Dresden: Großer Garten

  • Dresden: Großer Garten

    Grosser Garten - kein Geld für Projekte


    heute berichtet die dnn über den stand der projekte im grossen garten.
    fazit: es tut sich nichts und es ist auch kein geld da.


    die chefin der dresdner schlösser und gärten, andrea dietrich, beschreibt projekt für projekt scheinbar emotionslos, wie sie kein geld (vom eigentümer freistaat) hat, als wäre das auch gar nicht so schlimm.


    - 80000 euro stehen für schmuckpflanzungen, 27000 für baumpflanzungen zur verfügung
    - 15 gärtner und ein gartenmeister sind für die pflege des 1,5 km²-areals vorhanden, es könnten gern nochmal so viele sein, aber das sei "reich der träume", so die frau
    - die marmorfiguren am palais zeigen trotz wintereinhausung frostschäden, nun werden die schäden erfasst und überlegt, ob man auch hier kopien aufstellt
    - seit jahren ist die sanierung des stillgelegten mosaikbrunnens geplant, jedoch wird auch 2014 daraus nichts - man hat kein geld dafür
    - seit 2008 sollte eine neue gartenmeisterei erbaut werden, da die heutigen zustände inakzeptabel sind. nördlich des palais existiert eine schutt- und baumaterialfläche als schandfleck, wo eine gläserne orangerie für die gärtnerei entstehen sollte. die sollte damals gut eine million euro kosten. leider ist dafür nie geld bereitgestellt worden, so wohl auch die nächsten jahre nicht.
    - das palais im inneren muss auch noch warten, "nice to have" sagt die frau, bemängelt aber, dass dann die blumenausstellung nicht mehr stattfinden kann, sollte der große festsaal rekonstruiert sein (raumklima). und ohne den förderverein würde nicht eine veranstaltung im palais stattfinden. wegen der heutigen nutzung scheint eine baldige reko kein allzu erstrebenswertes ziel, so die frau.
    - für den austausch der ddr-standard-lampen an haupt- und querallee durch historische zierlampen (zwei musterleuchten stehen nahe dem palais) ist nach vielen wartejahren auch kein geld vorhanden, beim SIB diskutiert man noch über die "beleuchtungsart", da sei die planung noch nicht abgeschlossen, so die frau. na wers glaubt wird seelig.


    15 millionen stehen pro jahr für alle sächsischen schlösser, burgen und gärten zur verfügung, derzeit konzentriert man sich auf die lustgarten-reko in pillnitz und die flutschadensbeseitigung an der festung dresden (kasematten).


    größere bauarbeiten sind in naher zukunft im grossen garten nicht geplant, so die frau. aber in vorauss. zwei jahren komme eine größere investition, da will man eine neue E-Lok für die parkeisenbahn anschaffen, weil die alte lok hinsichtlich arbeitsschutz und reparaturaufwand nicht mehr haltbar sei.


    vor 2 jahren hatte ich schonmal bei einer mitarbeiterin dieses schlösservereins nachgefragt, aber die müde und träge frau, die damals vor ort war, konnte wollte und durfte keine aussage machen, ausser dass für alles absehbar kein geld da ist. ich hätte fast geantwortet: na dann ist ja alles gut für sie, schlafen sie wohl weiter.



    hier die angedachte musterzierleuchte ("bischofsstab") für den grossen garten. ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich es schon herbeisehne. 10 jahre? oder doch schon 15? diese leuchten würden dem park ein metropolitanes flair verpassen - na egal.

  • Palais Großer Garten - Erdgeschoss


    Anlässlich der studentischen Jahres-Architekturausstellung war ich seit Ewigkeiten mal wieder im Palais. Und ich war überrascht, wie weit die Rekonstruktionen von vor Jahren doch auch oder zumindest das Erdgeschoss des Palais betreffen: zahlreiche Deckengewölbe sind instandgesetzt, die Raumfolge erlebbar, alles ausstaffiert mit Großplastiken. Aber schaut selbst.


    Eingangsraum mit spezieller, jedoch schöner Treppen-Neukonstruktion:



    Nördlicher Saal des Erdgeschosses:




    Zwischensäle:




    Nördlicher Ecksaal:




    Südsaal des Erdgeschosses:



    Eine Außenansicht von ganz früher - Mensch, war da was los!



