange gedauert um überhaupt einen Investor zu finden, der nun auch tatsächlich baut und das Grundstück nicht nur brach liegen lässt.

  • Aber offenbar hat es auch sehr lange gedauert um überhaupt einen Investor zu finden, der nun auch tatsächlich baut und das Grundstück nicht nur brach liegen lässt.


    Nein. Der Investor ist die Martin GmbH. Mir wurde schon vor 8 Jahren gesagt, dass diese GmbH das Grundstück entwickelt. Es könnte das Problem gewesen sein, dass das Bauen von Bürogebäuden nun nicht die Kernkompetenz dieses Unternehmens sind.

  • Schon letzte Woche bin ich an der Ex-Boxfabrik vorbeigefahren. Dieser Standort war für mich immer ein potentieller Standort für einen Bürotower. In einer Linie mit Osram und Highlight Towers, auch optisch eine sehr ansprechende Wirkung.


    Die Stadt braucht Büroflächen. Und was baut man? Wieder so nen 3-4 geschossigen Büroriegel, wie er kürzlich an der Domagkstr. gebaut wurde, weiter vorne am Frankfurter Ring, etc.!


    Oder weiß jemand mehr über das Projekt?


    Meine Beurteilung beruht alleine auf der opitschen Erscheinung der Baugrube. Eine sehr tifee Grube auf großer Fläche. Die Enttäuschung: Es steht ein ca. 15m und ein ca. 20m hoher Kran dort. Daraus läßt sich schließen, was dort wohl hin kommt.


    Fotos kann ich demnächst mal machen.

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    Dort kommt bis Anfang 2020 das Hotel "NIO Loco" mit 189 Zimmern hin...


    https://www.niu.de/niu-loco/


    https://www.ahgz.de/news/expan…uenchen,200012248433.html



    … und wohl ebenfalls ein "FourSide" mit ebenfalls gut 200 Zimmern (der größte Schrott):


    https://www.thomas-daily.de/de…tro-hotel-plant-fourside/



    Absolut unwürdig für diese Stelle, genau wie schon weiter westlich auf Höhe der Funkkaserne. Wird Zeit für eine SoKo Frankfurter Ring, die hier endlich Schluss macht, mit den zahlreichen besseren Behelfsbauten, die hier in den letzten Jahren so entstehen.


    Es macht den Anschein, das Grundstück wird bebaut, ohne dass auch nur irgendein Politiker / Planer sich um eine angemessene Nutzung interessiert hätte. Da hätte man genauso gut wohl einen Schwarzbau hinstellen können, ohne dass es jemand bemerkt hätte.


    Aber gut, wir haben ja noch viele Flächen, die wir verschwenden können...

  • Oh mein Gott, das ist ja noch schlimmer, als befüchtet. Zwei 0815 Hotels. Wir haben doch Luftlinie, ca. 500m westlich, schon das Oberschrottige "Star Inn". Wie viele denn noch, von den Teilen?


    Warum nicht wenigstens dann auch bei Hotels, mal sowas wie das Werk4 Hotel? Immer diese absurd häßlichen Kästen?

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    Solche Ketten sind nur an billig, billig, billig interessiert. Umfeld? Egal. Image? Egal. Anspruch an die eigene Arbeit? Wozu?


    Offenbar will der heutige Durchschnittsgast genau eine solche Konservenhaltung. Anders ist dieser Boom nicht zu erklären. München ist aktuell deutschlandweit die Stadt mit den meisten Hotels in Bau oder Planung, Qualitätsbauten wie das Werk-4 oder der Königshof (gut, Ansichtssache) sind dabei aber leider die Ausnahme.


    Massentourismus ohne Niveau und Stil.


    Hier hätte der BA mal sein Veto ziehen müssen, nur leider interessiert sich niemand für ein Gewerbegebiet (auf die Idee einer langfristigen Attraktivitätssteigerung der Umgebung kommt natürlich niemand).

  • Weiß eigentlich jemand, was das Gebiet östlich vom Sportplatz darstellen soll? Von der Fläche her, würden ca. 3-4 Osram Tower hinpassen.


    Wann gibt es endlich neue Projekte für Bürotower? Wie tief muß die Leerstandsquote noch fallen?


    Zum Schrebergarten, noch weiter östlich, sag ich jetzt mal lieber nix. Ja mei, wer's mag, so idyllisch direkt neben der Autobahn :)


    http://i64.tinypic.com/k2eedx.jpg