    Quelle: Abbildung in der Ausstellung

  • Grosser Garten
    zuletzt in post 60


    zwei meldungen aus dem lokalblatt:


    Botanischer Garten - Ausbau beginnt:
    ausbaufläche hier


    das nahe der stübelallee liegende gebäude startet nun in den umbau, wobei bei schachtarbeiten nahe dem haus mehrere 2WW-brandbomben gefunden wurden. der freistaat investiert 560000 euro in die sanierung des hauses aus den 1950er jahren, welches auch schon bisher die büro- und sozialräume der beschäftigten des botanischen gartens beherbergte. im keller entstehen neue sanitärräume.


    die haus(teil?)sanierung ist nur ein erster schritt. der 3 ha fläche des jetzigen gartens wird ein weiteres hektar angegliedert, welches seit jahren - dafür bereits eingezäunt - brachliegt. zunächst rückt nun die kampfmittelbeseitigung an, da dort weitere bomben vermutet werden. danach beginnt die nutzung durch die botaniker. im vorderen teil zur stübelallee sollen neue gewächshäuser entstehen, da der bestand auf dem altgelände veraltet und energieintensiv ist. noch muss deren finanzierung durch den landeshaushalt gesichert werden, daher noch kein zeitplan. ob die botaniker im größeren hinteren teil schon in eigenregie loslegen, wird man sehen. dazu keine aussage im käseblatt.


    hier ein teil des bestandsgeländes




    "Schönheitskur für den Grossen Garten" (?)


    unter diesem titel wurden baumaßnahmen zur flutschadensbeseitigung bekannt gegeben:
    so werden in den nächsten monaten teile des offenen kanalsystems repariert bzw. ertüchtigt. der freistaat investiert 750000 fluteuro, dank cleverer flutschadens-deklarierung einiger "altlasten". das betrifft u.a. den parallelkanal zur stübelallee (gespeist vom kaitzbach). hier sollen die fluten uferschäden verursacht haben. der Grosse Garten ist fluttechnisches entlastungsgebiet für die stadt - also eine art polder - welcher schon immer so bestand. derzeit ist der kanal auf mehreren hundert metern trockengelegt. durch böschungssanierung und entschlammung soll die wasserqualität wieder steigen.


    ab frühjahr 2015 werden dann einige umliegende wege instandgesetzt, wobei auch teile der herkulesallee dabei sind. man nutzt also die flutgelder, um seit jahren fällige arbeiten durchzuführen.


    weiterhin wird ein letztes teilstück der parkeisenbahn über den winter erneuert.


    last not least sollen in 2015 auch die zahlreichen ddr-standardlampen durch neue laternen mit energiesparenden LED-leuchten schrittweise ersetzt werden. dabei werden die abstände vergrößert. das lampenaussehen ist zwar noch in der diskussion, jedoch läuft derzeit alles auf ein "zeitloses design und sachlich-zurückhaltende ausführung" hinaus, denn man hat nun zwar etwas geld (endlich, nach so vielen jahren), aber eben auch wieder nur beschränktes budget. historisierende "bischofsstäbe" mit barockschnörkeln wird es wohl eher nicht geben (musterleuchte in #60-link) - leider.



    hier der parallelkanal zur stübelallee in 2010, wo er noch romantisch aussah.

  • Grosser Garten


    der freistaat gibt dieses jahr über 1,9 mill. taler für maßnahmen im park.
    die SäZ berichtet kurz.
    es werden teile der pionier... ähm parkeisenbahn erneuert sowie teile des kanalnetzes instandgesetzt. auch der mosaikbrunnen wird wohl mal endlich repariert.
    die geldmittel sind mE nur weitergereichtes flutgeld. da kann man sich schön dahinter verstecken und erklären: ja ja, wir haben doch "investiert".
    von laternen oder einem weiterbau am palais ist keine rede.

  • Grosser Garten
    zuletzt post 105 und oben 106


    Entschlammung Carolasee - Uferböschungsbefestigung


    Sanierung Mosaikbrunnen


    Außerdem wird ein Gleisabschnitt der Parkeisenbahn auf Höhe der querenden Hauptallee (Nähe Lennéstrasse) erneuert.

  • Dresden: Großer Garten

    Ich finde, unser aller GRoßer Garten hat einen eigenen Themenstrang verdient, da er sich ob seiner Ausdehnung nur schwer einer bestimmten Vorstadt zuordnen lässt.


    Fangen wir mal mit einer Torsituation an, nämlich den Thormeyerschen Torhausrepliken an der Lennéstraße/Hauptallee. Die Originale wurden 1814 errichtet, die zerstörten Gebäude 1968 abgerissen, um schließlich seit ihrer Wiedererrichtung 1998 gastronomisch genutzt zu werden.



    Das etwas größere rechte Häuschen:




    Sein linkes Pendant:




    Blick über die Hauptallee zum Palais. Wenn man nur mal endlich diese hässlichen Topflampen ersetzen würde...


  • Palais im Großen Garten

    Heute abend hat es mich in Dresdens Grüne Lunge verschlagen und ich habe eine Fotorunde um das Palais gedreht.



    Annäherung über die Querallee aus Richtung Stübelallee; leider musste der doofe Lieferwagen das Motiv versauen:




    Nordfassade des Palais:




    Das Palais im Großen Garten wurde 1678 bis 1683 im Auftrag des Kurprinzen und späteren Kurfürsten Johann Georg II. von Sachsen nach Plänen von Johann Georg Starcke erbaut und gilt heute gemeinhin als erster sächsischer Barockbau, wobei die Architektur noch deutliche Renaissanceanklänge aufweist. Somit kommt ihm eine ganz besondere Bedeutung in der deutschen Architekturgeschichte zu. Auf eine adäquate Nutzung werden wir allerdings noch einige Jahre warten müssen, wenigstens ist das Äußere nunmehr weitgehend wiederhergestellt.



    Westfassade, Hauptschauseite aus Richtung Innenstadt:





    Detailaufnahme mit Dachlandschaft, der Dachzierrat wurde erst in den 1990er Jahren rekonstruiert, vorher trug das Palais eine einfache Kupferabdeckung:




    Mittelrisalit der Westfassade:





    Treppenanlage am südwestlichen Seitenflügel:




    Tür mit Jahresangabe 1679 im Sockelgeschoss des südwestlichen Seitenflügels:




    Südfassade, Mittelrisalit:




    Südfassade von der Querallee aus:




    Detail des südöstlichen Seitenflügels, die Jahreszahl sagt diesmal 1680 und lässt interessante Rückschlüsse auf den Bauablauf zu:




    Südöstlicher Seitenflügel, Nordfassade mit Treppenanlage:




    Detail des östlichen Mittelrisalits, symmetrisch zu seinem Pendant an der Stadtseite:




    Nordöstlicher Seitenflügel:




    Mittelrisalit im Detail:




    Blick über den Palaisteich nach Osten, in der Ferne ist die barocke Portalanlage an der Karcherallee hinter der Ziervase nur zu erahnen:




    Palais von Süden, der H-förmige Grundriss ist ist erkennbar:




    Blick zurück, wir bewegen uns auf der Querallee in südlicher Richtung zur Tiergartenstraße.




    Demnächst was vor?


  • Rund ums Palais

    Markant sind die Kavaliershäuser rund um das eigentliche Palais, die zwischen 1684 und 1694 entstanden und allerlei weltlichen Freuden dienten. Von den ursprünglich acht sind nach den Zerstörungen noch fünf Exemplare erhalten, hier zwei Beispiele:



    Nordwestlich des Palais...




    ...und nordöstlich am Rand des Palaisteiches:




    Auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle Querallee kreuzt man zwei Mal die Strecke der Parkeisenbahn mit der sagenhaften Spurweite von 381 Millimetern, hier leider nur mit der hässlichen blauen Akkulok; eine der beiden Original-Liliput-Dampfloks wäre mir lieber gewesen:




    Blick zurück zum Palais:




    Am Ausgang der Querallee an der Tiergartenstraße erwarten den aufmerksamen Beobachter zwei Löwenfiguren. Diese sind deswegen interessant, da sie vor Errichtung der Vier Tageszeiten die unteren Podeste der Treppe zur Brühlschen Terrasse zierten. Seit 1863 findet man sie nun an der Tiergartenstraße:



  • Gewässer- und Wegesanierung geht weiter


    die SäZ berichtet:
    auch dieses Jahr zahlreiche Baustellen, der Carolasee ist inzwischen fertig und wieder geflutet, Ende Juni soll auch der Neue Teich sowie der Kanal fertig sein, einige Wege im Ostteil des Grossen Gartens werden grundhaft erneuert und bekommen eine sandfarbene Walzschotterdecke, die östliche Herkulesallee (von Querallee bis Karcherallee) wird bis Ende Juli ebenso erneuert - ja überhaupt wieder ihrer Würde gemäß wiederhergestellt. Das war ja nur noch ein zerfurchter holpriger Trampelpfad.


    Etwas Verzögerung gabs am Carolasee, der Neuteich inkl. Kanal kosten 750000 Euro, die Wegesanierungen inkl. Herkulesallee verschlingen rund 700000 Euro, in ca. 8 Wochen soll alles fertig sein. Die Kosten finanziert der Eigentümer - der Freistaat. (Wäre echt schön, wenn auch mal bissel Geld für den ersten Schwung historisierender Lampen kommen würde.) (Erinnerung: das SIB tendiert eher zu modernen Leuchten - bääähh).


    Ab August wird dann der westliche Teil der Herkulesallee (also von Querallee bis Lennéstrasse) erneuert. Damit dürfte eine passende Vorarbeit geleistet sein - hinsichtlich der künftigen Großachse, die sich mit der verlängerten Herkulesallee bis durch die Lingnerstadt ziehen wird. Gut, dass der Zustand nun wieder hervorragend sein wird.



    ^ die aufgerissene Herkulesallee (östliche Südbahn)
    v die sanierte Herkulesallee (hier die nördliche der beiden Bahnen)



    Blick zum trockengelegten Kanal mit der Brücke vor dem Neuen Teich


    ^ der Neue Teich des Grossen Gartens

  • Zwischenstand am Kanal entlang der Stübelallee



    Blick von der Stübelallee Richtung Neuer Teich mit neuer Brücke und neuen Sandsteinmauern. Der Kanal geht von hier nach rechts ab.


    der Kanal scheint schon flutungsbereit zu sein - daher ein Blick hinein - doch ca. 3-4 Wochen solls ja noch dauern

    ^ ob das kleine Belvedere zur Linken schon zuvor existierte, weiß ich nicht.

  • ^


    Indian Summer @ Grosser Garten???


    In der Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 05./06.11.2016 wird die Beschwerde von Marika Neugebauer behandelt. In der Sächsischen Zeitung wurde der Begriff "Sachsen-Bashing" verwendet. Marika Neugebauer, sicherlich in Dresden wohnend und die Dresdner Bevölkerung vertretend, wünscht sich, dass deutsche Begriffe in Dresden verwendet werden sollen. Die Sächsische Zeitung erklärt Marika Neugebauer, dass sich Sprache im stetigen Wandel befindet.

  • ^Es wäre sehr interessant zu erfahren, wo bei dem geschilderten Anekdötchen der Zusammenhang zu Ellis wirklich schönen Bildern (danke dafür!) zu suchen wäre. Es sei denn, gemeine Dresdner Bäume sind in den Augen des gemeinen Tieflandsbucht-Bewohners genauso doof wie gemeine Dresdner selbst?

  • ^ Da hat wohl jemand einfach nur etwas zuviel Sächsische Zeitung geschnüffelt und zudem nach Unmengen tokioter Betongrazie folgerichtig den Blick für die Schönheit der Natur ausgeblendet. nomen est omen. Aber egal, wer zum Teufel ist diese Marika Wer? Mein Horizont löst lediglich Hirnreize zu Marika Röck aus, ...huhust... . Den tollen Artikel hatte ich nicht mitbekommen, so what. Ich weiß nicht mal, ob Marika Röck Dresdnerin war oder ist. :)

  • ^^ Der Zusammenhang ist doch offensichtlich, oder? Ich jedenfalls fand es durchaus lustig :lach: (auch wenn es eigentlich zum heulen ist...)

  • 4,45 Mio für Grossen Garten vom Freistaat - Lampen, Pflanzen, Figuren


    SäZ (exklusive)


    - 1 Mio davon für neue Lampen auf Haupt- und Querallee, um Carolaschlösschen sowie um die Junge Garde - was Wunder! - ab Frühjahr 2017
    Das SIB hat sich für einen modernen Lampentyp entschieden - die alten von 1967 verschwinden.
    Wir hatten vor einiger Zeit mal das Lampenthema - klick hier.
    Und nein, hier hat Herr Koettnitz nix zu tun und auch keine Hand im Spiel, denn das ist Freistaatsgrund.
    - 0,6 Mio scheinen zusätzliche Betriebskosten zu sein: für Bepflanzungen + Bäume - bis Ende 2018
    - Großprojekt ist für 1,2 Mio die Restaurierung der Figurengruppe „Die Zeit raubt die Schönheit“
    - auch weitere "marode Figuren" sollen restauriert werden (hat jemand Beispiele?)


    Über die letztliche Verwendung der Mittel entscheidet die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH. Hier wird es spannend, denn die lang anvisierte neue Gartenmeisterei (nordwestl. Palais gelegen) könnte auch (zumindest planerisch?) in Angriff genommen werden - die SäZ nennt es "neue Werkstatt oder ein Gewächshaus". Vor vielen Jahren war hier mal - oder war's nur eine meiner vielen blöden Ideen? - eine "Glasorangerie" als Meisterei entstehen.
    Seit 1991 flossen bereits 46 Mio Euro in den Park

  • Licht und mehr im Grossen Garten


    ^ nun zieht auch die DNN nach.


    Die Zeitung fragte beim SIB an, bekam Infos, zeigt aber nicht mal ein Bildchen von einer solchen "LED-Leuchte".
    Immerhin erfuhr man, dass aus 176 Lampenstandorten nunmehr 120 werden, was immerhin auch meiner Intention folgt - siehe Lampenthema vor einiger Zeit.
    Zur Optik teilt man Folgendes mit: „moderner, zurückhaltend sachlicher Gestaltung“. Kosten für die Beleuchtungsanlage: 1,15 Millionen Euro. <-- das scheint nicht viel und wäre sehr ärgerlich, wenn eine historisierende Variante kaum 30% bei diesem Betrag teurer gewesen wäre.


    Nunja, schon bei BILD in 2014 hielt man sich bedeckt, wodurch eine fußballtaugliche "Chaotenfunzel" prophezeit wurde. :D


    Schon vor Wochen zeigte BILD allerdings einen solchen modernen Lampentyp, welcher schon 2014 probegestellt war. ...Oho! Na, wenigstens kein Verriss!
    Hierzu heisst es aber: es kommen nun welche "ähnlich dieser". ...äh..Aha!
    Also der Vorschlag sieht ja schonmal nicht schlecht aus. Vielleicht scheute man den Bischofsstab (s. #235) auch, da man angesichts solcher "Protzigkeit" etwaiges "Volksgeschnatter" fürchtete, was nur in Mißgunst und Verschwendungsvorwurf bzgl. "unserer Steuergelder" mündete. Ich sahs unter dem Prinzip der "Traditionsinsel", was ja in total zerlotterten Nachkriegs-Städten ein fast letztes Mittel einer kleinräumigen Bewahrung darstellt(e). Hier solls nun nicht sein. Das ganze Thema hinsichtlich "Dresden" wäre auch uferlos, komplex und letztlich auch nur wiederholt zerredet. Dann bleibt der Königliche Garten eben eingebettet ins Nachkriegsgefüge drumrum, was natürlich auch begründet ist.


    Diese Lampen kommen weg, etwas weniger kommen wieder hin. Und letztlich wird v.a. das Licht am Abend ein mE völlig anderes sein und damit ein neues Ortsgefühl aufkommen.


    Bemerkenswert laut DNN zudem: der Staatsbetrieb Schlösser & Gärten zieht gemäß Umstrukturierung in eines der Kavalliershäuschen ein (wohl dem zuletzt sanierten).

  • weitere Sanierung des Kanalsystems und mehr
    Flutschadensmittel 740 000 Euro nur für Kanäle, ab 2018 weitere Wegesanierungen gen Südost
    SäZ berichtet über die derzeitigen Baumaßnahmen im Park. Allerdings stimmt der Abschnitt zum Rodelberg und erwähnte neue Sichtachse nicht!



    ^ Blick nördlich der Hauptallee in die nun beackerten Kanalabschnitte (Herkulesallee hinten)
    v Blick südwärts ebenda auf einen Abschnitt in bald fertigem Zustand (hinten die Brücke der Südallee)




    ^ Blick von der Südallee zurück gen Hauptallee




    Fertiger Abschnitt des Querkanals durch den Park - hinten ist die "Brücke" des Durchlasses zum Carolasees (südwärts geschaut) zu sehen.



    Carolasee in Grün. Die bisherigen Flutschadensmaßnahmen kann man tlw. auf Strangseite 1 hier nachlesen. Der See war auch schon dran.



    Wie die SäZ oben richtig berichtete, wurde auch eine weitere Pergola saniert, allerdings steht sie nicht am Rodelberg sondern noch nahe des Palaisteichs.
    Hier handelt es sich um eine wohl recht unbekannte Pergola hinter dem nordöstlichen Kavalliershaus. Diese ist quasi ein Geschwisterchen der Pergola am Dahliengarten.
    Standort os-maps, das Foto blickt Richtung Herkulesallee (hinten), erst dahinter gehts zum Rodelberg bergan.

  • Querkanal im Grossen Garten - fertig
    zuletzt ^oben drüber
    Blick von Hauptallee gen Norden

    ^ noch sind nicht alle Bauzäune weggeräumt (Anwachsschutz?), aber teils vom Sturm umgehauen...
    Blick von Hauptallee gen Süden


    Blick von Südallee gen Norden


    noch herrscht Herbststimmung im Staatspark (2-Bilder-Kombi)


    Sturmfolge von vorgestern: paar große Bäume hats umgelegt, am schlimmsten hier auf der kaum freigeräumten Hauptallee